
Vor ungefähr drei Wochen wurde Eva Hermann beim NDR gekündigt.
Bei der Präsentation ihres neuen Buches meinte sie, dass die Nazi-Zeit in Deutschland eine grausame Zeit gewesen sei, fügte aber im gleichen Atemzug hinzu, dass die Werte wie Kinder, Mutter, Familie und der Zusammenhalt gut gewesen seien.
Es ist ruhig geworden um Eva Herman, doch nun schießt sie zurück.
Sie will sich die Kündigung nicht gefallen lassen, denn schließlich sei sie ein Opfer böswilliger Unterstellungen.
Man lobt die „heilige Mütterlichkeit” der Nazis, die die Mutter zur Gebärmachine für „nachwachsende Soldaten” deklassiert haben, und wundert sich dann, dass der Arbeitgeber sich wehrt.
Eva Herman wurde schon mehrmals abgemahnt und sie wurde als Tagesschau-Sprecherin abgesetzt, als sie auf Promotiontour für ihr erstes „Rettet-die-Familie”-Buch ging.
Dies alles sagt Eva Herman in dem jüngsten Interview allerdings nicht.
Die Berichterstattung über sie sei eine vorsätzliche Liquidierung durch die „gleichgeschalteten Rundfunkanstalten”.
Verschwörung!
Wieso will sie eigentlich zurück in den NDR, wenn sie die „gleichgeschalteten Rundfunkanstalten” so hasst?
Auch an ihrer Ex-Kollegin Tietjen, die sich von den Aussagen Hermans distanziert hatte und die im Vorfeld Eva Herman ins Gewissen geredet hatte, ließ sie heiles Haar.
Ihre Mutter habe sie gewarnt, dass sie falsche Freunde habe.
Eva Hermann ist jedesfalls nicht an ihrer eigenen Misere schuld …
… glaubt sie zumindest.






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