
Vor fünfzig Jahren wurde im heute geeinten Deutschland von einigen Politikern eine Tat begangen, die ein ein Volk für lange Zeit in zwei verschiedene Gruppen teilte und trennte.
Diese beiden Gruppen, die sich selbst als West- oder Ostdeutsche sahen, hatten bis 1989 keine Gelegenheit, sich als „Deutsche“ zu identifizieren.
Doch wie kam es überhaupt zu dieser Trennung, und was waren die Gründe dafür, dass es überhaupt zu einer für uns heute so unmissverständlichen Tat des Mauerbaus kam?
Der Ursprung dieser Tat liegt im Zweiten Weltkrieg.
Zum Ende des Zweiten Weltkriegs war Deutschland besiegt, und eine neue Aufteilung, vor allem von Berlin, stand bevor.
Die kapitalistische geführten westlichen Länder, wie Frankreich, Großbritannien und die USA, standen der kommunistisch geführten Sowjetunion gegenüber.
Doch die Menschen im ehemals Deutschen Reich, was inzwischen den Namen Deutschland erhalten hatte, konnten sich zumindest noch mit dem Volksglauben identifizieren.
Erst am 13. August 1961 sollte diese Identifikation vermauert werden.
Obwohl Walter Ulbricht, damaliger DDR-Staatschef, noch davon gesprochen hatte, keine Mauer zu errichten, kam die Mauer von der einen Nacht auf die andere, und der Eiserne Vorhang wurde gerade in diesem „antifaschistischen Schutzwall“ sichtbar.
Stasi-Terror und Beschneidung der Menschenrechte waren die Folge.
Erst durch den Willen des Volkes, der die Ketten der alten verkörperten Regierungsstaates sprengte, konnte dieses Bollwerk des Terrors zerstören.
Doch bis dahin sind über einhundert, zum Großteil unbekannte Maueropfer, das Ergebnis eines verkrusteten alten Systems, die eigenen Landsleute gefangen zu nehmen.






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