Kritik

zukunft

Die Mantik, die „Kunst des Wahrsagens“, ist vielgestaltig – Kartenlegen, Traumdeutung, Horoskope, Kaffeesatzlesen etc. – und wird in unserer aufgeklärten Zeit immer noch als Mittel benutzt, die „Zukunft vorauszusagen“.

Dass der Wahrheitsgehalt des „Wahrsagen“ gleich Null ist, wollen die Mantik-Gläubigen nicht sehen.

Sie haben immer „Beweise“ in petto.

Einer dieser „Beweise“ ist das „vorläufige Schweigen“.

Dieses kennt wohl Jeder!

Ein Ratsuchender erzählt einem Mantiker – das kann auch jemand aus dem Bekannten‑ bzw. Freundeskreis sein, der sich mit „Wahrsagen“ auskennt – über einen Traum, den er nicht los wird.
Der Mantiker hört andächtig zu und kommt dann zu einer „Schlussfolgerung“. Er erklärt den Traum und zieht irgendwelche „Lehren“ bzw. „Wahrheiten“ aus ihm.
Der Ratsuchende ist beruhigt und zieht von dannen.
Irgendwann kommen die beiden wieder auf den Traum zu sprechen, nachdem sie sich einige Zeit nicht gesehen haben und bei dem ehemaligen Ratsuchenden Veränderungen eingetroffen sind. Der Mantiker erklärt nun, dass er diese Veränderungen gesehen habe, aber es nicht sagen wollte, um den Ratsuchenden nicht zu beunruhigen.

Ein Beispiel:

Ein Mann träumt immer davon, in Mehl zu fallen.
Der Mantiker erklärt nun, dass der Traum bedeute, man strauchele und sei unsicher bei dem, was man tue.
Wochen später treffen sich die beiden wieder.
Der ehemalige Ratsuchende erzählt, dass er irgendwo anders arbeite, weil er den Stress nicht mehr ausgehalten habe.
Da man weiß, weswegen man sich das vorige Mal getroffen hat, meint der Mantiker: „Ich habe doch gesagt, dass du nicht weißt, was du tust. In Mehl fallen bedeutet schließlich, dass man nicht mehr frei atmen kann. Ich habe dir nicht gesagt, dass du eine neue Arbeit findest, weil dich diese sowieso schon aufgefressen hat. Du warst ja schon angeschlagen genug.“

So kann man es auch ausdrücken.

heinichen-schorlau
(Veit Heinichen und der Moderator Wolgang Schorlau)

Gestern war in eine Lesung des bekannten Autors Veit Heinichen.

Veit Heinichen las einige (kurze) Passagen aus seinem neuen Buch „Die Ruhe der Stärkeren“ und stellte sich den Fragen des Moderators Wolfgang Schorlau.

Das Buch ist im Februar diesen Jahres erschienen.
Es ist wieder ein Krimi, in dem der Ermittler Proteo Laurenti die Hauptperson ist.
Die Geschichte spielt im Jahre 2007, als die Schengen-Raum-Erweiterung Richtung Osteuropa stattfand.
Es geht um dubiose Geschäfte mit Hedge-Fonds u.ä.
Der Autor zeigt detailliert auf, wie dort skrupellose Geschäfte gemacht werden.
Veit Heinichen beschreibt auch, welche stellenweise kriminellen und menschenverachtende Ausmaße die „soziale Marktwirtschaft“ angenommen hat.

Veit Heinichen sagte aber auch, dass die Menschen an Amnesie litten, denn die Finanzkrise sei nicht erst „jetzt“ gekommen, sondern jeder interessierte Mensch hätte sie schon Anfang der 1990er-Jahre sehen können.
Auch die Politiker hätten dies schon gewusst.
Er mutmaßte darüber, ob die Politiker dumm seien oder lögen.
Diese Frage konnte – wollte? – er nicht beantworten.

heinichen-liest
(Veit Heinichen liest aus seinem neuen Buch)

Ein gelungener Abend!

Zensur Informationskontrolle - Rechte: www.pixelio.de

Bezüglich kirchen‑ bzw. religionskritischer Artikel in unserem Blog ist uns aufgefallen, dass bei einem „Dienst“, über den Leser unsere Artikel bewerten können, Zensur geübt wird.

Der Artikel „Exkommunikation wegen Abtreibung“, der über den Realitätsverlust eines brasilianischen Bischofs berichtet, wurde wie schon die Artikel „Wenn das ‚katholische Hirn‘ denkt“ und „Pfarrer Wagner doch kein Weihbischof“ bei den „Dienst“ nicht auf die Seite der neuesten Artikel einsortiert, sondern wieder so, dass man ihn nur über Umwege findet.

Gerade bei dem Artikel ist es auffällig, denn die Artikel, die vor und nach dem betreffenden in unserem Blog erschienen sind, tauchen in o.g. Liste auf, nur fehlt eben der zensierte.

Es ist also Fakt, dass zwar keine Zensur geübt wird, aber diese doch stattfindet.

Absolut kurios wird es aber bei den Artikel, die die Zensur bezüglich unserer Kirchenkritik behandeln.

Diese werden nicht zensiert.

Pater Syn - das Zölibat, die Badeanstalt des Himmelreichs

In Brasilien wurde ein neunjähriges Mädchen von ihrem Stiefvater vergewaltigt.
Da sie dadurch schwanger wurde und für das Mädchen Lebensgefahr bestand, haben die Ärzte und die Mutter sich für eine Abtreibung entschieden.

Der Erzbischofs von Recife, Jose Cardoso Sobrinho, hat nun entschieden, dass die Ärzte und die Mutter exkommuniziert würden.

Er begründete dies damit, dass das Mädchen zwar vergewaltigt worden sei, doch sei die Katholische auch verpflichtet, Leben zu retten.
Für den Kuttenbrunzer bedeutet „Leben“ also „ungeborenes Leben“. Ihm ist also vollig egal, dass es sich um eine Zwillingschwangerhaft bei dem neunjährigen Mädchen handelte. Einzig und allein zählte bei ihm die schwachsinnige Einstellung der Katholischen Kirche, sich zum „Anwalt der Ungeborenen“ zu machen.

Ein 23-Jähriger hat seine 9-Jährige Stieftochter vergewaltigt. Dass das eine „vollkommen ungerechte Tat“ ist, hat der geistigverwirrte Kuttenbrunzer von Recife anscheinend begriffen. Er wusste auch von der Zwillingsschwangerschaft der 9-Jährigen und dass diese für das 9-jährige Mädchen lebensbedrohliche Zügge angenommen hatte.
Für ihn ist aber klar, dass das 9-jährige Mädchen die Zwillinge auszutragen hat, wie es die Katholische Kirche verlangt, weil sie sich ja gegen jegliche Abtreibung ausspricht.
In den Köpfe der „Geistlichen“ scheint wohl die Einstellung verbreitet zu sein, dass Böses im Nachhinein betrachtet Gutes bewirkt.
Durch diese hinrrissige Ansicht nimmt er also den Tod der 9-Jährigen in Kauf.

Im Katechismus findet man unter Punkt 2356 Folgendes:

Vergewaltigung ist ein gewaltsamer Einbruch in die geschlechtliche Intimität eines Menschen. Sie ist ein Verstoß gegen die Gerechtigkeit und die Liebe. Vergewaltigung ist eine tiefe Verletzung des jedem Menschen zustehenden Rechtes auf Achtung, Freiheit, physische und seelische Unversehrtheit. Sie fügt schweren Schaden zu, der das Opfer lebenslang zeichnen kann.
Sie ist stets eine in sich zutiefst verwerfliche Tat. Noch schlimmer ist es, wenn Eltern oder Erzieher ihnen anvertraute Kinder vergewaltigen.

Der Vergewaltiger wurde übrigens nicht exkommuniziert.

Amen!

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In dem Artikel bzw. Beitrag „Zensur bei Artikelbewertungen?“ stand hinten in der Überschrift ein Fragezeichen, weil es eine Mutmaßung war, ob Artikel mit kirchenkritischem Inhalt – genau genommen der Artikel „Wenn das ‚katholische Hirn‘ denkt“ – bei einem „Dienst“ beiseite geschafft würden.

Nun ist es keine Mutmaßung mehr.

Der Artikel „Pfarrer Wagner doch kein Weihbischof“, in dem ein eher harmloser Seitenhieb zu finden ist, wurde auch beiseite geschoben. Der Artikel ist zu finden, aber nicht direkt. Weiterlesen

Zensur Informationskontrolle - Rechte: www.pixelio.de

„Zensur ist ein Verfahren, um durch Massenmedien oder im persönlichen Informationsverkehr (etwa per Briefpost) vermittelte Inhalte zu kontrollieren, unerwünschte beziehungsweise Gesetzen zuwiderlaufende Inhalte zu unterdrücken und auf diese Weise dafür zu sorgen, dass nur erwünschte Inhalte veröffentlicht oder ausgetauscht werden.“
(Quelle: Wikipedia)


„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.
Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet.
Eine Zensur findet nicht statt.“

(Grundgesetz, Artikel 5, Absatz 1)

Wir haben uns bei einen „Dienst“ angemeldet, bei dem man die Artikel bzw. Beiträge, die in unserem Blog erscheinen,  „voten“, also bewerten, kann.
Das ging auch immer gut.

Bis heute!

Ein Artikel ist ganz „plötzlich“ trotz hoher Bewertung aus der Auflistung, wenn man nach „Glühwürmchen und Herzbeben“ sucht, verschwunden.
Komisch ist, dass Artikel, die wesentlich früher als  „Wenn das ‚katholische Hirn‘ denkt“ erschienen und stellenweise niedrige Bewertungen haben, noch vorhanden sind, aber eben nicht dieser Artikel.

Wir mutmaßen, dass hier die „nicht-vorhandene“ Zensur zugeschlagen hat.

Man könnte ja anecken, wenn man solche kritischen Themen auflistet!

Die Bahn hat bekanntlich Mitarbeiter ausspioniert. Dabei wurde das Datenschutzgesetz in keinster Weise beachtet.

Weil Bahn-Chef Mehdorn aus der Schusslinie genommen werden muss der „Skandal“ ja endlich aufhören muss, hat sich nun der Terrorismus-Paranoiker Schäuble eingemischt und zu einer „Sicherheitskonferenz“ eingeladen.

Schäuble meinte, es könne nicht sein, dass man ohne Verdacht Menschen ausspionieren dürfe.

Aaah jaaa!

Was passiert denn bei der „Vorratsdatenspeicherung“, die Schäuble durchgeboxt hat?

Jegliche Internetaktivitäten der Bürger wie E-Mailen, Surfen, Forumsbeiträge verfassen u.v.m. werden „vorsorglich“ aufgezeichnet, unabhängig davon, ob ein Verdacht besteht oder nicht.
Man bzw. Schäuble hat sich so herausgeredet, dass sich ja herausstellen könnte, dass irgend jemand, der später als „Gefahr“ erkannt wurde, im Vorfeld schon „gefährliche“ Korrespondenzen, z.B Vorbereitung eines Anschlags, über das gehabt haben könnte und diese könnte man dann durch die „Vorratsdatenspeicherung“ im Nachhinein herausfiltern.

Es muss also kein Verdacht bestehen, um Daten zu sammeln.

Realitätsverlust, Verlogenheit und Lügen ist in der Politik eben verbreitet, und die Politiker glauben immer noch, wir würden alles, was sie gestern gesagt haben, vergessen haben.

Mönch, schwarz, Totnang, Nova, Licht, black white

Man kann sich auch die Welt „gottfürchtig“ bzw. „gottgelenkt“ reden, so wie der neue baldige Weihbischof von Linz, Gerhard Maria Wagner.

Die Katholische hat sich bekanntermaßen gegen die Abtreibung ausgesprochen.
Als der Hurrikan Katrina im Jahre 2005 über New Orleans weggefegt war, sah dies Wagner als göttliche Strafe, denn es wären genau die fünf Krankenhäuser zerstört worden, in denen Abtreibungen vorgenommen worden wären.
Aber auch der Tsumani, der im Jahre 2004 Teile von Indonesien zerstört hat, sei eine Strafe Gottes gewesen.
Wagner war auch schon vor Jahren durch Realitätsverlust aufgefallen, indem er gegen Harry-Potter-Bücher wetterte, weil diese angeblich „Satanismus“ predigten.
Wagner ist auch der Meinung, man könne Homosexuelle heilen, angeblich gäbe es genügend Beweise, dass dies klappe, nur wolle die niemand sehen.
Wagner verweigert sporadischen Kirchgängern die Kommunion und duldet auch Mädchen nicht als Messdienerinnen.

Weswegen Wagner vom Papst gegen die Empfehlung der österreichischen Kirchenleitung zum Weihbischof ernannt werden soll, muss nicht explizit genannt werden.
Er ist genauso realitätsfern wie die anderen „hohen Personen“ in der Katholischen Kirche.

Das Kreuz mit der Kirche

Der Vatikan ist mal wieder beleidigt.

Papst Benedikt XVI. hat vor einigen Tagen die Aufhebung der Exkommunikation der vier Bischöfe Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta eingeleitet.
Diese sind Mitglieder der erzkonservativen, reaktionären Pius-Bruderschaft.

Von Richard Williamson wurde vor einigen Tage bekannt, dass er in einem Interview den Holocaust geleugnet hatte.

Viele Politiker forderten den Vatikan auf, eindeutig Stellung zu nehmen, u.a. auch Angela Merkel.

Der Vatikan ließ sich „etwas“ Zeit, indem er – wie immer – nichts dazu sagte. Dann ließ der Vatikan verlautbaren, dass der Papst nichts von den „antisemitischen Äußerungen“ Williamsons gewusst habe.

„Im April 1989 bestritt Richard Williamson, der 1988 von Erzbischof Lefebvre geweiht worden war, während einer Messe im kanadischen Sherbrooke die Vergasung von Juden im Vernichtungslager Auschwitz und behauptete, die Juden hätten den Holocaust erfunden, um die Anerkennung des Staates Israel zu erpressen.“
(Quelle: Wikipedia)

Nun forderte der Vatikan Williamson doch auf, sein Statement zu revidieren.

Das war auch bitter nötig!

Nun schlägt der Vatikan auf Angela Merkel ein.
Angeblich habe Angela Merkel mit ihren „scharfen“ Worten bewirkt, dass alle antikatholischen nun wieder in Deutschland an die Oberfläche kämen und Bitterböses gegen die Katholische gesagt werde, meint der Vatikan.

Jetzt dürfen die Kuttenbrunzer wieder wettern und den Papst in „Schutz nehmen“, weil dieser ja sowieso unantastbar und unfehlbar ist.

Bevor sie andere kritisieren, sollen sie erstmal vor den eigenen Haus‑ bzw. Kirchentür kehren!

haste mark320

„Die sch… Arbeitsagentur!“, hört man von vielen Arbeitslosen – politisch korrekt: „Arbeitssuchenden“ – vor allen von sog. Langzeitarbeitslosen.
Es ist schon ein Kreuz mit den „staatlichen Stellen“!
Diese besorgen einen einfach keine Stelle und adäquate Stellen auf schon gar nicht!
So ist es eben, einmal arbeitslos, immer arbeitslos!

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