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In den Nachrichten auf der Webseite der katholischen Kirche habe ich die Überschrift „Schutz für gefährdete Kinder in Kindertagesstätten” gelesen.
Sofort ging mir durch den Kopf, ob die katholische Kirche wohl endlich etwas gegen pädophile Priester mache, doch in dem Artikel ging es um Armut und verwahrloste Kinder.

Auch ein wichtiges Thema!

Was ist eigentlich aus dem „vormals pädophilen” Priester geworden?

Es war herausgekommen, dass der regensburger Bischof Müller einen Priester in Riekhofen in der Seelsorge eingesetzt, obwohl es dem Bischof bekannt, dass dieser Priester wegen Kinderschändung verurteilt worden war.
Angeblich war der Preister als geheilt aus der Psychiatrie entlassen worden.

Seit dem Publikwerden wurde erstmal geschwiegen, nachdem man kategorisch alle Schuld von sich gewiesen hatte.
Der Priester ist inzwischen nicht mehr in Riekhofen eingesetzt.
Bischof Müller ging sogar so weit zu sagen, dass sogar Jesus habe auch Fehler begangen, denn er habe Judas zum Jünger gemacht, obwohl der ihn später verraten habe.
Die katholische Kirche hat eine halbseidene Minimalstellungnahme zu „missbrauchten Kindern durch pädophile Priester” herausgebracht, die aber nichts anderes war, als die Rechtfertigung Müllers.

Was ist seit dem passiert? Hat die katholische Kirche etwas unternommen?

Die Antwort wird niemanden wundern.

Nein!

Es hat sich keiner bei den Eltern der Messdiener des riekhofener Priesters entschuldigt.

Diese ist pure Menschenverachtung!

Vielleicht meint die Kirche ja, dass es für den Priester eine Strafe gewesen sein mag, als er in Riekhofen in der Nähe von Kindern eingesetzt war, so ähnlich wie Bankräuber, die Goldmünzen polieren müssen im Knast, aber keine einstecken dürfen.

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