Warnungen

schaeuble-flugzeug

Gestern bei „Anne Will“ war das Thema „Abschuss von Flugzeugen“.

Anne Will fragte Innenminister Schäuble, der nach der Sendung mit einem Flugzeug nach Washington fliegen wollte, ob er damit einverstanden sei, wenn dieses Flugzeug abgeschossen würde, wenn es entführt würde.

Schäuble konterte: „Diese theoretischen Diskussion sind immer richtig schwierig.“

Weder „Ja“ noch „Nein“!

Peinlich, Herr Schäuble, wo Sie doch den Vorschlag ihres Stahlhelmer-Kollegen Jung voll und ganz unterstützen!

schaeuble-explosion

Stahlhelmer Schäuble bekommt seinen Willen, was die Terrorismusbekämpfung betrifft, nicht.

Er malte das Bild, dass in Kürze mit Terroranschlägen in Deutschland zu sein, bei denen Nuklearwaffen benutzt würden.

Ist diesem Mann jedes Mittel recht, um seine Pläne durchzusetzen?

Auch Panik in der Bevölkerung?

Joker

Der sog. Bundes-Trojaner wird sehr heftig diskutiert.
Paranoiker Schäuble hält ihn für notwendig, die meisten sind allerdings gegen ihn.
Ich verfolge die Diskussion mit Argusaugen.

Neulich fand ich jedoch ein Statement, was mich sehr nachdenklich gemacht hat, nachdenklich über den Geisteszustand des Verfassers.

„Der Bundes-Trojaner ist für uns Linux-Benutzer nicht schlimm, weil es diesen nur für Windows gibt“, musste ich lesen.

Klar!

Linux mag zwar eine Alternative zu Windows sein, doch dass der „Bundes-Trojaner“ nur für Windows programmiert worden ist bzw. wird, glaubt der Schreiber des o.g. Statements wohl selber nicht.

Oder doch?

Dass Linux-Benutzer sich immer mit Linux rühmen, liegt in der des Linux-Benutzers. (Seltsam, ich habe auch einen Computer mit Linux und mache dies nicht.) Schließlich sehen sie Linux als DAS Betriebssystem der Zukunft an, doch Linux hat auch Probleme mit Sicherheitslücken, Schwachstellen, Programmierfehlern, was Linux-Benutzer gerne und oft verschweigen.

Kann man so engstirnig sein, zu glauben, das Linux auch vor den „Bundes-Trojaner“ schützt, nur weil es ein freies Betriebssystem ist?

Collage Schäuble - Spionage

Schäuble hat es satt, sich weiterhin über den „Bundes-Trojaner“ zu streiten.
Man habe sich lange genug gestritten, jetzt solle endlich die Novellierung des BKA-Gesetzes verabschiedet werden, tönt er.

Außer ihm und der BKA will kaum jemand den sog. Online-Durchsuchungen zustimmen.
Dies sollte er endlich einsehen, anstatt auf seine „Gegner“ einzuschlagen.

Wo ist der Konsenz über die „Online-Durchsuchungen“?

Es gibt keinen.

Collage Spion - Schäuble

Momentan zerren sie wieder … hin und her … und sie winden sich …

Schäuble, Terror-Paranoiker, ist immer noch nicht von seinem Wahn befreit, dass überall Terroristen darauf lauern, Deutschland zu zerstören.

Bei der Innenministerkonferenz konnte er sich mit seiner Vorstellung eines Spionageprogramms nicht durchsetzen, doch er lässt nicht locker.
Sein Wahn schützt ihn nämlich nicht vor der Irrealität.

Nehmen wir mal spekulativ an, die Online-Durchsuchung mittels des sog. Bundes-Trojaners würde stattgegeben, so würde gegen Folgendes verstoßen:

  • Art. 1 GG – Menschenwürde
  • Art. 2 GG – persönliche Freiheit
  • Art. 12 GG – räumliche Privatsphäre
  • Art. 20 GG – Nachvollziehbarkeit des staatlichen Handelns

Außerdem widerspräche dies der „informellen Selbstbestimmung“.

Wenn Schäuble sich mit seiner Sicht der Dinge durchsetzte, bedeutete dies, dass diese Rechte massiv eingeschränkt würden.

Weiterhin gäbe es eine Vermischung von Friedensrecht und Kriegsrecht.

Die Macht der Zahlen

„Zahlen enthalten das Geheimnis aller Dinge.“

Dies hat Pythagoras einst gesagt.

Nun will ein „Wissenschaftler“ herausgefunden haben, dass nicht „Horoskope“ etwas über Eigenschaften von Personen preis geben, sondern einzig und allein Zahlen.

Das ist anscheinend nichts Neues, da Mantiker und ähnliche Wichtigtuer dies schon seit langer Zeit glaubten.

Der „Wissenschaftler“ hat so gar ein Prinzip entwickelt, wie diese Zahlenkunde funktionieren soll.
Ausschlaggebend ist das Geburtsdatum, wie bei Horoskopen auch, aber dann wird es „mathematisch“.
Man bildet nun die Gesamtquersumme der Ziffern des Geburtsdatums.
Gesamtquersumme bedeutet, dass man von einer Zahl alle Ziffern addiert, und zwar solange, bis nur noch eine Ziffer übrig bleibt.

Wäre jemand am 23.5.1972 geboren, ergäbe sich die Gesamtquersumme von 2.

2 + 3 + 5 + 1 + 9 + 7 + 2 = 29

2 + 9 = 11

1 + 1 = 2

Nun gibt es eine Tabelle, in der die Eigenschaften von Personen aufgeführt sind.

Schön nach Ziffern geordnet.

Jemand mit der Gesamtquersumme 8 (Bei meinem Geburtsdatum trifft dies zu.) ist ein Organisationstalent und kann gut Menschen führen, weil er einfühlsam ist und dadurch bedingt auch viele Freunde hat.
Das mag ja stimmen. Aber!

Ich kenne jemandem, dessen Gesamtquersumme auch 8 ist, doch diese Person ist genau das Gegenteil der „wissenschaftlichen Analyse“.
Er bekommt sein Leben nicht in normale Bahnen, ist chaotisch und steht sich sehr oft selbst im Weg. Er knüpft kaum Kontakte zu anderen und ist viel allein.

Zahlenmantik ist genauso ein Quatsch wie Horoskope bzw. andere Mantiken wie Kaffeesatzlesen, Lesen aus Bleigießen etc.

radioaktivitaet-totenkopf4

Am hörte ich gestern Abend eine Sendung, bei der es um Atomkraftwerke ging.
Zuschauer konnten anrufen und Statements abgeben oder Fragen stellen.
Eine Frau aus Gundremmingen erzählte, dass sie in der Nähe des Kernkraftwerkes wohne und Angst habe, wenn Verrückte einen Terroranschlag verübten.
Sie stellte eine berechtigte Frage an einen im Studio sitzenden Physiker:
„Wo sollen wir uns verstecken, wenn jemand einen Bombenanschlag auf das Kernkraftwerk verübt?“.
Der Physiker sagte lapidar, dass dies gar nicht passieren könne.
Die Frau hakte nach und stellte dar, dass auch niemand damit gerechnet haben konnte, dass Terrorristen die Twin-Towers in Schutt und Asche gelegt hätten.
Der Physiker, der wegen eines Seitenhiebes der Frau betonte, nicht der Atomlobby anzugehören, betonte abermals, dass dies nicht möglich sei.
Nun intervenierte die Frau abermals und fragte, was passierte, wenn jemand ein Flugzeug entführte und dies auf das Kernkraftwerk stürzte.
Jetzt holte der Physiker richtig aus und erklärte, er wohne in der Nähe eines Braunkohlekraftwerkes und würde mit der Frau gerne tauschen, denn ein Kohlekraftwerk sei nicht so sicher wie ein Kernkraftwerk. Er lobte, wie sicher Kernkraftwerke gegenüber Kohlekraftwerke seien und verwies auf die massive Bauweise.
Mir ist ja schon Dummheit bezüglich Tschernobyls vorgekommen, aber dieses Gequake schlägt dem Fass den Boden aus.

In unserer Nähe sollten vor Jahren vom (damaligen noch) Atomkraftwerk Uentrop abgebrannte Brennstäbe ins „Zwischenlager“ Ahaus geschafft werden.
Atomkraftgegner hatten die Eisenbahngleise blockiert, um dies zu verhindern.
Was hätte der o.g. „Physiker“ gesagt?
Bestimmt dies: „Die Bevölkerung mag das Atomkraftwerk so sehr, dass sie die Brennstäbe behalten möchte.“

Steinbock

Über Horoskope und deren Wahrheitsgehalt habe ich schon berichtet.
Barnum-Aussagen werden generell in Horoskopen benutzt, um die „Treffsicherheit“ zu belegen.

Dass Horoskop-Gläubige dies natürlich abstreiten, ist klar. Sie beharren weiter auf die „uralte Tradition“ und darauf, dass das, was seit Jahrtausenden „angewandt“ wurde und wird, nicht falsch sein kann. Irgendwelche Zusammenhänge müsse es ja geben, behaupten sie, wobei sie ihre Behauptungen nicht beweisen können.
Kurios mutet es an, wenn eine kleine Gruppe plötzlich behauptet, dass Horoskope Quatsch seien, aber nicht ganz, denn bedingt durch das Zusammenspiel von Aszendenten, Sternbildern und „Toren“ sowie vielen anderen astrologischen Spielregeln gebe es eine Wirkung der Gestirne auf die Charaktereigenschaften.

Das ist nichts Neues, aber die Trennung von der Mantik ist neu.
Zukunftsvorhersage funktioniere nicht, sagt diese Gruppe, aber man könne ganz eindeutig nachweisen, dass die Stellung der Gestirne maßgeblich den Neugeborenen so manipuliere, dass er z.B. eine Mimose werde oder was auch immer.

Steinböcke gehen in ihren Glauben mit dem Kopf durch die Wand, weil es ja Steinböcke sind. Ein Steinbock, der sich aber zurückzieht, wenn Probleme entstehen, hat dann – Man vermutet richtig. – einen falschen Aszendenten.
Dieser Aszendent kann dann Krebs sein. Denn ein Krebs zieht sich bei Gefahr zurück. Wer hätte das gedacht!
Ganz gefährlich wird es beim Steinbock mit Aszendent Skorpion. Diese Steinböcke gehen durch jede Wand und wenn sich ihnen jemand entgegenstellt, holt der Skorpion mit dem tödlichen Stachel aus und schlägt gnadenlos zu. Diese Personen sind sog. One-Man-Gangs, Kampfmaschinen schlechthin.
Und man beobachtet sich natürlich selbst und erkennt immer wieder kausale Zusammenhänge, wenn das Schicksal zugeschlagen hat. „Siehst Du?“, argumentieren sie dann, „das ist durch mein Sternzeichen so passiert.“

Und auf den Verlauf der Schwangerschaft wirkt sich das ungemein aus.
Wenn der Mutterleib während der Schwangerschaft viel unterwegs ist, kann der pränatale Aszendent schwanken und den Embryo manipulieren. Wenn ein Embryo, der im Sternzeichen der Jungfrau geboren werden wird, bedingt durch Urlaub der schwangeren Mutter „Streifschüsse“ vom Steinbock und vom Krebs mitbekommt, sieht es dumm aus.
Der Steinbock will durch die Wand und der Krebs will sich zurückziehen. Dann haben wir einen Wankelmütigen oder einen Wendehals vor uns.
Hoffen wir, dass das nur Zwillingen passiert und jeder einen anderen „Streifschuss“ abbekommt.

Ungehalten

Schon seltsam! Es gibt keinen Konsens darüber, ob er überhaupt benutzt werden soll, doch er wurde schon vorgestellt und auch schon seine Arbeitsweise erklärt, d.h., er existiert schon und funktioniert.

Schäubles Schnüffel-Programm, der sog. Bundes-Trojaner.

Die Regierung ist zwiegespalten, ob er eingesetzt werden soll, doch das Schnüffel-Programm ist schon fertig gestellt.
Anstatt dass der Gegner des Schäuble-Virus, die SPD, auf den Tisch haut und sagt: „Wenn Schäuble das Programm weiterhin anpreist und die Entwicklung nicht sofort eingestampft wird, gibt es massiven Repressalien bis hin zur Auflösung der Koalition.“ tun sie so, als wäre nichts geschehen.
Die SPD natürlich, um nicht Zwietracht in die Koalition zu bringen. Schließlich will sie an der Macht bleiben.

Ich erinnere mich noch dran, als die ersten Diskussionen um die Autobahn-Maut entfachten.
Die Technologie, um die Maut erheben zu können, war schon Jahre vorher vom Verkehrsministerium in Auftrag gegeben worden, was sich irgendwann „zufälligerweise“ herausstellte.
Die Bürger wurden nur verschaukelt, in denen ihnen eine Meinungsbildung vorgetäuscht wurde, die schließlich dazuführte, dass die Regierung die Autobahn-Maut einführte.

So ist es auch mit dem Schäuble-Schnüffel-Programm.
Schäuble preist seit langem seine geniale Erfindung, tut so, als ob er eine Diskussion darüber wolle und lässt es schon entwickeln, ohne ein Wort darüber zu verlieren.
Heute hörte man, dass dieses Programm nur bei Anfangsverdachten „verteilt“ werden solle. Und natürlich nur bei der Terrorabwehr!

Wir glauben Euch alles, was Ihr uns vorlügt.

Angeblich schnüffelt das Programm nur gegen Terrorpläne, aber lässt zum Beispiel Kinderpornos außer acht.

Auch diese Lüge glauben wir.

Das Programm wird per „behördlicher Mail“ auf den zu untersuchenden Computer installiert.
Ein Terrorist ist natürlich so blöd und öffnet eine „verseuchte Mail mit dem BKA-Schnüffelprogramm“ und lässt es sich installieren. Er hat ja auch keine Mechanismus wie Virenscanner, Firewall etc. um sich gegen Spionage zu schützen.
Auch diese Lüge glauben wir, ohne überhaupt auf die Idee zu kommen, Terroristen könnten Abwehrmaßnahmen ergreifen, wie z.B. ihre Computer gar nicht mir dem zu verbinden.
Wir glauben auch, dass der Bundes-Trojaner nie zum Einsatz kommt, weil ja so viele Personen, allen voran die SPD dagegen ist.

Hat die SPD nicht gesagt, man könne nochmal über den Einsatz des Schnüffel-Programms reden?

Das haben wir uns bestimmt nur eingebildet.

Es hat gestern bzw. heute Nacht wieder gepiept, wie schon mal …

Genau genommen war es in den letzten Tagen schon ein paarmal so, allerdings hatte ich nie darauf geachtet, weil meistens Musik lief oder der Fernsehen eingeschaltet war. Ich bekam ein Piepen zwar mit, aber nicht bewusst.

Heute Morgen gegen drei Uhr wurde ich wach und lag im Bett.
„Piep!“, machte es auf einmal.
Ich war überrascht, es zu hören.
Einige Minuten später wieder „Piep!“.
Da ich aber noch die Piep-Woche in Erinnerung hatte, nahm ich mir vor, den Bösewicht auszuschalten.
Ich vermutete erst den Brandmelder in der Küche, aber nachdem ich den abgeschraubt hatte, sah ich, dass der es nicht sein konnte, weil er keine Batterie enthielt.
Im Esszimmer war keiner, im Wohnzimmer auch keiner, im Bad und auf der Toilette auch nicht, in den anderen Räumen auch nicht.
Ich schaute nochmal überall nach, fand aber nichts.

Piep!

Es musste irgendwo aus Richtung der Küche gekommen sein!
Das konnte aber nicht sein. Als ich im Esszimmer hinter dem Store schaute, piepte es wieder.
Es kam aus dem Wohnzimmer!
Aber wo nur?
Obwohl ich müde war, lief mein Hirn auf Hochtouren.

Aha!

Unter der Decke hinter der Gardine vor dem großen Fenster balkonseits!

Ich kletterte auf einen Hocker und schraubte den Übeltäter auf.

Piep!

Als wenn es Betteln gewesen wäre – „Lass mich leben!“.

Ich kannte keine Gnade. Ich nahme die Batterie heraus.
Seitdem ist Ruhe.

So etwas wie Anfang Mai passiert mir nicht nochmal …

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