Die Neo-Nazis – hier ist es  vor allem die National – „Demokratische“ Partei – kandidieren auch für die Kommunal‑ und Europawahl.

Alleine der Name ist schon ein Widerspruch in sich selbst!
Wie kann man sich in der Tradition der Nationalsozialisten sehen, aber gleichzeitig von Demokratie reden?
Es ist nur dazu da, um zu deklarieren, man lebe in einem demokratischen Staat und so habe man das Recht seine Meinung frei zu äußern.
Dass Personen, die eine andere Meinung haben wie das rechte Gesocks, verprügelt oder noch schlimmer malträtiert werden, erwähnen sie dabei nicht.

„Mach’s Ländle net hee“ (Mach das Land nicht kaputt) kann man auf einem Wahlplakat auf schönstem Schwäbisch lesen.
Auf einem anderen „Nein zur Moschee“.
„Ausländer raus“ oder „Deutschland den Deutschen“ haben sie diesmal nicht plakatiert.

In unserem Briefkasten war auch ein Flugblatt von braunem Gesocks – von welcher rechten Partei ist dabei völlig irrelevant – zu finden.
Das ganze Stück Papier quoll vor niveaulosem braunem Unrat.

Im hetzerischem Ton wurde mal wieder exemplarisch auf die Türken – bei dem rechtem Gesocks ein Synonym für  „Untermenschen“ – eingeschlagen.
Die Neo-Nazis sind gegen die Errichtung von Moscheen in (Groß-)Deutschland, weil nämlich in der Türkei die letzte christliche Kirche 1761 errichte wurde und seitdem (angeblich) keine mehr errichtet werden durfte.
„Wenn wir Christen bei Euch keine Kirchen bauen dürfen, dürft Ihr bei uns keine Moscheen errichten“ ist der Ton.
Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun, in den Augen des rechten Gesocks eben schon.
Ferner stört sie das Rufen der Gläubigen durch den Muezzin.
Allem in allem sind sie laut ihrer Webseite allerdings nicht gegen Moscheen, denn „Nein zur Moschee! Wähl …“ hat nichts miteinander zu tun.

Weil ja Deutschland sowie „von Ausländern übervölkert“ ist, wollen die Neo-Nazis eine „Einreisequote“.
Und auch nicht jeder Ausländer darf herein!
Die „Quote“ legen natürlich die Neo-Nazis fest, weil sie ja wissen, was „gut für das Volk“ ist.
Ferner legen sie auch fest, wer dann wieder gehen muss.

Dann folgt wieder reaktionäres, populistisches Gequake auf Nullniveau wie „Geh mal in eine türkische Kneipe! Da wirst du dumm angeguckt. Die wollen dich gar nicht dort haben.“ oder „Fang mal etwas an mit einer Türken-Tochter! Da musst du aber aufpassen, dass du nicht ein Messer im Rücken hast.“.

So geht es immer und immer weiter.

Unterste Schublade der Vorurteile und Diskriminierung en gros!

Der Magen ist arg strapaziert, wenn man das Flugblatt (überhaupt) zu Ende gelesen hat.

Was will man auch verlangen?
Das, was sie absondern hat die gleiche Farbe wie die Nazi-Uniform, in deren Tradition sie sich sonnen, und hat auch genauso ein geistiges Niveau wie die braune Masse, die hinten als Verdauungsendprodukt aus dem Schließmuskel quillt und zufälligerweise die gleiche Farbe wie die Uniform hat.

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