Volksverdummung

Im trifft man immer wieder auf Dinge, wovon man glaubt: „Das gibt es doch gar nicht!“.

Es wird getürkt, gelogen, und wenn es sein muss, sogar bestochen, damit man die heile Welt wieder herstellen kann.

So ist es mir beim großen Internetauktionshaus ebay passiert.

Für einen Euro ersteigerte ich bei einem Großanbieter eine Fußmatte.
Da ich weder mit der Verpackung – Die Ware kam in einem beschädigten Paket an. – noch mit dem Versand einverstanden war, habe ich diesen Anbieter negativ bewertet.
Die Ware entsprach in meinen Augen nicht dem Wert von einem Euro.
Daraufhin mailte mich dieser Anbieter völlig empört an:

wie ich gerade bemerkte, haben Sie uns negativ bewertet. Da alle Bewertungen
bezüglich der Fußmatten bis jetzt positiv waren, interessiere ich mich natürlich
für den Grund der negativen Bewertung und würde mich freuen wenn man sich
nicht auf anderem Wege einigen könnte.

Meine Antwort darauf:

Da ich ein ehrlicher Käufer bei ebay bin, sind meine Beurteilungen auch ehrlich, und sachlich.
Von dem Versand war ich enttäuscht, da die Verpackung bei mir beschädigt ankam.
Die Artikelbeschreibung war sehr ungenau, und die Ausführung der Fußmatte entsprach in meinen Augen nicht, dem tatsächlichen Produkt.
Wie dem auch sei, vielleicht habe ich zu hohe Ansprüche, aber bei meinen bis jetzt ersteigerten Dingen wurde ich immer angenehm überrascht.
Für die Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute, und viel Erfolg, bei weiteren Auktionen, bes.von Fußmatten, die nicht so ganz der Artikelbeschreibung entsprechen.

Damit gab sich der Anbieter nicht zufrieden, und mailte mir folgendes zu:

ich kann Sie sehr gut verstehen, allerdings erwartet man als Verkäufer das der Kunde sich vorher meldet damit man solche Probleme aus der Welt schaffen kann. Es ist einfach unfair ohne vorherige , oder Möglichkeit zur Stellungnahme, negativ zu bewerten. Ich würde Ihnen gerne anbieten, dass wir Ihnen nach Rücknahme der negativen Bewertung, den gesamten Betrag in Höhe von 5,90 € gutschreiben. Ich kann mich nur für die Unannehmlichkeiten entschuldigen und hoffe auf baldige Antwort von Ihnen.

Ich ließ die Sache erst einmal auf sich beruhen.
Am Wochenende waren wir – Glühwürmchen und Herzbeben – in Nordrhein-Westfalen.
Dort musste ich von Dritten – Namensvettern – erfahren, dass bei ihnen angerufen wurde, damit ich die negative Bewertung zurücknähme.

Nicht nur einmal!

Mehrmals!

Sogar Mitteilungen auf dem Anrufbeantworter!

Nun fragen wir uns doch, liebe Leser: „Wie kann eine Verbindung für einen Außenstehenden zwischen Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg hergestellt werden?“
Für uns grenzt das an telefonischem Stalking, und wir behalten uns vor, rechtliche Schritte dagegen einzuleiten.

Bis jetzt habe ich die Bewertung noch nicht zurückgenommen, und sie prangert wie ein schwarzer Fleck auf einer ach so weißen Weste auf diesen Anbieter…

Fortsetzung folgt …

Roland Koch, amtierender Landeschef von Hessen, ist der Meinung, Hartz-IV-Empfänger sollten als Gegenleistung zu den staatlichen Almosen zum Arbeiten gezwungen werden können.

Dies hört sich an wie die Wiedereinführung des Reichsarbeitsdienstes.

Es ist doch schön, Post zu bekommen, auch wenn man sie gar nicht will …

piratenbucht

So tief sind sie wegen ihrer Irreal-Politik gesunken!

Jetzt versuchen die Piraten schon Kinder zu agitieren.

Man lacht über die Piraten!

Honi soit qui mal y pense.

Undank ist der Welten Lohn.

Altes deutsches Sprichwort


(Behutsam wie ein Bagger ans zerbrechliche Werk gehen)

„Traditionell“ treffen sich die Spitzen der am heutigen Feiertag „Heilige Drei Könige“.

Die Partei-Oberen schlagen dabei – traditionell – auf alles ein, nicht nur auf das, was ihnen quersitzt.
Genauso wie auf den „traditionellen Aschermittwoch-Treffen“ dürfen sie mal richtig die Sau rauslassen und müssen nicht befürchten, dass irgendjemand zur Rechenschaft gezogen wird.
Es sind eben – traditionell – nur Schlammschlachten ohne Erinnerungswert.

Seehofer hat den Kaffee auf von seinen CSU-Kollegen, die sich angeblich nur selbst kasteien.
Er rief ihnen in Erinnerung, dass die CSU schließlich die stärkste politische Kraft in Deutschland sei. Es gebe keine Partei, die 40 + ⅹ Prozent eingefahren habe.
Mal davon abgesehen, dass Bayern das einzige Bundesland ist, in dem es die CSU gibt, relativieren sich 40 Prozent auf alle Bundesländer gerechnet sehr schnell, denn Seehofer bezog sich auf die Beteilung an der Regierungskoalition.

Guido Westerwelle, der tuntige Oberliberale, will zusammen mit seinem FDP-Kollegen Brüderle die CDU so aufmischen, dass diese endlich die von der FDP geplante, aber von der CDU nicht akzeptierte Steuersenkung für 2011 mitträgt. Diese Steuersenkung konnte die FDP im Koalitionsvertrag nicht durchsetzen.
Also nichts Anderes als ein peinlicher Versuch, sein Versagen am Verhandlungstisch zu kaschieren!
Westerwelle wird weiterhin auf den Bund der Vertriebenen und auf die Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ einschlagen und auch nichts erreichen, aber er hat zumindest etwas gesagt.

An „Heilige Drei Könige“ malen die Sternsinger „C+M+B“ auf die Türen bzw. Häusereingänge.
Es steht für „Christus Mansionem Benedicat“ und bedeutet: „Christus segne dieses Haus.“

Die sog. „Drei-Königs-Treffen“ sollten so beschaffen sein, dass es sie ein Segen für „unser deutsches Haus“ sind.

Bei dem Palaver würde Jesus verschämt wegschauen und das deutsche Haus nicht segnen.

Böblingen bekommt Anfang April einen neuen Oberbürgermeister, denn Alexander Vogelsang dankt ab.

Anfang November/Anfang Dezember 2009 konnten die Kandidaten die Bewerbungsunterlagen anfordern.

Voraussetzungen für eine OB-Kandidatur sind:

  • Deutscher zu sein im Sinne §116 GG
  • über 21 Jahre alt zu sein
  • unter 65 Jahre alt zu sein
  • 50 Unterstützerunterschriften zu sammeln von Personen,
    die wahlberechtigt laut Kommunalwahlrecht von Baden-Württemberg sind, was bedeutet, dass man mindestens 18 Jahre alt und seit mindestens drei Monaten in Böblingen wohnhaft sein muss.

Der OB muss Böblingen kennen.

Der Kandidat der CDU ist der momentane Bürgermeister von Sißen, einem kleinen Kaff bei Göppingen, der von der SPD ist Fraktionsvorsitzender in Dortmund, Nordrhein-Westfalen, wohnt also ca. 500 Kilometer entfernt.

Die Parteimitglieder der böblinger haben natürlich ohne nachzudenken für ihren Kandidaten unterschrieben, damit dieser im Parteisinne OB werden kann.

Es gibt noch einen Kandidaten, der anscheinend parteilos ist und dem eine Kneipe in Böblingen gehört

Im Interview haben die beiden o.g. Kandidaten von CDU und SPD „geglänzt“.

Vor allem durch Vakuum!

Denn mehr als Vakuum haben die Kandidaten mit und in ihren Aussagen nicht produziert.

Antworten auf Fragen nach dem wo und wie und warum der Kandidatur wurden so allgemein gehalten, wie man es von Politikern kennt, mit einer weitfassenden Aussagekraft, dass These und Antithese schon gleichzeitig enthalten waren, damit man ja von Freund und Feind gewählt wird.

Bloß keine Stellung beziehen!

In Baden-Württemberg war vor in Sommer vorigen Jahres Kommunalwahl und man fragt sich, warum gerade der amtierende Bürgermeister von Sißen OB von Böblingen werden will. Lässt er Sißen im Stich nach einem halben Jahr? Warum hat er dann überhaupt in Sißen kandidiert? Hat er Dreck am Stecken oder Sißens Karren schon nach kurzer Zeit vor die Wand gefahren?

Ebenso der SPD-Kandidat. Wieso kommt ein Dortmunder plötzlich auf die Idee, nach Böblingen zu ziehen? Machtinsteressen? Dreck am Stecken?

Wir nennen es Kandidaten-Tourismus!

Vielleicht ist es auch Endlagerung von ausgebrannten Elementen …

Am 31.12.2009 ist unsere Mitgliedschaft auf unseren Wunsch hin bei der Piratenpartei erloschen.

Man soll auf ein sterbendes Pferd nicht einschlagen, und das tun wir auch nicht, denn das Pferd ist bereits tot.

Wir – die Wort-Chirurgen – nehmen unser Skalpell namens „Spitze Zunge“ und werden die Ursache des Pferdes Tod anschauen.

So kometenhaft die Piraten aufgestiegen sind, so schnell wird die Sonne in der See erlöschen, aber am nächsten Tag nicht wieder aufgehen.

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