Tacheles

Brief

„Das werde ich an die betreffenden Personen weiterleiten“, sagte der Mann in der „Poststelle“ zu mir, als ich mich beschwerte, dass zwei korrekt adressierte Briefe an meine Herzallerliebste und mich an die Absender zurückgegangen waren.
Auf dem Brief, der an Fledermaus zurückgegangen war, stand:
„Empfänger nicht ermittelbar. Wahrscheinlich verstorben.“
Da hatten wir noch gedacht, dass die Adresse etwas unleserlich geschrieben war.
Dann erfuhren wir, dass auch ein Brief, dessen Empfängerfeld mit Schreibmaschine geschrieben war, nicht bei uns im Postfach angekommen war.
Angeblich wäre das Postfach nicht ermittelbar gewesen.

Geärgert hatte ich mich schon über den Mann in der „Poststelle“, als ich mich beschwert hatte.
Erstmal sprach er sich selbst schuldlos: „Das kann nicht sein. Das hätte ich vermerkt.“
Das kennt man ja, erst mal die Schuld von sich weisen und den Kunden als Lügner darstellen.
Ich konterte: „Sie stellen mich also als Lügner dar. Ich kann Ihnen die beiden Briefe zeigen, obwohl ich mich diesbezüglich nicht rechtfertigen muss.“
Das hatte gesessen.

Am nächsten Tag schaute ich wieder ins Postfach, ob Post für uns eingetroffen war, und fragte den Mann von der „Poststelle“: „Haben Sie schon mit den Leuten wegen der nicht angekommenen Briefe sprechen können?“
Das hatte er nicht.
An den folgenden Tagen erinnerte ich ihn immer wieder, doch seltsamerweise traf er die Einsortierer nicht.

Meine Herzallerliebste und ich beschlossen, uns bei der Hotline der „Deutschen Post – Briefdienste“ zu beschweren.
Dort war man sehr freundlich, entschuldigte sich, malte sich Szenarien aus, was passiert wäre, wenn wir durch die Schlampigkeit der Einsortierer eine Rechnung nicht bekommen und irgendwann großen Ärger gehabt hätten.
Man versprach uns, der „Poststelle“ eine „Mitteilung über den Fall“ zu schicken, was auch geschehen war, denn ein Tage später wurden wir in der „Poststelle“ nicht mehr gegrüßt bzw. nur gegrüßt, wenn es sich nicht vermeiden ließ.

Einige Tage später wurde mir klar, warum mich der Mann von der „Poststelle“ immer und immer wieder vertröstet hatte.

Ich kam eines Morgens hinein, ging zu den Postfächern.
Die Post wurde gerade einsortiert.

Und von wem?

Von dem Mann von der „Poststelle“.

Lebensplanung Geschäftsmann

Es gibt Personen, die ihr ganzes Leben verplanen, d.h. sie stellen sich genau vor, wie ihr Leben verlaufen soll.
Sie nehmen sich vor, die und die Schule zu absolvieren, dann z.B. Lehramt zu studieren und in Folge dessen eine Anstellung zu finden.
Da das klappen wird, kann man eine Frau kennenlernen, die noch so und so aussehen und die und die Eigenschaften haben muss. Es wird geheiratet, dann stehen Kinder ins Haus etc. etc.

„Und dann trinke ich mir einen Whisky.“

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Pater Syn - Zölibat, die Badeanstalt des Himmelreichs

Der Vatikan, speziell der Kuttenbrunzer Meisner, ist ja bekanntlich in der eigenen Realistät unangreifbar.
Der Vatikan macht im Übrigen keine Fehler, denn vor allem der Papst ist unfehlbar.

Vor einigen Wochen hatte der Papst einige exkommunizierte Bischöfe rehabilitiert.
Kurz daraufhin wurde bekannt, dass der rehabilitierte Richard Williamson den Holocaust verleugnet hatte.
Angeblich hatte der Papst nichts davon gewusst, und Williamson hätte dies bestimmt nur einmal getan, hieß es im Vatikan.
Laut Wikipedia allerdings ist Williamson kein unbescholtenes Blatt, denn bereits im April 1989 hat er solche Äußerungen von sich gegeben.

Nachdem der Vatikan versucht hatte, die Sache unter den Tisch zu kehren, wurde gegen den Papst laut.
Neben vielen anderen internationalen Politikern forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel den Papst auf, sich öffentlich von den Äußerungen Williamsons zu distanzieren.
Seitdem ist Angela Merkel ein Dorn im Auge der Katholischen .
Kardinal Meisner spart nicht mit verbalen Schlägen gegen sie.
Er forderte mal wieder, dass Angela Merkel sich für ihren „uangemessenen Ton“ entschuldigen solle.

Meisner indes darf Kunst ohne Gottesbezug entartete Kunst nennen, ohne sich entschuldigen zu müssen. Er darf auch gegen „Feinde“ – insbesondere Familienministerin von der Leyen und hohe Politiker – wettern und in einem verbalen Nullniveau gegen sie hetzen, ohne auch nur ein Wort der Entschuldigung in den Mund zu nehmen.

Es ist schon ein Kreuz mit der eigenen Unfehlbarkeit!

Zensur Informationskontrolle - Rechte: www.pixelio.de

Wie bereits berichtet, werden manche unserer Artikel bei einem „-Dienst“ zensiert.

Hier ist eine wahrscheinlich unvollständige Liste, welche Artikel (bis jetzt) zensiert wurden:

Kirchenkritik:

Allgmeines:

Wir werden weiter beobachten und darauf hinweisen, wie es weitergeht.

Eine Stellungnahme von dem „Internet-Dienst“ gibt es noch nicht.

Kirchenmänner Veins

Der Papst befindet sich momentan auf einer Afrika-Reise.

Auf den Flug Richtung Kamerun machte er eine nicht wirklich überraschende Aussage.
Aufgrund der vielen AIDS-Kranken in Afrika sagte er, dass sich AIDS nicht durch die Benutzung von Kondomen eindämmen ließe, sondern Kondome dieses verschlimmerten. Einzig und allein könne ein spirituelles und menschliches Erwachen und die Freundschaft für die Leidenden AIDS eindämmen.

Wissenschaftlich erwiesen, dass Kondome gegen alle möglichen Arten von Geschlechtkrankheiten und auch AIDS schützen können, vertritt das Katholische Oberhaupt mal wieder eine andere gottgegebene „Meinung“.

Mit dem , dass Afrika mit 22 Millionen AIDS-Kranken leider die Spitzenposition einnimmt, fragt man sich, was diese Aussage bedeuten soll.

Man wird in der Bibel schnell fündig.

„Seid fruchtbar und mehret Euch!“

Etwas Anderes zählt in den Augen des vatikanischen  Kuttenbrunzers nicht.

Er ignoriert für seinen bornierten Glauben, dass durch solche Aussagen gerade AIDS zunimmt.
Durch ungeschützten Geschlechtsverkehr wird AIDS bekanntermaßen übertragen. Wenn man nun behauptet, durch Kondome werde AIDS nicht vermindert und dann auch noch wie immer dazu aufruft, auf Verhütungsmittel ganz zu verzichten, wird die Zahl der AIDS-Infizierten sehr stark potenziert.

Der Papst sollte – bevor er wieder etwas vom Stapel lässt – auf s e ⅰ n spirituelles und menschliches Erwachen warten!

kopflos

„Einsam, überfordert, depressiv“, „Unglücklich verliebt“, „Er fand einfach keine Freunde“, „Er fühlte sich unverstanden“ …

Das sind nur ein paar Headlines und Aussagen über den Amokläufer von Winnenden.

Am Tag des Amoklaufs wusste niemand von den Medien, wer der Amokläufer war.
Nachbarn wurden befragt, und dabei lief es wie immer ab.
„Ja, er war sooooo ein netter Junge, hatte viele Freunde. Ich bin entsetzt, wie er zu einem Mörder werden konnte. Er war immer so hilfsbereit. Ich kann es kaum glauben, dieser intelligente Junge …“, quakten die mediengeilen Nachbarn affektiert kopfschüttelnd in die Mikrophone der „Medienvertreter“.
Prompt reagierte auch der Bundespräsident und schwafelte, dass er in diesen schweren Stunden bei den Betroffenen sei.
Eine Hotline wurde eigens dafür eingerichtet, um psychologische – und nicht zu vergessen – seelsorgerische Betreuung für alle Beteiligten, Nichtbeteiligten und Geschockten anzubieten.
Rund um die Uhr Meldungen über „die Tat von Winnenden“, umrahmt von Balladen, wo sonst aktuelle Hits liefen.

Gebt uns Xavier Naidoo, damit wir richtig depressiv werden!

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Zensur Informationskontrolle - Rechte: www.pixelio.de

Bezüglich kirchen‑ bzw. religionskritischer Artikel in unserem Blog ist uns aufgefallen, dass bei einem „Dienst“, über den Leser unsere Artikel bewerten können, Zensur geübt wird.

Der Artikel „Exkommunikation wegen Abtreibung“, der über den Realitätsverlust eines brasilianischen Bischofs berichtet, wurde wie schon die Artikel „Wenn das ‚katholische Hirn‘ denkt“ und „Pfarrer Wagner doch kein Weihbischof“ bei den „Dienst“ nicht auf die Seite der neuesten Artikel einsortiert, sondern wieder so, dass man ihn nur über Umwege findet.

Gerade bei dem Artikel ist es auffällig, denn die Artikel, die vor und nach dem betreffenden in unserem Blog erschienen sind, tauchen in o.g. Liste auf, nur fehlt eben der zensierte.

Es ist also Fakt, dass zwar keine Zensur geübt wird, aber diese doch stattfindet.

Absolut kurios wird es aber bei den Artikel, die die Zensur bezüglich unserer Kirchenkritik behandeln.

Diese werden nicht zensiert.

Pater Syn - das Zölibat, die Badeanstalt des Himmelreichs

In Brasilien wurde ein neunjähriges Mädchen von ihrem Stiefvater vergewaltigt.
Da sie dadurch schwanger wurde und für das Mädchen Lebensgefahr bestand, haben die Ärzte und die Mutter sich für eine Abtreibung entschieden.

Der Erzbischofs von Recife, Jose Cardoso Sobrinho, hat nun entschieden, dass die Ärzte und die Mutter exkommuniziert würden.

Er begründete dies damit, dass das Mädchen zwar vergewaltigt worden sei, doch sei die Katholische auch verpflichtet, Leben zu retten.
Für den Kuttenbrunzer bedeutet „Leben“ also „ungeborenes Leben“. Ihm ist also vollig egal, dass es sich um eine Zwillingschwangerhaft bei dem neunjährigen Mädchen handelte. Einzig und allein zählte bei ihm die schwachsinnige Einstellung der Katholischen Kirche, sich zum „Anwalt der Ungeborenen“ zu machen.

Ein 23-Jähriger hat seine 9-Jährige Stieftochter vergewaltigt. Dass das eine „vollkommen ungerechte Tat“ ist, hat der geistigverwirrte Kuttenbrunzer von Recife anscheinend begriffen. Er wusste auch von der Zwillingsschwangerschaft der 9-Jährigen und dass diese für das 9-jährige Mädchen lebensbedrohliche Zügge angenommen hatte.
Für ihn ist aber klar, dass das 9-jährige Mädchen die Zwillinge auszutragen hat, wie es die Katholische Kirche verlangt, weil sie sich ja gegen jegliche Abtreibung ausspricht.
In den Köpfe der „Geistlichen“ scheint wohl die Einstellung verbreitet zu sein, dass Böses im Nachhinein betrachtet Gutes bewirkt.
Durch diese hinrrissige Ansicht nimmt er also den Tod der 9-Jährigen in Kauf.

Im Katechismus findet man unter Punkt 2356 Folgendes:

Vergewaltigung ist ein gewaltsamer Einbruch in die geschlechtliche Intimität eines Menschen. Sie ist ein Verstoß gegen die Gerechtigkeit und die Liebe. Vergewaltigung ist eine tiefe Verletzung des jedem Menschen zustehenden Rechtes auf Achtung, Freiheit, physische und seelische Unversehrtheit. Sie fügt schweren Schaden zu, der das Opfer lebenslang zeichnen kann.
Sie ist stets eine in sich zutiefst verwerfliche Tat. Noch schlimmer ist es, wenn Eltern oder Erzieher ihnen anvertraute Kinder vergewaltigen.

Der Vergewaltiger wurde übrigens nicht exkommuniziert.

Amen!

Zensur Informationskontrolle - Rechte: www.pixelio.de

In dem Artikel bzw. Beitrag „Zensur bei Artikelbewertungen?“ stand hinten in der Überschrift ein Fragezeichen, weil es eine Mutmaßung war, ob Artikel mit kirchenkritischem Inhalt – genau genommen der Artikel „Wenn das ‚katholische Hirn‘ denkt“ – bei einem „Dienst“ beiseite geschafft würden.

Nun ist es keine Mutmaßung mehr.

Der Artikel „Pfarrer Wagner doch kein Weihbischof“, in dem ein eher harmloser Seitenhieb zu finden ist, wurde auch beiseite geschoben. Der Artikel ist zu finden, aber nicht direkt. Weiterlesen

VW-logo

Der VW-Konzern erwartet durch die sog. Abwrackprämie, dass im Februar diesen Jahres ca. 125 000 Volkswagen verkauft werden können. So viel hätte VW noch nie abgesetzt.
Die Produktion läuft auf Hochtouren.

Gleichzeitig klagt aber das Management von VW, dass Kurzarbeit eingeführt werden müsse.
Im gleichen Atemzug – oder im Atemzug ein paar Tage vorher wegen des „Alzheimer-Effekts“ – ließ VW verlautbaren, dass man bedingt durch die gestiegene Nachfrage Lieferschwierigkeiten habe.

VW macht Riesengewinne, bedingt durch die „Kurzarbeit“ müssten die Beschäftigten aber Einkommenseinbußen hinnehmen. Die Manager von VW verdienen aber am gestiegenen Absatz – wegen der „Abwrackprämie“ – Provisionen durch Gewinnbeteiligung u.s.w. in hohem Maße.

Man erkennt mal wieder, dass es nur darum geht, dass die „Großen“ sich am Buffet bedienen und den „Kleinen“ gleichzeitig noch etwas wegenehmen und sie verhungern lassen.

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