
(Veit Heinichen und der Moderator Wolgang Schorlau)
Gestern war in Stuttgart eine Lesung des bekannten Autors Veit Heinichen.
Veit Heinichen las einige (kurze) Passagen aus seinem neuen Buch „Die Ruhe der Stärkeren” und stellte sich den Fragen des Moderators Wolfgang Schorlau.
Das Buch ist im Februar diesen Jahres erschienen.
Es ist wieder ein Krimi, in dem der Ermittler Proteo Laurenti die Hauptperson ist.
Die Geschichte spielt im Jahre 2007, als die Schengen-Raum-Erweiterung Richtung Osteuropa stattfand.
Es geht um dubiose Geschäfte mit Hedge-Fonds u.ä.
Der Autor zeigt detailliert auf, wie dort skrupellose Geschäfte gemacht werden.
Veit Heinichen beschreibt auch, welche stellenweise kriminellen und menschenverachtende Ausmaße die „soziale Marktwirtschaft” angenommen hat.
Veit Heinichen sagte aber auch, dass die Menschen an Amnesie litten, denn die Finanzkrise sei nicht erst „jetzt” gekommen, sondern jeder interessierte Mensch hätte sie schon Anfang der 1990er-Jahre sehen können.
Auch die Politiker hätten dies schon gewusst.
Er mutmaßte darüber, ob die Politiker dumm seien oder lögen.
Diese Frage konnte – wollte? – er nicht beantworten.

(Veit Heinichen liest aus seinem neuen Buch)
Ein gelungener Abend!






Schreibe einen Kommentar