
In Rietberg, einem Städtchen mit sehr gut erhaltenem mittelalterlichen Stadtkern, findet im Jahr 2008 die Landesgartenschau von NRW statt.
Die Bauarbeiten liegen im Plan und werden, wenn nichts dazwischenkommt, termingerecht fertiggestellt.
Vor kurzem wurde der Eingangsbereich aus Beton gestaltet, bedingt durch Auffahrten für Rollstühle.
An dem Gelände der Landesgartenschau schließt sich ein Naturschutzgebiet an.
Wildgänse haben den neuen Eingangsbereich für sich entdeckt und vom angrenzenden Naturschutzgebiet dort übergesiedelt.
Bedingt durch die Ausscheidungen der Gänse haben sich auf dem Beton Flecken gebildet, die man jedoch wieder entfernen konnte. Da die Exkremente aber ätzende Anteile enthalten, könnten auf Dauer größere Schäden entstehen.
So wurde entschieden, die Gänse zu vertreiben.
Man hätte Jäger beauftragen können, die Gänse abzuschießen, aber das war aufgrund des angrenzenden Naturschutzgebietes nicht möglich.
Eine „Gänseflüsterin” übernahm die Aufgabe, die Gänse auf „sanfte Weise” zu vertreiben.
Doch nach ein paar Tagen kündigte diese, mit der Begründung:
„Die Gänse haben mir erzählt, dass sie erschossen werden sollen. Unter solchen Umständen kann ich nicht arbeiten.”






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