
Die „Neue Post” , das Arme-Reiche-Promi-Mitleid-Story-Blättchen – politisch korrekt: „Boulevard-Blatt” – spielt sich ja bekanntermaßen immer gerne als Wächter der Moral auf – zumindest, wenn es eine „reißerische Story” bringt …
Laut „Neue Post” leide Boris Becker unter Don-Juanismus, was ein vierundachtzigjähriger Psychologe herausbekommen haben will, da Boris Becker in sieben Jahren sieben Freundinnen gehabt habe.
Da „Neue Post” – wie bei der Erfindung, dass Mireille Mathieu und Florian Silbereisen ein „Verhältnis” gehabt haben sollten (Silbereisen beleidigt Mireille Mathieu und Aus zwischen Silbereisen und Mireille Mathieu) – nicht willens ist, zuzugeben, dass sie nicht die Wahrheit gesagt hat, sieht man auch beim Don-Juanismus von Boris Becker .
Boris Becker soll den Wunsch geäußert haben, nochmals heiraten zu wollen.
Da man in Hinterköpfen die Don-Juanismus-Story noch im Kopf hat, kann man sich in der Redaktion von „Neue Post” natürlich nicht eingestehen, dass dies nicht stimmt.
So beruft man sich auf ein Fernseh-Interview mit Boris Becker, bei dem auch eine zweiundsiebzigjährige Psychologin anwesend war, die ihm einreden wollte, er leide eben an Don-Juanismus.
Becker habe sich bereit erklärt, vor seiner Hochzeit bei der Psychologin in Therapie zu gehen.
Er soll wohl pro forma „Ja” gesagt haben, weil er von dem Geschwafel der „Psychologin” genervt war.






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