Verschwörungen

Wir hatten gerade die Zeit 1867 verlassen und waren mit unserem Schiff unterwegs zum Zeitbahnhof Saar-Pfalz.
Wir sinnierten noch etwas über unsere gerade beendete Reise, wie es war, Otto von Bismarck und seine Gesetze beim Keimen und Werden kennenzulernen. als uns eine harte Ätherwelle ziemlich gewaltig durchschüttelte.
Das Schiff drehte sich dabei mehrmals um die eigene Achse. Wir – Edelfrau von Syntronica und ich – konnten uns irgendwo festhalten.
Die Lichter. Blitze und Wirbel des Zeitstroms rasten an uns in ungewohnter Geschwindigkeit und Richtung vorbei, wobei wir rapid rotierten. Im Strom der Zeit gibt es wegen der fehlenden Gravitation kein Oben und kein Unten, kein Links und kein Rechts, doch massive Trägheitskräfte zogen an uns, immer wieder aufs Neue.
Sabine, Edelfrau von Syntronica überlegte, während sie hin und her schaukelte, und begriff die Wellen, die uns schüttelten, und ließ sich los. Im nächsten Moment war sie an Steuerruder. Ich hatte verstanden, wartete, bis sich das Zerren in eine bestimmte Richtung bemerkbar machte, und sprang in Richtung der Schubhebel. Die Dampfmaschine schnaubte und es rasselte und quietschte laut, doch wir kamen wieder in einen ruhigeren Zustand. Nach einigen wilden Hüben standen wir.
Cora, unsere Hündin, fand das Gepoltere und Gezerre ganz toll und kläffte schwanzwedelnd vor Freude. Sie hatte einen Knochen, der durch die Räume flog, geschnappt und freute sich aufgrund ihrer Beute.
Ich richtete meinen Zylinder zurecht und setzte die Brille ab.
„Puh!“, sagte meine Gemahlin, „das war aber ein gewaltiger Rumms.“ und lächelte mich an.
Cora hatte sich derweil auf das Kanapee gelegt und schmatzte genüsslich.
„Heute ist nicht mein Tag“, sagte ich und strich mir den Frack gerade.
Wir schauten nach draußen und sahen, dass wir über einem Platz mit buntem Treiben schwebten.
„Der Wasen“, sagte Edelfrau von Syntronica, „wir sind angekommen.“
„Aber was war das Schütteln und Reißen?“
„Keine Ahnung! Steigen wir erst mal aus!“
Cora stand neben uns und wedelte erwartungsvoll mit dem Schwanz.
Ich manövrierte unser Schiff auf einen Platz nahe eines Spielplatzes, auf dem Kinder große kurios dreinblickende Blechkutschen nebeneinander aufgereiht und vergessen hatten, diese wieder mit nach Hause zu nehmen.
Sie werden wohl wegen dieser Unaufmerksamkeit Ärger mit ihren Eltern bekommen!
Edelfrau von Syntronica warf die Strickleiter herab und machte sich daran auszusteigen.
Ich beruhigte Cora, dass wir bald wiederkämen und sie leider nicht mitkommen könnte, da wir leider ein Schild gesehen hatte, auf dem eine Silhouette eines Hundes zu sehen war, der aber durchgestrichen war.
Ihr Schwanzwedeln verebbte und sie legte sich mit einem mürrischen Knurren auf das Kanapee zurück. Ich ging auch die Strickleiter herunter.
Die Strickleiter war einige Augenblicke später wieder oben am Schiff befestigt, sodass niemand hineinkonmmen konnte.

Nun standen wir beide draußen.

Dort, wo das helle, blinkende Licht herkam, waren seltsame Utz-Utz-Utz-Rhythmen zu hören. Dazwischen seltsame Sprechgesänge. Als wir etwas später auf einem anderen Platz waren, sang eine Frau darüber ein Lied, dass sie atemlos durch die Nacht gelaufen sei, aber sie hatte wohl nirgends einen Medikus gefunden. Ihr Ehegatte musste wohl auch dabei gewesen sein, aber mehr auf ihr Aussehen geachtet haben, als sie zu einem Helfenden zu bringen.

Wir gingen durch ein Tor, dem Eingang zum „Cannstatter Wasen“, der irgendwie anders war als sonst. Seltsam in Leuchtend-Hellgrün gekleidete Leute durchsuchten unseren kleinen Holzkoffer, fanden aber nichts.
„Warum müssen wir den kleinen Ausgehkoffer meiner Gemahlin öffnen?“, fragte ich eine grüngekleidete Frau, „Haben Sie nicht so einen Monokol wie ich …“ Ich tippte an meine Zylinderkrempe „.. mit  dem man durch festes Material sehen kann?“
Wesewegen sie mir vorschlug, ich könne ihre Arbeit tun und sie ginge auf den „Wasen“ ist mir bis jetzt schleierhaft.

In einem Dorf mit dem Namen „Almhütten-Dorf“, wohl einer Bauern‑ oder Sennersiedlung, fanden wir auch rasch eine Wurstbräterei.
Wir kamen allerdings nicht dazu, das Feilgebotene zu erstehen, weil plötzlich die Bewohner und Gäste dieser Siedlung schreiend mit weit aufgerissenen Augen umherliefen.

Ein riesiger ekelhaft anzusehender Zeitdämon mit roter Kutte hatte sich vor ein Haus gestellt und spielte eine sirrende Melodie auf seiner Geige.
Sabine, Edelfrau von Syntronica, schaute erstarrt zu der grauenhaften Gestalt, die wohl  mindestens acht Württembergische Ellen groß sein müsste. hoch und hielt sich die Hand vor den Mund.
„Oh, mein Gott!“
„Das Gegenteil, Menschenweib“, donnerte das Riesenskelett mit der Kutte zurück und lachte donnernd dreckig. Dann setzte er seine grauenhafte Melodie fort.
„Lass uns hier verschwinden!“, rief ich meiner Gemahlin zu, als diese auch schon auf dem Weg zu mir war. Hand in Hand rannten wir.

Die Melodie war so grausam, dass ich mich fragte, bei welchem Lehrmeister er wohl das Instrument gelernt hatte. Dieser musste ziemlich schlecht gewesen sein oder der Dämon ein schlechter Schüler. Vielleicht lag es auch daran, dass er mit den riesigen Knochenhänden den Geigenbogen nicht festhalten konnte.

Wir kamen auf einen großen Platz an.

Hier geht es zu Teil 2 

© Dietmar Schneidewind, Syntronica.Net

Torte Deutschland Wahl Diagramm Tortendiagramm

  • „Man kann ja keine Partei mehr wählen.“
  • „Politiker sind alle korrupt.“
  • „Sie reagieren nicht fürs Volk, sondern gegen uns.“
  • „Egal, was man wählt, es kommt aufs Gleiche heraus.“
  • „Ich gehe nicht wählen.“

Wer kennt diese „Argumentation“ nicht?

Zu den Wahlen häufen sich solche Kommentare, besonders in den sozialen Onlinenetzwerken wie Facebook, Twitter, Google Plus, Tumblr.
Und es sind immer und immer die gleichen Leute, die es von sich geben!

Sog. „Wahlverweigerer“, auch „Nicht-Wähler“ genannt, meinen sich damit profilieren zu können, dass sie ihren Unmut über Politiker herausposaunen. Wenn man fragt, warum sie denn nicht wählen gingen, kommt ob der „ewige“ Sermon, wie oben dargestellt. Diesen gibt es in mehreren Varianten, aber immer mit der gleichen „Schlussfolgerung“, nichts bzw. niemanden zu wählen.

Wenn man mit ihnen diskutiert, warum sie denn keine Partei wählten, die ihren Ideen und Forderungen am nächsten käme, kommt der „ewige“ Sermon ebenso zu Tage, als wenn in China ein Sack Reis umkippte.

„Nicht-Wähler“ sind faule Querulanten (Trolls), die zwar labern und labern, aber ihren Hintern nicht hochbekommen.
Sie haben keine Ahnung von Politik und Demokratie, denn was sie von sich geben hat kein bisschen politischen Gehalt, sondern es sind nur „Rechtfertigungen“ für ihr Desinterese an allem und jedem sowie ihrer eigenen Faulheit..
Gegen Argumentre sind sie resistent.

Diese Leute kann man nicht überzeugen, sondern nur ignorieren!

Roll over Beethoven

„Manche Menschen hat der ‚ Gott‘ kurz vor Feierabend gemacht.“

Das Fotoalbum „Unsere Promis“ enthält einige neue Bider.
Es sind Fotos von Bands hinzugekommen, die bei „ rockt“ 2017 gespielt haben.
Zwei Highlights sind nicht so ganz alltägliche Bilder von Dr. Wolfgang Schäuble, amtierender Bundesfinanzminister, der am 1.9.2017 in der „Legendenhalle“ der MotorWorld Böblingen (Flugfeld) geladen war.

Roll over Beethoven

„Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“

Albert Einstein

Roll over Beethoven

„Wenn Dir jemand Unrecht tut, sei geduldig.
Der Tag kommt, an dem jeder seine Rechnung begleichen muss.
Denn jeder erntet, was er sät.“


„Zeitungsente“ hieß sie früher oder offiziell „Falschmeldung“.
Wenn man einer Falschmeldung aufgesessen war und diese verbreitet hatte , nahm man diese zurück und entschuldigte sich dafür.
Heute nennt man es hochtrabend „Fake-News“, aber der Gehalt ist der Gleiche, nur dass man gerne auch direkt sagt, dass „Fake-News“ auch „Hate-Speech“ sind – „Hasssprasche“, also „Hassbotschaften“, Denunziation und dergleichen, was aber zum größten Teil nicht stimmt.
Von Regierungskreisen heißt es, diese „Fake-News“ manipulierten Wahlen, das Volk und wen auch immer.
„Fake-News“ wurden früher auch schon benutzt, um zu manipulieren. Wenn man bestimmte Leute nicht auf einem Foto haben wollte, schnitt man das Foto oder den zurecht. Heutzutage retuschiert man die digitalen Foto und Videos. Hetze und Gerüchte wurden auch schon verteilt.

Manche Politiker verbreiten (ungewollt) Falschnachrichten.
Wenn man darauf hingewiesen wird, sollte man es selbstverständlich herausgenehmen, besonders auf Internetseiten, in sozialen Onlinenetzwerken et cetera.
Als Beispiel gelte ein Bild, dass vom „Christopher-Street-Day“ aus München stammt. Auf diesem Foto sind Männer in Lack und Leder sowie mit Pferdemasken zu sehen, die auf allen Vieren kriechen. Sie sind an Leinen gehalten von einem ebenfalls Schwulen in Lack und Leder mit einer Polizeimütze.
Besonders (erz‑)konservative Politiker veröffentlichen dieses Bild als Stimmungsmache gegen Homosexuelle.

Das Kuriose an diesem Bild ist allerdings, dass es weder aus München stammt, noch von einem „Christopher-Street-Day“. Dies Bild ist ein gestelltes Foto von Nationalisten aus der Ukraine (Kiew). Der einzige Zweck dieses Fotos ist, Homosexuelle zu denunzieren, da die Nationalisten eben diese „Veranlagung“ ablehnen.

Einige Politiker, die wir ansprachen auf diese miese Stimmungsmache, nahmen diese „Fake-News“ heraus, einige ließen sie stehen mit der Bemerkung „Der Zweck heiligt die Mittel“.
Solche Politiker sind im höchsten Maße unwählbar.

Roll over Beethoven

„Wenn Sie in die Türkei fahren, vergessen sie nicht die Anti‑Haft-Creme!.“

Onkel

  • Weg mit der Korruption!
  • Weg mit dem Rassismus!
  • Weg mit dem Kapitalismus!
  • Weg mit der Bürokratie!
  • Weg mit dem Machtmissbrauch!

Das sind „hehre“ Ziele einer Sindelfingerin, die meint, dass sie einfach mal so Oberbürgermeisterin, danach Bundestagsmitglied (MdB) und schließlich Bundeskanzlerin – aktuell 2017 – wird.

Fridi (Friedhild) Miller hat allerdings ihr Ziel verfehlt, Oberbürgermeisterin von zu werden, gegen den amtierenden OB Vöhringer. Dieser erhielt 93,8 Prozent der Stimmen der Wahlberechtigten.

Am 18.7.2017 legte sie gegen diese Wahl nach ³31 Kommunalwahlordnung Einspruch ein. Ihre Verdächtigungen sind hierbei „Wahlbetrug“, „Wählertäuschung“, „Wahlmanipulation“ sowie „Wählernötigung“. Diese Punkte natürlich ohne Beweise und mit ihrem Argument, dass diese Wahl nicht stimmen könne, weil sie bekannter sei als Vöhringer, da sie schließlich vor Jahren bei „Wer wird Millionär“ gewonnen habe und ein „Promi“ sei.

Ebenso zeigte sie Vöhringer selbst und Leute seines politischen Umfelds wegen „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ an.

Eine Kopie des diesbezüglichen Zeitungsartikels ist momentan im Calwer Carré von Sindelfingen gegenüber der Rolltreppe zu sehen. Wer ihn dort angeklebt hat, kann nicht nachvollzogen werden.

Nun versucht sie Bundeskanzlerin zu werden. Auf ihrer Xing-Seite steht bereits „Bundeskanzlerin 2017“. Unterstützt wird sie laut eigenen Angaben von der „Wählervereinigung Fridi“. Obwohl sie dies andauernd wiederholt, gibt es keine Anhaltspunkte, wer dort Mitglied ist. Ebenso steht ihr Verein „Fridî – Mutterliebe“ nicht im Vereinsregister. Dies ergaben formelle Anfragen.

Auf ihrer farblich sehr bunten Webseite, bei Facebook (von Facebook aktuell wegen Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen gelöscht) , bei Xing und bei LinkedIn zeigt sie ein Bild, auf dem hinter einem Ohr eine Verletzung zu sehen ist. Laut ihr rührt es daher, dass dies ein „Stasi-Angriff“ war, um zu verhindern, dass sie Bundeskanzlerin werden lann. 
Ihre rar-gesäten Fans tönen ins gleiche Horn und philosophieren, dass sie eben so bekannt und beliebt sei, dass sie Kanzlerin werde und „man“ – Im Zusammenspiel sind das laut Fridi Miller in einem You-Tube-Video die „Stasi“, Scientology, die Mafia und „Juden“. – wolle sie eben aus dem Weg räumen. Man konstruiert Zusammenhänge, dass Merkel in der DDR gelebt hatte und dass die Stasi Merkel an die Macht gebracht habe. Dass es keine DDR und keine Stasi mehr gibt, hinterfragt niemand. Auch das Konstrukt Mafia – Scientology – „Juden“  hinterfragt niemand, auch nicht in Hinblick auf Antisemitismus.

Auf Nachfrage konnte Fridi Miller allerdings keine Beweise für einen Mordanschlag erbringen.

Die Blessur erlitt sie auf einem Event „Black and White“ im Breuninger Land Sindelfingen.

Sie verklagte den unbekannten Angreifer wegen versuchten Mordes. Die Staatsanwaltschaft ist involviert. Die einzigen Beweise, die Miller erbringen kann ist o.g. Foto sowie ein Aufnahmebogen der Sanitäter, die bei „Black and White“ Dienst taten.

Fragen über Fragen … Mehr Fragen als Antworten und Beweise! 

Fridi Miller ist in keiner Partei organisiert, rechnet aber damit,  Bundeskanzlerin zu werden. Sie ist davon überzeugt. Laut Ihrer eigenen Aussage gibt es das stechende Argument:

Ich werde die Bundestagswahl als DIREKTKANDIDAT für WK260 Böblingen gewinnen und dann gegen Merkel antreten und gewinnen weil ich mehr Sexappeal habe

Weiterführendes

„Mache immer das Beste aus Deinem Leben.
Für das Schlechte sorgen schon die Anderen.“

Kalender
Juni 2018
M D M D F S S
« Mai    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930  
Suchen und Finden
Wetter Wetter Wetter
Aktuelle Kommentare
  • Sabine Schneidewind: "In unseren Herzen wirst du immer weiterleben, auch wenn du über den Regenbogen gegangen bist. "
       vom
    11. April 2018
  • Syntronica: "Danke mein Glühwürmchen1 "
       vom
    24. August 2017
  • Gerhard Singheiser: "Herzlichen Glückwunsch zu eurem 2. Hochzeizszag. Weiterhin viel Liebe , Glück und in den Sozalnetzen kluge und aufklärende Kommentare. Besonders beglückwünschen möchte ich auch CORA,... "
       vom
    8. August 2017
  • Gerhard Singheiser: "Im Normalfall stimmt das, dass jeder das erntet was er sät. Leider gibt es Fälle in denen ungesät aber geerntet wird. Hoffentlich kommt die Rechnung... "
       vom
    31. Juli 2017
  • Sabine Schneidewind: "Dank Dir m Herzbeben <3 hab dich unendlich lieb m Schatz <3 "
       vom
    1. Juli 2017
  • Franz-Josef Baumann: "Wir (18-köpfige Gruppe) hatten bereits am 20.03.2017 eine Stocherkahnfahrt für den 27.05.2017 von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr gebucht. Am 27.05.2017 06.31 Uhr wurden wir... "
       vom
    10. Juni 2017
  • Gerhard Singheiser: "Ich freue mich, dass Ihr es geschafft habt. Leider war ich beim ersten mal nicht dabei. Kann ich die Frequenzen bekommen? Ich wünsche Euch viel... "
       vom
    2. Januar 2017
  • Syntronica: "Da gebe ich Ihnen recht. Es ist in dem Artikel nicht heraus gekommen, was genau ich meinte. Wenn die SPD nicht will, hätte sie nicht... "
       vom
    11. Oktober 2016
  • Älter »    
Schlagworte und Stichworte
  • Archiv(e)