Realitätsverweigerung

haus-treppe

„Ich fühle mich angesprochen und weiß auch ganz genau, was Ihr meint“, sagte er und schaute arrogant in die Runde der Autoren, „Ich habe mir schon meine Meinung gebildet.“

Er wedelte demonstrativ mit einem Ausdruck des Artikels, auf dem sich seine Randnotizen befanden.
Nochmals wild mit dem kommentierten Ausdruck wedelnd wiederholte er mit arrogantem Tonfall in der Stimme: „Ich habe mir meine Meinung schon gebildet.“

Er stand immer noch in der weit-geöffneten Tür, bereit, sofort wegzulaufen, wenn etwas „Unkontrollierbares“ passieren würde, etwas, was dazu führen könnte, dass er seine nie ausgesprochene Meinung revidiert.

Im nächsten Augenblick lüfteten sich die Wolken der Distanz, hinter denen sich seine Augen befanden, und man sah, dass der Blick hilflos danach schrie, seine stumme Meinung, die nie jemand zu hören bekam, zu bestätigen.

Doch die Autoren bestätigten seine nie ausgesprochene Meinung nicht.

„Niemals kehrt Ruhe ein“, sagte er nahezu verzweifelnd, „Andauernd gibt es Ärger.“
Er stampfte heftig mit dem Fuß auf den Boden.
„Ich will, dass Ihr meine Welt, so wie sie ist, akzeptiert und meine Meinung.“

Die eben ausgesprochenen Worte standen gesichtslos im Raum und warteten sehnsüchtig darauf, von der erhofften Sonne der Akzeptanz, die er auf den Zungen der Autoren zu sehen glaubte, beschienen zu werden, doch anstatt Wurzeln zu schlagen, verendeten die Worte wie entleerte Hülsenfrüchte auf dem Acker der Argumentationslosigkeit.

Warum hörten sie denn auch nicht auf ihn und hofierten ihn?

Der Wind bringt gesprochene Worte in die Ohren derer, die erreicht werden sollen, doch der Wind ist stumm, wenn er nicht weiß, was er dem Zuhörer bringen soll – so wie ein Boot, das nicht zu Wasser gelassen würde und deswegen nicht das andere Ufer erreichen könnte.
Ein Schiff, gebaut aus Worten, das nur in der Werft steht und nie zu Wasser in den Fluss der gelassen wird, hat kein Ziel und kann dadurch bedingt nie sein Ziel erreichen.

In einer Werft nur Schiffe zu bauen, die nie eine Reise starten, wäre das gleiche wie eine Wolke zu betanken, die aber nie Felder benetzen dürfte.

Der „durchgeknallte, spalterische katholische Oberfundi aus Augsburg“, Bischof Mixa hat seinen Rücktritt eingereicht.

Das wurde auch endlich Zeit. Er hat schließlich gelogen und das darf man nicht, schon gar nicht als Bischof.

Der Sprecher von Mixa wurde auch „ausgetauscht“.
Auch dies war schon lange überfällig: Wer angegriffen wird und meint, “ gegen die sei mit der „Polemik der Nazis“ zu vergleichen, hat nicht nur einen Schuss nicht gehört, sondern ein ganzes Magazin nicht.

Mit der Entlassung von Mixa kann es noch etwas dauern. Der Vatikan ist immer etwas behäbig. Der Papst hatte dem „Gnadenersuchen“ des irischen Bischofs Moriaty nach knapp fünf Monaten entsprochen.

Bis dahin können wir nur hoffen, dass der Papst Mixa entlassen wird.

Altenheime sind auch schön! Zwar nicht so geräumig wie ein Dom, aber schön …

uhr-zodiac

Die „Volksmedizin“ wird durch den Mond bedingt.

Weil der Mond ja enorme Auswirkungen auf die Erde hat – Ebbe und Flut – manipuliert er auch die Menschen.
Das alles funktioniert durch die Gezeitenkräfte, die der Mond auf die Erde ausübt.

Wenn man sein Leben nach den Mondphasen ausrichtet, geht es einem sehr gut. Man muss nur das „alte Wissen aus der Volksmedizin“ anwenden.

Vollmond
Bei Vollmond ist der Energiegipfel erreicht. Jetzt lohnt es sich, das Leben zu verändern, neue Energie zu inverstieren.

Abnehmender Mond
Er steht für Entspannung. Die Energie nimmt ab. Am besten macht man nun z.B. einen Winterschlaf.

Neumond
Dieser steht für einen Neuanfang, wieder mal! Wer jetzt eingeschult wird oder seinen ersten Arbeitstag beginnt, dem ist das Glück hold.

Mondfinsternis
Seltsamerweise sagt die „Volksmedizin“ nichts darüber.
Man kann es an nichts festmachen.
Es ist dunkel, keine Werwölfe ziehen umher.
Wenn aber Vollmond mit Mondfinsternis zusammentrifft, dann werden die Werwölfe allerdings gegen alles immun.
Bei Mondfinsternis finden wegen der Dunkelheit viele Einbrüche statt.
Deswegen auch anschließende Neumond – neues einkaufen!

treppengaenger-grau

Viele Leute denken heutzutage (?) nur noch an den eignen Vorteil.

Wie es anderen geht, ist ihnen egal, schließlich ist nur der eigene Vorteil wichtig.
Vordergründig geht man auf andere ein, damit man nicht direkt „Nein!“ sagen muss. Die anderen sollen glauben, man habe etwas für sie übrig.
Das motiviert die anderen dahingehend, dass man seinen Willen auch bekommt, vielleicht auch schneller, als man dachte.

Alles ist wichtig, wenn es das eigene ist, dass eigene Ziel, die eigene Karriere, das eigene Haus …

Zwischen zwei Welten werden wir groß.
Was gut und was böse ist, das wissen wir nicht.
Wir sind Egoisten und nehmen das, was für uns in der momentanen Situation am angenehmsten ist.

Wer lernt gerne freiwillig, wenn es um angenehme Dinge wie Treffen mit Freunden geht?

Wer isst schon gerne Gemüse, wenn es Schokolade gibt?

Unsere Eltern meinen es gut mit uns, doch wir wollen es nicht anerkennen. Wir sind ja ach so klug.
Und wenn es darum geht, eine Veränderung mitzumachen, dann ziehen wir uns das Mäntelchen „Kindheit“ an und flüchten in unsere „heile Traumwelt“.

Entscheidungen überlassen wir den Größeren, auch wenn sie uns nicht gut tun.

Es geht auch anders!

Es gibt Rebellen; die stellen sich gegen alles.
Sie halten das „Dagegen-Schild“ hoch, sofern ein Erwachsener ihnen seine Meinung „aufzwingen“ will.
Sie kämpfen sich durch die Welt mit allen Konsequenzen. Egal, ob sie hoch fliegen oder auch hin und wieder eine Bruchlandung erleben. Sie leben ihren Traum, den Traum von Freiheit und Abenteuer.
Den Traum „Das tut mir gut, das mache ich.“.

Wer ist glücklicher?
Derjenige, der sich alles sagen und aufzwingen lässt oder derjenige, der seine Kinderwelt real auslebt und erwachsen wird, Erfahrungen macht, die in keinem Lehrbuch stehen, sondern an der „University of Life“ gelehrt wird?

Hand aufs Herz!

Viele „ältere“ Leute haben es selbst zu spüren bekommen …

In den Schulen wurden „Erziehungsmaßnahmen“ durchgesetzt, die heute betrachtet grausam waren.

Ende der 1960-er‑, Anfang der 1970-er-Jahre, nach der 68-er-Revolution, setzte sich langsam durch, dass es nichts bringt, Schüler mit einem Stock den Po zu versohlen, ihnen Kopfnüsse zu geben, Linkshändern auf die Finger zu schlagen, die linken Hände zu verbinden und anderwaitige Gewalt anzuwenden.

Kam ein Kind nach Hause und hatte geklagt, der Lehrer habe es geschlagen, haben die Eltern abgewiegelt mit: „Du wirst es schon verdient haben.“.
Wieviele Eltern haben ihre Kinder geschlagen und schlagen sie heute noch?
Sie haben auch noch „Argumente“ dafür!

Nun behaupten „kirchliche Stellen“, es hätte sowas bei ihnen niemals gegeben.

Der Umkehrschluss wäre doch folgender:

Wenn an „kirchlichen Schulen“ o.ä. niemals Schüler geschlagen bzw. gezüchtigt wurden, weil es moralisch verwerflich gewesen wäre, warum hat die dann nicht die Familien und Lehrer permanent ermahnt, sie dürften ihre Kinder bzw. Schüler nicht (mehr) schlagen?

gehirn-esel

Der geistige Tiefflieger des Jahrhunderts:

„Präsident Schimon Peres hat erklärt, dass Israel Ungarn aufkaufen wolle – dafür habe ich Belege.“

Krisztina Morvai von der rechten ungarischen Jobbik-Partei

Es tut ihr nicht weh – „No brain, no pain!“

planet-x-ucla
Irgendwie haben wir es geahnt …

Es gibt noch einen Planeten in unserem Sonnensystem, der aber von der Wissenschaft vertuscht wird.

Dieser Planet heißt Nibiru oder – weil er so geheimnisvoll ist – auch Planet Ⅹ.
Vielleicht auch römisch X, weil es zehn bedeutet!

Nibiru … Planet X!

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Langes Leiden, kurzer (Un‑) Sinn …

Der amtierende Papst, Benedikt XVI., tritt zurück.

Er hat – auf Deutsch gesagt – die Faxen dick von dieser Rufmordaktion, dass angeblich Kinder von Kirchenmänner geschändet worden wären.

Alles Lüge!

Man munkelt auch, dass das Alter eine Rolle gespielt haben können, denn im Vatikan ist nicht klar, ob Benedikt XVI. sich beim rituellen Füßewaschen noch so tief herunterbeugen kann, ohne ohnmächtig zu werden …

Aber das sind nur Gerüch(t)e!

Fakt ist, heute am Gründonnerstag, wird er sich wie sein direkter Vorgänger Jesus das Kreuz umschnallen lassen, um morgen, Karfreitag, zu Kreuze zu kriechen und seinen Rücktritt zu erklären.

Amen und Out!

Halleluja, Brüder und Schwestern!

Das Leben ist verpfuscht, jeder und alles nervt, überschuldet, die Arbeit macht keinen Spaß (mehr)?

Nehmen Sie sich eine Auszeit!

Kein Problem mit Burn-Out-Syndrom!

Und Sie brauchen sich um nichts mehr zu kümmern.
Sie können cholerische Anfälle bekommen oder mal grundlos anfangen zu heulen.

Kein Problem mit Burn-Out!

Sie sind der Goldene Reiter!

Wenn Sie mal ein Kollege länger als ein paar Sekunden anschaut oder mal aus Versehen etwas lauter grüßt als sonst, gönnen Sie sich eine lange Heulattacke!

Kein Problem mit Burn-Out!

Sie sind der Goldene Reiter!

Kommen Sie anderen auf der Wendeltreppe entgegen, drücken Sie sich apathisch an die Wand und schauen Sie irgendwo in weiter Ferne hin!

Kein Problem mit Burn-Out!

Sie sind der Goldene Reiter!

Sie können auf der Arbeit Fehler machen en gros, und es ist egal!
Siei können aber auch dort nichts tun den ganzen lieben langen Tag und ausgiebig faulenzen!
Wenn Kollegen neben ihnen husten, werfen Sie sich vom Stuhl in Embryonalstellung auf den Boden und schreien Sie laut, dass die Stimmen wieder da seien!

Kein Problem mit Burn-Out!

Sie sind der Goldene Reiter!

Sie können die Familie vernachlässigen und ihren Narzismus auskosten ohne Ende!
Leben Sie in Depressionen und lassen Sie sich bloß nicht von anderen anstecken, die fröhlich sind und Lebensmut haben!

Kein Problem mit Burn-Out!

Sie sind der Goldene Reiter!

Sie können Unfälle bauen, soviel Sie wollen, auch im betrunkenen Zustand!
Man sieht es Ihnen nach.

Gönnen Sie sich eine Auszeit!

Gehen Sie direkt in die Gaga-Straßen, ziehen Sie keine 4000 Euro Praxisgebühr ein!
Begeben Sie sich direkt in die Klapsmühle!

Kein Problem mit Burn-Out!

Sie sind der Goldene Reiter!

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