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„Eppure si muove“, soll Galileo Galilei als Abschluss seines „Widerrufs“ gesagt haben …

Galileo Galilei, bahnbrechender Naturwissenschaftler auf den Gebieten Mathematik, und Astronomie, wurde am 15. Februar 1564 in Pisa geboren und starb am 8. Januar 1642 in Arcetri.
Galilei war ein Anhänger des heliozentrischen Weltbildes, was aussagte, dass sich nicht, wie es Meinung der katholischen war, die Sonne um die Erde drehte, sondern die Erde um die Sonne. Dieses Weltbild wurde im Nachhinein auch „kopernikanisch“ genannt.
1616 wurde ein Buch des Klerikers Foscarini von der Inquisition verbannt, da dort zu lesen war, dass das Weltbild der Kirche und das kopernikanische sich nicht ausschließten. Auch das Buch von Kopernikus, das die Sonne in den Mittelpunkt des Planetensystems stellte, wurde „suspendiert“, d.h. man durfte dieses Buch kritisieren aber nicht (mehr) verbreiten.
1632 veröffentlichte Galilei das Buch „Dialogo sopra ⅰ due Massimi Sistemi del Mondo Tolemaico e Copernicano“ (Dialog über die zwei wichtigsten Weltsysteme, das Ptolemäische und das Kopernikanische). Dieses Buch sammelte objektiv Gründe für und gegen beide Systeme.
1633 schritt die Inquisition gegen das Buch ein, weil das von der Kirche verbreitete Weltbild nicht ordentlich genug verteidigt worden sei.
Über dies hatte Galilei gegen Papst Urban einen Seitenhieb verteilt, indem er dessen Spruch, man könne eine Theorie nie über dem vorhergesagten Ergebnis nachweisen, weil Gott sich jederzeit einmische könne und das Ergebnis ändern könne.
Galilei musste im Inquisitionsprozess seine „Fehler“ verfluchen. So entging er dem Scheiterhaufen und wurde zu Kerkerhaft bis an sein Lebensende verurteilt.

Dass Galilei „(Und) sie dreht sich doch“ (Eppure si muove) bezogen auf die Rotation der Erde um die Sonne als Abschluss seiner „Fehlerverfluchung“ gesagt haben soll, ist sehr zweifelhaft.
Andere Quellen glauben, dass er es gesagt haben sollte, als er den den Raum verließ, in dem der „Prozess“ gegen ihn stattgefunden hatte.

Galilei war durch seine Selbstverleugnung haarscharf dem Tod durch Verbrennen auf dem Scheiterhaufen entgangen.
Hätte er „Eppure si muove“ gesagt, hätte er ja behauptet, dass er das kopernikanische Weltbild weiterhin für korrekt halte. Damit wäre er dem Tode nicht entkommen.

1979 ordnete Papst Johannes Paul Ⅱ. eine Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Galilei an.
Am 5.7.1984 wurde der Fall mit einer halbherzigen Rehabilitation Galileis abgeschlossen.
Erst 1992 wurde Galilei offiziell von der katholischen Kirche rehabilitiert.

Kreatves Schreiben

Bis vor kurzem habe ich an einem Kreativschreibkurs (Mehr dazu? Hier klicken!) teilgenommen.

Dies ist eins meiner „geistigen Werke“.

„Als ich im Sommer den Duft der Veilchen vernahm“

„Ah!“, machte es neben mir und ich schaute mich um.
„Na, Patience?“ fragte ich uns lächelte die braunhaarige Frau an, „Habe ich dir zu viel versprochen?“
„Non, mon amour“ antwortete sie und streichelte meinen Arm, „hier ist es sehr schön.“
Sie küsste mich auf die Lippen. Bald blieb mir der Atem weg.
Ich ruderte mit den Armen und begann zu schielen, doch Patience hatte die Augen geschlossen und genoss den Kuss mit jeder Sehne ihres Körpers.
Ich schaffte es schließlich, meine Lippen vor ihren zu lösen und atmete erstmal durch.
Wahrlich eine Frau, die einem den Atem nahm.
Arm in Arm saßen wir einige Zeit auf der Terrasse und bewunderten die wunderschöne Landschaft.Patience war begeistert und konnte ihre Augen kaum von ihr lösen.
Obwohl wir unter einem Sonnenschirm saßen, lief mir bald der Schweiß über die Stirn. Sie bemerkte dies und grinste schelmig.
„Sollen wir etwas spazieren gehen?“ fragte ich.
„Oui, naturalement“, antwortete sie wieder auf Französisch. Dies tat sie sehr oft, um mich zu motivieren, meine französischen Sprachkenntnisse zu verbessern. Sie konnte aber auch hartnäckig sein, wenn ich partout nicht reagieren wollte. Dies konnte in eine Kissenschlacht ausarten.
Sie stand auf, nahm mich bei der Hand und führte mich hinaus.
Wir wanderten durch die sonnendurchtränkten Felder und genossen den langem Urlaub, der noch drei Wochen dauern sollte. Endlich unser wohlverdiente Urlaub, wie hatten wir uns gefreut.
Endlich machte uns niemand einen Strich durch die Rechnung.
Sie trug ihren Strohhut, ich meinen Lederhut. So konnte uns die Sonne nichts anhaben.
Nach einigen Kilometern Marsch kamen wir an ein Feld, das einer Gärtnerei gehörte und der Geruch der Veilchen zog uns in die Nase.
„Merveilleuse, des violettes“, bemerkte Patience, wieder mal auf Französisch und beugte hinunter, um den Duft besser genießen zu können.
Eine Frau um die Fünfzig kam uns entgegen und schaute uns an, während wir mal wieder im Küssen vertieft waren und sie erstmal nicht bemerkten.
Irgendwann lösten wir uns und bemerkten die Frau, die in unserer Nähe stand, jedoch irgendwo anders hin schaute.
„Ein schöner Tag“, sagte ich verlegen und fragte mich, seit wann die Frau hier stand.
„Ja, ein schöner Tag“, kam die Antwort, dann drehte sie sich um, und hielt uns einen Veilchenstrauß entgegen.
Wir zögerten, doch sie lächelte sehr freundlich und meinte: „Keine Angst, nehmen Sie ruhig. Mir gehört die Anbaufläche.“
„Ähm, ähm, ja, ähm, danke, vielen Dank“, sagte ich berührt und – das passiert mir nicht oft – nach Worten ringend.
Die Frau lächelte uns freundlich an und sagte: „Ich habe sie gerade gesehen, als ich die Bewässerungsanlage kontrollieren wollte. Ihre Augen strahlten so vor Liebe, da musste ich Ihnen einfach ein Geschenk machen.“
Patience, eigentlich auch nicht auf den Mund gefallen, war sprachlos und zog es vor, rot anzulaufen.
Sie berichtete nachher, mir wäre es auch so ergangen.
Der Duft der Veilchen.

Nun sitze ich hier auf der sonnenreichsten Insel Deutschlands und schaue auf die Rapsfelder.
Die Frau im Nachbarhaus hat von ihrem Mann einen Strauß Veilchen geschenkt bekommen und tat ihrer Freude allen Nachbarn kund.
Der Duft der Veilchen in meiner Nase, die Blumen in meiner Nähe, doch Patience war schon lange fort.

Kreatves Schreiben

Bis vor kurzem habe ich an einem Kreativschreibkurs (Mehr dazu? Hier klicken!) teilgenommen.

Dies ist eins meiner „geistigen Werke“.

„Als Besucher in der Heimat“

Lange war es her, seitdem er hier gewesen war, in dem kleinen Örtchen in Sachsen-Anhalt.
Über fünfunddreißig Jahre war es her, als seine sich Eltern entschlossen hatten, aus der sich formierenden DDR zu flüchten.
Der große Bauernhof mit den vielen, großen Feldern sollten zwangskollektiviert – so hieß der Diebstahl bei den Kommunisten – werden.
Der Pascha, wie man seinen Vater wegen der vielen Ländereien nannte, und seine Frau packten das Nötigste zusammen.
Der Pascha, seine Frau und die drei Söhne flüchteten während der Nacht in den Westen.
Sie kamen ins Auffanglager und dann irgendwann in einen kleinen Ort im Westmünsterland, im Zollgrenzbezirk nahe der niederländischen Grenze.
Ihnen wurde nichts geschenkt, sie arbeiteten schwer, und nach ein paar Jahren konnten sie sich ein kleines zweistöckiges Haus bauen.
Er ging von zu Hause weg und suchte sich erst im Ruhrgebiet, dann im östlichen Teil des Münsterlandes Arbeit.
Dort lernte er auch seine spätere Gattin kennen.
Seine Gattin und sein Sohn kannten alle Verwandten, aber nicht die, die im Osten geblieben waren, also nicht „rüber gemacht“ hatten, doch das sollte sich ändern, als einer der Cousin aus dem Osten seine Silberhochzeit beging.
Anfang der 1980er-Jahre begab er sich mit seiner Frau und seinem volljährigen Sohn zur Silberhochzeit seines Cousin nach Sachsen-Anhalt.
Es war eine schöne Feier und Freundschaften begannen, die bis heutzutage noch hielten.
Nun stand der Sohn des Paschas nach knapp fünfunddreißig Jahren wieder vor seinem Elternhaus, dem ehemaligen Bauernhof und vor Freude liefen ihm die Tränen über das Gesicht.
Heimat!

Dream on – Traurige Augen, die einen Song singen

Dream on
Though it’s hard to tell
Though you’re fooling yourself
Dream on

Dream on
You can hide away
There is nothing to say
Dream on
Though it’s hard to tell
Though you’re fooling yourself
Dream on

You can laugh at me because I’m crying
You can tell your friends how much
Ⅰ begged you to stay
You can live your fantasy without me
But you’ll never know how much Ⅰ needed you

Dream on
It’s so easy for you
Though I’m broken in two
Dream on
You can never see
What you’re doing to me
Dream on

You can cross your heart and still be lying
You can count the reasons why you’ve thrown me away
You can dream your life away without me
But you’ll never know how much Ⅰ needed you

Dream on
It’s so easy for you
Though I’m broken in two
Dream on
You can never see
What you’re doing to me
Dream on

Nazareth

Nachtrag
Es wurde angeregt, den Text auf Deutsch zu übersetzen.
Dies habe ich nun (doch) getan …

(Kontextuelle Übersetzung)
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Weinende Augen

This ain’t the way Ⅰ spend my mornings
Come stai?
You’ve been with him,
And now you come back lady
What’s he like?
Ⅰ just sit, and watch the ocean
By myself, even doing my own cooking
You can’t laugh, you aren’t forgiven, but
I’m no longer frightened, to be living alone

Senza una donna
No more pain and no sorrow
Senza una donna
I’ll make it through the week
Senza una donna
Giving me torture and bliss
Without a woman, better like this

There is no way,
That you can buy me
Don’t make fun
You got to dig a little deeper
In the heart?
If you have one
Here’s my heart, feel the power
Look at me, I’m a flower
You can’t laugh, you aren’t forgiven, but
I’m no longer frightened, to be living alone

Senza una donna
No more pain and no sorrow
Senza una donna
I’ll make it through the week
Senza una donna
Giving my torture and bliss

Zucchero

Nachtrag
Nun ist der Text auch auf Deutsch übersetzt.
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Sturm auf die Bastille

Am 14. Juli 1789 begann die Französische Revolution mit dem Sturm auf die Bastille.
Bis zum 9.November 1799 vollzog sich der Übergang Frankreichs von der absoluten Monarchie zur Republik.

Frohe Pfingsten!

Was an Pfingsten gefeiert wird, weiß Umfragen zufolge nur noch eine Minderheit der Deutschen.

Wie Lukas, der Autor der Apostelgeschichte, erzählt, hatten sich die Jünger Jesu am Pfingsttag, dem jüdischen Erntedankfest, in Jerusalem zu einer Gemeinschaft versammelt.
Völlig unerwartet erhob sich vom Himmel her ein Brausen wie von einem Sturm herrührend.
Es erschienen Feuerzungen, die sich zerteilten und sich auf jeden der Männer niederließen.
Die Wirkung war überraschend, denn die Ergriffenen konnten sich plötzlich in vielen Sprachen verständigen.
Sie gingen hinaus auf die Straßen und Plätze und verkündeten, was sie von Jesus gehört und gesehen hatten.
»Wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden«

(Apg 2, 11)

Nachdem Reza Schah aus dem Hause Pahlewi von einem Staatsbesuch wieder nach Hause (Persien, heute Iran) kam, war er sehr von den Reformen in der Türkei angetan, die Kemal Atatürk eingeleitet hatte.
Überzeugt von der liberalen Sichtweise erließ er am 29.5.1936 das erste Kopftuchverbot in einem moslemischen Land.
Dies musste er wegen vieler Proteste Jahre später allerdings wieder zurücknehmen.
Während die „Normalbürgerinnen“ bis heute noch Kopftuch tragen, trägt die iranische High-Society noch heute keine (mehr), sondern orientiert sich an der Mode der westlichen Welt.

Logo Beckum - animierter Würfel

Am 24. Mai 1847 fand in auf Gut Boyenstein der erste evangelische Gottesdienst statt.

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