T.N.T. for the Brain

Roll over Beethoven

„Jeden Sonntag setzen sie sich in ihr Auto und fahren

  • an Waisenhäusern vorbei,
  • an Obdachlosenheimen vorbei,
  • am Kinderhospizen vorbei,
  • an bettelnden Menschen vorbei

um dann in eine (Protz‑) zu gehen, um dort für die Armen und Bedürftigen zu beten.“

 

Zu unserem Foto-Album ist nun auch die  Video-Dia-Show zur Langen Nacht der Musseen in Stuttgart am 15./16.3.2014  online erschienen.

Der Link ist : http://www.youtube.com/watch?v=kTtiOb-zkDQ

Roll over Beethoven

„Toleranz ist der Verdacht, daß der andere Recht hat.“

Kurt Tucholsky

Lange Nachct der Museen Stuttgart 2014

Vom 15.3.2014, 19 Uhr, bis zum 16.3.2014, 2 Uhr, fand in die „Lange Nacht der Museen“ statt.

Wir haben dazu einige Bilder veröffentlicht.

Zu finden unter : http://www.syntronica.com/lange-nacht-2014/

biotechnikum-truck

Am Wochenende besuchten wir das „BIOtechnikum“ in . Dies ist ein Truck vom Bundesbildungsministerium, der anschaulich zeigt, was Biotechnologie leisten kann und schon jetzt leistet.
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Frau Dr. Wiekenberg erklärte uns sehr detailliert, wo die Unternehmen angesiedelt sind in . Der Schwerpunkt ist in Baden-Württemberg im Gebiet Mannheim-Karlsruhe-, wo die wichtigsten und meisten Unternehmen dieser Sparte angesiedelt sind.

biotechnikum-innen-2

Die Atmosphäre im Truck war sehr angenehm und man wurde sehr gut „mitgenommen“.
Uns wurde gezeigt, was Biotechnikum in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Umwelt erreicht hat.
Es gab auch eine kleine Einführung in die Krebsbehandlung mittels Nano-Therapie.

biotechnikum-innen-1
Einen Patient mit Prostatakrebs wurden eisenhaltige Partikel mittels Nadeln über eine dreidimensionale Matrix – über Computer-Tomographie – in die Tumore der Prostata eingesetzt.
Dann wurde der Patient mit einer Magnet-Resonanz-Strahlung, die genau auf die Nano-Partikel „zugeschnitten“ war, bestrahlt. Die Strahlung erhitzt die Partikel auf ca. 42 Grad Celsius, wodurch die Tumore (von innen) zerstört werden.
Andere Körperregionen werden nicht erhitzt, wodurch gezielt behandelt werden kann, wo krankes Gewebe ist.
Die Anwendungen, um die Tumore zu zerstören, verringern sich auf ein Viertel im Vergleich zur Strahlentherapie (von außen). Auch braucht der Patient keine Chemo-Therapie mehr, die sehr belastet. Eine Nachsorge wird auch kürzer.
In der Ernährungsspate werden insekten‑ und krankheitsresistente Nahrungsmittel „erzeugt“.
Freitag konnten Schüler ein Kurz-Praktikum in der Sparte Ernährung absolvieren.

Bei der Kurzeinführung in die Nano-Therapie blieb es allerdings, denn das Thema „Nano-Technik“ wird in einem seperaten Nano-Truck behandelt.

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Heute, Samstag, den 1.3.2014, fanden in zwei Demonstrationen statt.
Eine mit 800 Teilnehmer GEGEN die „Sexuelle Vielfalt in der als Lern‑ bzw. Lehrziel im Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg“ und eine sehr kleine DAFÜR.
Wir kamen durch Zufall heute nach Stuttgart, weil wir Shoppen wollten, und waren „mittendrin“ in der DAGEGEN-Demonstration am Schlossplatz.
Da man als Journalist im Prinzip immer im Einsatz ist, entschlossen wir uns, Fotos zu machen und zu beobachten, wie die Demonstration verlief, Stimmungen einzufangen sowie festzuhalten.
Die Demonstration GEGEN die Lernpläne bezüglich „sexueller Vielfalt“ war sehr friedlich.

Wir wurden Zeuge, wie einige Personen von der Polizei kurzfristig eingekesselt wurden.
Bei diesen stellte sich heraus, dass sie die DAGEGEN-Protestierenden stören wollten.
Dies versuchten sie auch, als sie wieder „freigelassen“ wurden.

Ob sie zu denjenigen gehörten, die auch die Polizisten mit Gegenständen beworfen hatten, wissen wir nicht. Es lässt aber von ihrer Aggressivität darauf schließen.
angst-pappe

Ebenso liefen einige Personen um die DAGEGENER herum und zeigten Mini-Schilder, auf denen Sprüche PRO „Intersexualität“ zu lesen waren.
Diese schienen auch zu der gleichen „Gruppe“ zu gehören wie die, die eingekesselt waren.
Schade war aber, dass diese sich vermummt hatten. Sie standen also nicht mit allen Konsequenzen zu ihrem Tun. Als sie uns sahen, hielten sie sich zudem noch die Schilder schützend vors Gesicht.

Aus gut informierten Quellen erfuhren wir, dass die Polizei schon morgens und am frühen Nachmittag am Stuttgarter Hauptbahnhof verstärkt präsent war und einige gewaltbereite Personen der links-autonomen Szene vorläufig in Gewahrsam nahm.

Demonstrationsteilnehmer der Fraktion“DAGEGEN“ wurden denunziert als „Nazis“ und „Faschisten“, was die Realitätsferne der links-automonen Störenfriede zeigte.

Eine kuriose Situation gibt es in Bezug auf uns.
Wir fotografierten die Demonstranten und die Umherlaufenden sowie die Polizei.
Plötzlich rief ein bekannter Stuttgart-21-Gegner, den wir überhaupt nicht wahrgenommen hatten, unser Pseudonym, das wir bei Twitter haben und krakeelte, wir sollten ihn nicht .
Wir bemerkten kurz, dass wir diese im Rahmen des „Öffentlichen Aufzugs“ – Eine Demonstration wird juristisch auch so genannt. – schon längst gemacht hätten und sagten, dass er ein „Nichts“ sei, im Kontext völlig irrelevant für die Politik bzw. für eine Berichterstattung.
feige-keinis

Nun schlug uns die ganze Feigheit entgegen, indem die Gruppe, zu der er gehörte sich die Kapuzen aufsetzte und sich wegdrehten.
Wir spielten etwas mit der Gruppe, indem wir die Kamera auf sie hielten und sie drehten sich wieder ganz mit den Rücken zu uns.
Dies ist der Widerspruch derjenigen, die sich selbst als die „Instanz von Recht und Ordnung“ darstellen.
Sie schreien andere an, man dürfe sie nicht ablichten, vergessen aber, dass sie an einen „öffentlichen Aufzug“ teilnehmen, was erlaubt ist, wenn keine einzelnen Personen der „vielen“ fokussiert werden.
Wenn sie uns fotografiert hätten, wäre es strafbar gewesen, weil wir einzelne – zwei – Personen und keine Gruppe sind.
Wir fragen uns, weswegen die Befürworter der „Intersexualität“ die DAGEGENER störten.
Die Antwort liegt anscheinend in einer falschen Wahrnehmung von sich selbst, im Besitz der „einzigen“ Wahrheit zu sein und „vollkommen im Recht“ zu sein.

Ist es nicht eher fehlendes Selbstbewusstsein?

Wahrheit Lüge Halbwahrheit Lügen Drücken Zensur ::: © by pixelio.de

Viele Webseiten finanzieren sich durch Werbung.
Leider hat das Aufkommen der Werbung immens zugenommen.
Weil das Herunterladen von Werbeinblendungen auch Zeit und Speicherplatz benötigt, gibt es seit einigen Jahren sog. Werbe-Blocker – im IT-Jargon AdBlock (Advertising Blocker) genannt.

Diese haben den Sinn, die Webseiten nach bekannten Mustern zu durchsuchen und dann erkannte Werbung zu blocken bzw. nicht anzuzeigen.

Heute habe ich mich gewundert, warum bei mir im Browser – damit zeigt man Internetseiten an. – eine Meldung erschien, ich solle die Sicherheit meines Browsers wiederherstellen.
Ich fragte mich auch, warum diese Meldung nicht vom Virenscanner kam.
Ich probierte etwas hin und her und bemerkte, dass die Meldung nur auf – bis dato mir bekannte – drei Webseiten eingeblendet wurde: 1&1 Media GmbH, GMX und Web.de.

Zu dem „Problem Sicherheit des Browsers wiederherstellen“ gab es direkt auch eine Webseite, die von 1&1 betrieben wurde bzw. steht dieses Unternehmen im nicht so einfach zu findenden Impressum.

Auf der kuriosen Webseite wird im IT-Slang bzw. mit vielen IT-Begriffen jongliert und behauptet, dass viele Benutzer „seitenmanipulierende Erweiterungen“ einsetzten, ohne es zu wissen. Dabei wird Panik gemacht, dass diese Erweiterungen spionieren könnten, den PC lahmlegen etc.

Dann wird auf Adblocker verwiesen und gesagt, dass diese Werbe-Blocker im Handumdrehen umfunktioniert werden könnten und den PC schädigen könnten. Auch wird behauptet, dass, wenn so ein umfunktioniertes Programm eingesetzt würde, kein Virenscanner erkennen könne, was dort im Busch sei. Dies könnten allerhöchstens sehr teure Maschinen mit sehr hoher Effizienz.
Weiterhin sei dies auch mit diesen Super-Rechner nur schwer nachvollziehbar etc. pp.

Der „Otto-Normal-Benutzer“ meint, er sei von einem immensen Schadprogramm betroffen.
Er zieht natürlich bereitwillig die Notbremse und macht, wie im auf der Webseite gesagt wird.
Er löscht nämlich Werbe-Blocker aus seinem Browser.
In der oberen Hälfte der Liste mit den Schadprogrammen stehen nämlich nur Adblocker und darunter Programm bzw. Erweiterungen, die schon längst als Werbe-Einblender – das Gegenteil von Adblockern – bekannt sind.

Ich fragte mich, was dieses technische Gebrabbel, das wohl nur IT-Spezialisten (Insider) verstehen können, gemischt mit Panikmache zu tun habe.

1&1, GMX und Web.de stellen viele Dienste gratis zur Verfügung und finanzieren sich mit Werbung.
So recherchierte ich, dass es bei mehreren Programmierern von Adblockern schon zu Attacken der Werbetreibenden gab und die Programmierer wohl irgendwann eine Erkennung einbauten, ob ein Adblocker installiert war oder nicht. Diese haben viele aber wieder entfernt.

Auch gibt es eine verbal aggressive Front gegen die Adblocker, besonders von einschlägigen Werbeverteilern!

Stellenweise pöbeln Programmierer herum und beklagen Umsatzeinbrüche bis zu hundert Prozent (!!!) durch die Werbeblocker.

So fügt sich alles zusammen.

1&1 und deren Partner ließen sich etwas einfallen, wie sie die Werbeblocker wegbekommen könnten.
Sie setzen auch Schlagworte ein, die momentan die Internetbenutzer plagen. Sie setzen Panikmache gezielt ein und behaupten, dass „seitenmanipulierende Programme“ – der Browser liest die Seite ein und der Werbeblocker löscht die Werbung, manipuliert also die Seite !!! – den PC zerstören könnten bzw. ausspionieren könnten. Damit es sich noch dramatischer anhört, behaupten sie, dass dies niemand – auch kein Virenscanner – bemerken könnte, was natürlich völliger Quatsch ist, denn Virenscanner durchleuchten die Aktivitäten und Zugriffe aller Programme auf dem PC und bemerken, wenn etwas nicht stimmt.
Weil sich niemand einen Super-Rechner leisten kann, der dies bemerken könnte, kommen sie mit der Idee, man solle die Adblocker, die zudem leicht zu manipulieren seien, löschen bzw. deinstallieren.
Als Quelle, wie „schlimm“ es hergehen kann auf dem PC, gibt die 1&1-Webseite GMX und Web.de (beides Tochterunternehmen von 1&1) an.

Diese Kampagne will auf Biegen und Brechen, dass die Nutzer die Werbeblocker löschen, damit Werbung weder angezeigt werden kann, womit diese Unternehmen sehr gut verdienen.

Diese sog. Kampagne ist nur schäbig und eigennützend, mehr nicht.

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Heute, Sonntag, den 23.2.2014, fand im Deutschen Bauernkriegsmuseum zu Böblingen eine Martine der besonderen Art statt.

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Frau Cornelia Wenzel. Leiterin des Bauernkriegsmuseums, hatte Prof. Dr. Buszello, DEN Bauernkriegsexperten, geladen. Prof. Dr. Buszellos Bücher sind sehr begehrt und schon nach kürzester Zeit vergriffen. Einige gibt es noch über Antiquariate zu bekommen.
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In dem sehr kurzweiligen Vortrag spannte Pro. Dr. Buszello einen Bogen vom „Aufstand des Armen Konrad“ – einer Gruppe von Bauern, die gegen Herzog Ulrich aufbegehrten und ihn zwangen, den „Tübinger Vertrag“ anzuerkennen – zu Wertungen des Bauernkriegs im aktuell-politischen Kontext von heute.
Prof. Dr. Buszello zeigte anhand von Deutungen der , dass man den Bauernkrieg eindeutig als Revolution bezeichnen darf, bei dem mehr Menschen auf die Straßen gingen als bei den Revolutionen 1848 und 1871.
Er veranschaulichte, dass die Menschen sehr motiviert waren, die Veränderungen mitzutragen.
Die Prozesse des Bauernkrieg – der von den (Noch‑) Herrschenden hämisch so genannt wurde, sich aber als stolzer Begriff der Bauernbewegung etablierte – war politischer Natur, und hiter allem stand eine Ideologie, denn ohne eine Ideologie lassen sich Massen nicht begeistern, zu handeln.
Die Ideologie – im Kontext ein „Ismus“ – war der Liberalisms. 

Die Bauern hatten „Zwölf Artikel“ definiert, nach denen zu leben, und zu handeln sei.
Die Artikel basierten auf den Gottesbezug und darauf, dass die Adeligen von Gott eingesetzt seinen und diese auch dort „oben“ zu bleiben hatten, mit der Ausnahme, dass Bauern bzw. Bürger mehr Entscheidungsmacht hatten. Die Grundlage des Handels der Bauern bzw. Bürger war die Bibel und dies wurde auch nicht angezweifelt.
Die Pfeiler der „Zwölf Artikel“ können zusammengefasst werden als:

  • Seelenheil
  • Auskömmlichkeit
  • Freiheit
  • Gerechtigkeit
  • (Kommunale) Selbstverwaltung

Da die Menschen im Mittelalter (immer noch) gottesfürchtig waren, wurde auch nie daran gezweifelt, dass die Adeligen (die Herrschenden) zu entmachten bzw. fortzujagen seien.
Es gab allerdings eine Ausnahme.
Wenn der Adelige (der Herrscher) zum Tyrannentum neigte, zeigte dies(er), dass er nicht mehr das Wort Gottes vollzog.
Dieser hätte demnach entmachtet werden können.
Diese These, die anscheinend von dem „Revoluzzer“ Schappeler verfasst wurde, findet man allerdings nicht in den von Sebastian Lotzer verfassten „Zwölf Artikeln“.
Prof. Dr. Buszello kritisierte kurz die Geschichtsforscher der ehemaligen DDR und zeigte sich ermutigt darüber, dass diese nun den westlichen Kontext der „Deutung des Bauernkriegs“ akzeptierten.
„Die der Herrschenden ist eben die herrschenden .“ wie Karl Marx, deren Vorbild postuliert hatte, was Prof. Dr. Buszello aber nicht (explizit so) sagte.
Ebenso brach Prof. Dr. Buszello mit dem Mythos Thomas Münzer, der anders als die DDR-Geschichtsforscher behauptet hatten, nur ein kleines Licht darstellte während der Bauernkriege.
Gleichfalls kritisierte er auch das Hochstilisieren Martin Luthers, obwohl dieser die Bibel nur als „Buch für das Erreichen eines Platzes im Jenseits“ anstatt eines Buch für das Leben und Streben im „Diesseits“ ansah und sich gegen „Änderungen“ im „Diesseits“ (vehement)  aussprach.
Alle diese Ideen aus den „Zwölf Artikeln“ führten schließlich dazu, die Idee der Republik zu entwickeln. Ausgehend von der These, dass es besser sei, vom Volk einberufene „Herrscher auf Zeit“ zu haben, die den Bauern bzw. Bürgern Rechenschaft über ihr Tun und ihre Arbeit leisten mussten, war es Konsens, dass ein „gottgewollter Herrscher“ nicht mir ganzem Herzen bei der Sache des Volkes sei.
Im Anschluss an den Vortrag des Professors fand noch eine sehr ergebnisreiche Fragerunde statt.

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Danach gab eine nach einer Pause der Bewirtung zu einer Führung durch die Sonderausstellung „Zeitgenossen 1500“, die jeder der Besucher sehr genoss.
Untermalt wurden alles von Spielmann Albert von „Des Geyers Schwarzer Haufen“.

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Am Donnerstag, den 13.2.2014, fand in Böblingen eine Führung durch den Schlossberg-Stollen statt.

Der Stollen wurde vom Herbst 1943 bis zum Herbst 1944 gebaut.
Pläne dafür gab es schon lange in den Schubladen, doch niemand sah die Notwendigkeit, ihn zu bauen, da keiner glauben wollte, Böblingen könnte bombardiert werden.
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Die Alliierten glaubten während der nächtlichen Angriffe, es handele sich bei Böblingen um , weswegen hier viel zerstört wurde.
Aber auch der wieder eingerichtete Flughafen Böblingen-Stuttgart sowie das sindelfinger Mercedes-Benz-Werk waren ein im negativen Sinne „beliebtes“ Angriffsziel.
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Als wir den Stollen betraten, sahen wir die Abschwächungseinrichtungen.
Diese wurden eingebaut, damit Druckwellen von nahe den Eingängen eingeschlagenen Bomben entschärft und abgeschwächt wurden, um den Schutzsuchenden keinen Schaden zuzufügen.

Ebenso wie den Blockwart bei dem Spitzbunker in Stuttgart-Feuerbach gab es bei diesem Bunker ähnlichen Stollen einen Stollenwart, der z. B. überwachte, dass keine Tiere mitgenommen wurden. Er wachte auch darüber, dass niemand etwas Verbotenes – wie Waffen – mit hineinnahm.

Frau Wenzel, Leiterin des Bauernkriegsmuseums, stellte viel Interessantes aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges dar.
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So erfuhren wir, dass das alte Klinikum Böblingen – dort befindet sich heutzutage das Altenheim „Haus am Maienplatz“ – einen unterirdischen Stollen besaß, der durch Aufzüge zu erreichen war. In diesen unterirdischen Stollen war ein Lazarett eingerichtet, in dem Kranke und Verwundete lagen, die stellenweise bedingt durch groß angelegte Angriffs‑ und Bombardierungswellen – besonders zum Kriegsende hin – dort während der Genesungsphase liegen bleiben mussten und nur noch selten von oben nach unten und umgekehrt verlegt wurden.

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In dem Schlossberg-Stollen hockten die Leute auf sog. „Stollen-Truhen“, in dem wichtige Unterlagen und als wichtig angesehene Sachen hineingelegt wurden. Jede Truhe hatte ihren eigenen Besitzer, der diese mit seinem eigenem Schloss versehen hatte.
Bedingt durch die konstante Temperatur von zwölf bis vierzehn Grad trugen die Schutzsuchenden mehrere Lagen Kleidung. Aber die Ungewissheit, was nach der Bombardierung noch stehen möge, implizierte dies. So hatte man wenigstens noch etwas (für einen „Neuanfang“).

Die Führung durch den etwa 700 Meter langen Stollen, in dem ca. 1000 Personen Platz fanden, dauerte kurzweilige sechzig Minuten.

Valentinstag 2014

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