Monatsarchive: Januar 2021

Wir sind gegen Covid-19 (Corona) geimpft worden. Die zweite Dosis bekommen wir Mitte Februar.
Wir hatten keine Nebenwirkungen und können uns auch sonst nicht beklagen.

Auf der Hand liegen die vielen Vorteile.

Als wir nach der Impfung nach Hause fuhren, stellten wir fest, dass wir uns im Handy-Fach der Mittelkonsole induktiv aufladen konnten. Wir hatten früh morgens gefrühstückt und hatten Hunger. Nach ein paar Minuten waren wir wieder satt und spürten, wie viel Energie in uns pulsierte.

Wir werden nicht ganz auf die normale Ernährung verzichten, denn Schokolade schmeckt immer gut.

Der Vorteil ist aber, dass man sich „hochpowern“ kann, wenn es mal sein muss. Steckdosen und Kabel gibt es ja überall.
Wenn andere in der Kantine in der Schlange stehen, benutzen wir die Steckdosen.

Wo andere ihre Elektro-Autos aufladen, müssen wir nur die Hand auflegen.

Der andere Vorteil ist, dass wir mit der neuesten Variante von „Windows CE (Corona Edition)“ gechipt sind und Updates eingespielt werden können, während man vor dem Laptop sitzt.

Bevor wir geimpft wurden, hatten wir uns gewundert, warum die IT-Abteilung direkt neben der Impfstation ist. Vorher wurde getestet, welche Systemvoraussetzungen wir haben. Wir sind kompatibel mit der aktuellen Version von „Windows CE“. Wir können alle modernen Features nutzen wie Bluetooth. Es sieht etwas lustig aus, wenn bei uns der rechte Schneidezahn blau leuchtet, aber das kann man ignorieren. Die anderen werden sich wohl oder übel daran gewöhnen müssen. Man sieht es ja nicht immer, weil wir auch einen Mundschutz tragen.

Die elektronische Patientenakte ist bei uns schon wieder überholt, denn wir legen unsere Hand auf einen Scanner beim Hausarzt und er weiß direkt was uns fehlt und kennt jeden Vitalwert, wie Blutdruck, Sauerstoffsättigung und dergleichen mehr. EKG muss nur heruntergeladen werden und schon ist der Graph da. Wir können ja auch alle möglichen Drucker ansteuern.

Im medizinischen Bereich hat man in der Notaufnahme und der Fieberambulanz auch immense Vorteile.
Man kann sofort sagen, ob es sich um einen Simulanten handelt oder nicht.
Der Chip lässt auch zu, dass man Menschen scannen kann.

Im IT-Bereich und beim Journalismus ist es hilfreich, wenn man Texte verfassen muss. Diese kann man sich ausdenken und direkt auf dem Computer oder im Internet speichern.
Auch der Vorteil, E-Mail neuronal zu verfassen und zu verschicken, spart Zeit.

Da Microsoft ja auch mit Google zusammenarbeitet, haben geimpfte Personen nochmals einen Synergieeffekt.
Auf dem Chip laufen auch Android-App ohne Einschränkungen.
Wenn man etwas wissen will, kann man nicht nur bei Google und Bing etwas „in Gedanken“ suchen, sondern auch die Facebook-App und viele anderen mehr stellen sicher, dass man das Handy nicht braucht, wenn vieles „intern“ läuft „unter der Haut“.
Man muss nicht immer aufs Handy schauen, wenn eine WhatsApp-Nachricht hereinkommt, denn diese sind einfach da und man weiß, was drin steht.

Wir können uns auch unterhalten, ohne den Mund zubewegen über Android-Beam, NFC oder Bluetooth.
Datenschutz muss schließlich sein.

Aluhut-Träger sind uns immer noch ein Geheimnis, da sie ja abgeschirmt sind, doch Microsoft verspricht, dass ein bald erscheinendes Update auch diese Hürde nehmen kann.

Momentan kursieren Nachrichten über die Mutationen des Corona-Virus. Die Regierung warnt besonders davor, weil niemand wirklich weiß, was passieren mag. Überlegungen, deswegen den sogenannten „Lockdown“ zu verlängern, stehen im Raum.

Dass die Virus-Mutationen infektiöser sind und dass diese schon längst in Deutschland angekommen sind, steht außer Frage.
Was die Politiker allerdings daraus machen, ist etwas ganz anderes.
Das einzige, was den verantwortlichen Politikern dazu einfällt, ist es, den „Lockdown“ zu verlängern und sonst nichts.
Es gibt kein Konzept, wie es Mitte Februar weitergehen soll, außer eine Verlängerung.

Das kann es aber nicht sein.

Nun weil eine hochinfektiöse Variante auftaucht und sich schon welche damit angesteckt haben, können wir nicht einfach zu Vorbeugung weiter alles dicht machen und hoffen, dass alles besser werden mag.

Angesichts der sinkenden Inzidenz nicht nur in den Kreisen und Bundesländern, sondern auch bundesweit, sprechen Bände, dass die verschärften Maßnahmen etwas gebracht haben. Die in den Keller fallenden Inzidenzzahlen sind aber erst nicht aufgetreten, seitdem die Anordnung erlassen wurde, man solle OP‑ oder FFP2-Masken im Personenverkehr oder beim Einkaufen tragen.

Auch dieses plötzliche Auftauchen und das vehemente Festhalten an einer Inzidenz von 25, die erst seit kurzem im Gespräch ist, zeigt, dass in unserem Land etwas gewaltig schiefläuft.

Die von Deutschland betriebene Beschaffung von Impfstoffen ist völlig konfus gelaufen, aber auch die EU hat diesbezüglich vollkommen versagt. Die Fixierung auf Sanofi als Zugpferd für Impfstoff war ein Griff in die Kloake, denn der Pharmakonzern Sanofi bekommt es nicht hin, einen Impfstoff in der Zeit herzustellen, wie man selbst gedacht hatte.
Der deutsche Hoffnungsträger Curevac ist leider auch zum Rohrkrepierer geworden, ebenso wie die Einstellung der Corona-Impfstoffforschung bei Merck Pharma gemeinsam mit dem Pasteur-Institut.
Nun musste man mit BioNtech/Pfizer verhandeln. Es wurde ja als Hoffnung sondergleichen hingestellt, doch die Realität sieht anders aus.
Die deutsche Regierung hat sich leider nicht genug Impfdosen gesichert, BioNTech/Pfizer können aus „unerklärlichen Gründen“ plötzlich nicht die versprochene Menge liefern.
Der neue Produzent AstraZenenca glänzt auch durch verminderte Lieferungen, wie kommuniziert wurde, obwohl noch nicht die Zulassung da ist. Auch die Ergebnisse, dass der Impfstoff bei Personen über 65 Jahren kaum mehr wirkt, ist negativ.

Dies sind alles „Entwicklungen“, die man nicht berechnen konnte im Vorfeld. Es bliebt trotz alledem aber der bittere Geschmack, dass das Bundesgesundheitsministerium zu wenig akquiriert hatte.
Das Einkaufen eines Antikörper-Medikaments gegen schwere Verläufe von Covid-19 hat gerade nicht geglänzt, steht laut klinischen Studien überhaupt nicht fest, ob das Medikament, dass pro Dosis etwa 2 000 Euro kostet dies verhindern kann.
Was das Gesundheitsministerium, allen voran Jens Spahn, sich momentan liefert, ist ein völliges Armutszeugnis.
In diesem Kontext passt auch das immer wieder kehrende Erwähnen der hochinfektiösen Variante des Corona-Virus kann nicht von dem Beschaffungsdebakel ablenken.

Auch die obenerwähnte Inzidenz von 25 passt in diese Situation herein, kann man sich doch selbst schön herausreden

Und ablenken von den eigenen Defiziten!

Dass die Inzidenzen heruntergehen, wird damit übertüncht, dass man auf die Mutationen zeigt und so das eigene fehlerhafte Handeln relativiert und sich dahinter versteckt.
Meine Gattin und ich halten uns an die sogenannten AHA-Regeln, halten unsere Aktivitäten zurück, doch irgendwann reicht es auch.
Und dieser Punkt ist momentan bei uns erreicht.

Voriges Jahr, am 27.1.2020, wurde der erste Corona-Infizierte in Deutschland identifiziert und verifiziert. Es war ein Mann aus Bayern, der auf einem Seminar mit einer chinesischen Kollegin war und sich bei ihr angesteckt hatte.

Laut der behandelnden Ärztin war diese Krankheit neuartig, da man infiziert und infektiös sein konnte, ohne Symptome zu zeigen.
Der Ärztin wurde leider erst nicht geglaubt.

Seitdem ist ein Jahr ins Land beziehungsweise in die Welt gezogen.

Die traurige Bilanz ist, dass weltweit fast hundertmillionen erkrankt und mehr als zweimillionen Menschen leider an Corona (Covid-19) verstorben sind.
In Deutschland sind es circa 2.1 millionen Infizierte und etwas mehr als 53 000 Tote.

Am 11.3.2020 rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Pandemie aus, was bedeutet, dass die Seuche sich über die ganze Welt unkontrolliert ausbreitetet.
Etwas ein Dreivierteljahr danach sind endlich Impfstoffe verfügbar und viele Menschen sind schon geimpft.
Ein Licht am Ende des Tunnels ist zu sehen.

Was in dieser Zeit alles passiert ist!

Meine Gattin und ich waren im Februar vorigen Jahres auf der Intergastra, der internationalen Gastronomiemesse, in Stuttgart, als noch niemand wirklich die Krankheit ernstnahm. Es hieß, sie sei weit weg, obwohl manche Koch-Teams aus Asien zu Hause blieben, weil es bei ihnen Infizierte gab oder sie noch oder schon wieder in Quarantäne waren.
Am Wochenende wurden dann vorsorglich Automaten mit Desinfektionsmittel aufgestellt, mehr allerdings pro forma.
Bei der Kochmeisterschaft feierten wir mit Niederländern, Thailändern, Schweden und vielen anderen mehr.
Überall war ausgelassene Stimmung.

Dann wurde es ernster.
Die Zahlen in Deutschland stiegen langsam, aber stetig an. Als es knapp 27 000 Infizierte gab, wurde der erste sogenannte „Lockdown“ initiiert.
Kurz vorher dachte noch niemand daran, beim Einkaufen eine Maske zu tragen.
Zu der Zeit gab es „Schlachten“ um Toilettenpapier.
Abstand wurde eingehalten, wenn es ging.

Im Sommer flachten die Zahlen der Neuinfizierten ab beziehungsweise hielten sich auf niedrigem Niveau, was auch durch die Maskenpflicht geschuldet war.
Niemanden überraschte wirklich, dass sie nach dem Sommer wieder stiegen.
Im Herbst und jetzt über den Winter kam es dann zum Fiasko. Es gab Tage, da waren die Neuinfektionen höher als die Insgesamtinfizierten im Frühjahr, als der erste „Lockdown“ kam.

In den Medien wurde die Pandemie Anfang 2020 zwar als schlimm bezeichnet, doch die Politiker spielten sie erstmal herunter.
Ich muss zugeben, dass meine Gattin und ich sie auch erst für harmlos hielten. Irgendwann kam aber das Erwachen. Leider!

Meine Gattin und ich tragen Masken und halten Abstand, vermeiden Treffen und viele Menschenaufläufe.
Wir sind nicht erkrankt.

Vorige Woche bekam ich die Impfung gegen Corona (Covid-19), weil ich an einem Arbeitsplatz tätig bin, der hoch-aerosol‑ und virus-behaftet ist.
Meine Gattin bekommt ihre Impfung Mitte dieser Woche. Die zweite Impfung, also die Folgeimpfung, bekommen wir Anfang und Mitte Februar.

Innerhalb der „Pandemie-Zeit“ häuften sich sogenannte Fake-News, also wissentlich gestreute Falschmeldungen.

Während Anfang 2020 noch gesagt wurde, dass die Regierung die Krankheit nicht ernstnähme – Überschrift: „Frau Merkel, diese 1000 Corona-Toten gehen auf Ihr Konto.“ – veränderten sich die Hetzkampagnen in genau das Gegenteil.
Es wurde gegen die Regierung gehetzt, dass sie es übertriebe mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und vieles mehr.
Das war schon seltsam, denn genau die gleichen Medien postulierten genau das Gegenteil als noch vor ein paar Wochen.
Gepaart mit Hetze, Fake-News und angeblich wissenschaftlichen Erkenntnissen, die nicht empirisch verifiziert wurden oder Blablabla und Lügen waren, wurde behauptet, die Pandemie wäre nicht so schlimm.
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wurden als falsch und überzogen dargestellt. Immer wieder gossen die gleichen Personen die altbekannten und schon falsifizierten Nachrichten von Neuem auf.
Dazu kam die Unzufriedenheit vieler Unternehmer und Privatpersonen, bei denen auch sehr oft nur die eigene Lage im Fokus stand und nicht auf das große Ganze gesehen wurde.

Auch dass Rechtspopulisten „Leugnern“ und Lügnern eine Plattform boten, war schlimm.

Momentan konzentrieren sich die Fake-News auf das Impfen.
Kurios ist übrigens die Berichterstattung eines auch in Deutschland bekannten in Russland beheimateten Fernsehsenders.
Als in Russland der Impfstoff „Sputnik 4“ zugelassen und verimpft wurde, gab es Lobeshymnen auf die Forscher und in deren Berichterstattung gab es keine negativen Stimmen aus der Bevölkerung. In Russland scheint es keine Impfgegner zu geben.
Nach ein paar Wochen schimpft genau die gleiche Mediengesellschaft über das Impfen in Deutschland wie die Kesselflicker. Es werden Horrorszenarien gemalt, die in den Mad-Max-Filmen nicht besser hätten sein können. Impfnebenwirkungen werden hochstilisiert und massiv übertrieben.
Es wird geschwafelt von „Genmanipulation“ und „Genozid“ durchs Impfen und dergleichen mehr. Man verbreitet schon längst bewiesene Falschdarstellungen als „neue Erkenntnisse“ zum Selbstzweck, nur um hetzen zu können, mehr nicht.

Was mich sehr bedrückt hat, ist, dass ich wie viele Andere erkennen musste, in welchem egoistischen und egozentrischen „System“ wird leben.

Jeder meint, die Welt sei seine Bühne.

Anstatt sich an die Maskenpflicht zu halten, um andere zu schützen, kämpft man nur um die Abschaffung, um sich selbst nicht verbiegen zu müssen. Man klammert sich, auch wissentlich, an Halbwahrheiten und Lügen und verbreitet diese, um bloß nicht Einschnitte hinnehmen zu müssen. Man sieht um sich herum nicht die anderen Menschen, die stellenweise schwer leiden.
Alles nur, weil man seine egoistischen „Freiheiten“ nicht für eine kurze Zeit für Andere opfern will. Dazu koaliert man auch mit Rechtspopulisten und Hetzern. Nur das eigene Bedürfnis und das eigene Ziel ist wichtig.

Die Pandemie hat gezeigt, in welcher „Welt“ viele von uns leben.

Dazu kommt noch die selbstverursachte Bildungsmisere.
Lehrer sind kaum bereit, digitalen Unterricht zu machen und kopieren lieber Papierblätter mit Aufgaben und verschicken diese an Schüler und sammeln diese wieder wie normale Hausaufgaben ein.
KITA-Mitarbeiter suhlen sich in Weltuntergangsszenarien, anstatt über ihren eigenen Schatten zu springen.

Über den Winter wird mit den Kindern Schlitten gefahren. Dazu treffen sich viele Familien, als wenn es keine Pandemie gäbe. Der Tenor scheint wohl zu sein, man kenne sich ja und Bekannte steckten sich nicht gegenseitig an.
Dies sind übrigens die Gleichen, die sich dagegen aussprechen, dass Schulen, Kindergärten und ähnliches wieder öffnen dürfen, weil die Infektiosität in den Räumen zu hoch sei.

Dann kam Ende Dezember die Impfung dran.

Während vornehmlich in Altenheimen geimpft wird, läuft parallel auch die Akquirierung der Personengruppen über 80, sowie Krankenhaus‑ und Pflegepersonal, aus der Gruppe, die viel Kontakt mit Infizierten haben.
Leider glänzten auch hier wieder die Egoisten, wie hier schon berichtet wurde. Mitarbeiter aus Krankenhausverwaltungen, die noch kein Anrecht auf eine Impfung haben, haben sich Impfungen erschlichen und feiern sich groß. Durch Aufdeckungen und Kommunikation mit zum Beispiel dem baden-württembergischen Sozialminister, der auch den Gesundheitsbereich abdeckt, kommt dem zumindest ein Riegel, wenn auch noch ein kleiner, vorgeschoben werden.

Unzufriedenheit hat auch die Beschaffungslogistik der Bundesregierung geschürt. Aber auch die EU hat sich nicht gerade, vorsichtig ausgedrückt, hervorgetan, was vernünftige Beschaffung angeht.
BioNTech/Pfizer, Moderna und nun auch AstraZeneca können nicht soviel produzieren, wie sie erst behauptet haben.
BioNTech/Pfizer hatte sich zudem bei der Bundesregierung beschwert, dass aus einer Ampulle statt fünf nun sechs Dosen gezogen wurden. Das Unternehmen fordert nun Nachverhandlungen, da nicht mit ihnen abgesprochen war, dass mehr – in diesem Fall zwanzig Prozent – aus einer Lieferung herausgeholt würde. Dass zu wenig Impfdosen geliefert wurden, interessiert dieses Unternehmen in keinster Weise.
Pures Kapitalinteresse gegen Verantwortung!

Die Pandemie hat uns gezeigt, woran wir gesellschaftlich und psycho-soziologisch wirklich arbeiten müssen.

Ein Kommissar der Bundespolizei aus Hamburg bekommt von einer Frau, mit der er irgendwann ein Verhältnis hatte, einen Telefonanruf, sie werde bedroht.
Etwas später müssen er und seine Kollegin nach Norderney reisen, um den Tod eines Mannes aufzuklären.
Die Bekannte des Kommissars stellt sich als Journalistin heraus, die an einer Sache von Grundstücksmauscheleien auf Norderney dran ist. Sie wird auch etwas später bedroht und gewürgt.

Der Tatort plätschert langsam und ermüdend vor sich hin.

Die Journalistin versucht die beiden Bundespolizisten für sich einzunehmen, doch das klappt nicht so ganz, zudem die beiden Ermittler sich wehren, dass sie sich permanent in die Polizeiarbeit einmischt.

Als der Kommissar alleine auf Norderney bleibt, um die Ermittlungen weiterzubringen, erfährt seine Kollegin von einem Reporter, den sie kennt, dass die Journalistin, die auf Norderney lebt, schizoide Züge hätte.

Auf Norderney spitzt sich die Sache zu, die darin endet, dass die Journalistin sich mit Alkohol abfüllt, da sie merkt, dass der Kommissar nicht das tut, was sie will und dass die Ermittlungen und das Stochern nicht das ergeben haben, was sie sich zurechtphantasiert hatte.
Sie läuft während der steigenenden Flut in die Nordsee hinein. Der Kommissar will sie überzeugen, nicht alles wegzuwerfen, doch diese nimmt seine Handschellen und fesselt beide zusammen und wirft den Schlüssel in die Fluten.
Eine Suche wird gestartet, die jedoch über Nacht zu nichts führt.

Am Schluss des Tatorts sieht man den Kommissar auf einem Stück Land nach der Ebbe sitzen, immer noch zusammen gefesselt mit der nun toten Journalistin, die wohl über Nacht ertrunken ist.

So war grob der Tatort.

Die Folge war langweilig und nichtssagend. Dorf‑ und Inselklischees folgen aufeinander, auf der einen Seite die Inselbewohner, die Norderney nie verlassen haben und auf der anderen die weitgereiste Journalistin, die zwar von da stammt, aber nur aufgesetzt Insulanerin ist.
Von den Grundstücksmauscheleien erfährt man so gut wie nicht mehr, ebenso wenig wie von der angeblichen Korruption. Auch eine ominöse Gestalt auf einem Motorrad und stellenweise in Motorradkleidung zu sehen fällt aus der Handlung vollkommen heraus. Man erfährt nichts davon.
Das einzige, was herauskommt, ist, dass die Journalistin den Mann getötet haben will, nachdem er sie laut eigener Darstellung gewürgt haben soll. Mehr erfährt man nicht.

Aufgesetzt ist auch der Möchtegern-Showdown, wo die Journalistin und der Ermittler in den Fluten der Nordsee aneinander gekettet stehen.
Spannung kam zwar auch, aber man kann sich denken, dass die Journalistin stirbt.

Der Tatort überzeugte in keinster Weise.

Bitte umschalten!

Konstantin, mein Kollege, hat sich nicht gegen Corona (Covid-19) impfen lassen, da ihm Bedenken dagegen gekommen waren.
Er hatte laut eigenem Bekunden im März vorigen Jahres unter Corona gelitten und musste einige Wochen auf Geruch und Geschmack verzichten.

Er hatte vor einigen Monaten in unserer Abteilung, der Coronavirus-Abstrichstation, angefangen zu arbeiten.
Vorige Woche wurde uns das Angebot unterbreitet, wir könnten uns impfen lassen, da wir in einer hochaerosolhaltigen Arbeitsumgebung arbeiten.
Als erster war ich dran. Ich habe keine Probleme, meine Kollegen übrigens auch nicht.

Konstantin war sehr aufgeschlossen gegenüber des neumodernen mRNA-Impfstoffs von BioNTech, das bei uns verimpft wurde.

Als er dann kommen sollte, machte er einen Rückzieher, da ihm urplötzlich Bedenken gekommen waren.

Heute bewahrheiteten sich meine “Befürchtungen”, aber dazu später mehr!

Konstantin hatte laut der Priorisierungsliste der STIKO – Ständige Impfkommission – als Ex-Corona-Infizierter kein Anrecht auf eine Impfung gehabt.
Auch hatte er ja behauptet, sein sogenannter Titer – Dieser bestimmt, in welchem Maße man gegen etwas immun ist. – sei so hoch, dass er sich nicht wieder infizieren könnte.

Ob Konstantin jemals an Corona erkrankt war, weiß keiner von uns, denn momentan verhält er sich sehr reserviert allem gegenüber, wenn es um Impfungen oder im weitesten Sinne um Corona geht.

Fakt ist aber, dass nicht er die Impfung abgelehnt hatte, sondern man ihm sagte, er sei (noch) nicht dran.
Man legte ihm nahe, dass – siehe oben – von Corona Genesene kein Anrecht auf eine Impfung hätten.

So spielt das Schicksal.

Falls er Corona gehabt hatte, ist er ja sowieso geschützt.
Falls er es (zum Profilieren) nur gesagt haben sollte, hat er sich selbst im weitesten Sinne gefährdet, und dass im doppeltem Sinne!

Keiner von uns weiß wie gesagt, ob er jemals an Corona erkrankt war.

Die Impfung wurde abgelehnt, aber nicht von ihm.

Jens Spahn hat sich erfreulich dazu geäußert, dass das Pharmaunternehmen AstraZenenca bei der Europäischen Gesundheitsbehörde beantragt hatte, ihren Impfstoff gegen Corona (Covid-19) zuzulassen.

Anscheinend immer noch angeschlagen von dem Beschaffungsdebakel bezüglich BioNTech/Pfizer äußert er sich im meinungslosen Politiker-Slang darüber, dass AstraZeneca gar nicht soviel liefern könne, wie bestellt wurde. Das ist interessant, denn der Impfstoff ist noch nicht zugelassen, aber die Beschaffung ist in die Knie gegangen.

Hat sich Jens Spahn möglicherweise bei Karl Lauterbach mit dem Schwartmal-Sydrom angesteckt?
Einen seltsamen Lichtblick kommuniziert er allerdings.

Ich erwarte die Zulassung des Impfstoffes von AstraZeneca in einer Woche. Ich hoffe, dass dann auch im Februar Lieferungen geben wird von AstraZeneca und zwar in einer Größenordnung, da bin ich weiterhin zuversichtlich, die schon im Februar einen Unterschied machen wird im Vergleich zu, wenn wir AstraZeneca nicht hätten

Man lasse sich dies auf der Zunge zergehen!

Frei nach dem Statement von Jens Spahn zu Impfstoff von AstraZeneca kann man auch folgendes schlussfolgern:

„Wenn ich Bonbons kaufe, habe ich mehr (in einer Größenordnung), als wenn ich keine hätte.“

Mein Kollege Konstantin glänzte ja dadurch, dass er behauptet hatte, er hätte Corona (Covid-19) schon vor einem Dreivierteljahr durchgemacht, wollte aber trotzdem eine Impfung haben.

Nun ging es darum, sich am besagten Tag in der Impfstation einzufinden.

Konstantin rief erstmal ein paar Bekannte an und schrieb sich über diverse Messenger mit ihnen, ob denn alles in Ordnung sei und kommunizierte mit seinen Freunden über Langzeitschäden, die auftreten könnten, über Impfkomplikationen und dergleichen mehr.
Er schien plötzlich kalte Füße bekommen zu haben.

Nun ist die Frage, was „real“ geschehen ist.

Fragen über Fragen!

Er hat ja immer gesagt, er habe schon Covid durchgemacht. Diese Woche kam ja der Schwenk, es sei alles nicht „offiziell“ gewesen.
In einer Coronavirus-Abstrichstation haben wir sehr oft – auch mit Patienten – über die Pandemie, die Krankheit und Impfung gesprochen, auch untereinander. Als Mitarbeiter bei der „Corona Task Force“ liegen einem auch neueste Erkenntnisse im medizinisch-wissenschaftlichem Bereich vor. Dies haben wir in unserer Abteilung diskutiert.

Nun ist es seltsam, dass Konstantin sich trotz Termin nicht hat impfen lassen.

Was hat ihn bewogen, den Rückzieher zu machen?
Er hat sich mit dem Thema Impfung, insbesondere der mRNA-Impfung (BioNTech, Moderne, Curevac) befasst und gut eingeschätzt, dass diese Impfstoff sehr verträglich sind.

Möglicherweise hat jemand ihm gesagt, dass er schon Corona durchgemacht habe und (momentan) kein Anrecht auf eine Impfung habe!

Als mein Kollege Konstantin vor etwa einem halben Jahr in „meiner“ Abteilung anfing, erzählte er davon, dass er im März 2020 an Corona (Covid-19) erkrankt gewesen sei. Er erzählte von dem Verlust des Geschmacks‑ und Geruchssinns und wie es war, als er ihn wiedererlangte. Schmecken sei seitdem anders, aktiver und bewusster. Man achte eben mehr auf einzelne verschiedene Geschmäcker in Speisen und Getränken.

Gestern wurde entschieden, dass wir, die Mitarbeiter der Coronavirus-Abstrichstation, geimpft werden.
Wir zählen zur „Gruppe 1“, denn wir sind bei knapp 100 potenziell an Corona infizierten Personen, die uns täglich besuchen, einer hohen Last von virus-kontaminierten Aerosolen trotz FFP2-Masken und Isolierkleidung ausgesetzt. Wir lüften zwar fast permanent, aber man ist trotz alledem angespannt. Bei circa zehn Prozent von den Personen, die bei uns sind, ergibt der Befund „Positiv an Corona erkrankt“, aber das nur nebenbei bemerkt.

Der betriebsärztliche Dienst rief mich spontan an und teilte mir überraschend mit, dass ich in einer Viertelstunde zum Impfen kommen könnte. Ich war erster von uns an der Reihe.
Ich habe keine Nebenwirkungen von der Impfung, nicht mal die “obligatorischen” Schmerzen am Oberarm an der Einstichstelle, von denen nicht wenige berichten. Auch sonst ist mir weder schlecht noch schwindelig. Von der „Aufregung“ vom Arbeitsplatz zur Impfstation mal abgesehen ist alles in Ordnung!

Heute kam dann der nächste Kollege dran.

Konstantin rief auch bei der hausinternen Impfstation an und fragte wegen eines Termins. Er wollte sich impfen lassen gegen das Coronavirus.

Jetzt wird es kurios und kurioser.

Im März 2020 wäre seine Erkrankung angeblich nicht „offiziell“ gewesen, auch der positive Befund, dass er Corona gehabt hätte, nicht „offiziell“.
Ebenso sollen die achtwöchigen Laborbefunde bezüglich seines sogenannten Titers – Dieser beschreibt, einfach ausgedrückt, in welchem Maße man gegen eine Krankheit immunisiert ist. – auch nicht “offiziell” gewesen sein.
Er meinte auch, dass er die Impfung benötigte, weil man sonst ohne Impfung und Impfbescheinigung bald nirgends – Kinos, Konzerte, Veranstaltungen et cetera – (mehr) hingehen dürfe.

Er widerspricht sich also selber.

Es ist davon auszugehen, dass der “Kollege” sich profilieren wollte und nie an Corona erkrankt war. 

Bei solchen Kollegen geht man auf Distanz und glaubt nichts mehr.

Erbrechen schlecht Würgen Kotzen Vomit Vomitieren Gübeln

Seit Ende vorigen Jahres wird in Deutschland gegen das Corona-Virus geimpft. Laut der Liste der Ständigen Impfkontrolle – STIKO-Liste – gibt es ganz klare Regeln, wer wann geimpft wird. Leider setzen sich manche Leute darüber weg und manipulieren, dass sie früher dran kommen.

So geschehen in einem bekannten Krankenhaus.

Personal in Notaufnahmen und Fieberambulanzen sowie Intensiv‑ und Coronastationen stehen oben auf der Prioritätenliste.
Diese haben besonders viele Kontakte mit potenziell Coronainfizierten.

Das passt manchen Egoisten nicht, da sie ja warten müssen, bis sie dran sind.

Die Verwaltungsangestellte der oben genannten Notaufnahme kam auf eine „geniale“ Idee, wie sie sich vordrängeln könne.
Bevor sie in die Verwaltung berufen wurde, hatte sie eine 20-Prozent-Stelle in der Notaufnahme. Dies steht trotz alledem noch in ihrem Vertrag. Sie hat aber seitdem nicht mehr dort gearbeitet.
Sie posaunte heraus, dass sie ja noch „Mitarbeiterin der Notaufnahme“ wäre und besorgte sich einen Impftermin. Als zuständige Verwaltungsangestellte kann sie sich auch selbst eine Bescheinigung ausfüllen, dass sie eben dort arbeitet.

Dies ist eine miese egoistische Art, sich eine Impfung zu erschleichen.

Im Gegensatz zu ihren Kollegen in der Notaufnahme ist diese Frau schon geimpft, obwohl sie momentan noch kein Anrecht darauf hatte.


Einkaufen Shoppen Warenhaus discounter

Laut Corona-Verordnung gibt es begrenzte Kundenzahlen in Läden und Geschäften. Offiziell bedeutet dies: ein Kunde auf zehn Quadratmeter Verkaufsfläche. Dies schient aber kaum jemanden zu interessieren.

Große Supermarktketten haben entschieden, dass man nur mit einem Einkaufswagen den Laden betreten darf. Bei einer begrenzten Anzahl von Einkaufswägen sollte dies genügen, doch die Realität sieht anders aus.

Wenn man zum Beispiel die Verkaufsfläche durch zehn Quadratmeter teilt, kommt man so auf die Anzahl der möglichen Kunden.
Dann stellt man entsprechend viele Einkaufswägen zur Verfügung, um dies zu gewährleisten.
Die Security beziehungsweise Einlasskontrolle schaut, dass niemand ohne Einkaufswagen hereingehen kann.

Soweit theoretisch!

Dies funktioniert aber nicht, wie es angedacht ist.
Wenn zwei – „Wir gehören zusammen.“ – hineingehen, drückt die Security ein Auge zu.

Generell!

Wir haben es bei vielen nicht nur Großmarktketten getestet.

Einige Läden deklarieren groß und breit, dass sie die Einlassbeschränkungen kontrollieren.
Ausgehend vom Lockdown im Frühling/Frühsommer zählten wir die Einkaufswägen durch.

Niemand von den Verantwortlichen kontrollierte übrigens, wie viele Einkaufswägen und wie viele Kunden sich gerade dort befanden.

Es ist ja schön und gut, dass die Security draußen steht und Desinfektionsmittel zur Verfügung hat, wenn jemand die Handgriffe der Wägen gereinigt haben möchte, doch diese Praktik, dass die Anzahl nicht kontrolliert oder dass mehrere Personen mit einem Wagen hineingehen können, bringt überhaupt nichts.

Hier herrscht massiver Nachholbedarf.

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