
In der Zeit zwischen den Jahren gibt es – wie im Beitrag „Aber nur ein kleines Häppchen” erwähnt – üppige Mahle, sog. Fest-Mahle.
Im neuen Jahr bemerkt man gaaanz plötzlich, dass die Waage mehr anzeigt, dies aber nicht daher rührt, dass diese kaputt ist.
Seltsam ist auch, dass man ja nur „kleine Häppchen” zu sich genommen hat, aber auseinander gegangen ist wie Hefe.
An den „kleinen Häppchen” kann es ja nicht gelegen haben, denn man hat wenig, aber oft und dann viele davon gegessen. Die waren es jedenfalls nicht.
Eine Diät muss her.
Und in den Zeitschriften und Revolverblättern quillt es von Diäten genauso wie die Fest-Mahle die Fettpolster haben quellen lassen.
Das ganze Jahr auf die schlanke Linie geachtet und dann das!
Irgendwie scheint der Körper in einen „Winter-Modus” zu verfallen, denn jedes Jahr nimmt man zur Winterszeit zu.
Nur zur Weihnachtszeit!
Daran hat es bestimmt gelegen!
Im Prinzip hat man ja gar nicht mehr gegessen – schon gar nicht über Weihnachten und Neujahr – der Körper hat die Nahrungsmittel nur anders verwertet.
Schließlich ist es draußen kalt und der Schnee fällt und es friert und Eisblumen wachsen auf den Scheiben.
Nun geht es los.
„Die Dr. Hinz und Kunz Diät”, „Die After-X-Mas-Diät für werdende Mütter”, „Die Maria-und-Josef-Pfunde-Purzel-Diät” und so weiter und sofort.
Sie haben alle eins gemeinsam.
Mit ihnen kann man (angeblich) die Pfunde herunterhungern, die man über Weihnachten und Neujahr zugelegt hat.
Wäre es nicht sinnvoller, einfach weiter auf die schlanke Linie zu achten wie während des ganzen Jahres?






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