Münsterland

Roll over Beethoven

Die Wohltaten eines Vaters übersteigen alle Berge.“

kreuz-helga-schneidewind

Am 18.6.2016 wurde unsere Mutter und Schwiegermutter Helga Schneidewind beigesetzt.
Die Urnenbeisetzung fand auf dem evangelischen Friedhof in – Eike Schneidewind (der Wittwer) ist evangelisch. – statt. Den Wortgottesdienst hielt Kaplan Jiji Vattapparambil von der St.-Stephanus-Gemeinde , da Helga Schneidewind Katholikin war.

Dieser Gottesdienst war alles andere als angemessen unserer verstorbenen Mutter und Schwiegermutter sowie den Hiinterbliebenen gegenüber.
Kaplan Vattapparambil nannte ihr Geburtsdatum falsch , den 23.10.1940, statt den 29..
Dann sagte er, die Verstorbene habe immer in Beckum gelebt, sei aber 1956 nach Beckum gezogen. Hier hatte er wohl etwas falsch verstanden, denn 1956 flohen die Eltern von Eike Schneidewind mitsamt der Kinder aus der damaligen DDR nach Hamburg-Bergedorf.
Er sagte: „1946 heirateten beide“, was uns sehr kalt beschlich. Da wären beide sechs Jahre alt gewesen.
Zu Recht räusperte sich eine Verwandte und sagte laut: „Das stimmt nicht“.
Kaplan Vattapparambil korrigiert nach ein paar Sekunden auf 1964.

Er schloss mit : „Sie durften ihre Goldenen Hochzeit zusammen feiern … Sie war sauber.“

Bis jetzt ist meiner Frau und mir nicht klar, was immer er mit „Sie war sauber“ gemeint haben könnte.

Wir sind bis jetzt sehr erbost und enttäuscht über dies, was sich Kaplan Vattapparambil „geleistet“ hatte.
Sowas hat unsere Mutter und Schwiegermutte nicht verdient.

Noch eine Pietätlosigkeit passierte dem Geistlichen.
O.g. Kaplan war im St.Elisabeth-Krankenhaus am 9.6. anwesend, als Eike Schneidewind in der Intensivstation am Bett saß, als Helga gegen 3:15 Uhr starb.
Als der Kaplan ihn nachmittags zuhause besuchte, frsgte er: „War das Ihre Frau im Krankenhaus?“
Man kann sich vorstellen, wie es einem bei so einer Pietätlosigkeit ihm und seiner kürzlich verstorbenen Gattin gegenüber ging.

Wir beschwerten uns bei der Evangelischen Gemeinde in Beckum, bei der katholischen St.-Stephanus-Gemeinde und beim Bistum Münster, und forderten von dem Kaplan eine persönliche oder eine schriftliche Entschuldigung.
Uns wurde versprochen, dass der Kaplan „in Klausur“ genommen würde.
Er war, wie wir vom Regens des Bistums Münster erfuhren, noch in der frühen Phase eines Geistlichen.
Einige Tage später meldete der Kaplan sich bei Eike Schneidewind und beide trafen sich.

Kaplan Vattapparambil entschuldigte sich Eye to Eye bei Eike Schneidewind und überreichte ihm auch einen Brief, der uns als E-Mail vom Kaplan erreichte.

Sehr geehrte Schneidewind,
ich habe am 23. Juli Nachricht vom Regens unseres Priesterseminars in Münster bekommen. Er hat mich über Ihren Brief informiert und mit mir mein Handeln reflektiert. Am 18.Juli hatte ich die Urnenbeisetzung von Frau Schneidewind, und zum Tod ihrer Mutter spreche ich Ihnen auch auf diesem Wege nochmal meine herzliche Anteilnahme aus.
Ich bedauere die Vorkommnisse sehr, die verständlicherweise zu Ihrer Verärgerung geführt haben, und entschuldige mich hiermit für die Fehler, die mir während des Gottesdienstes passiert sind.
Ich habe schon telefonisch mit Herrn Eike Schneidewind gesprochen und ihn um Entschuldigung gebeten. Wir haben auch einen Besuch gemacht, bei dem ich noch einmal persönlich mein Bedauern zum Ausdruck gebracht.
Mit freundlichen Grüßen
Kaplan Jiji Vattapparambil
Propsteikirche St.Stephanus
Beckum

Die Entschuldigung haben wir angenommen.

Der Friede ist eingekehrt.

Handy

Bekanntlich arbeite und wohne ich ja seit dem 1.2.2008 in .

Die Arbeit macht Spaß, die Kollegen sind sehr nett, freundlich und sehr zuvorkommend. Zu den Kollegen zähle ich auch den Chef.

Nun ist es mir passiert, dass meine Eurocheque-Karte defekt ist.
Das Problem war, eine neue zu bekommen.
Am Freitag nach Christi Himmelfahrt war das Büro geschlossen und so konnte ich nach fahren und mir eine neue Karte bestellen.

Ein Manko – Man muss die Karte persönlich abholen, kann aber einer anderen Person eine schriftliche Genehmigung erteilen, unterschrieben und mit einer Kopie vom Personalausweis.

Heute kam mein Vater zufälligerweise bei der Bank vorbei und fragte, ob die Karte zur Abholung bereit läge.
Er hatte aber die schriftliche Genehmigung vergessen.

Der Mann bei der Bank verlangte von meinem Vater natürlich eine Authentifizierung.
Mein Vater schlug vor, mich mit seinem Handy anzurufen.
Als ich abnahm, war der Mann von der Bank am anderen Ende.
Er fragte mich, wer ich sei und erkundigte sich, ob ich meinen Vater erlaube, die Karte für mich abzuholen. Ich bejahte.
Danach übergab er meinem Vater die Karte.

Schon seltsam …

Die Karte kann nicht an mich verschickt werden, obwohl mein Wohnsitz in bekannt ist.
Auch kann die PIN an mich verschickt werden mit der Bemerkung, dass ja niemand an meine Karte herankomme.
Der Mann von der Bank wollte auch nicht im Nachhinein die Genehmigung sehen, obwohl mein Vater erwähnte, sie zu holen bzw. später noch mal wiederzukommen.

Was wäre gewesen, wenn mein Vater nicht meine Erlaubnis gehabt hätte?

Theoretisch hätte eine im Handy eingetrage Nummer meinen Namen tragen können und eine fremde Person hätte beim Abnehmen mit meinem Namen melden können.
Der Mann von der Bank fragte nur, wer ich sei und ob ich meinem Vater genehmigen würde, meine Karte abzuholen. Keine Nachfrage nach persönlichen Daten wie Geburtsort, – datum ö.ä.

So verhält es sich mit der „Sicherheit“ !

Wolf im Schafspelz - Animation

Die Ehre der Westfalen

In einer Kneipe irgendwo in .
Schwaben, Bazis (Bayern) und ein Westfale – ich – saßen an einen Tisch und waren ins Gespräch gekommen.
Irgendwann nach nicht mal sooo vielen Bieren wollten die Bazis die Preußen, respektive den Preußen am Tisch, – ich hatte erzählt, wo ich herkomme – schlecht machen.

Das tat den Bazis sehr weh …
Es ist ja auch gemein, wenn das „preußische“ Schaf sich erst die „zerstörerischen Argumente“ mit schmerzverzehrtem Gesicht und demütig-devotem Nicken anhört und dann den Reißverschluss des Schafspelzes öffnet und anschließend der aus seiner „Verkleidung“ steigt. Weiterlesen

keineschwaben

Nein, dies ist kein Schwäbisch, denn in sagt man zu „Gewürz“ auch „Gewürz“.

Dieses Werbeplakat habe ich in Nordrhein-Westfalen – irgendwo im Münsterland – aufgenommen.

Diejenige Person, die das Plakat ausgedruckt hat, hat nicht aufgepasst und auch nicht korrekturgelesen.

Gut, man könnte jetzt darüber nachdenken, ob diese Person die Rechtschreibung beherrscht …

tief-sw

Gestern bin ich von wieder nach gefahren, um hier Ostern – vor allem mit Devil – zu verbringen.

Mein Chef hat mir erlaubt, dass ich wegen des Osterreiseverkehrs schon um 14:30 Uhr fahren durfte.

In der Nähe von war ich im Stau, dann wieder beim Kreuz Leonberg etwas weiter entfernt.
In Pforzheim wieder …
Insgesamt waren es – trotz Umfahrungen – sechs Staus.

Auf der A45 machte ich Halt an einer Raststätte im Siegerland, wo der Kaffee teuer war.
Als ich wieder auf der Autobahn weiterfuhr, begann es erst zu regnen – das dachte ich. Es war aber Schnee, der in starkem Maße zunahm und dafür sorgte, dass Matsch und Schnee sowie stellenweise Eis auf der Autobahn herrschte.
Auf der Autobahn waren Leuchtschilder mit dem Eis-Symbol (Eiskristall mit roten Dreieck) eingeschaltet.
Man konnte maximal sechzig bis achtzig km/h fahren, manchmal auch nur 50.
So tröpfelte die Zeit dahin.

Wegen eines Staus von 21 Kilometern auf der A1 machte ich einen Schlenker und war dann im Dunkeln in Beckum.

Um 22:30 Uhr!

„Dank“ des Osterreiseverkehrs und des „Winters“ …

Zwei Freunde - Devil und Dietmar

Freitag hatte ich um 17:30 Uhr Feierabend.
Nachdem ich noch mit dem Chef und einigen Kollegen kurz gesprochen hatte, machte ich mich gegen zehn vor sechs auf den (weiten) Weg nach .
Wegen eines Staus war ich dann viertel vor zwölf in Beckum, und wurde stürmisch von Devil begrüßt.
Devil wich mir nicht von der Seite. Ich nahm ihn auch fast überall mit hin. Zum Einkaufen in Lebensmittelläden konnte er nicht hinein, also blieb er im Auto.

Gleich, kurz nach Mittag, zwischen dreizehn und vierzehn Uhr, mache ich mich wieder auf den ca. 500 km langen Weg nach .

Devil wird mir wieder fehlen und ich ihm.

Gründonnerstag fahre ich wieder nach Beckum und werde bis Ostermontag bleiben.

Devil, freu dich schon darauf!

Am Wochenende ist es nicht sehr kurzweilig hier in .
Gut, ich erkunde die Gegend, in der ich jetzt wohne, aber abends ist es langweilig.
Am Wochenende haben in den Orten in der Nachbarschaft die Imbissstuben geschlossen, auch Pizzerien sind geschlossen.
So fahre ich dann meistens in größere Städte wie Tübingen, Reutlingen, Böblingen oder Sindelfingen.

Ich habe noch keinen privaten Internetzugang.
Ich überlege, ob ich – wie mein Chef mir riet – einen Internetzugang über UMTS (Mobilfunk) nehmen soll …

Ich lese abends viel oder spiele Scrabble.
Scrabble ist ein Spiel, bei dem man aus Buchstaben Wörter wie in einem Kreuzwort-Raster legen muss.

Mir ging ein „Museum“, in dem ich mitarbeitete, im Kopf herum.
In den Tagen, bevor ich nach Dettenhausen übersiedelte, verabschiedete ich mich von Freunden, Verwandten und Bekannte.
Ich ging auch zum „Museum“ und schaute, wer da war.
Die „miese Sache“ war über ein halbes Jahr her, und ich dachte kaum noch dran, also ging ich hinein.
Einige „Mitarbeiter“ waren dort.
Alle wünschten mir Glück und Erfolg.
Doch der „Leiter“ war sehr distanziert. Er gab mir proforma die Hand, als ich sie ihm hinhielt, doch er meinte es nicht ernst.

Schade!

Ich hatte gedacht, auch er könnte über seinen Schatten springen …

Aha - Geistesblitz

Hallo, liab Leserinne und Lesr, hajo, so isch des !

Nun bin ⅰ seid Anfang Februar in Schwabe (Deddenhause).
Die Arbeid fälld mir saumässich gud.

Allerdings hend ⅰ oiig Problem mid dem Verschdehe.

Des legd si abr langsam.

Schwäbisch rede kann ⅰ nedd, weil ⅰ Weschdfale bin, abr au des isch koi Problem.

Es gibd oin Deidsch-Schwäbisch‑Übersedzr.

So kann man si verschdändlich mache.

Syn sitzend

Gleich geht es wieder los.

Nachdem Devil und ich intensiv miteinander gespielt, geknuddelt und geschmust haben, und ich natürlich auch besucht habe, geht es wieder los Richtung .

Am 7.3.2008 werde ich wieder nach kommen.

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