Urlaub

Roll over Beethoven

„Mer losse d’r Dom en Kölle, denn do jehööt hä hin.
Wat sull di dann woanders, dat hätt doch keine Senn.“

De Bläck Fööss

Am 19. August sind wir Zeitreisende mit unserem Ätherschiff „Wellenreiter“ gestartet und haben es in einen neuen Hafen gesteuert.

1967

Man bedenke, dass wir Zeitreisende, Edelfrau und Edelherr von Syntronica, aus dem Jahr 1867 stammen und von uns aus gesehen einhundert Jahre in die „“ gereist sind, um zu sehen, welche Neuigkeiten es 1967 gibt und geben wird bzw. gab.

Es war eine interessante Reise, die wir in einem anbarischen Lichtbilder-Album zusammengestellt haben.

Wir wurden von einer Reporterin des „Kölner Stadtanzeiger“ interviewt. Dies erschien auch zu dem Artikel der „Zeitblende“ die jedes Jahr im Freilichtmuseum Kommern stattfindet. Dort zeigt man die Welt, wie sie vor 50 Jahren war, diesmal 1967.
Ziemlich weit unten im Artikel schauen, „Zeitreisende aus dem Jahr 1867“ !

Roll over Beethoven

„Erholung ist die Würze der Arbeit.“

Roll over Beethoven

„Gib der Seele einen Sonntag und dem Sonntag eine Seele.“

Peter Rossegger

frohes-neues-jahr-2014
wünschen Glühwürmchen und Herzbeben

Die Nachrichten Standpunkt Mindestlohn Dietmar Syntronica

In einem Kleinunternehmen sitzen die Mitglieder der Geschäftsführung wie gelähmt vor ihren Schreibtischen und malen düstere Endzeitszenarien auf Firmenbriefbögen.

So, wie sie mit ihrer Schnappatmung da sitzen, könnte man meinen, sie machten ihre letzten Atemzüge.

Über ihnen schwebt das Damoklesschwert mit der Gravur „Mindestlohn“.

In ihren mit Diamant besetzten Kelchen befindet sich der schwarze Champagner der Agonie, und sie und der Sensenmann prosten sich mit blasser, depressiver Mine zu.

Anstatt sich aufrecht hinzusetzen, liegen sie lieber wie auf den Rückenpanzer gefallene Schildkröten im Meer der Todesangst und strampeln wild mit ihren viel zu kleinen Füßen, ohne Halt zu finden.
Sie setzen sich auch nicht aufs Gesäß.

Obwohl der Mindestlohn definitiv kommt, wehren sie sich mit Hand und Fuß dagegen.
Sie wissen, dass ihre Branche nicht zu den Ausnahmen zählt, doch sie wollen der Belegschaft gegen jeglichem Wissen weismachen, es könnte noch passieren.

Die Diskussion um den Mindestlohn ist nicht neu uund wurde seit einigen Jahren geführt, doch sie tun so, als habe sie unverhofft erst gerade eingesetzt.

Sie wissen auch nicht, was „Mindestlohn“ genau bedeutet und haben jeglichen im Vorfeld darüber weggeschoben.
Sie sehen nur, dass sie „Mehrausgaben“ haben, denn sie verstehen in ihrem (frühkapitalistischem) Egoismus nicht, dass der Mindestlohn der Ausbeutung, die sie an ihren Angestellten begehen, entgegenwirken soll.
Es darf von „Gesetz wegen“ nicht mehr sein, dass Angestellte auf „Staatsalmosen“ – z.B. in Form von sog. Hartz-IV-Aufstrockung –  angewiesen sind, um überhaupt ihr Existenzminimum zu haben.

Sie betreiben lieber apokalyptische Stimmung gegen die Politiker, weil diese ja dieses „Instrument des Todes“ initiiert haben.
Plötzlich sind sie und ihre Angestellten eine „große geschundene “, doch mit dem Unterschied, dass sich die „Untergebebnen“ nur die ihres Ruins – der „Oberen“ – anhören müssen, ansonsten aber zu schweigen haben, weil diese ja keine Probleme haben !
Die Mitarbeiter sind plötzlich der Feind, der Ansprüche stellt.

Dass die „Knechte“ und „Sklaven“ – die Mitarbeiter – Vorschläge machen, wie es nun weiter geht, interessiert sie – die Gutsherren – nicht, denn nur sie sind intelligent – in ihrem Glauben.

Die Gutsherren haben aufgehört, sich zu bewegen, aber jeder weiß, dass der, der von den Beinen kommt, nie wieder aufstehen kann.

Frohe Ostern von Glühwürmchen und Herzbeben 2014

Wir wünschen allen

Frohe Ostern!

Böblingen City © Google Maps

Böblingen bekommt bald ein neues Einkaufszentrum – Die Mercaden.
Deswegen sind einige Straßen gesperrt oder nur bedingt befahrbar.
Diesbezüglich kommt es täglich mehrmals bei Schichtwechseln des Mercedes-Benz-Werks Sindelfingen zu stockendem oder zu temporären Stillständen.
Schlimm wird es in dieser Konstellation, wenn auch noch auf der Autobahn ein Stau ist und die Ausweichrouten durch Sindelfingens, aber besonders durch Böblingens City genommen werden.

Dann ist der Tag gelaufen!

Nun sind Schulferien und jemand „ganz Intelligentes“ ist auch die Idee gekommen, dass kaum jemand zu Hause sei und man in der Zeit die Straßen in der Innenstadt reparieren bzw. sanieren könnte.

Seit Anfang dieser Woche wird nun nicht nur, aber vermehrt, an den Hauptverkehrsadern Böblingens, der Wolfgang-Brumme-Allee und der Herrenberger Straße gewerkelt.
Die Herrenberger Straße, die von der Calwer Straße bzw. Berliner Straße an zweispurig wird, ist nun von beiden Seiten einspurig und etwas umgelegt Richtung Midred-Scheel-Schule hin.

Das ist noch nicht alles!

Vom Elbenplatz kann man nun nicht mehr nach Herrenberg fahren, sondern muss einen riesigen Umweg um das Gewerbegebiet Hulb machen und kommt dann nach Umfahrung dieses Gebiets wieder auf die Herrenberger Straße nahe dem Ortsausgang.

Vom Elbenplatz kommend kann man nun nicht mehr in die Berliner Straße.
Aus der Berliner Straße Richtung Herrenberg oder der Hulb kommt man nun auch nicht mehr ohne massives Umfahren der Innenstadt über das Flugfeld.
Von der Hulb oder Herrenberg geht es auch nicht mehr in die Berliner Straße.

Es kommt aber noch schlimmer.

Wer nun von Richtung Herrenberg bzw. Ehningen in die City – sprich Bahnhofsstraße – möchte, kann dies erstmal vergessen, denn das Flugfeld ruft, wenn man nicht zu hundert Prozent ortskundig ist und Schleichwege wie die Lyon-Sussmann-Straße oder die Doktor-Richard-Bonz-Straße kennt.

Die Großbaustelle „Mercaden“ tut auch einiges für die Zerstörung des bequemen und angenehmen Fahrens, aber das nur nebenbei erwähnt.

Da der in Bau befindliche Kreisverkehr an der Ecke Talstraße und Wolfgang-Brumme-Allee die Wolfgang-Brumme-Allee als Hauptverkehrsader momentan aushebelt, ist das Chaos ein Stückchen weiter gerückt.

Denn…!

Autos, die vom Postplatz kommend Richtung Herrenberg wollen, müssen erst mal Richtung Sindelfingen, dann aufs Flugfeld Richtung Böblingen, um die Hulb herum und dann vor Dagersheim in die Schickardstraße und danach  Richtung Herrenberg fahren.
Wenn dann wie gestern die riesige Straßenfräse rotiert, braucht man vom Postplatz die Stadtgrabenstraße herunter knapp zwanzig Minuten.

Wenn jemand von Herrenberg kommend ins Citycenter möchte, hatte er vor der „Bauaktion“ kein Problem.
Er fuhr Richtung City, bog links in die Bahnhofstraße ein, in die Olgastraße (über die Wilhelmstraße) und war im Parkhaus Citycenter. Oder er fuhr hinter der Bahnhofstraße links hinter der Sparkasse ins Parkhaus.

Das geht nicht mehr!

Er muss in die Schickardstraße einbiegen, dann durch die Hulb fahren, dann über ein kleines Stück Calwer Straße in das kleine noch befahrbare Stück Talstraße – bei der Polizei – einbiegen, in die Wilhelmstraße einbiegen, die Olgastraße sehen  und dann wieder zurückfahren, denn die Olgastraße ist wegen Baumaßnahmen plötzlich nicht passierbar.
Er darf also die Karlstraße runterfahren, hoffen, dass er in die Herrenberger Straße wieder hineinkommt und irgendwann hinter der Sparkasse ins Parkhaus einbiegen, denn die Bahnhofstraße ist unten gesperrt.

Esd gibt noch zahlreiche Variationen, wie man einen Hass auf die Baumaßnahmen bekommen kann.

Wenn eine Route gesterrn funktionierte, muss sie nicht heute oder morgen funktionieren.

Heute war nämlich die Möglichkeit, die City Richtung Krankenhaus über das südliche Flugfeld zu umfahren nicht mehr gegeben, weil genau in dieser Richtung die Konrad-Zuse-Straße gesperrt war.

Wenn man geschäftlich unterwegs ist, Kunden betreuen muss, ist man maximal angenervt.
Taxi‑ und Berufskraftfahrern werden auch ein (schlimmes) Lied davon singen können.

Das Argument „Wir renovieren bzw. sanieren die Straßen in der Ferienzeit, weil ja kaum jemand zu Hause ist“, zieht vielleicht bei dummen Menschen, aber mehr auch nicht.

Die Möchtegern-Planer in der Stadtverwaltung scheinen nicht einmal darüber nachgedacht zu haben, welches Chaos sie momentsn anrichten mit ihrem völlig gedankenlosen Mummpitz, die ganzen Hauptverkehrsadern und angrenzende Nebenstraßen gleichzeitig zu warten.

Man hätte dies peu a peu machen können, um ein solches Verkehrschaos vermeiden zu können.

Zu Genüge hört man momentan in Böblingen Folgendes:

„Welcher Idiot – auf Schwäbisch : Seggl – hat dies zu verantworten?“

 

urlaub-in-der-eu
(Gesetzlich verbriefter Urlaubanspruch in den Ländern)

Zwei Verbände des Mittelstands fordern – wie immer und immer wieder – weniger Jahresurlaub.
Das Argument heißt diesmal „Die Konjunktur zieht an.“.
Die Argumentation ist, wenn die Konjunktur anziehe, müssten alle bereit sein, mehr zu arbeiten und das gehe nicht mit sooo viel , vor allem auch nicht bei dem „Fachkräftemangel“.

Ein Argument, das gerne benutzt wird, ist, dass am meisten Urlaub habe. Anhand der Tabelle, die auf einer Statistik der EU basiert, stellt sich jedoch etwas Anderes heraus. liegt gerade mal im Mittelfeld.

Warum kann man nicht einfach mehr Leute (temporär) einstellen?

Nachtrag:

Diesmal verlangt der Mittelstand wegen der anziehenden Konjunktur weniger Jahreszurlaub.
Vor knapp einem Jahr verlangte er wegen der einknickenden Konjunktur (Flaute) ebenfalls weniger Urlaub.

Alles klar?

Sie haben noch nicht gemerkt, dass es kein Feudalsystem mehr gibt …

Die „Adeligen“, von denen die allermeisten verarmt sind!

Sie leben wie vor Jahrhunderten ins Saus und Braus und meinen, sie stünden über allem und jedem.

In den Revolverblättern wird über sie in den lobendsten Tönen berichtet.

Wir müssen erfahren, wie schlecht es ihnen im Prinzip doch geht.

Sie haben Geld ohne Ende (angeblich), gehen permanent auf „Empfänge“, reisen das ganze Jahr über, machen „Konversation“ mit anderen ihres Schlags etc. etc.

Ansonsten sind sie aber manisch depressiv!

Sie haben es nicht leicht!

Ständig die Angst, man könne krank werden, man würde zu viel wiegen, würde zu schwer werden, man würde Geld verlieren, ihr „Ansehen“, man könnte … was auch immer „verkehrt“ machen …

Adlige haben es schon schwer!

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