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Es ist Bewegung in den Streit zwischen der GDL und der Bahn AG gekommen.

GDL-Boss Schnell und Bahn-Chef Mehdorn haben gestern miteinander diskutiert.
Heute hat die Bahn AG ein neues Angebot vorgelegt.
Man kann gespannt sein, wie das Angebot aussieht und ob die GDL und die Bahn AG auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Suspekt ist mir seit gestern die Rolle der Transnet.

Der Transnet-Boss, Mitglied im Aufsichtsrat der Bahn AG, hat vorige Woche dafür im Aufsichtsrat der Bahn AG dafür gestimmt, dass die Bahn AG im Streit mit der GDL hart bleiben soll und um keinen Deut nachgeben soll.

Nachdem sich Mehdorn und Schell zusammengesetzt haben, hat die Transnet verlauten lassen, dass sie von ihrem Recht Gebrauch machen werde, den bestehenden Tarifvertrag aufzukündigen.
Die Transnet und mit ihr die GDBA haben vor Monaten durchgesetzt, dass die Bahnbediensteten 4.5 Prozent mehr Lohn bzw., Gehalt und eine Einmalzahlung von 600 Euro bekamen. Die GDL will wesentlich mehr (bis zu 31 Prozent).
Die GDL hat daraufhin die Verhandlungen verlassen und weiter gestreikt, weil sie sich so billig nicht abspeisen lassen wollte.

Da man davon ausgehen kann, dass die GDL mehr als die Transnet und GDBA herausschlagen wird, beginnt die Transnet nun, neidisch zu heulen.

Die Transnet hat sich bis jetzt permanent gegen die Streiks der GDL ausgesprochen, zuletzt in der Aufsichtsratssitzung voriger Woche.
Als sich herauskristallisiert, dass die GDL mehr erreicht hat als sie, heult sie.

Was für Trittbrettfahrer!

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