Tagesarchive: 27. Juli 2021

Allzu lange hat es nicht gedauert, bis Verschwörungstheoretiker sich zusammenhalluziniert haben, was der Auslöser der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen war.

Das Kuriosum dabei ist, dass es zwei „Erklärungen“ gibt und sich die „Fantasten“ nicht mal einig sind.

Auf einem Foto ist ein freigelegtes Rohr mit einem Durchmesser von knapp einem Meter zusehen. Nach der Umgebung zu urteilen, ist der Ort Erftstadt.
Dieses Rohr soll angeblich die Ursache sein, weswegen die Flutkatastrophe stattgefunden haben soll.
Das Rohr wäre angeblich ein begradigter, unter der Erde verrohrter Bach, der sich den Weg nach draußen gesucht haben soll.

Wenn es so wäre, müsste dieses Rohr ja gebrochen sein, doch man sieht keinen zweiten Teil in der Nähe.
Laut Anfragen beim Katasteramt und dem Landratsamt handelt es sich um ein Abwasserohr, das durch die Unterspülung zerstört worden wäre.
Ein Kanalrohr, das einen Durchmesser von knapp einem Meter besitzt, kann nicht eine Flutkatastrophe von diesem verheerenden Ausmaß ausgelöst haben, wie geschehen.

Die andere Frage wäre, wie es dann zur Flutkatastrophe in anderen Städten gekommen wäre, unter anderem auch in Bayern, denn bis dahin wäre die Wirkung eines „freigelegten Baches“ nicht spürbar gewesen.

Da die Flutkatastrophe sehr verheerend war, ließen sich andere Verschwörungstheoretiker etwas „Neues Altes“ einfallen.

Wetter-Manipulation!

Das sogenannte HAARP-ProjektHAARP-Projekt Beim HAARP-Projekt wird die Ionosphäre, die sich ab einer Höhe von 60 Kilometer bis 200 Kilometer um die Erde erstreckt, untersucht. Das HAARP-Projekt ist immer wieder Ziel von Verschwörungstheorien, die es für Erdbeben, Überschwemmungen und Vulkanausbrüche verantwortlich machen. soll schuld sein.

Beim HAARP-Projekt wird die Ionosphäre, die sich ab einer Höhe von 60 Kilometer bis 200 Kilometer um die Erde erstreckt, untersucht.
Dafür werden Radiowellen benutzt, die alle zusammen eine Leistung wie 3000 Haartrockner oder 200 Backöfen haben.

Wetter entsteht allerdings in der Troposphäre, die viel weiter unten ist.

Das HAARP-Projekt wurde erst vom US-Militär betrieben, dann aber an die Universität Fairbanks, Alaska, weitergegeben.

Das US-Militär hatte herausgefunden, dass Radiowellen an der Ionosphäre reflektiert werden können, wenn man einen bestimmten Einfallswinkel benutzt.
So wäre es möglich, dass Funksignale eine größere Reichweite hätten.

Die Radiowellen, die ausgestrahlt werden, durchfließen die Troposphäre einfach.
Sie können wegen ihrer sehr geringen Leistung weder Tiefgebiete noch Hochs beeinflussen, geschweige denn Tiefdruckgebiete festhalten.

Das Tief, das für die Flutkatastrophen verantwortlich war, stand laut „Deutschem Wettterdienst“ tagelang über der Ostsee und dem südlichen Frankreich. Dadurch bedingt hat es viel Feuchtigkeit (Wasser) aufgenommen.
Als es über die von der Flutkastastrophe betroffenen Regionen abregnete, war es zudem von zwei Hochdruckgebieten umgeben, die nicht zuließen, dass es sich rasch wegbewegen konnte.

Dass Anlagen, die angeblich im nordrhein-westfälischem Albersloh nahe Münster oder im mecklenburg-vorpommerschen Rostock gesichtet wurden, keine „HAARP-Anlagen“ sondern Funkstationen sind, behaupten die Verschwörungstheoretiker trotz erdrückender Beweise immer weiter.

Auch wenn Verschwörungstheoretiker ihre „Wahrheiten“ weiterspinnen, stimmen diese nicht. 

Und sie werden auch bei zig Wiederholungen nicht wahr.

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