Opportunismus

nato-kaffeetrinken

Das 25. NATO-Gipfeltreffen ist so gut wie beendet.

Entgegen der Befürchtungen eines Angriffs der Taliban ist nichts passiert.
Die Security-Agents konnten jedenfalls richtig auf die Sahne hauen und so tun, als hätten sie Anschläge (schon im Vorfeld) vereitelt.

Anders Fogh Rasmussen ist nach einigem Hin und Her doch neuer NATO-Generalsekretär geworden und wird die NATO weiter umstrukturieren für die „Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“.
Die türkische Regierung war ja gegen Rasmussen, haben – aus welchem Grund auch immer – jedoch eingelenkt, sodass Rasmussen nach dem Scheiden von Jaap de Hoop Scheffer im Sommer 2009 nun nachrücken kann.
Die türkische Regierung ist seit Ende 2005/Anfang 2006 sauer auf die dänische, vor allem auf den dänischen Ministerpräsidenten Rasmussen, weil diese nichts gegen die Mohammed-Karikaturen unternommen hat.
Gut, dass die Türkei noch eingelenkt hat, sonst hätte die Musikband „The Ramus“ singen können

Living in a World without you.

Viel ist nicht passiert auf dem NATO-Gipfeltreffen, nicht mal der befürchtiete Bombenanschlag durch islamistische Extremisten!

Gut, ein paar Proteste von NATO-Gegenern, die aber „jederzeit unter Kontrolle“ waren!

Italiens Präsident hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bei deren Begrüßung ignoriert und marschierte auch nicht mit auf der „Passerelle des deux Rives“, der „Brücke der zwei Ufer“, zwischen Straßburg und Kehl, weil er lieber mit seinem Mobiltelefon quatschen wollte anstatt mit anderen Regierungschefs.
Mal abgesehen davon, dass Frankreich wieder in die NATO integriert wurde und der neue NATO-Chef Rasmussen wird, ist nicht wirklich Weltbewegendes passiert.
Alle haben ihren Sermon über neue Herausforderungen für das 21. Jahrhundert abgelassen, Neues gesagt haben sie aber in ihren ellenlangen Reden nicht.
Weiterhin haben sie ihren Willen bekräftigt, dass irgendwann überall Frieden herrschen müsse, irgendwann jedenfalls!

Eins war jedenfalls sehr wichtig für alle Beteiligten:

Hauptsache gut gegessen und getrunken!

kopf-deutschland

Guten Tag!

Ich bin Unternehmer und ich bin weltoffen – weltoffen für alles!
Ich verkaufe in die ganze Welt, die Kunden kaufen bei mir, meine Produkte verkaufen sich gut.

Weil ich so weltoffen bin.

Weiterlesen

Zensur Informationskontrolle - Rechte: www.pixelio.de

Wie bereits berichtet, werden manche unserer Artikel bei einem „-Dienst“ zensiert.

Hier ist eine wahrscheinlich unvollständige Liste, welche Artikel (bis jetzt) zensiert wurden:

Kirchenkritik:

Allgmeines:

Wir werden weiter beobachten und darauf hinweisen, wie es weitergeht.

Eine Stellungnahme von dem „Internet-Dienst“ gibt es noch nicht.

Zensur Informationskontrolle - Rechte: www.pixelio.de

Bezüglich kirchen‑ bzw. religionskritischer Artikel in unserem Blog ist uns aufgefallen, dass bei einem „Dienst“, über den Leser unsere Artikel bewerten können, Zensur geübt wird.

Der Artikel „Exkommunikation wegen Abtreibung“, der über den Realitätsverlust eines brasilianischen Bischofs berichtet, wurde wie schon die Artikel „Wenn das ‚katholische Hirn‘ denkt“ und „Pfarrer Wagner doch kein Weihbischof“ bei den „Dienst“ nicht auf die Seite der neuesten Artikel einsortiert, sondern wieder so, dass man ihn nur über Umwege findet.

Gerade bei dem Artikel ist es auffällig, denn die Artikel, die vor und nach dem betreffenden in unserem Blog erschienen sind, tauchen in o.g. Liste auf, nur fehlt eben der zensierte.

Es ist also Fakt, dass zwar keine Zensur geübt wird, aber diese doch stattfindet.

Absolut kurios wird es aber bei den Artikel, die die Zensur bezüglich unserer Kirchenkritik behandeln.

Diese werden nicht zensiert.

Zensur Informationskontrolle - Rechte: www.pixelio.de

In dem Artikel bzw. Beitrag „Zensur bei Artikelbewertungen?“ stand hinten in der Überschrift ein Fragezeichen, weil es eine Mutmaßung war, ob Artikel mit kirchenkritischem Inhalt – genau genommen der Artikel „Wenn das ‚katholische Hirn‘ denkt“ – bei einem „Dienst“ beiseite geschafft würden.

Nun ist es keine Mutmaßung mehr.

Der Artikel „Pfarrer Wagner doch kein Weihbischof“, in dem ein eher harmloser Seitenhieb zu finden ist, wurde auch beiseite geschoben. Der Artikel ist zu finden, aber nicht direkt. Weiterlesen

Pater Syn - Zölibat, die Badeanstalt des Himmelreichs

Wer hätte das gedacht …

Pfarrer Gerhard Maria Wagner hat den Vatikan gebeten, ihn doch nicht als Weihbischof einzusetzen.

Papst Benedikt XVI. hat ihn sogar vom Amt des Weihbischofs dispendiert.

Der Papst hätte auch sagen können, man setze ihn nicht als Weihbischof ein, doch das wäre ja „plumpe Sprache“ gewesen und eines Mannes wie den Ex-Chef-Inquisitor ehemaligen Vorsitzenden der Glaubenskongregation, Ratzinger, nicht würdig.

Und schon redet der für Wagner „verantwortliche“ Diözesanbischof Ludwig Schwarz von Friede, Freude, Eierkuchen.
Schwarz meinte, dass mit dem Dispens endlich die turbulenten Zeiten ein Ende hätten und endlich wieder an einen Strang gezogen werde.

Amen!

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt …

„Angela Merkel hat heute die Computermesse Cebit offiziell eröffnet“, hörte bzw. las man heute abend in den Medien, „Morgen ist die Cebit dann für die ‚breite Öffentlichkeit‘ geöffnet.“

Heute feierten sich die Messe-Aussteller selber, lobten sich selbst in den Himmel und beteuerten immer wieder, wie wichtig die Cebit gerade in diesem Jahr sei.
Dabei schlugen sie sich die Mägen mit ‚kleinen Snacks‘ voll und schütteten literweise Alkohol in sich hinein.
Nämlich heute waren nur die Aussteller, ein paar mehr oder weniger bekannte Promis und Bundeskanzlerin Merkel auf der Cebit.

Man hätte die Messe ja eröffnen können und „die breite Öffentlichkeit“ auch dabei sein lassen können.

Kann man, muss man aber nicht!

Was wäre passiert, wenn irgendjemand die Cebit oder gar Merkel kritisiert hätte oder seinen Unmut live über die Medien hätte herausschreien können?

Das hätte das „Empfinden“ und die „Empfindlichkeiten“ der Cebit-Aussteller und vor allem der Kanzlerin gestört.

Das geht nicht!

Man kann doch niemanden mit der Realität konfrontieren!

Zensur Informationskontrolle - Rechte: www.pixelio.de

„Zensur ist ein Verfahren, um durch Massenmedien oder im persönlichen Informationsverkehr (etwa per Briefpost) vermittelte Inhalte zu kontrollieren, unerwünschte beziehungsweise Gesetzen zuwiderlaufende Inhalte zu unterdrücken und auf diese Weise dafür zu sorgen, dass nur erwünschte Inhalte veröffentlicht oder ausgetauscht werden.“
(Quelle: Wikipedia)


„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.
Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet.
Eine Zensur findet nicht statt.“

(Grundgesetz, Artikel 5, Absatz 1)

Wir haben uns bei einen „Dienst“ angemeldet, bei dem man die Artikel bzw. Beiträge, die in unserem Blog erscheinen,  „voten“, also bewerten, kann.
Das ging auch immer gut.

Bis heute!

Ein Artikel ist ganz „plötzlich“ trotz hoher Bewertung aus der Auflistung, wenn man nach „Glühwürmchen und Herzbeben“ sucht, verschwunden.
Komisch ist, dass Artikel, die wesentlich früher als  „Wenn das ‚katholische Hirn‘ denkt“ erschienen und stellenweise niedrige Bewertungen haben, noch vorhanden sind, aber eben nicht dieser Artikel.

Wir mutmaßen, dass hier die „nicht-vorhandene“ Zensur zugeschlagen hat.

Man könnte ja anecken, wenn man solche kritischen Themen auflistet!

Etwas sauer

Lieber auf den Füßen sterben

als auf den Knien leben.

(Alte Weisheit)

Galileo-wikipedia

„Eppure si muove“, soll Galileo Galilei als Abschluss seines „Widerrufs“ gesagt haben …

Galileo Galilei, bahnbrechender Naturwissenschaftler auf den Gebieten Mathematik, Physik und Astronomie, wurde am 15. Februar 1564 in Pisa geboren und starb am 8. Januar 1642 in Arcetri.
Galilei war ein Anhänger des heliozentrischen Weltbildes, was aussagte, dass sich nicht, wie es Meinung der katholischen war, die Sonne um die Erde drehte, sondern die Erde um die Sonne. Dieses Weltbild wurde im Nachhinein auch „kopernikanisch“ genannt.
1616 wurde ein Buch des Klerikers Foscarini von der Inquisition verbannt, da dort zu lesen war, dass das Weltbild der Kirche und das kopernikanische sich nicht ausschließten. Auch das Buch von Kopernikus, das die Sonne in den Mittelpunkt des Planetensystems stellte, wurde „suspendiert“, d.h. man durfte dieses Buch kritisieren aber nicht (mehr) verbreiten.
1632 veröffentlichte Galilei das Buch „Dialogo sopra ⅰ due Massimi Sistemi del Mondo Tolemaico e Copernicano“ (Dialog über die zwei wichtigsten Weltsysteme, das Ptolemäische und das Kopernikanische). Dieses Buch sammelte objektiv Gründe für und gegen beide Systeme.
1633 schritt die Inquisition gegen das Buch ein, weil das von der Kirche verbreitete Weltbild nicht ordentlich genug verteidigt worden sei.
Über dies hatte Galilei gegen Papst Urban einen Seitenhieb verteilt, indem er dessen Spruch, man könne eine Theorie nie über dem vorhergesagten Ergebnis nachweisen, weil Gott sich jederzeit einmische könne und das Ergebnis ändern könne.
Galilei musste im Inquisitionsprozess seine „Fehler“ verfluchen. So entging er dem Scheiterhaufen und wurde zu Kerkerhaft bis an sein Lebensende verurteilt.

Dass Galilei „(Und) sie dreht sich doch“ (Eppure si muove) bezogen auf die Rotation der Erde um die Sonne als Abschluss seiner „Fehlerverfluchung“ gesagt haben soll, ist sehr zweifelhaft.
Andere Quellen glauben, dass er es gesagt haben sollte, als er den den Raum verließ, in dem der „Prozess“ gegen ihn stattgefunden hatte.

Galilei war durch seine Selbstverleugnung haarscharf dem Tod durch Verbrennen auf dem Scheiterhaufen entgangen.
Hätte er „Eppure si muove“ gesagt, hätte er ja behauptet, dass er das kopernikanische Weltbild weiterhin für korrekt halte. Damit wäre er dem Tode nicht entkommen.

1979 ordnete Papst Johannes Paul Ⅱ. eine Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Galilei an.
Am 5.7.1984 wurde der Fall mit einer halbherzigen Rehabilitation Galileis abgeschlossen.
Erst 1992 wurde Galilei offiziell von der katholischen Kirche rehabilitiert.

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