Viele von Ihnen, werte Leserinnen und Leser, haben bestimmt schon Personen gesehen, die auf andere (Passanten) mit einem Klemmbrett zugehen und ihnen ein Blatt Papier mit den oben dargestellten Symbolen und Unterschriften zeigen.
Dort steht geschrieben, man solle bitte für „Taubstumme und arme Kinder“ spenden.
Neben der Unterschriftenliste sind Geldbeträge vermerkt.

Dies ist als sog. „Klemmbrett-Masche“ bekannt.

Es handelt sich dabei um Betrug.

Heute habe ich in Sindelfingen in einer Garage eines Diskounters beobachtet, wie ein Mädchen einen alten Mann, der im Auto saß, mit dieser Masche versuchte, Geld aus der Tasche zu ziehen.

Das Mädchen mit dem Papier spielte dabei sehr gut ihre Rolle.

Der Mann las, was dort geschrieben stand. Ich ging zu dem Auto und sagte laut zu dem Mann, dass dieses Mädchen eine Betrugsmasche durchziehen wolle.
Das Mädchen tat so, als verstünde sie nichts. Ich sagte immer wieder zu ihr: „Du verstehst mich.“, unter asnderem auf Polnisch und Russisch, was sie „seltsamerweise“ verstand. 
Der Mann war verdutzt.
Ich sagte in lautem Ton zu dem Mädchen, dass sie verschwinden solle und ich die Polizei rufen würde. (Das habe ich sowieso im Nachhinein getan.).
Sie zuckte mit den Achseln und spielte ihr Rolle weiter, auch als sie meine langen Nägel sah. Sie bewegte den Kopf hin und her, zeigte auf meine Finger und tat so, als versuche sie zu sprechen.
Ich warnte sie, sie solle verschwinden noch lauter, in mehrere Sprachen.

Sie spielte dreist weiter, inszenierte sich als Opfer eines Behinderten-Hassers!

Da wurde ich sauer und stieß sie mehrmals vom Auto des immer noch verdutzten und überraschten Mannes weg, der nicht begriff was geschah..
Dann ging sie nach hinten, as ich „Verrückter mit irren Augen“ spielte.
Die Frau des Autofahrers setzte sich zu ihrem Mann.
„Dieses Mädchen versucht mit Mitleid Geld zu sammeln. Diese Methode nennt man Klemmbrett-Masche. Dies ist der Polizei bekannt“, klärte ich beide auf, „Sie geben vor behindert zu sein und wollen Gelder für ein neues Heim sammeln, angeblich. Seien Sie nächstes Mal nicht so leichtgläubig! Schönen Abend noch!“

Die beiden fuhren weg. Ich stieg in unser Auto und verließ auch die Parkgarge.

Die Betrügerin zückte, während ich zum Auto ging, ihr Handy und erzählte jemanden am anderen Ende der Verbindung, dass jemand sie belästigt hasbe.

Die Taubstumme konnte urplötzlich sprechen.

Sie lief hinter mir her, fotografierte mich und das Auto, mehrmals, bis ich draußen war.

Ich verständigte die Polizei, die versprachen, sich sofort darum zu kümmern uund machte anschließend die Verwaltung des Diskounters auf den Fall aufmerksam, die sich bedankten und mir  sagten, sie würden bis zum Eintreffen der Polizei verharren, aber sich in der Nähe aufhalten, damit die Betrügerin nicht gehe.

 


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