Stuttgart

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Wir sind stolz, verkünden zu dürfen, dass wir kurz beim Jahresrückblick von „SWR Heimat“ zu sehen sind.
Wir erscheinen direkt hinter dem Tatort-Kommissar von .

Wir hatten dem Südwestrundfunk (SWR) auf Pfingsten  ein Interview über die Kulturbewegung gegeben.

 

Morgens gegen acht in Sindelfingen am Sterncenter

Vier Personen, eine Frau und drei Männer, treffen sich und besprechen den Tag.
Sie tragen Taschen bei sich, in denen sie diverse Utensilien haben.
Einer der Männer greift in seine Tasche und verteilt dann leere Pappbecher – „Kaffee-To-Go-Becher“ – an die anderen drei.
Sie legen noch etwas Kleingeld hinein, dann verschwinden sie und gehen ihrer „Tätigkeit“ nach.

Etwas später sitzen sie verteilt an der Mercedesstraße vor dem Sterncenter, am Busbahnhof und vor den Geschäften gegenüber des Sterncenters herum und betteln.
In bestimmten Abständen kommen immer wieder die glichen Personen vorbei. Diesen stecken die „Bettler“ ihre eingesammelten Almosen zu.
Manchmal stehen die „Bettler“ auch auf und treffen sich mit „Einsammlern“. Wir haben diese Geldübergabe in Stuttgart in der Arnulf-Klett-Passage beobachtet.

Diese „Bettler“ werden gezwungen, Geld zu sammeln. Das gehört zum miesen Spiel der sog. „Bettel-Mafia“.
Diese schickt Arme oder auch Behinderte von Bulgarien oder Rumänien und anderen osteuropäischen Staaten nach , damit sie betteln gehen.
Die Intention ust keine andere, als Leute als Bettler auf die Strraße zu schicken und sich das Geld einzuheimsen.

Eine bekannte Rolle dieser „Bettler“ sind die angeblich trauernden Mütter, die manchmal rufen: „Meine Kind in Skopje“ und dann lautstark weinen.
Dies ist nur eine einstudierte Rolle, ebenso die Krüppel, die in gebückter Haltung mit Krücken durch die Einkaufsstraßen schleichen.

Wir geben schon seit langem nichts mehr.

Während des „Stuttgarter Messeherbstes“ haben wir auch Sascha Wolter vom Unternehmen „Fritten♡Love“ kennengelernt.
Wir unterhielten uns mit dem sehr sympathischen Unternehmer, dessen Produkte „alternative Pommes Frites“ sind.
Die Fritten – umgangssprachlich für „Pommes Frites“ – gibt es mit Kürbiskernen, Romarin, mediterranen Kräutern, Tomaten und Kichererbsen sowie die Sorte Kartoffelrösti.
Wir durften probieren und waren sehr angetan.
Es war sehr, sehr lecker.

Vielen Dank!

 

Wir, die Edelleute von Syntronica, waren auf einer in unterwegs.

Nachdem wir sehr gut zu Mittag gegessen hatten, flanierten wir über den Schillerplatz, als uns ein Ritter entgegen kam. Wir stutzten erst und sahen auf unsere Chronometer. Wir waren sicher, dass wir nicht im Mittelalter geladen waren. Auch sah Stuttgart nicht so aus.

„Leutle, wartet ma g’schwind!“, sprach er uns an.“Wisset Ihr, wo Ⅰ ä rächts Schwert herkrieg?“
„Ein Schwert?“
„Ja!“
„Nein, ich kann Dir aber sagen, wo Du super Nordig-Walking-Stöcke kaufen kannst“, sagte ich zu ihm und hob meinen drachenköpfigen Gehstock hoch.
„Ja“, erwiderte der Ritter, „Des wär‘ guat. Ⅰ han’s nämlich im Kreuz. Aber was Ⅰ jetzt brauch, is ä rächts Schwert.“
„Wo hast Du Dein Schwert denn verloren?“, wollte Sabine, Edelfrau von Syntronica wissen.
„I woiss edde“, kam die Antwort und er schüttelte so den Kopf mit dem Helm, dass sogar sein Kettenhemd rasselte.
„Wer bist Du denn und was ist denn passiert?“ kam die nächste Frage, allerdings von mir.
„I bee der Herr von Hohenfels“, erzählte er, „geschtern händ mir no ä Schlacht g’hätt.“
„Hast Du es auf dem Schlachtfeld verloren?“
„Ha noiii. Mir händ no ä Gelage g’hätt. Un‘ g’spielt hänn mer aa no.“
„Zuviel Alkohoool“, meinte die Edelfrau, „ts ts ts.“
„Ha jo, b’soffa waret mer scho.“
„Und dann hast Du Dein Schwert verspielt“, schüttelte ich den Kopf, „Du bist mir ein Ritter!“
„Ha noi“, intervenierte er, „Ä Ritter verspielt net soi Schwert.“

Als ich ihm nach dem Datum fragte, sagte er mir sein Datum, irgendwann im Mittelalter.

So schmiedeten die Edelfrau und ich einen Plan.

Während der Ritter in Stuttgart sein Schwert suchte und alle möglichen Leute ansprach, gingen wir in unser Zeitschiff
Wir drehten an den Stellrädchen und stellten die Chrono-Aviationseinheit auf das Datum, das der Ritter mir gesagt hatte.
Dann griff ich zum Steuer und es ging los ins Mittelalter.

Wir legten an bei Burg Hohenfels, nachdem wir das Schiff getarnt hatten.
In Kleidung des Mittelalters sahen wir, wie einige Ritter und Soldaten ihren Sieg feierten.
Auch Herr von Hohenfels war dabei. Er kannte uns aber nicht, da wir uns „bis dato“ noch nicht getroffen hatten.
Wir beobachteten die Situation und bekamen bald heraus, wo das Schwert verloren gegangen war.

Der Herr von Hohenfels hatte es immer bei sich gehabt. Er war der, der beim Gelage am längsten ausgehalten hatte. Als alle schon schliefen, wollte er sich noch etwas Wein holen im Keller. Er schlug den Deckel eines Fasses an, schöpfte sich einen Krug voller Wein und vergass dort sein Schwert.

Wir nahmen das Schwert an uns und warteten, bis er eingeschlafen war.
Dann stellten wir das Schwert wieder neben ihn.

Durch eine Unachtsamkeit unsererseits sah der Herr von Hohenfels unser Zeitschiff und rannte hinter uns her. So kam er in die Zeit, in der unsere „früheren Ichs“ ihn getroffen hatten.

Zurück in der Zeit, in der wir gestartet waren, schauten wir, wo der Ritter sich nun aufhielt.
Wir gingen auf ihn zu und sagten ihn, dass wir wüssten, wo sein Schwert sei.
Er ging bereitwillig mit uns. Ich bekam ihn kurz vor unserem Schiff dazu, dass er seinen Helm absetzte und ich schlug ihn bewusstlos.
Wir setzten ihn auf unser Sofa im Schiff und navigierten das Schiff einige Minuten später in die Zeit im Mittelalter, als wir wieder zurückgekehrt waren.

Einige Miuten musste das Mittelalter ohne ihn auskommen.
Dann setzten wir ihn wieder an den Tisch und sahen zu, dass wir Land gewannen.

So war der Ritter wieder in seiner Zeit und hatte sein Schwert auch wieder bekommen.

© Dietmar Schneidewind, Syntronicas.Net

Vielen Dank an das Landesmuseum!

Im Landesmuseum Württemberg, , findet vom 16.10.2018 bis zum 28.4.2019 die Sonderausstellung „Faszination Schwert“ statt.

Vor einigen Monaten waren wir in -Gewandung in Stuttgart auf dem Schillerplatz  unterwegs. Dort ging ein Ritter umher und fragte – von einem Filmteam begleitet – Passanten, ob sie sein Schwert gefunden hätten.
Wir Zeitreisende unterhielten uns mit ihm und versuchten ihm zu helfen, indem wir ihm auch anboten, mit ihm eine zu unternehmen in die Zeit, aus der er stammte.
Dies gefiel dem Filmteam so gut, dass sie uns fragten, ob sie diese kleine witzige Szene verwenden dürften.
Wir willigten ein.
Nun ist der kleine einminütige Werbefilm erschienen.

Vielen Dank an das Landesmuseum!

 

Über Pfingsten fand dieses Jahr auch wieder das „SWR Sommerfestival“ statt.

Wir wurden von der Redaktion „Landesschau Baden-Württemberg“ bzw. „Heimat Baden-Württemberg“ zu „Steampunk“ interviewt.

Bei Instagram und bei Facebook kann man nun ein Kurz-Video davon sehen.

Vielen Dank an den SWR!

Das Kurz-Video anschauen bei

Unsere Fotowebseite zu „Steampunk ud Retro-Futurismus“

Wir wünschen 
Frohe Ostern!

 

Zum Beitrag

Gestern fand die „Lange Nacht der Museen Stuttgart 2018„ statt.
Im Polizeimuseum wurden wir zig mal abgelichtet und auf Photoplatten gebannt.

Die Polizeifreunde waren sehr fasziniert von uns, was sie auch zum Ausdruck brachten (Scrrenshot oben).

Polizeimuseum Stuttgart Der Preis zu den beliebtesten Fotomodels des Abends ist Euch sicher. Schön, dass Ihr bei uns gewesen seid und Kompliment für Euer Outfit! 

Grüße vom Team des Polizeimuseum

Vielen Dank dem Polizeimuseum und den Polizeifreunden!

 

Das alte Jahr ist gleich entsorgt.

Guten Rutsch!

Wir hatten gerade die Zeit 1867 verlassen und waren mit unserem Schiff unterwegs zum Zeitbahnhof Saar-Pfalz.

Wir sinnierten noch etwas über unsere gerade beendete Reise, wie es war, Otto von Bismarck und seine Gesetze beim Keimen und Werden kennenzulernen. als uns eine harte Ätherwelle gewaltig durchschüttelte. Das Schiff drehte sich dabei mehrmals um die eigene Achse. Wir – Edelfrau von Syntronica und ich – konnten uns irgendwo festhalten.

Die Lichter. Blitze und Wirbel des Zeitstroms rasten an uns in ungewohnter Geschwindigkeit und Richtung vorbei, wobei wir rapid rotierten. Im Strom der Zeit gibt es wegen der fehlenden Gravitation kein Oben und kein Unten, kein Links und kein Rechts, doch massive Trägheitskräfte zogen an uns, immer wieder aufs Neue.

Sabine, Edelfrau von Syntronica, überlegte, während sie hin‑ und herschaukelte, und begriff die Wellen, die uns schüttelten, und ließ sich los. Im nächsten Moment war sie am Steuerruder. Ich hatte verstanden, wartete, bis sich das Zerren in eine bestimmte Richtung bemerkbar machte, und sprang in Richtung der Schubhebel. Die Dampfmaschine schnaubte und es rasselte und quietschte laut, doch wir kamen wieder in einen ruhigeren Zustand. Nach einigen wilden Hüben standen wir.

Cora, unsere Hündin, fand das Gepoltere und Gezerre ganz toll und kläffte schwanzwedelnd vor Freude. Sie hatte einen Knochen, der durch die Räume geflogen war, geschnappt und freute sich aufgrund ihrer Beute.

Ich richtete meinen Zylinder zurecht und setzte die Brille ab.

„Puh!“, sagte meine Gemahlin, „das war aber ein gewaltiger Rumms.“ und lächelte mich an.

Cora hatte sich derweil auf das Kanapee gelegt und schmatzte genüsslich.

„Heute ist nicht mein Tag“, sagte ich und strich mir den Frack gerade.

Wir schauten nach draußen und sahen, dass wir über einem Platz mit buntem Treiben schwebten.

„Der Wasen“, sagte Edelfrau von Syntronica, „wir sind angekommen.“

„Aber was war das Schütteln und Reißen?“

„Keine Ahnung! Steigen wir erst mal aus!“

Cora stand neben uns und wedelte erwartungsvoll mit dem Schwanz.

Ich manövrierte unser Schiff auf einen Platz nahe eines Spielplatzes, auf dem Kinder große kurios dreinblickende Blechkutschen nebeneinander aufgereiht und vergessen hatten, diese wieder mit nach Hause zu nehmen. Sie werden wohl wegen dieser Unaufmerksamkeit Ärger mit ihren Eltern bekommen!

Edelfrau von Syntronica warf die Strickleiter herab und machte sich daran auszusteigen. Ich beruhigte Cora, dass wir bald wiederkämen und sie leider nicht mitkommen könnte, da wir leider ein Schild gesehen hatte, auf dem eine Silhouette eines Hundes zu sehen war, der aber durchgestrichen war. Ihr Schwanzwedeln verebbte und sie legte sich mit einem mürrischen Knurren auf das Kanapee zurück.
Ich ging auch die Strickleiter herunter.

Die Strickleiter war einige Augenblicke später wieder oben am Schiff befestigt, sodass niemand hineinkonmmen konnte.

Nun standen wir beide draußen.

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