Realitätsverweigerung

klappt-nicht

… auf Dauer!

Durch Hinhalten und Zeitschinden kann man die Wahrheit nicht erzwingen, und vor allem sich nicht reinwaschen.

Manus manem lavat!

Gerade, seit Sekunden, ist das neueste Windows oder das neueste MacOS oder das neueste Linux heraus, und man rennt schon in den Computerladen, um es zu kaufen.

Man betritt den Computerladen mit suchendem Blick, allumfassend nach seinem Ziel Ausschau haltend, die Ware, die man unbedingt und ultimativ haben will.

Man legt die Scheuklappen noch enger an die Schläfen, damit man nur die ersehnte Ware sieht.

Die neueste Version, die neueste Version!

Man fleht den Verkäufer förmlich an, einem die neueste Version endlich zu geben, gleichsam wie das Flehen nach dem Gnadenschuss, dem letzten Wunsch.

Der Verkäufer nimmt die Ware, der Blick heftet sich fest und man kennt nur noch eins – das Paket.
Nichts ist (mehr) relevant.

Man bezahlt apathisch, und einem Orgasmus gleich überkommt es einem, wenn man die Ware endlich in den Händen hält.

Der Weg nach Hause ist gekennzeichnet von Euphorie.
Im Nachhinein kann man sich nicht mehr daran erinnern, wie man samt der Ware nach Hause gekommen ist.
Es gibt nur ein Ziel – den CD-Schacht des Computers!

„Installieren!“

In der Wartezeit überkommen einem Glücksschübe.

Wenn der Computer nun neu startet, mit der neuesten Version, kann man sich zurücklehnen.

„Geschafft! Der Erste!“

neuwahlen2010umfrage

Angesichts der prekären Lage Deutschlands hat die Regierung kein passendes Konzept.
Bundeskanzlerin Merkel hat ein „Machtwort“ gesprochen, doch niemand hat es wahrgenommen.
Die Opposition lächelt nur hämisch, weil nichts passiert ist, hat aber auch keine Plan.

Die Regierung will in den nächsten Jahren sparen, was das Zeug hält, spart aber nur dort, wo sowieso schon alles am brennen ist, z.B. bei den Hartz-IV-Empfängern.
Diese sollen kein Elterngeld mehr bekommen, denn Wirtschaftsausmister Schäuble meinte menschenverachtend, wer nicht arbeite, habe auch keinen Ausfall durch Mutterschaft/Vaterschaft und brauche dieses Geld folglich auch nicht.
Er hat nur nicht daran gedacht, dass Kinder/Säuglinge (auch mehr) Geld kosten.

Die Deutschen sind mit den Machenschaften der Regierung absolut unzufrieden, doch die Regierung merkt es nicht.

Es werden Stimmen lauter nach Neuwahlen.
Laut einer (nicht repräsentativen) Umfrage auf der Webseite der Tagesschau stimmten knapp 78 Prozent für Neuwahlen, ca. 20 Prozent dagegen und der Rest waren tote Fische mit der Bemerkung „Ich habe dazu keine Meinung./Es ist mir egal.“, auf die Deutschland gerne verzichten kann.

Was denkt Ihr, liebe Leser, über die Regierung?

Schreibt uns einen Kommentar – oder mehrere – dazu!

tuuut-feld

Die südafrikanische Fußball-Tröte, die Vuvuzela …

In Südafrika ist es bei Fußballspielen so, dass die Fans in die Vuvuzela blasen, ähnlich dem Fangesang in anderen Ländern. Das gehört zu deren Fankultur.

Nun fordern nicht nur die Fernsehsender, dass die Vuvuzelas aus den Stadien verbannt werden sollen, denn man könne niemanden den „Lärm“ der Vuvuzelas zumuten.
Angeblich können sich sogar die Fußballer nicht konzentrieren beim Spielen. Sie können sich keine Kommandos zurufen, weil die Tröten so laut sind.
Die FIFA-Bosse sind sauer, weil der „Höllenlärm“ auch dazu beigetragen haben könnte, dass die Fußballspiele so schlecht gelaufen sind.

Schon schlimm …

… was sich in dessen Köpfe abspielt!

Sie tun so, als habe niemand vorher gewusst, dass die Vuvuzelas überhaupt existieren. Sie haben auch nicht gewusst, dass diese Tröten so laut bzw. noch lauter sind wie trompetende Elefanten – ca 120 bis 130 db(A).

Bis vor einigen Tagen gab es für die Meckerer die Vuvuzelas wohl nicht, erst seit jetzt.
Der ehemalige Staatspräsident Nelson Mandela ließ hunderte Vuvuzelas nach Zürich mitnehmen, als dort über die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 entschieden wurde, aber keiner wusste und weiß, was die Tröten sind bzw. waren.

Jetzt versuchen sie mit Verbalattacken gegen die trötenden Fans zu palavern und hecken schon einen Plan gegen diese aus. Es wird mit Verboten und ähnlichen Sanktionen gedroht.

Schon peinlich, wenn man bedenkt, dass man zu Gast in Südafrika ist und meint, als Ausländer könnte man den Einheimischen die Tröten, die dort zur Fußballkultur gehören, verbieten.

That’s Africa! Love it or leave it!

tanken

Seit acht (!!!!!!!!) Wochen läuft nun schon das Öl in den Golf von Mexico.

Die Maßnahmen von BP waren alles andere als ernstzunehmen, denn außer Beteuerungen sowie halbherzigen Aktionen wurde nichts getan.
Aber laut BP war jede eingeleitete Maßnahme immer die einzig richtige, die es nun bringe.
Die Realität der verherrenden Umweltverschmutzung sah und sieht aber anders aus, BP tüftelt immer noch an der ultimativen Rettungsmaßnahme.

BP hat sich auch „“ um die gemacht, falls mal eine Havarie passieren sollte, sowie wie vor acht Wochen.
Das Dokument nennt auch Tierarten, die geschädigt werden könnten:

  • Seelöwen,
  • Robben
  • und Pottwale.

An der Ernsthaftigkeit dieses „Dokuments“ muss gezweifelt werden, denn diese Tierarten gibt es überhaupt nicht im Golf von Mexico.

BP hat ja auch behauptet, am Tag liefen „nur“ 800 000 Liter ins Meer.
Wissenschaftler hatten aber bewiesen, dass die tägliche Menge um das ACHT-Fache überschreitet würde, also 6.4 Millionen Liter betrage.

Nun will der amerikanische Oberschützenbruder, Obama, BP in die Zange nehmen.
Es ist für ihn aber wichtiger, dass Amerika weiterhin gute Beziehungen zu Großbrittanien hat, denn BP heißt „British Patrol“, und Großbrittanien hat nämlich schon herumgemäkelt, Obama solle endlich aufhören, auf deren „British Patrol“ – mit Betonung „BRITSH“ – herumzuhacken.

Summa summarum wird also nichts getan und Öl läuft weiter ungehindert aus.

Den Leuten wird aber vorgegaukelt, alles werde gut.

haus-verlieren

Alkohol benebelt.

Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Glassplitter

Wenn man keine intrinsische Motivation besitzt, gibt man dies natürlich – auch vor sich selbst – nicht zu.

Veränderungen proklamiert man zwar, aber macht ja nichts, um sie einzuleiten.
Wo nichts ist, kann nichts werden.

Wild und auslandend vor allem für Außenstehende gestikuliert man, wenn jemand auch nur im Entferntesten daran kratzen könnte, dass man seine Pläne nicht ernst genug verfolgt.

Irgendwann zieht es aber nicht mehr und man muss sich dann – wegen seiner eigenen Rechtfertigung auch vor anderen – fadenscheinige Gründe einfallen lassen, warum es nicht geklappt hat.

  • Es hat nicht sollen sein.
  • Man steckt nicht drin.
  • Es ist so, wie es ist.
  • Das hat noch nie jemand geschafft.
    Dass ich es nicht geschafft habe, war abzusehen.
  • Die Zeit war noch nicht reif.
  • Am Schicksal kann man eben nicht drehen.
  • Hätte nicht andere gestört, hätte es geklappt.
  • Andere hätten es auch nicht geschafft.
  • Bei der vielen Arbeit, die ich habe, schafft man sonst nichts.
  • Ich habe mein Bestes gegeben, aber … (andere Ausrede dieser Liste)

Alkohol benebelt.

Kinder gehören zu ihrer Mutter.


Eine Flasche Wodka

selbstverliebter-schwan

Kein Pardon vor dem jüngsten Gericht

Du bleibst kalt, obwohl deine Welt zerbricht.
Hilflose Kinder müssen in deiner Spur kriechen.

In einer Flut aus Furcht und aus Tränen
verschwinden ihre Leben Tag für Tag.

Und du hältst selbstverliebte Reden,
denn du bist sicher, du seiest Gott.

Weinende Tochter, unzufriedener Sohn
deine eigenen Kinder schickst du in das Verderben.

Wenn sie dann zerbrechen an all´ deinen Lügen,
feierst du das als deinen selbstverliebten Schwanen-Sieg.

Ihr alle spielt viel zu sehr mit dem Feuer.
Ihr seid blind, doch ihr merkt es nur (noch) nicht.

Keine Vergebung vor dem jüngsten Gericht,
kein Pardon, denn das verdienst du nicht.

Alkohol benebelt.

Kinder gehören zu ihrer Mutter.

schlag-ins-wasser-pillen

Homöopathie ist so, wie wenn man in Frankfurt einen Autoschlüssel in den Main wirft und in Würzburg versucht, mit dem Mainwasser das Fahrzeug zu starten.

Vince Ebert zur Hochverdünnung bei „homöopathischen Mitteln“

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