Pflanzen

Roll over Beethoven

„Abschalten!“

Peter Lustig, deutscher Philosoph

wohlfuehl-1

Gestern und heute, vom 31.10. bis zum 1.11.2015, fand in der Kongresshalle Böblingen die Wellness‑ und Gesundheits-Messe mit dem Titel „Fühl Dich wohl“ statt.
Wir haben sie besucht und sind mit einigen Anbietern ins Gespräch gekommen.
Die Personen, mit denen wir uns unterhielten und die wir befragten, waren sehr freundlich und kompetent.
Wir fühlen uns wohl auf der Wohl-fühl-Messe.

Was uns allerdings sehr gestört hat, waren die Stände der Esoteriker und Scharlatane, die nach unserem Empfinden noch stärker vertreten waren als die vorigen Male.

Mit Thai-Massage können wir uns noch anfreunden.
Mit Naturheilmitteln kann man bis zu einem bestimmten Punkt noch Erfolge erzielen, was auch bewiesen ist.

Was unsere Intelligenz beleidigte, waren Stände von sog. „Heilpraktikern“, „Geistigem Heilen“, „Geobiologischen Störungen“, „Sichtbarmachen der Lebensenergie“ und anderem pseudo-wissenschaftlichem Schwachsinn.

pyramide-2
Am Stand von „Energiepyramiden“ erzählte man uns allen Ernstes, Pyramidenenergie könnte jeder spüren. Als eine Person beim Berühren der Pyramide einwandte, er spüre nichts, sagte der Esoteriker, es könne sein, dass manche Menschen eben nicht so sensibel seien, doch die umfließe uns alle.
Er zeigte uns eine Sache, die unseren Verstand noch mehr beleidigte – „Das dunkle Blutbild“.
Er stellte dar, dass normalerweise Blutkörperchen (Erythrozyten, Thrombozyten und Leukozyten) in Haufen (Clustern) durch die Adern flössen. Dies könne zu Schlaganfällen, Herzinfarkten und Thrombosen – durch Verstopfungen – führen.
Wenn man aber täglich neben oder unter der Pyramide meditiere, flössen plötzlich die Blutkörperchen einzeln durch die Adern.
Die Bilder, die er uns zeigte, waren weiße Objekte, die wie Leukozyten aussahen, und in einer schwarzen Flüssigkeit schwammen. Was man damit beweisen wollte, blieb uns schleierhaft.

geobio

Ebesnso gab es einen Stand, an dem versichert wurde, dass „geobiologische Störungen“ überall seien.
Man kennt ja die Lügen über sog. „Erdstrahlen“ oder Verwerfungen in den esoterischen Gittern, die angeblich die Erde durchzögen und negativ auf den Organismus wirken (könnten).
Nachweisen konnten die Personen von diesem Stand nichts, außer dass sie daran festhielten, es gäbe Beweise, die mit normslen Messgeräten nicht nachweisbar seien. Mit welchen Messgeräten man dies nachweisen könnte, sagten sie nicht, auch nicht, wo man so was kaufen könne.

hypno
Bei der Dame, die „Hypnosetherapie“ anbot, kam man uns mit dem Uralt-Argument, man müsse sich eben auch öffnen. Die „Hypnotherapeutin“ wollte uns weismachen, dass es viele Leute gäbe, die sehr schwer erkrankt seien und sie ihnen geholfen habe, obwohl manche an „unheilbarem Krebs“ erkrankt gewesen seien.
Alles durch die „Macht der “.

lebensenergie
Dann waren wir bei der „Neuheit“ schlechthin.
Ein Mann meinte, er könne die Lebensenergie der Leute sichtbar machen.
Dazu nahm er so was wie eine transparente Creme, drückte einer Frau eine kleine Aluminiumstange in die Hand, die mit einem Kugelschreiber ähnlichen Gegenstand über ein Kabel verbunden war. Dieser steckte über ein Kabel am Laptop und sollte so de Lebensenergie sichtbar machen. Was genau mit dem „Ding“ passierte, konnte uns der Bediener nicht sagen. Für uns sahen die Dinge auf dem Laptop eher aus wie ein schlecht programmierter Bildschirmschoner, der „kaputte“ Muster anzeigte.

alternatives
Sog. „Heilpraktiker“wollten uns klarmachen, dass „Globuli“ hülfen als Alternative zur „Schuldmedizin“. Unser Intervenieren, dass es wohl eher „Hochschulmedizin“ heißen müsse, kamen sie nicht nach. Sie priesen lieber ihre Zuckerkügelchen ohne chemisch und physikalisch nachweisbaren Heilmitteln an. Es kam auch wieder das längst bekannte „Argument“ zum Tragen, dass das Wasser – und die Zuckerkügelchen – die Struktur der unendlich verdünnten „Heilmittel“ annähmen.
Wenn es die Quantenmechanik und die Brownsche Molekülbewegung nicht gäbe, könnten sie zu sehr geringer Wahrscheinlichkeit recht haben.

Wir waren von den Ständen, die Schuhe anpriesen, oder Wohlfühlurlaube anboten oder Menschen zu motivieren wollten, sehr angenehm angetan und diskutierten sehr gut mit ihnen.

Was aber einen sehr negativen Eindruck bei uns hinterlassen hat, waren die Esoteriker wie oben beschrieben.
Wir werden weiter diese Scharlatane als das Überführen, was sie sind.

Sie bewegen und erreichen nichts, sondern ziehen Rat suchenden Personen nur Geld aus der Tasche, ohne etwas zu leisten.

Ein sehr dreckiges Geschäft mit der Hoffnung!

oxi-d-sch

Dieser Artikel ist auch bei Oximity erschienen

„Fühl Dich wohl“ mit bitterem Nachgeschmack

filder2015

An diesem Wochenende – 17./18.10.2015 – fand in Leinfelden-Echterdingen das „Filderkrautfest“, „Deutschlands größte Krauthocketse“ statt.

Wir haben uns dort wie jedes Jahr umgesehen, Eindrücke auf uns wirken lassen und Fotos gemacht.
Diese haben wir in ein Foto-Album online gesetzt.

 

zoo-karlsruhe-2015

Heute waren wir im „Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe“.

Die Bilder – u.a. spektakuläre vom Eisbären – haben wir online gestellt.

 

standpunkt-ice-bucket
Dass Cem Özdemir sich einen Fauxpas geliefert hatte, als bei seiner Ice Bucket Challenge (im Anzug !!!) die Hanfpflanze stehen hatte und zeigte, ist unumstritten.
Er will damit unterschwellig seine Kampagne für die Legalisierung von Cannabis u.ä. unterstützen durch das Zeigen.
Der Wind, der nun entfacht wird, ist sehr daneben und mehr als unangebracht.

  • Das bloße Zeigen einer Hanfpflanze ist nicht strafbar.
  • Es verstößt auch nicht gegen das Bundesbetäubungsmittelgesetz.

Wenn nun irgendwelche Leute rufen, man solle Ermittlungen gegen Özdemir aufnehmen, ist das mehr als überzogen.
Dann müsste man Özdemir auch anzeigen, weil er sich für die Legalisierung von Cannabis einsetzt (und zwar auf seiner Webseite, Facebbok-Seite etc.)

Das wäre lächerlich.

Wie man zur Legalisierung zu Cannabis steht, ist dabei irrelevant.

Also fahrt Euch mal wieder herunter!

biotechnikum-truck

Am Wochenende besuchten wir das „BIOtechnikum“ in . Dies ist ein Truck vom Bundesbildungsministerium, der anschaulich zeigt, was Biotechnologie leisten kann und schon jetzt leistet.
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Frau Dr. Wiekenberg erklärte uns sehr detailliert, wo die Unternehmen angesiedelt sind in . Der Schwerpunkt ist in Baden-Württemberg im Gebiet Mannheim-Karlsruhe-, wo die wichtigsten und meisten Unternehmen dieser Sparte angesiedelt sind.

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Die Atmosphäre im Truck war sehr angenehm und man wurde sehr gut „mitgenommen“.
Uns wurde gezeigt, was Biotechnikum in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und erreicht hat.
Es gab auch eine kleine Einführung in die Krebsbehandlung mittels Nano-Therapie.

biotechnikum-innen-1
Einen Patient mit Prostatakrebs wurden eisenhaltige Partikel mittels Nadeln über eine dreidimensionale Matrix – über Computer-Tomographie – in die Tumore der Prostata eingesetzt.
Dann wurde der Patient mit einer Magnet-Resonanz-Strahlung, die genau auf die Nano-Partikel „zugeschnitten“ war, bestrahlt. Die Strahlung erhitzt die Partikel auf ca. 42 Grad Celsius, wodurch die Tumore (von innen) zerstört werden.
Andere Körperregionen werden nicht erhitzt, wodurch gezielt behandelt werden kann, wo krankes Gewebe ist.
Die Anwendungen, um die Tumore zu zerstören, verringern sich auf ein Viertel im Vergleich zur Strahlentherapie (von außen). Auch braucht der Patient keine Chemo-Therapie mehr, die sehr belastet. Eine Nachsorge wird auch kürzer.
In der Ernährungsspate werden insekten‑ und krankheitsresistente Nahrungsmittel „erzeugt“.
Freitag konnten Schüler ein Kurz-Praktikum in der Sparte Ernährung absolvieren.

Bei der Kurzeinführung in die Nano-Therapie blieb es allerdings, denn das Thema „Nano-“ wird in einem seperaten Nano-Truck behandelt.

Kritzelwerk neu ... von Syntronica

Wir haben am 19. Mai 2012 den Geocache „Kritzelwerk“ ausgelegt.

Leider wurde der Geocache mehrmals mitsamt der Bücher, in denen die Besucher ihre Geschichten hinterlassen haben, gestohlen.

Wir haben nun „“ geändert und vorübergehend als Filmdose –  Eine weiße Filmdose erhält das Logbuch ! – eingerichtet.

Wer uns eine hinterlassen will, kann dies unter 

http://www.gluehwuermchen-herzbeben.eu/stichwort/kritzelwerk

machen, indem er einen Komentar schreibt.
Dieser wird von  uns in der Regel in wenigen Tagen – als eigener Beitrag bzw. Artikel –  freigegeben.

Dies sind die Koordinaten, um den Cache zu finden:

GC3KP5Q 
Ahorn bunt Geocaching Nord 48° 40.207
Ost 8° 59.992

 

Geocaching bunt freie Version

Weitere Informationen gibt es bei:

Was ist Geocaching?

globuli-

Nachts gegen zwei Uhr kam eine Frau in die Ambulanz eines Krankenhauses und klagte über starke (plötzlich aufgetretene) Kopfschmerzen sowie Unwohlsein.
Nach einer Kurzbesprechung wurde die Frau untersucht.
Als sie ihren Oberkörper freimachte, hatte sie an mehreren Stellen der Brust und des Rückens runde Abdrücke.
Diese waren dadurch entstanden, dass jemand meinte, er könne die Kopfschmerzen und das Unwohlsein der Frau dadurch „behandeln“, indem er die esoterische Methode „Schröpf-Therapie“ anwende.
Beim „Schröpfen“ werden Kräuter in einem Glas angezündet, dann das Glas mit der Öffnung auf den Körper gedrückt.
Dadurch, dass das Verbrennen der Kräuter noch etwas weitergeht, entsteht bis zum Verlöschen ein Vakuum, dass angeblich die Durchbltung der zu „behandelnden“ Stelle erhöhen soll.
Wie bei jeder esoterischen und homöopathischen „Behandlung“ passiert nichts, weswegen der Status erhalten bleibt.
So musste die angeblich „behandelte“ Frau weiter die Schmerzen und das Unwohlsein ertragen, bis sie sich entschied, damit in ein Krankenhaus zu gehen.

Wie steht es in den sog. „Beipackzetteln“ der homöopathischen „Produkte“?

„Wenn nach ein paar Tagen keine Besserung eintritt, konsultierend Sie einen Arzt.“

Hier sieht man die absoluten Widersprüchlichkeiten der „Homöopathie“.

Mit einem Riesen-Klimbim die sog. „Schulmedizin“ schlecht machen und jegliche Heil-Kompetenz absprechen und behaupten, „Homöopatie“ helfe „immer“.
Gleichzeitig aber bei esoterischer und homöopathischer Nicht-Heilung auf die sog. Schulmedizin zurückgreifen!

Was für ein Armutszeugnis!

geo-leute-neu

ist ein schönes Hobby.

Geocaching ist eine moderne Version der Schnitzeljagd bzw. des Geländespiels.
Die Mitspieler – Geocacher – gehen auf bestimmte Webseiten und schauen sich die Beschreibungen von Verstecken an.
Die Verstecke – die Geocaches – werden nur mit Längen‑ und Breitengrade angegeben, eventuell ein Hinweis, und dann geht es los.
Mit einem GPS-Empfänger, einem Navigationsgerät oder Smartphone geht es dann auf die Suche.
Nachdem der Geocache gefunden wurde, nimmt man das Logbuch heraus, trägt sich ein, steckt das Logbuch zurück in den Behälter und versteckt den Geocache wieder dort, wo man ihn gefunden hat, damit andere ihn auch finden.
Zusätzlich teilt man auf den bestimmten Webseiten noch mit, dass man fündig – oder manchmal auch nicht ? – wurde, dazu noch einen Gruß!

Manche Leute übertreiben es leider, wie es bei jedem Hobby ist.

Anstatt sich schöne Stunden zu machen und die Zeit beim Suchen und Finden zu genießen, geht es ihnen nur darum, möglichst viel in kürzester Zeit abzusahnen.
Wenn sie einen Geocache nicht gefunden haben, ist der, der ihn ausgelegt hat, schuld. Er hätte ja den Hinweis eindeutiger können oder den Geocache „deutlicher“ auslegen können.

Dieser eigene Unmut taucht dann öfters auf den Webseiten in den Logdateien bzw. Logbüchern auf.

Wir bekommen anscheinend nur einen kleinen Teil der Querelen mit, es wird wahrscheinlich noch schlimmer sein.

Kritzelwerk by Syntronica

Leider wurde unser GeoCache „Kritzelwerk“ von Idioten gestohlen.

Bis wir einen neuen ausgelegt haben, wird es noch einige Tage dauern.

Bis dahin kann „Kritzelwerk“ auf http://www.geocaching.com auch nicht geloggt werden.

Viel schlimmer als der Verlust sind die schönen Geschichten, die hineingeschrieben wurden.

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