Zerrissenheit

Roll over Beethoven

„Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun,
wozu es im Winter zu kalt war.“

Mark Twain

Roll over Beethoven

„Man kann nicht beweisen, ob Gott existiert, doch die Wissenschaft macht Gott überflüssig.“

Stephen Hawking

Roll over Beethoven

„Eines Tages schwimmt die Wahrheit doch nach oben.

Als Wasserleiche.“

„Vorsicht, mein Konto wurde gehackt“, liest man immer und immer wieder bei Facebook.

Dabei geht es darum, dass jemand per „Persönlicher Nachricht“ bzw. über den Messenger Videos verschickt, für die er oder sie nicht verantwortlich ist.

Natürlich ist er bzw. sie dafür verantwortlich!

Diese sich beklagende Person hat achtlos ihre weitergegeben, ohne einmal auch nur kurz zu überlegen oder nach rechts, links oder oben und unten zu schauen, wo sie es macht.

Wenn man den auf diese Nachricht bzw. Message klickt, gibt es zwei Varianten, die passieren können.

Man kommt zu einer gefälschten You-Tube-Seite, die dem Betrachter klarmacht, er solle sich einen Codec bzw. ein Programm herunterladen, um das Video anschauen zu können.
Alleine schon dieser „Appell“ ist völlig aus der Luft gegriffen, da der Vorteil von You-Tube eben darin besteht, dass man ohne Zusatzprogramme Videos anschauen kann.
Der Browser kann dies mit seien Bordmitteln.

Die andere Variante, die auch unter „Phishing“ bekannt ist, kommt ebenso zum Zuge.
Man wird zu einer gefälschten Seite geleitet und soll sich noch mal bei Facebook anmelden, obwohl man schon dort angemeldet ist.
Anstatt zu schauen, ob man wirklich auf der Facebook-Seite ist – Adressleiste – oder sich zu fragen, ob man sich vor einigen Sekunden (zufälligerweise) wirklich  ausgeloggt hat, gibt man die Daten willfährig ein.
Bloß nicht drüber nachdenken oder schauen, ob es in Ordnung ist!

Und danach behaupten, man wisse nicht, wie es passieren konnte!

Man will nämlich nicht zugeben, dass man nicht über sich und sein Verhalten nachdenkt.

Irgendwann bemerken dann die ersten Facebook-, dass sie ein Video bekommen haben.
Dies ist übrigens der gleiche Trojaner bzw. „Phishing“ wie beim Versender.
Der Versender behauptet dumm-dreist, er habe dieses Video nicht verschickt.
Das stimmt irgendwie.
Er hat allerdings die Vorarbeiten dazu geleistet.
Möglicherweise den Codec oder das Zusatzprogramm installiert oder sich ohne nachzudenken eingeloggt.

Der Versender ist aber in erster Linie dabei, wenn es darum geht sich über angeblich mangelnde Sicherheitsvorkehrungen bei Facebook zu beschweren.

Wer also bemerkt, dass sein Facebook-Konto Videos verschickt an Freunde, hat keine Vorsicht walten lassen.

Nicht Facebook ist schuld, sondern er selbst.

Etwas mehr Nachdenken ist wichtig.

P.S.: Diese „Sache“ kursiert schon über ein Jahr! 

Roll over Beethoven

In wird wieder das Schwarz-Weiß- eingeführt.

Dies hat den Vorteil, dass man SchwarzRotGold nicht mehr sehen kann.

Auf dem neuen Trikot des DFB ist dies schon im Vorfeld gemacht worden, denn statt SchwarzRotGold ist dort nur noch Schwarz-Dunkelgrau-Hellgrau zu sehen.

Statt „Nationalmannschaft“ heißt es „Unsere Mannschaft“ und poltisch korrekt „Unser Team“.

„Deutschland“ ist jetzt „Schland“.

Das „Lied der Deutschen“ muss auch kein Fußballer mehr mitsingen.

Besser kann man Patriotismus nicht vernichten.

Jeder weiß, dass sich der niederländische Maler Vincent Van Gogh unter Einfluss von zu viel Absinth ein Ohr abschnitt.

Wir erzählen die wahre , wie es dazu kam. 

Im Januar des Jahres 1888 hatten zwei Mitglieder der „Behörde zur Ermittlung Temporärer Distorsionen“ – kurz „Department Z.“ oder „Zeitpolizei“ genannt – einen Einsatz in Paris.

Sergeante Sabienne Du Vent und Sergeant Didier Du Vent landeten an einen kalten Wintertag dort. 
Sie nahmen nach einer Verfolgungsjahd durch die Zeit einen Halunken fest, der Kunstwerke gestohlen hatte, damit durch die Zeit gereist war und diese in verschiedenen Epochen meistbietend veräußert hatte. 

Diese Festnahme geschah bei einem Kunstauktionator namens Goupin, der unter anderem auch Werke von Vincent Van Gogh veräußerte.

Was mit dem Kunsträuber geschah, ist für die Geschichte der Menschheit völlig irrelevant.
Was aber zemporär sehr relevant war, war eine Entdeckung, als die oben genannten Zeitpolizisten kurz vor Weihnachten im gleichen Jahr noch mal in Paris unterwegs waren und nach einem sog. Zeit-Lagerer fahndeten.

Sie schauten durch Zufall durch ein Fenster des Hauses, in dem Vincent Van Gogh lebte, und erschraken. 

Dort stand ein Gemälde, das Sergeante Sabienne Du Vent zeigte.

Sie verschafften sich Einlass und tapsten leise durch das Haus.
Plötzlich überraschte sie Vinvcent Van Gogh.
„Was machen Sie hier?“ rief der sichtlich angetrunkene Maler und schwank seine Flasche Absinth locker in der Hand haltend von links nach rechts.
Sergeant Didier Du Vent hielt ihm seine beeindruckende achtläufige Waffe unter die Nase.
„Stören Sie uns nicht!“ raunzte er ihn an, „Wo kommt dieses Gemälde her?“
„Das habe ich gestern fertiggestellt“, antwortete er mit alkoholbeladener Stimme und tippte mehrmals mit seinem Zeigefinger auf das Bild, „Ah, schon trocken.“
„Warum haben Sie mich gemalt?“, wollte Sergeante Sabienne Du Vent wissen.
„Meine , endlich sehe ich Sie wieder. Es war im Januar. Ich dachte schon, es würde nie geschehen. Glück trifft mich gerade an diesem schweren Schicksalstag.“

„Er hat heute Nachricht von seiner Mutter und seinem Bruder Theo erhalten, dass Theo heiraten will“, sagte ihr Kollege, „weil er das nicht gutheißt und kaum verkraftet hat, gibt er sich dem Absinth hin.“
„Quelle histoire, vraiment !“, seufzte sie.
„Wo wissen Sie das her?“, rang Van Gogh nach Worten.
Sergeant Didier DU Vent sagte mit emotionsloser Stimme: „Wir kommen nicht von hier und wissen alles, was passiert, passierte und noch passieren wird.
„Sie sind so süß, eine wahre Augenweide“, lobte Van Gogh die Zeipolizistin, „es drängte sich die Sehnsucht seit langem auf, Sie wiederzusehen, aber die Depression, dass Sie für immer verschwunden sein könnten, legte mir gestern Morgen die Pinsel in die Hand, dass ich Sie malen solle, um zumindest so das Wiedersehen an den heiligen Tagen feiern zu können. Doch nun sind Sie wirklich da. Mein Flehen wurde erhört.“
Van Gogh fasste ihr Uniform an und zupfte an den goldenen Litzen, musste sch aber gefallen lassen, dass er eine Ohrfeige bekam.
„Lass das!“
„Que belle!“, schwärmte er unbeirrt und trank dabei weiter von dem grünen Getränk.

„Wir müssen das Gemälde mitnehmen. Es ist ein durch unsere Unaufmerksamkeit entstandenes Zeit-Paradoxon.“
„Oui!“, antwortete seine Kollegin nickend, „Gut, dass wir zufälligerweise heute das Bild hier sahen. Was hätte passieren können! Mon Dieux!“
Dann wandte sie sich an den Maler: „Haben Sie noch Skizzen von mir oder noch mehr Gemälde? Das würde mich freuen zu sehen.“
„Non, Madame Engelsgesicht. Nur dieses eine Meisterwerk, das Ihre ganze Schönheit zeigt.“
„Hat es schon jemand gesehen?“
„Non Madame. Nur wir!“
„C’est bon!“, machte Sergeant Didier Du Vent und nickte seiner Kollegin zu. Er nahm seine riesige Waffe hoch und drückte sie Van Gogh unter das Kinn. Dieser schrie auf.
„Wir raten Dir, dass Du nie mehr ein Gemälde von ihr malst und auch nie eine diesbezügliche Zeichnung anfertigst.“
Er drückte die Waffe noch härter ans Kinn: „Ansonsten sehe ich mich gezwungen, Dich zu töten und Deine Engeweide in alle Hmmelsrichtungen zu verteilen.“
„Bitte tun Sie mir nichts!“ krächzte Van Gogh, Ich werde alles tun, was Se befehlen.“
Sergeante Sabienne Du Vent hatte derweil das Gemälde in ein Laken geschlagen und hielt es fest.
„Und … Vincent … Wenn Du auch nur einer Fliege von dem Gemälde erzählst, kommen wir wieder und nehmen Dich auseinander, Jedes Stück Deines Körpers einzeln.“
„Das mache ich nichts.“
„Wir sind überall und bewachen Dich.“
Dann verließen die beiden Zeitpolizisten das Haus.
Etwas später hatten sie das Bild in ihrem Gefährt versteckt.

In seinem Haus stand ein ziemlcih verwirrter Vincent Van Gogh und schüttete Absinth in rauhen Mendgen in sich hinein. Es war wohl alles zu viel für ihn geworden.
Noch am Abend dieses 23. Dezembers 1888 schnitt er sich im Absinth-Rauach ein Ohr ab und übergab es der Prostituierten Gabrielle Berlatier mit den Worten: „Bewahre dieses Objekt pfleglich auf!“
Diese brachte es in ein Krankenhaus in Arles, wo es mehrere Jahre in einem Glas mit Alkohol konserviert stand und irgendwann auf Nimmerwiedersehen verschwand.

© Dietmar Schneidewind, Syntronica.Net

„Loyalität bekommt man nicht durch Repressalien.“

Roll over Beethoven

„Wende dein Gesicht der Sonne zu und deinen Rücken dem Sturm.“

Der Ehering ist ein Zeichen für die Ewigkeit.
Wenn Zeichen nicht mehr getragen werden, endet die .

Am 20. April 2018 waren wir unterwegs auf der Autobahn und hielten bei einem hundefreundlichen Schnellrestaurant.
Wir gingen uns für ein paar Minuten die Hände waschen und ließen unsere Hündin Cora kurz im klimatisierten Auto. Wir wollten sie danach direkt aus dem Auto holen und mit ihr ins Schnellrestaurant gehen.

Ich warte im Foyer auf meine Frau, als ein Mann auf mich zu kam und mir klarmachen wollte, dass unsere Hündin im Auto hechele und leide, weil es dort zu heiß sei.
„Wie Sie beobachtet haben, sind wir kurz hinein und holen unsere Hündin direkt, wenn meine Frau wieder kommt“, sagte ich, „mit einem größeren Hund ist es im Waschraum etwas eng.“
Der Mann erzählte mir nochmal das gleiche und forderte mich nochmals auf, „den Hund zu befreien.“
Ich beschwichtigte, dass wir, wenn meine Frau aus dem Waschraum käme, zum Auto gingen, und dann zusammen mit unserer Hündin ins Schnellrestaurant wollten.
„Ich kann auch das Auto aufbrechen, das darf ich, das darf ich“, schrie er mich an.
„Sind Sie Vollzugbeamter?“ Er schüttelte den Kopf. Ich sagte zu ihm, dass seine Aktion völlig überzogen sei und er den Ball flachhalten solle, da dies, was er vorhabe nämlich Sachbeschädigung sei.
In dem Moment kam meine Frau aus dem Waschraum heraus und schaute uns fragend an.
„Komm, wir holen Cora aus dem Auto, was wir ja vorhatten, damit dieser Mann sich davon überzeugen kann, was wir sowieso tun wollten.“

Auf dem Weg zum Auto beschimpfte uns der Mann, wir seien Tierquäler, obwohl ich ihm sagte, die Athmosphäre im Auto sei mit 20 Grad Celsius durch die Klimaanlage stabil gehalten und er schließlich wisse, dass wir nur einen kleinen Moment Hände-Waschen waren.
Er hörte mit seinen völlig unverständlichen Hasstiraden nicht auf, auch als Cora schon quietschvergnügt draußen stand, was eigentlich als Beweis hätte reichen sollen, das alles in Ordnung war.

Ich machte ein Foto des Kfz-Kennzeichens des Autos des Mannes, da dieser zwischendurch meine Frau immer wieder beleidigte und trotz mehrmaligem Auffordern dies zu unterlassen nicht ruhiger, sondern eher aggressiver wurde.
Wir gingen hinein und setzen uns mit Cora draußen auf die Außenterrasse unter einem Sonnenschirm und speisten.
Der Mann telefonierte und lief zum Nummerrnschild unseres Autos, das er dem Menschen am anderen Ende seines Handys mitteilte. Wir erfuhren später von ihm, dass er uns telefonisch angezeigt haben wollte.

Als wir nach dem Essen ein Selfie machten, fühlte sich der Mann, der schon seit ein paar Minuten das Handy aufgelegt hatte und abwartete, angesprochen, sprang aus seinem Auto und fauchte uns an, wir sollten das Bild von ihm „wegen Datenschutz“  löschen. Wir machten ihm klar, dass wir uns unserer Warte heraus ihn überhaupt nicht konnten.
Ich hob hervor, dass das, was er meinte im Kunsturheberrecht §37 als sog. „Recht am eigenen Bild“ stünde, dies aber nur gelte, wenn jemand das Bild eines anderen ohne dessen Erlaubnis veröffentlichte. Ich sagte auch, dass man solche Bilder aber an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet werden dürften, weil dies eben keine Veröffentlichung sei.

Von da an begann er uns mit nicht nachvollziehbaren Dingen zu belegen wie: „Ich möchte mir nicht vorstellen, wie es den Hunden ging, die sie schon welche gehabt hätten.“, „Schauen Sie sich doch mal an, wie Sie aussehen“ oder „Sie können mich mit ihren Nägeln nicht beeindrucken.“

Irgendwann wurde es uns zu dumm, weil wir immer wieder den Mann beruhigten oder dies zumindest versuchten wobei dieser sich mehr und mehr aufregte

Er redeten nicht richtig in Rasge und schimpfte – „prügelte verbal auf uns ein“ – als wir schon im Auto saßen und wegfuhren.

Jedenfalls „freuen“ wir uns über die Anzeige gegen uns, von der er sagte, sie sei raus.

Nachtrag 22.7.2018

Bis jetzt haben wir noch nichts „Schriftliches“ bekommen,

 

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