Technik

Professor Doktor Stefasn Benz
Am 21.1.2015 fand im Klinikum Böblingen ein Vortrag von Professor Benz zum Thema „Lebertumoren“ statt.
In seiner Einführung ging Professor Benz darauf ein, welche Unterschiede es zwischen Viszeral-Chirurgen und Internisten gibt, die ja beide für den gleichen Körperbereich zuständig seien.
Auch wurde kurz erklärt, dass die Aufgaben der Leber der Blutabbau (im Sinne einer der Tätigkeiten der Bluterneuerung), Entgiftung, Energiebereitstellung und der Fettstoffwechsels sei.

Die Leber kann als einziges Organ nachwachsen und die vollständige Funktion wiedererlangen.

Dann begann der eigentliche Vortrag, in dem viel Wissenswertes steckte.
Die „eigentlichen“ Lebertumoren treten in der Regel mit ca. zehn Prozent nicht oft auf, woraufhin die Lebermetastasen neunzig Prozent der Lebertumoren ausmachen.
Zu den Lebermetastasen – sog. „Strahlenkrebs“, der sich in andere Organe festsetzt („strahlt“) – gehören Metastasen des Darmkrebs, des Nierenkrebs, des Brustkrebs, des Magenkrebs und des Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Die Erfolgschance der Entfernung und Operierbarkeit der Metastasen nimmt in der Aufzählung ab, ⅾ. h. Darmkrebsmetastasen sind mit eher hoher Erfolgschance zu entfernen. Bei Metastasen des Magenkrebs sind die Chancen deutlich geringer und bei Bauchspeicheldrüsenkrebs ist die Operation nicht sinnvoll. 

Weswegen gerade Metastasen in die Leber gelangen ist noch unklar, man schätzt aber, dass durch die Reinigungs‑ und Entgiftungsfunktion der Leber – Pro Minute zirkuliert ca. ein Liter Blut durch die Leber. – hier eine Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt.

Lebertumoren kann man mit bildgebenden Diagnostiken wie (vornehmlich) dem Ultraschall oder der Computertomografie – ggf. als 3D-Darstellung – erkennbar machen.
Wenn die Metastasen nun erkannt sind, müssen diese vollständig entfernt werden, wozu das Wissen über den „Bauplan“ der Leber sehr wichtig ist.
Lebertumoren kann man veröden, mittels Chemotherapie und Strahlentherapie behandeln und operativ entfernen, wobei die Operation die höchsten Heilungschancen verspricht. Günstig ist hierbei dass die Leber das einzige Organ ist, das nachwächst, wobei ca. 500 Gramm erhalten bleiben müssen, damit es mit dem Nachwachsen klappt.
Die Leber besteht aus acht Segmenten, die über „Versorgungsleitungen“ versorgt werden.
Man kann also Segmente entfernen, muss nur darauf achten, wie sie mit „Nährstoffen“ versorgt werden und kann so die Tumoren entfernen. Die Leber wächst ja nach.
Durch dieses Vorgehen haben sich die Heilungschancen in den letzten Jahren deutlich verbessert.

Der Vortrag von Professor Benz war sehr interessant, auch für Personen, die nicht aus dem medizinischen Bereich kommen.

Bitte mehr davon!

Weiterführendes

 

Roll over Beethoven

„Wenn das Streben nach guten Leistungen schon in der zu einem charakterlichen Makel umgemünzt wird, dann stimmt etwas nicht.“

 

Roll over Beethoven

„Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.“

Bertrand Russell

Roll over Beethoven

„Warum in drei Minuten ein Thema am Telefon klären, wenn es auch in acht Stunden per WhatsApp geht?“

 

Die Nachrichten Standpunkt Mindestlohn Dietmar Syntronica

In einem Kleinunternehmen sitzen die Mitglieder der Geschäftsführung wie gelähmt vor ihren Schreibtischen und malen düstere Endzeitszenarien auf Firmenbriefbögen.

So, wie sie mit ihrer Schnappatmung da sitzen, könnte man meinen, sie machten ihre letzten Atemzüge.

Über ihnen schwebt das Damoklesschwert mit der Gravur „Mindestlohn“.

In ihren mit Diamant besetzten Kelchen befindet sich der schwarze Champagner der Agonie, und sie und der Sensenmann prosten sich mit blasser, depressiver Mine zu.

Anstatt sich aufrecht hinzusetzen, liegen sie lieber wie auf den Rückenpanzer gefallene Schildkröten im Meer der Todesangst und strampeln wild mit ihren viel zu kleinen Füßen, ohne Halt zu finden.
Sie setzen sich auch nicht aufs Gesäß.

Obwohl der Mindestlohn definitiv kommt, wehren sie sich mit Hand und Fuß dagegen.
Sie wissen, dass ihre Branche nicht zu den Ausnahmen zählt, doch sie wollen der Belegschaft gegen jeglichem Wissen weismachen, es könnte noch passieren.

Die Diskussion um den Mindestlohn ist nicht neu uund wurde seit einigen Jahren geführt, doch sie tun so, als habe sie unverhofft erst gerade eingesetzt.

Sie wissen auch nicht, was „Mindestlohn“ genau bedeutet und haben jeglichen im Vorfeld darüber weggeschoben.
Sie sehen nur, dass sie „Mehrausgaben“ haben, denn sie verstehen in ihrem (frühkapitalistischem) Egoismus nicht, dass der Mindestlohn der Ausbeutung, die sie an ihren Angestellten begehen, entgegenwirken soll.
Es darf von „Gesetz wegen“ nicht mehr sein, dass Angestellte auf „Staatsalmosen“ – z.B. in Form von sog. Hartz-IV-Aufstrockung –  angewiesen sind, um überhaupt ihr Existenzminimum zu haben.

Sie betreiben lieber apokalyptische Stimmung gegen die Politiker, weil diese ja dieses „Instrument des Todes“ initiiert haben.
Plötzlich sind sie und ihre Angestellten eine „große geschundene “, doch mit dem Unterschied, dass sich die „Untergebebnen“ nur die ihres Ruins – der „Oberen“ – anhören müssen, ansonsten aber zu schweigen haben, weil diese ja keine Probleme haben !
Die Mitarbeiter sind plötzlich der Feind, der Ansprüche stellt.

Dass die „Knechte“ und „Sklaven“ – die Mitarbeiter – Vorschläge machen, wie es nun weiter geht, interessiert sie – die Gutsherren – nicht, denn nur sie sind intelligent – in ihrem Glauben.

Die Gutsherren haben aufgehört, sich zu bewegen, aber jeder weiß, dass der, der von den Beinen kommt, nie wieder aufstehen kann.

Roll over Beethoven

„Wenn man tot ist, ist das für einen selber nicht schlimm, weil man ja tot ist.
Schlimm ist es aber für die Anderen.

Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist …“

 

wohl-fuehl-messe

Am 1. und am 2.11.2014 fand in der Kongresshalle Böblingen die „Fühl-Dich-Wohl-Messe“ statt.
Die Messe stand unter dem Motto „Gesundheit“, „Wellness“ und „Schönheit“.

Ca. 70 Anbieter bzw. Aussteller präsentierten sich dort zu den Themen „Wohlfühlen“, „Gesundheit“, „Ernährung“ sowie „“.

Was sicherlich gut gemeint war, wirkte bei näherer Betrachtung eher konzeptlos.

Die „Gesamtheit“ bleib mehr im Dunkeln, als das Licht es positiv beschienen (können) hätte.

Es sei mal dahin gestellt, ob eine Salbe nach „ayurvedischem Konzept“ wirklich hilft.
Eins wissen wir aber ganz bestimmt, dass sog. „Globuli“ definitiv nicht wirken, auch wenn sog. „Heilpraktiker“ dies immer und immer wieder behaupten. In „Globuli“ ist kein Wirkstoff enthalten. Es sind nur Zuckerkugeln.

Ebenso stießen uns die Stände mit den Möchtegern-Heilsteinen auf. Steine haben keine Heilwirkungen und bestehen als Salzen oder Metalllegierungen, mehr nicht. Auch, wenn sie beschliffen wurden und nun Ohrringe sind, die wie Engel aussehen.
Esoteriker, die sich in einem „modernen Kleid“ gaben, haben auf so einer Msse nichts zu suchen!

Die Orthopädieschuhmacher fanden wir gut, die Medizintechniker und den Stand vom Therapiezentrum des Klinikverbunds Südwest u.ä.

Was sich aber alle angewöhnen soll(t)en, ist, auf potenzielle Kunden zuzugehen.
Wir wollten bei vielen Ständen mit den Ausstellern reden, weil uns einiges zusagte, doch die Leute an den Ständen schauten lieber meilenweit weg und wollten uns wohl nicht sehen oder unterhielten sich mit sich selbst.

Am Stand der „Sindelfinger Zeituung/Böblinger “ (SZBZ) hatte man keine Pressemappe, auch wusste man nichts über Journalistenverbände.
Uns wurde dann bei der zweiten Begegnung die Messezeitung in die Hand gedrückt als „offizielles Organ“.

Wir sind gespannt, ob es noch eine weitere Messe dieser Art geben wird.

Einkaufen Shoppen Wareenhaus discounter

Vor ein paar Tagen war ich – wie eigentlich fast jeden Tag – einkaufen.

Beim Discounter gibt es Selbstbedienungskassen.
Dort scannt man die einzukaufenden Teile selbst und legt sie zur Kontrolle in die vorbereiteten Taschen auf den Wiegeplätzen.
Anhand des Gewichts eines Teils wird geprüft, ob man nicht irgendetwas einfach so hineingelegt hat, ohne zu scannen. Auch Fehler werden so vermieden.
Während ich die Waren aus dem Einkaufskorb über den Scanner gezogen und abgelegt hatte, sprach mich eine Bekannte an und wir unterhielten uns kurz. Ich pausierte kurz beim Scannen, während ich mich mir unterhielt.
Als wieder mit dem Scannen begann, stand auf dem Display der Scannerkasse die Meldung „Ein Mitarbeiter ist zu ihnen unterwegs“, was bedeutet, dass irgendwas nicht stimmte.

Anhand der gescannten Liste sah ich, dass bei mir ein „Kinder Pingui“ gescannt, aber nicht auf dem Wiegeplatz lag.
Neben mir stand ein türkisch-stämmiges Kind mit einem „Kinder Pingui“ in der Hand.
„Du hast jetzt nicht Deinen ‚Kinder Pingui‘ gescannt“, sagte ich fragend, während die dazu gehörenden Eltern mit zwei anderen Kindern zur Scannerplatz neben mir gingen. Der Vater meinte in aggressivem Ton zu mir: „Wenn du nicht fertig wirst, bist du selber schuld.“.
Ich war erstaunt und erwiderte: „Sie können dann doch nicht einfach mal zwischendurch bei mir etwas über den Scanner ziehen.“.
Der Vater sagte „Ahmak“ – Idiot – und „Götveren“ – vulgärer Ausdruck für Afterschließmuskel – zu mir.

Die Mitarbeiterin nahm den Fehlartikel aus meiner Liste und ich konnte ohne Probleme weiter scannen und den Einkauf abschließen.

Was mich sehr freute, war, dass die türkische neben mir massive Probleme beim Scannen hatte.
Jedes Mal, wenn der Vater etwas scannte und dies einem der Kinder zum Stecken in die Taschen – Wiegeplatz – gab, gab es eine Meldung, dass ein Mitarbeiter unterwegs sei.
Das Kind, das die Waren eintüten sollte, stieß nämlich jedes Mal gegen den Wiegeplatz, womit es eine Fehlermeldung beim Kontroll-Wiegen der Ware gab.

Roll over Beethoven

„Nur weil sich niemand beschwert hat, muss es nicht heißen, dass jeder Fallschirm funktioniert.“

 

Roll over Beethoven

„Egal, wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand ansetzt.
Täglich läuft jemand aufrecht drunter her.“

 

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