
Der sog. Bundes-Trojaner wird sehr heftig diskutiert.
Paranoiker Schäuble hält ihn für notwendig, die meisten sind allerdings gegen ihn.
Ich verfolge die Diskussion mit Argusaugen.
Neulich fand ich jedoch ein Statement, was mich sehr nachdenklich gemacht hat, nachdenklich über den Geisteszustand des Verfassers.
„Der Bundes-Trojaner ist für uns Linux-Benutzer nicht schlimm, weil es diesen nur für Windows gibt”, musste ich lesen.
Klar!
Linux mag zwar eine Alternative zu Windows sein, doch dass der „Bundes-Trojaner” nur für Windows programmiert worden ist bzw. wird, glaubt der Schreiber des o.g. Statements wohl selber nicht.
Oder doch?
Dass Linux-Benutzer sich immer mit Linux rühmen, liegt in der Natur des Linux-Benutzers. (Seltsam, ich habe auch einen Computer mit Linux und mache dies nicht.) Schließlich sehen sie Linux als DAS Betriebssystem der Zukunft an, doch Linux hat auch Probleme mit Sicherheitslücken, Schwachstellen, Programmierfehlern, was Linux-Benutzer gerne und oft verschweigen.
Kann man so engstirnig sein, zu glauben, das Linux auch vor den „Bundes-Trojaner” schützt, nur weil es ein freies Betriebssystem ist?






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