Vergangenes

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Sein Name steht seit mehr als 200 Jahren für gutes Benehmen:
Adolph Freiherr von Knigge, Autor des Buchs „Über den Umgang mit Menschen“.

Das Werk bescherte ihm eher unfreiwillig das Etikett des Benimm-Apostels.
Knigge ging es um mehr als um gute Tischmanieren.
Sein Buch ist ein Plädoyer dafür, dass Menschen einander mit Respekt begegnen, sich achten, kurz: anständig sind.
Ein tiefsinniges Lehrbuch mit deutlicher Verachtung für den Adel.
Knigge war ein kritischer Kopf, der satirisch-politische Schriften verfasste, die Französische Revolution begrüßte und eine Lanze für den Humanismus brach.
Das Multitalent schrieb nicht nur, Knigge komponierte auch.

Ungarn öffnete die Grenze nach Österreich und ermöglichte damit DDR-Bürgern den Übergang in den Westen.
Die Flucht von tausenden Ostdeutschen hatte die Erschütterung des sozialistischen bzw. kommunistischen Systems zur Folge und brachte letztendlich die Berliner Mauer ins Wanken.

Paul Spiegel

* 31.12.1937 + 30.04.2006
Gleichwohl sollte sich die abendländische Kulturgemeinschaft davor hüten, die eigenen freiheitlichen Grundwerte und Traditionen im Angesicht von gewalttätigen Demonstranten leichtfertig aufzugeben.
Selbstbewusstsein ohne einerseits und verständnisvolle Hilfe bei einem Transformations‑ und Modernisierungsprozess einer der ältesten Religionen der Menschheit andererseits, sind keine Gegensätze, sondern können durchaus zwei Seiten ein und derselben Medaille sein.
Paul Spiegel zum Mohammed-Karikaturen-Streit

Dietmar - Squizzle

Tschernobyl (ukrainisch: „Tschornobyl“) ist eine Stadt im Norden der Ukraine in der Kiewer Oblast, fünfzehn Kilometer entfernt von der Grenze zu Weißrussland.
Am 26. April des Jahres 1986 kam es um 1 Uhr 23 Minuten und 40 Sekunden aufgrund von Fehlmanipulationen zu einer Kernschmelze und Explosion des Reaktorkerns im Block Ⅳ des Kernkraftwerks nahe der ukrainischen Stadt Tschernobyl.

Zwanzig Jahre später scheinen manche Zeitgenossen noch nicht gemerkt zu haben, was es mit Tschernobyl auf sich hatte.
In , meiner Heimatstadt, wurden am Samstag, dem 22.04.2006, Flugblätter bezüglich des zwanzigsten Jahrestags der „Tschernobyl-Katastrophe“ verteilt.
Die Leute von der BUND-Jugend waren mit weißen Overalls bekleidet und trugen Hüte, die der eiförmig-zylindrischen Form eines Kernkraftwerks nachempfunden waren.

Zum Für und Wider von Kernkraftwerken wurde in den letzten Tagen viel gesagt, deswegen werde ich hier nichts darüber schreiben.

Mir ist etwas anderes aufgestoßen.
Als die Jugendlichen Flugblätter gegen Kernenergie verteilen, die sehr gut aufgenommen wurden, trafen sie auch auf einen Mann, der mir besonders auffiel.
„Guten Morgen“, sagte einer der jungen Leute zu dem alten Mann und zeigte ihm ein Flugblatt, „wir würden uns gerne mit Ihnen überr Tschernobyl und Kernenergie unterhalten.“
Die Antwort, die der Angesprochene von sich gab, konnte in mehrfacher Beziehung dummer nicht sein.

„Was haben wir mit Russland zu tun?“

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