Zukunft

1 2 3 40
Roll over Beethoven

ist, vom andern den Schnupfen zu bekommen.“

Kim Grove

Roll over Beethoven

„Eine glückliche Ehe bedeutet, dass beide Ehepartner den selben Lebensmittelpunkt haben.“

„Ihr lügt!“, krakeelten die Kinder, die seit knapp einer Viertelstunde auf der Terrasse von Schloss Solitude mit ihren Tretrollern hinter uns hergefahren waren.

Wir waren dort gewesen, um an der Aktion „Stürmt Eure Schlösser!“ teilzunehmen.
Unsere -Gewandung sorgt fast immer für fragende Gesichter, insbesondere Familien mit Kindern möchten wissen, wer wir sind und was wir darstellen.
Oft fragen uns dann die Eltern stellvertretend für ihre Kinder, um etwas von und über uns zu erfahren.
Wir gingen am Schloss spazieren und machten für die obengenannte Aktion Selfies – Selbstporträts.

Irgendwann kamen obengenannten die Kinder mit ihren Rollern zu uns und fragten, wer wir seien.
Wir sagten, wir seien Zeitreisende.
Das Mädchen schüttelte den Kopf und verneinte.
Wir wiesen auf unsere „kuriose“ Kleidung hin und erzählten, dass wir mit unserem Zeitschiff aus dem Jahr 1865 gekommen seien und uns nun hier sozusagen als Touristen umschauten.
Das wollten beide Kinder nicht glauben.
Sie fuhren einige Zeit um uns herum und sagten, dass stimme nicht. Wir bekräftigten unseren Bericht, worauf sie kurz zu ihren Eltern fuhren, diese die Köpfe schüttelten, während sie etwas sagten.
Dann kamen die Kinder wieder zu uns und sagten : „Ihr lügt!“.
Wir spielten unsere Rollen perfekt, womit sie nicht zurechtkamen und in ihren Vorwurfschwall lauter und lauter schrien.

Wir machten weiter unsere Fotos und beachteten die Kinder nicht.
Diese krakeelten bald im Zehn-Sekunden-Takt, dass wir lögen.
Wir ignorierten sie.

Ein paar Wochen davor waren wir in Steampunk-Gewandung am Seeschloss Monrepos, um private Fotos für uns zu schießen.
Wie immer bestaunten uns Passanten und einige fragten uns, warum wir so angezogen seien.
Wir erklärten ihnen, dass wir Jules Vernes Erben seien und uns deswegen wie im 19. Jahrhundert kleideten. Wir sagten auch, dass wir die Ideen von ihm weiterdächten und kamen auch darauf, dass wir (ja eigentlich) Zeitreisende seien.

Oft ist es dann an der Zeit, dass insbesondere Kindern fragen, warum der Edelherr so lange und bunte Fingernägel trage. So auch am Schloss Monrepos.
Auch dazu haben wir ein Geschichtchen parat.
Die Edelfrau nahm die Hand ihres Gemahls in die ihre und sagte: „Das war so. Wir wurden auf einer ziemlich durchgeschüttelt. Es blitzte und donnerte und wir hatten viel Angst, weswegen wir uns an die Hände fassten. Als die zu Ende war, hatten wir die Hände getauscht.“
Die Kinder schauten uns staunend an.
„Eeeecht?“
„Ja!“, setzen wir dann noch „einen“ drauf:
Bevor dies passierte, war die Edelfrau die Frau mit den größten Händen und der Edelherr mit den kleinsten. Beide standen im „Guinessbuch der Rekorde“ – Ausgabe 1855.

Als wir weiter unseres Weges gingen, hörten wir, wie die Mutter des Kindes, das uns gefragt hatte, sagte: „Das stimmt nicht. Sowas gibt es nicht. Und das geht auch gar nicht.“

Solche Situationen passieren uns leider immer wieder.

Wir erzählen zu unseren Rollen auch Geschichten, die sich in „unserer Steampunk-Welt“ hätten abspielen können.
Viele Leute spielen mit oder hören uns belustigt zu.
Eltern grinsen, Kinder staunen, denn es passt in die (unsrige) Fantasiewelt.
Leider müssen wir feststellen, dass die Eltern den Kindern erklären, dass das gar nicht stimme. Sowas sei gar nicht möglich und sie sollten es nicht für bare Münze nehmen.

Es ist schade, dass Eltern ihren Kindern nicht gestatten zu träumen. Das Problem sind die Eltern, die ihre Kinder zu “Realisten” erziehen wollen.

Es gibt eine kleine von einem Vater, der im Dunkeln mit seinem Sohn im Auto unterwegs ist.
“Guck mal, Papa”, sagte das Kind, “der Mond verfolgt uns.”
Der Vater beschwichtigt : “Der Mond kam uns nicht verfolgen.”
“Doch, schau doch mal! Der fliegt hinter den Bäumen neben uns her.”
“Der Mond bewegt sich nicht. Du meinst das bloß, weil es von deiner Perspektive so scheint. Wir rasen an den Bäumen vorbei und die Bäume verhalten sich perspektivisch so, als würde sich der Mond bewegen. Der ist viel zu weit weg.”
Der Sohn versteht nicht, was der Vater gesagt hat, doch eins hat er verstanden.
Er hat unrecht damit, was er sah und sagte. Er wird seine „Vermutungen“ nicht mehr preisgeben.

Solche Dinge sind kontraproduktiv für die Fantasie.

„realistische“ Eltern, gebt Euren Kindern Raum für Fantasie!

Roll over Beethoven

„Lass dich immer von Neugier und Abenteuerlust leiten.“

Kein Geräusch war in der Stadt zu hören.
Kälte lag in der mitternächtlichen Dunkelheit. Die Luft stand still und wartete auf den Sonnenaufgang, der allerdings erst in ein paar Stunden seinen Lauf nehmen sollte.
Die Straßenlaternen steckten sich in die Dunkelheit und verteilten gleichmäßiges trübes Licht.
Irgendwo bellte ein Hund, in heller Stimme. Darauf antwortete ein anscheinend größerer mit weit aggressiver Stimme.

Die Nacht stand unbewegt und wartete auf den nächsten Tag, als das Licht der Straßenlaternen zu flackern begann.

Mitten auf der leeren Straße vibrierte die Luft.
Ein kleiner hellgrüner Lichtpunkt begann zu wachsen und blähte sich bis auf einer Größe von vier Württembergischen Ellen aus. Im Inneren wabberte Rauch, der sich ausdehnte und wieder in sich zusammenfiel.
Eine Gestalt tauchte auf, schwarz gekleidet mit einen Hut. Das Gesicht war nicht zu erkennen.
Die Gestalt trat heraus und verließ das Gebilde. Sie drehte sich kurz vor dem Verlassen um, bückte sich und hatte eine kleine leuchtende Kugel in seiner schwarz-behandschuhten Hand. Dann trat sie ganz heraus und verstaute die Kugel in ein Ledersäckchen, das an ihrer Hüfte hing.
Das wabbernde Gebilde stürtzte ins sich zusammen und verschwand.

Die Gestalt ging die Straße entlang.

Roll over Beethoven

ist die einzige Antwort, auf die es keine Frage gibt.

Meine Gattin und ich sind (bekennende) Steampunks.

ist eine sog. „Subkultur“.
Steampunk basiert auf der Überlegung, was passiert wäre, wenn die Welt zur Zeit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert eine andere Entwicklung genommen hätte.
In der Welt des Steampunks ist die vorherrschende die Dampftechnologie und die Mechanik.
Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Äthertheorie richtig sei.
Die Äthertheorie besagt, dass zwischen allen der sog. „Äther“ ist, eine unsichtbare Masse, die zum Beispiel auch im Weltraum vorhanden ist. So stellt man sich vor, dass man mittels eines Äther-Schiffs von einem Planeten zum anderen reisen könnte. Der Ausdruck „Raumschiff“ kommt zum Beispiel hierher. Dass die Äthertheorie widerlegt ist, spielt für die Steampunks keine Rolle.
Viele Steampunks sehen sich unter anderem als Zeitreisenende, die mittels besonderer Maschinen, die auf den Äther einwirken, durch die Zeit reisen können.
Sie kleiden sich nach dem Codex des viktorianischen Zeitalters. Ihre Maschinen und Apparaturen sehen aus, als kämen sie aus dem 19. Jahrhundert.
Vieles, was den Steampunk ausmacht, entstammt den Büchern von Jules Verne – z.B. „In 80 Tagen um die Welt“, „Die geheimnisvolle Insel“ etc. oder aus dem Buch „Die Zeitmaschine“ von H.G. Wellls und anderen. 
Aktuelle Geräte des 21. Jahrunderts werden „verschönert“ bzw. verschnörkelt. So sehen Tablets, Smartphone oder Computer so aus, als entstammten sie einer längst vergangenen Zeit. Sie werden eben verziert mit Schnörkeln, Messing‑ sowie Bronzeteilen, damit sie so wirken, als wären sie einer anderen Welt entsprungen.

Die Steampunk-Kultur hat sich seit den 1970⁄1980-er-Jahren etabliert und hat viele Anhänger gefunden.
Diese treffen sich zu Picknicks (und Fototerminen), bei denen es als Erinnerungen sog. „Temporalmarken“ oder „Temporal-Visa“  gibt, die man sich in die „Zeitreisepässe“ klebt.

Viele Steampunks sind auch Rollenspieler, die eben mit anderen mehr oder weniger vorgegebene Abenteuer spielen.

Zu dieser Gattung gehören wir nicht. Wir nehmen an Treffen oder Fototerminen teil.
Auch treffen wir bei sog. „Cosplay-Photo-Shootings“ Personen von verschiedenen Genres der „Kostümspieler“ – Englisch: „Cos(tume) Play“.
Wir bleiben allerdings beim Steampunk. Es ist interessant, Personen zu treffen, die anders sind. Wir tauschen uns aus, was sie und wir machen, wie es läuft es, was als nächstes kommt etc.

Obwohl es Steampunk schon lange gibt, erlebt Steampunk momentan einen regelrechten Hype.

Es gibt Events, bei denen Steampunks, Mittelaltermärkte und andere Genres friedlich koexistieren, wie zum Beispiel die „Zeitenblende“, Tübingen.. Man lernt sich kennen und schätzen.

Einige Personen wollen bei Steampunk mitmachen, sind aber nicht bereit entweder sich vom „alten“ zu trennen oder dieses partiell aufzugeben, sondern mischen diese Genres.
Dies nennt man „Cross-Over“ – „Überkreuzung“ bzw. „Überschneidung“.
Wir trafen Personen, die aus dem Genre „Star Wars“ kamen und nun bei uns mitmachen wollten. Diese trugen eine Sturmtruppenuniform der imperiellen Streitkräfte, hatten diese jedoch mit Bronze lackiert und mit Steampunk-Accessoires bestückt. So entstand ein Cross-Over von Steampunk und Star-Wars.

So etwas empfinde ich als unangebracht.
Man kann gerne Steampunk mit Elementen anderer Epochen kombinieren, Steampunk mit Rokkoko oder Ähnlichem. Star-Wars, Star-Trek oder gar Mana-Comic geht in keinster Weise, denn diese passen nicht in die „Historie“.
Steampunk läasst die der Menschheit wie sie war, bis eben zur Industrialisierung, bei dem Steampank eine alternative Zeitlinie definiert. Bis dahin ist alles gleich.

Die anderen Genres, insbesondere Science-Fiction, haben einen ganz anderen Ansatz.
Wenn jemand von der „Seite“ Star-Wars kommt, kann er gerne zu Steampunk wechseln.
Jemand der zum Beispiel Steampunk-Vampir oder Vampirjäger-Steampunk ist, passt gut in den Kontext, denn die Geschichten um Vampire wie Dracula passen in den Steampunk-Kontext, weil sie auch in etwa in dieser Zeit „spielen“ oder entstanden sind. Zudem glaubten die Menschen im 19. Jahrhundert noch an sowas.

Star-Wars oder Star-Trek kommen aus der anderen Richtung, aus der .
Coss-Over ist also nicht möglich.

Man möge es nicht falsch verstehen!

Steampunk ist weitgefächert: Zeitreisende, Neo-Viktorianer, Expeditionscorps, Zeitpolizei.
Auch sieht jeder Steampunk etwas anders aus und es gibt keine strikte Uniformierung, keinen wirklich strengen Kleidercodex.
Beim Steampunk kann jeder mitmachen.
Ich war früher Mitewirkender auf Mittelaltermärkten, habe als Sternenflotten-Captain und als Klingonen-General im Genre „Star Trek“ mitgemacht.

Mischungen aus „Science-Fiction“ und Steampunk kann es aus oben genannten Gründen nicht geben.

Dies ist für Steampunk und dessen obsolet.

Weiterführendes

 

Roll over Beethoven

„Die allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden. „

Roll over Beethoven

Die Wohltaten eines Vaters übersteigen alle Berge.“

Nachrichten Deutschland Politik Dietmar Syntronica Herzbeben

Die „Causa Maaßen“, die keine wahr!

Nachdem Herr Maaßen in Bezug auf angebliche Hetzjagden in Chemnitz bezweifelt hatte, dass ein „Beweisvideo“ authentisch sei, um „Hetzjagden“ zu bezeugen, stand er in der der links-rot-grünen „Sittenwächter“.

Diese selbst ernannten „Moralapostel“ wollten auf Biegen und Brechen ihre verdrehte Weltansicht erhalten, dass in der sächsischen Stadt rechte SS-gleiche Banden auf Ausländer losgingen und diese hetzten. 

Eine Hetzjagd ist ein koordiniertes Vorgehen gegen jemanden, bis dieser erlegt oder erschöpft ist.

Was ein angebliches „Beweisvideo“ belegen soll, ist nicht mehr als eine Querele, bei denen einer den anderen in den Allerwertesten tritt und „Hau ab, Du Kanacke!“ ruft.

Den Sachverhalt, den Herr Maaßen erkannt hat, ist richtig. Dieses Video beweist nichts, außer das, was eben zu sehen ist.

Nun fühlten sich die Palaverköpfe, die immer schön die sog. Antifa hofieren, beleidigt, weil niemand der „Antifa“ glaubte. Anstatt aber ihren Fehler einzusehen, forderten sie Herrn Maaßens Kopf.

Die Sozies – kurz für „Sozualdemokraten“ – in der „Großen Koalition“ krakeelten, Maaßen müsse gehen, die CDU war dagegen. Wie es immer in der Politik leider ist, kam es zu einem „Kompromiss“.
Maaßen wurde „weg‑ und hochgelobt“ und bekam einen Posten als Staatssekretär im Innenminister.

Hier haben die Sozies ihr wirkliches Gesicht gezeigt.

Die Lügen-Fratze!

Sie wollen Herrn Maaßen weg, haben aber seine Beförderug zum Staatssekretär genehmigt.
Dies hätten sie, wenn sie glssubhaft wären, nicht tun müssen. Sie hätten dies blockieren können.

Dieses Schmieren-Theater wird der SPD hoffentlich noch mehr Stimmen kosten!

Die CDU hätte nicht nachgeben können und auf ihren Standpunkt, dass –herr Maaßen bleiben solle, beharren können.
Auch dies ist unglaubwürdig.

Beide Regierungsparteien haben nur bewiesen, dass sie in keinsterweise ein Rückgrat haben.

Das nächste Wahl-Debakel kommt bestimmt!

Das einzige, was man Herrn Maaßen vorwerfen kann, ist, dass er am „Wahrheitsmonopol“ der links-rot-grünen Politiker und deren höhrigen Mainstream-Medien gezweifelt hat. 

1 2 3 40
Kalender
Dezember 2018
M D M D F S S
« Nov    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  
Aktuelle Kommentare
  • Martin: "Ich wurde für einen Monat einmal für einen neutralen Beitrag (keine Aggression oder beängstigende Bilder) über unsere Stadt blockiert. "
       vom
    10. August 2018
  • Sabine Schneidewind: "Dank die m Herzbeben <3 "
       vom
    3. Juli 2018
  • Sabine Schneidewind: "In unseren Herzen wirst du immer weiterleben, auch wenn du über den Regenbogen gegangen bist. "
       vom
    11. April 2018
  • Syntronica: "Danke mein Glühwürmchen1 "
       vom
    24. August 2017
  • Gerhard Singheiser: "Herzlichen Glückwunsch zu eurem 2. Hochzeizszag. Weiterhin viel Liebe , Glück und in den Sozalnetzen kluge und aufklärende Kommentare. Besonders beglückwünschen möchte ich auch CORA,... "
       vom
    8. August 2017
  • Gerhard Singheiser: "Im Normalfall stimmt das, dass jeder das erntet was er sät. Leider gibt es Fälle in denen ungesät aber geerntet wird. Hoffentlich kommt die Rechnung... "
       vom
    31. Juli 2017
  • Sabine Schneidewind: "Dank Dir m Herzbeben <3 hab dich unendlich lieb m Schatz <3 "
       vom
    1. Juli 2017
  • Franz-Josef Baumann: "Wir (18-köpfige Gruppe) hatten bereits am 20.03.2017 eine Stocherkahnfahrt für den 27.05.2017 von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr gebucht. Am 27.05.2017 06.31 Uhr wurden wir... "
       vom
    10. Juni 2017
  • Älter »    
Kategorien
Editorial

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem Urheberrecht bzw. dem Copyright des explizit gezeichneten Autoren.

Beiträge und Materialien Dritter sind als solche gekennzeichnet.

Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung bedürfen der expliziten, schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Urhebers bzw. Erstellers und des Herausgebers.

Downloads und Kopien dieser Seite sowie Konvertieren in andere Darstellungen bzw. Darstellungsformen sind nicht gestattet.

Haftung und Recht