
Laut einer Statistik von Statista lagen die Subventionen für Haupterwerbsbetriebe in Deutschland im Wirtschaftsjahr 2021 ⁄ 22 bei durchschnittlich 47.166 Euro je Unternehmen. Diese Subventionen bestehen aus unternehmensbezogenen Direktzahlungen und Zuschüssen, die von der Europäischen Union und dem deutschen Staat gewährt werden.
Die wichtigsten Subventionen sind die Direktzahlungen aus der ersten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU, die etwa 75 % der Mittel für die Landwirtschaft ausmachen. Die Direktzahlungen setzen sich aus einer Basisprämie und verschiedenen Zuschlägen zusammen, die an bestimmte Umwelt‑, Tierwohl- und Klimaschutzauflagen geknüpft sind. Die Basisprämie lag im Jahr 2021 bei 167,56 Euro pro Hektar.
Die zweite Säule der GAP umfasst die Förderung der ländlichen Entwicklung, die etwa 25 % der Mittel für die Landwirtschaft ausmacht. Diese Förderung wird von den Bundesländern und der EU kofinanziert und unterstützt verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur, des Küstenschutzes, der Umwelt- und Naturschutzes, der Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft und der sozialen Infrastruktur.
Neben den EU-Mitteln erhalten die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland auch nationale Subventionen, wie zum Beispiel die Agrardieselrückvergütung und die Kfz-Steuerbefreiung für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge. Diese Subventionen sollen die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft im europäischen Binnenmarkt sichern und die Mehrbelastungen durch höhere Umwelt- und Sozialstandards ausgleichen.
Quelle: Argra-Statistik






Schreibe einen Kommentar