Kommunikation

Vorsicht, Schleicher!

Heute – 01.03.2007 – sollte der Chef des Bundesnachrichtendienstes, Ernst Uhrlau, und dessen Vorgänger bezüglich des „Falles Kurnaz“ vernommen werden.
Das Verhör musste allerdings abgesagt werden, weil wichtige BND-Akten verschwunden sind.

So ein Zufall auch!

Joker-Deutschland-Fahne

Gestern – 21.02.2007 – war der „Tag der Muttersprache“.
Der in Dortmund ansässige „Verein Deutsche Sprache“ – nicht zu verwechseln mit der „Gesellschaft für deutsche Sprache“ – hat schon vor einiger Zeit eine Idee gehabt, die deutsche Muttersprache zu erhalten und zu pflegen – Patenschaften für deutsche Wörter!
Für zehn Euro kann man die Patenschaft für ein Wort übernehmen. Man bekommt sogar ein Zertifikat, auf dem das Wort und der Pate genannt sind.
Der Pate verpflichtet sich, das Paten-Wort sehr häufig zu benutzen.
So sollen deutsche Wörter nicht in Vergessenheit geraten.
Das meint zumindest der „Verein Deutsche Sprache“.

Dieser Verein will mit Verbalgewalt dafür eintreten, dass Anglizismen aus der deutschen Sprache verschwinden (oder zumindest weniger oft benutzt werden).

Iris Berben hat z.B. die Patenschaft über das Wort „Silberhochzeit“ übernommen, Bertelsmann die des Wortes „Verantwortung“.
Die deutschen Wörter sind in einer Datenbank mit der Nennung des Paten hinterlegt.
Auch Wörter, die noch nicht Paten-Wörter sind, kann man dort nachlesen, z.B. „karessieren„ oder „nassauern„ u.v.m.

Seltsam mutet allerdings an, dass auch dort der Anglizismus „Flatrate“ zu finden ist.

Wortpate - Flatrate

Nachgefragt meinte eine der Verantwortlichen, dass man schließlich auch mit der Zeit gehen müsste …

Man erinnert sich auch gerne an einen Ausspruch des Vorsitzenden o.g. Verein, als er gefragt wurde, was denn so schlimm an den Anglizismen in der deutschen Sprache sei:
„Wir spielen mit den Anglizismen ein reines Va-Banque-Spiel.“

Wer ist Superfliege (Glühwürmchen)?

Sie ist wie eine Fliege.
Mal hier und mal dort und immer offen für neue Facetten des Lebens.
Sie kann für manche lästig werden, gibt aber nie auf, um an ihr Ziel zu gelangen.
So mancher Fliegenklatsche ist sie schon entkommen.

Manchmal ist sie gefangen hinter einer Fassade, doch wenn sie bröckelt, fliegt sie weiter in neue Bereiche und Dimensionen.
Eben eine Superfliege … oder eine Bi(e)ne?

Wer ist Syntronica (Herzbeben)?

Er hat auch die Aliase „Le Cerveau Travailleur“ und „Der Wolf“.
Sein fleißiges Gehirn ist auch ein Fluch, denn es analysiert permanent alles, was es sieht und hört.
Doch Glühwürmchen ist diejenige, die es geschafft hat, dass die Gedankenmaschine ruhig geworden ist, ohne dass die Leistung nachlässt.
Er ist ein angenehmer Zeitgenosse, kann aber auch zum Wolf werden, wenn man seiner Herzallerliebsten oder ihm Unrecht tut. Dann ist er nicht mehr zu stoppen.

 Glühwürmchen und Herzbeben

Glühwürmchen und Herzbeben sind immer in Bewegung, unterwegs zur nächsten Herausforderung, die sie beide brauchen.
Sie sind keine toten Fische, denn nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
Beide haben ihre eigenen Köpfe, ziehen aber immer an ihren gemeinsamen Strang und sind stolz darauf, nicht zur Masse zu gehören.

Der siebte Himmel war früher, heute stehen beide auf den acht Säulen des Himmels.

 

  European Press Federation

 

Verantwortliche für dieses Internetangebot:

Sabine und Dietmar Schneidewind

Furtwanger Str. 12
71034 Böblingen

 

 

Der überzeugte Nazi Ernst Zündel, der immer wieder behauptet hatte, dass eine Massenvernichtung der Juden nicht stattgefunden habe, ist zu fünf Jahren Haft verurteilt worden.
Der Richter plädierte nach der Verlesung des Urteils dafür, dass Zündel keine Bewährung nach zwei Dritteln der Haft gewährt werden solle.
Zündel hat einen abgrundtiefen Hass auf alles „Jüdische“, was während des fast zwölfmonatigen Prozesses gegen ihn immer wieder zu Eklats im Gerichtssaal geführt hatte.
Wenn man die Brand‑ und Schmierschriften von Zündel, die übrigens von Kanada aus verlegt werden, liest, könnte man glauben, dass der Autor auch „Mein Kampf“ geschrieben haben könnte.

Planeten

Zirkusdirektor Barnum besaß ein sogenanntes Kuriositätenkabinett.
Dort waren mannigfaltige Dinge ausgestellt.
Bei den Besuchern gab es niemanden, der nichts fand, was ihm nicht gefiel.
So groß war die Vielfalt. Für jedem war etwas dabei.

Schaut man in die Horoskop-Seiten von Zeitungen, Zeitschriften, Magazinen etc., kann man vielfältigste „Vorhersagen“ lesen.
Was immer in den verschiedensten „Vorhersagen“ in den verschiedensten Blättern steht, irgendwie passt sie.
Dies kommt davon, dass die „Vorhersagen“ so vielfältig und weitreichend gehalten.

Diese Kausalität, dass diese „Horoskop-Vorhersagen“ in gewisser Hinsicht immer irgendwie zutreffend sind, nennt man „Barnum-Effekt“.

Joker-spanisch2

„Buenos diaz, mi cariño“, las ich in der SMS als morgendliche Begrüßung.
Da die Frau, die mir vor einigen Monaten gegenüber am Tisch gesessen hatte, von sich sagte, dass sie perfekt Spanisch spreche und sie mir beim Spanischlernen helfen wolle, hatte ich mich, da bei der ortsansässigen VHS gerade Semesterbeginn war, in einen Spanisch-Anfängerkurs eingeschrieben.
Irgendwann wollte ich sowieso mit Spanisch anfangen und warum sollte es nicht zu jenem Zeitpunkt sein?
Da die Grammatik der spanischen Sprache die der französischen sehr ähnlich ist, kam ich – auch dadurch bedingt, dass ich ein sehr guter Autodidakt bin – sehr gut und sehr schnell voran. Ich kaufte mir Bücher über spanische Grammatik u.ä. und brachte mir neben dem VHS-Kurs auch einiges selbst bei.
So konnte ich – die Grammatikbücher zur Hilfe nehmend – sehr häufig in Spanisch gehaltenen SMS einigermaßen korrekt beantworten.
Ich lernte von ihr.
Das dachte ich.

Noch!

Irgendwann – ich hatte die vierte oder fünfte, vielleicht auch sechste Spanischstunde hinter mir – bekam ich ein Lob von der Perfekt-Spanisch-Sprechenden. „Du sprichst ja schon super Spanisch und kannst hervorragend formulieren“, schrieb sie in einer SMS.
Während eines Telefonats, in dem wir auch einige Brocken Spanisch sprachen, bedankte ich mich für das Lob. Sie unverhofft kleinlaut, dass ich sogar besser Spanisch spräche als sie. Auf Nachfrage gab sie zu, dass sie – die Perfekt-Spanisch-Sprechende – nur zwei Abende beim Spanischkurs gewesen sei und sich dann sporadisch Spanisch mittels eines 30-Tage-CD-Kurses beigebracht habe. Und dies sei schon über zehn Jahre her und sie habe seitdem so gut wie nicht mehr Spanisch gelernt bzw. gesprochen.
Sie wurde zusehendst neidisch auf meine „Lernerfolge“, was ich aber nicht verstehe.
Von da an ging sie dazu über, SMS wieder auf Deutsch zu schreiben.

In einem -Forum, in dem sie auch vehement behauptet, sie und ich hätten uns, niemals – auch am 12.8.2006 nicht – real getroffen (Warum behauptet sie dies überhaupt. ohne danach gefragt geworden zu sein?), und es existiere kein Foto, auf dem wir beide zu sehen seien, betätigt sie sich als große Spanischlehrerin, die den totalen Durchblick hat.
Die Kurzlektionen sind von sehr vielen (mir wohl bekannten) Fehlern – u.a. werden falsche Personalpronomen angegeben bzw. welche ausgelassen – gespickt.

Wie lange wird es wohl dauern, bis die „Schüler“ besser als die „Lehrerin“ sind?

Durchleuchtung - Spion mit Lupe am PC

„Das ist die Trainingswiese der Terroristen“. Das ist der Spruch, mit dem er Stimmung machte, der Schäuble.
Schäuble ist schon lange bekannt als „Stahlhelmer“, also militärischen Charakter in Bezug auf Recht und Ordnung.
Weil Schäuble d’accord mit dem Islamisten-Paranoiker Bush ist, will er natürlich auf Biegen und Brechen den Terrorismus bekämpfen.
Da im Internet Videos mit Islamisten-Hetz-Statements verbreitet werden, hat sich Schäuble aufs Internet eingeschossen.
Er will, dass PCs vom Internet – ohne Wissen des Benutzers – durch die Polizei durchleuchtet werden dürfen.
Nun hat Schäuble vom Bundesgerichtshof einen Schuss vor den Bug bekommen. Die Durchsuchung von PCs über das Internet habe keine (straf)rechtliche Grundlage, meinten die Verfassungsrichter.
Nun ist Schäuble natürlich sauer, weil er seinen Willen und vor allem sein Spielzeug nicht bekommt und schmollt erstmal.
Aber anstatt über sich und seine „Philosophie“ nachzudenken, denkt er über etwas ganz anderes nach: Wie man am schnellsten das (Straf‑)Recht ändern kann, damit die von ihm angestrebte PC-Durchleuchtung doch möglich ist.

In einer „Job-Plus-Maßnahme“ sind verschiedene Leute – unterschiedliche (Schul‑)Bildung, unterschiedliche Nationalitäten, unterschiedliche Kulturen etc.
Nicht jeder versteht sich mit dem Anderen, so kann es schon mal Rangeleien geben.
Eine Frau – genannt „Rheuma-Tante“ – hat einem Kollegen – genannt „Bananenbieger“ – eine Flasche Shampoo auf den Tisch gestellt, als dieser noch nicht im Raum war.
Dieser hat wohl streng nach Schweiß gerochen, da er sich – so vermutet man – nicht regelmäßig bade bzw. dusche o.ä.
Der Bananenbieger regte sich erstmal auf und beschuldigte eine andere Personen, mit der er auch schon öfters Zoff gehabt hatte.

Was die Flasche Shampoo aussagen sollte, ist klar…

Warum ist die Rheuma-Tante nicht einfach zum Bananenbieger gegangen und hat mit ihm gesprochen?

Jemandem etwas anonym hinzustellen, ist kein ehrenhaftes Verhalten.

Undankbarkeiten

In einer Nachbarstadt wurde vor einiger Zeit eine neue Ausstellung eröffnet.
Die Renovierungsarbeiten der alten Räumlichkeiten, in denen die Ausstellung seit Anfang November 2006 residiert, wurden durch Ein-Euro-Kräfte (politisch korrekt : Brückenjobber) und Freiwillige durchgeführt. Materialien wie Farbe, Rigipsplatten, Mörtel, die Fußbodenbeschichtung etc. wurden zu sehr großen Teilen durch Spenden oder durch Sponsoren beschafft.
Die Personen, die in der Ausstellung nun Aufsicht führen bzw. Hilfestellungen geben, Reparaturarbeiten an Exponaten durchführen oder leitende Aufgaben wie Kundenpflege leisten sind Freiwillige, Ehrenamtliche und Ein-Euro-Jobber.
Die Ein-Euro-Jobber bekommen ihren „Lohn“ (politisch korrekt: Mehraufwand) direkt von der Arbeitsagentur bzw. der Arbeitsgemeinschaft Sozialgesetzbuch Teil 2 (ARGE) überwiesen.
Dem Träger der Ausstellung, einem gemeinnützigen Verein, entstehen und entstanden keine Kosten.
Die Miete für die Ausstellungshallen, ebenso die Nebenkosten, müssen durch Eintrittsgelder und den Erlösen aus der Cafeteria und dem Laden erwirtschaftet werden.
Da in der Anlaufphase der Ausstellung noch nicht die erwarteten Besucherzahlen zustande gekommen sind, muss auf Rücklagen zurückgegriffen werden.
Die Rücklagen entstanden durch Spenden.
Nun hat sich der Vorsitzende des Trägervereins beklagt, dass die Ausstellung und deren Finanzierung nicht wie erwartete vonstatten gingen.
Er kam auf die Idee, dass die Ehrenamtlichen und Freiwilligen sowie die Ein-Euro-Jobber den Kaffee, den sie während des „Dienstes“ konsumieren, bezahlen.
Er stellte eine Spardose mit der Aufschrift „Kaffeekasse Mitarbeiter“ neben der Kaffeemaschine auf.
Man bedenke Folgendes!
Die Ehrenamtlichen und Freiwilligen leisten unentgeltlich „Dienst“. Ihnen entstehen auch Fahrtkosten.
Wie weiter oben schon erwähnt, entstanden dem Trägerverein kaum Kosten, weil auch die Exponate Spenden von Unternehmen waren. Des Weiteren steht eine große Bank als Hauptsponsor hinter der Ausstellung. Auch die Webseite der Ausstellung wurde kostenlos zur Verfügung gestellt.
Kosten entstehen also „nur“ durch die Miete, Heizungskosten, Wasser u.ä.
Wenn man nun den Kaffee berechnet, der konsumiert wird, ist dies ein Tropfen auf dem heißen Stein. Eine vergleichende Relation gibt es nicht.
Das Verhalten des Vorsitzenden des Trägervereins und Leiter der Ausstellung bezüglich der „Finanzierung des Kaffees“ kann mit einem Wort absolut treffend beschrieben werden:

U n ⅾ a n k b a r k e ⅰ t

Computervirus

Virus-Warnung: E-Mail von der GEZ

Momentan macht eine angebliche E-Mail der Gebührendeinzugszentrale die Runde.
Die E-Mail schürt gezielt Angst vor der sog. -Pauschale der GEZ.
Wenn der Empfänger die angebliche Rechnung öffnet, installiert sich auf dem PC ein Virus.

Die gefälschte E-Mail enthält u.a. diesen Text:

Sehr geehrter GEZ-Kunde,

die Gesamtsumme für Ihre Rechnung im Monat Dezember beträgt 445,99 Euro.
Anbei erhalten Sie den detaillierten Nutzungsnachweis in der beigefügten Datei.
Bitte beachten Sie, dass diese Rechnung einen Zuschlag beinhaltet, der durch das nicht rechtzeitige Anmelden der Internetverbindung entstanden ist.
Der Unterlassung rechtzeitiger Einwände gilt als Genehmigung.
Weitere zum Widerspruch finden Sie ebenfalls im beigefügten Dokument.

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