Klarsicht

Standpunkt

Auch wenn es für manche Leute hart ist …

Syntronica.net – SynPress ist K E Ⅰ N E Bettel-Plattform.

Oftmals habe ich schon Kommentare, „Grüße“ und E-Mail bekommen, in denen mir Leute ihr Leid klagen.
Dagegen ist nichts einzuwenden.

A B E R !

Ich werde in meinen Blogs – Syntronica.net ist nicht mein einziges –

K E Ⅰ N E Bettelbriefe oder Ähnliches

veröffentlichen.

Natürlich gehen mir Schicksale von (armen) Menschen nahe, doch dieses Blog ist keine Bettelplattform.
Leute, die mich kennen, wissen, dass ich sehr sozial eingestellt bin.
Ich war selbst schon arbeitlos und finanziell am Rande der Existenz.

Ich werde aber keine Aufrufe hier veröffentlichen, in denen um „Spenden“ aufgerufen wird, auch nicht, wenn Personen kein Geld haben und diese Art von als Betteln benutzen.

Wenn man wirklich kein Geld hat, bringt es uuunheimlich viel, wenn man im Zeit verbringt und damit Geld verplempert…

Wie wäre es, in einer solchen prekären Situation den Onlinezugabe zu kündigen und sich von dem gesparten Geld Lebensmittel o.ä. zu kaufen?

Kupferspulen – Strahlen – some rights: http://www.pixelio.de

Vor einiger Zeit hatte ich bereits über Kupfermatten, die gegen Erdstrahlen helfen sollen, berichtet.
Gestern habe ich wieder die Kupfermatten-Anzeige, die sich in Revolverblättern über zwei Seiten erstreckt, gesehen.
Auf der zweiten Seite sind im Gegensatz zum vorigen Mal noch mehr Dankesschreiben abgedruckt.
Wahrhaft erstaunlich, was die Kupfermatte doch alles vermögen zu lindern. Das hatte ich vergessen.
Ich bin jedenfalls nun besser informiert, was genau Erdstrahlen sind und wie Störungszonen entstehen. Und was man dagegen machen kann.

Weiterlesen

Galileo-wikipedia

„Eppure si muove“, soll Galileo Galilei als Abschluss seines „Widerrufs“ gesagt haben …

Galileo Galilei, bahnbrechender Naturwissenschaftler auf den Gebieten , und Astronomie, wurde am 15. Februar 1564 in geboren und starb am 8. Januar 1642 in Arcetri.
Galilei war ein Anhänger des heliozentrischen Weltbildes, was aussagte, dass sich nicht, wie es Meinung der katholischen war, die Sonne um die Erde drehte, sondern die Erde um die Sonne. Dieses Weltbild wurde im Nachhinein auch „kopernikanisch“ genannt.
1616 wurde ein Buch des Klerikers Foscarini von der Inquisition verbannt, da dort zu lesen war, dass das Weltbild der Kirche und das kopernikanische sich nicht ausschließten. Auch das Buch von Kopernikus, das die Sonne in den Mittelpunkt des Planetensystems stellte, wurde „suspendiert“, d.h. man durfte dieses Buch kritisieren aber nicht (mehr) verbreiten.
1632 veröffentlichte Galilei das Buch „Dialogo sopra ⅰ due Massimi Sistemi del Mondo Tolemaico e Copernicano“ (Dialog über die zwei wichtigsten Weltsysteme, das Ptolemäische und das Kopernikanische). Dieses Buch sammelte objektiv Gründe für und gegen beide Systeme.
1633 schritt die Inquisition gegen das Buch ein, weil das von der Kirche verbreitete Weltbild nicht ordentlich genug verteidigt worden sei.
Über dies hatte Galilei gegen Papst Urban einen Seitenhieb verteilt, indem er dessen Spruch, man könne eine Theorie nie über dem vorhergesagten Ergebnis nachweisen, weil Gott sich jederzeit einmische könne und das Ergebnis ändern könne.
Galilei musste im Inquisitionsprozess seine „Fehler“ verfluchen. So entging er dem Scheiterhaufen und wurde zu Kerkerhaft bis an sein Lebensende verurteilt.

Dass Galilei „(Und) sie dreht sich doch“ (Eppure si muove) bezogen auf die Rotation der Erde um die Sonne als Abschluss seiner „Fehlerverfluchung“ gesagt haben soll, ist sehr zweifelhaft.
Andere Quellen glauben, dass er es gesagt haben sollte, als er den den Raum verließ, in dem der „Prozess“ gegen ihn stattgefunden hatte.

Galilei war durch seine Selbstverleugnung haarscharf dem Tod durch Verbrennen auf dem Scheiterhaufen entgangen.
Hätte er „Eppure si muove“ gesagt, hätte er ja behauptet, dass er das kopernikanische Weltbild weiterhin für korrekt halte. Damit wäre er dem Tode nicht entkommen.

1979 ordnete Papst Johannes Paul Ⅱ. eine Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Galilei an.
Am 5.7.1984 wurde der Fall mit einer halbherzigen Rehabilitation Galileis abgeschlossen.
Erst 1992 wurde Galilei offiziell von der katholischen Kirche rehabilitiert.

Aha!

Heute in der Bäckerei in :

Nachdem ich Brötchen geordert hatte, schaute ich, ob ich noch etwas nehmen sollte.
Mein Blick fiel auf etwas Gebackenes.
Die Bedienung fragt: „Noch etwas?“
„Ja“, antwortete ich und zeigte auf ein gedrehtes Gebäck, „So eine Stange, bitte!“
Während die Bedienung das Gebäck einpackte, schaute ich mir die Schilder am Tresen an.
Dort standen schwäbische Wörter wie Burlis, Weckle, Zwiebele, Knausern etc.
Ich fragte: „Wie heißt dieses Gebäck?“ und wartete auf einen schwäbischen Ausdruck.

Die Bedienung sagte: „Gedrehte Käsestange mit Sesam.“

Auf den Punkt gebracht

„Was gibt es heute zu Mittag?“

„Schweinefilets mit Waldpilz-Sauce.“

„Warum?“

„Warum nicht?“

„Gut, das ist natürlich ein Grund.“

Der Hofnarr - Kurioses aus der Welt

Ja, die Schule …

Und die Schüler, die aaarrrmen Schüler …

Im war eine Diskussion über die Schulen. Im Vorspann wurden einige Schüler auf die Schule angesprochen.
Einer sagte etwas, was mir doch sehr zu denken gab:

„Das Schlimmste sind die Diktate. Da muss man immer sooo denken. Und dann kommt schon das nächste Wort.“

Muss man dazu noch etwas sagen?

Bibel - Licht

Zwischen Karneval – schwäbisch: „Fasnet“ – und Ostern ist Fastenzeit.
„Fasten“ ist eine katholische Tugend.
So hat Papst Benedikt XVI. auch zur Fastenzeit in diesem Jahr ein Statement abgegeben.
Er rief zum „Medien-Fasten“ auf, d.h. dass die Katholiken auf , , und dergleichen verzichten sollten, um – so der Papst – „in sich“ zu kehren.

Vielleicht meint er auch nur, man solle nicht mehr Radio Vatikan hören …

Standpunkt

In Schülerforen im wird über den Schulalltag diskutiert.
In manchen gibt es auch eine Liste mit Lehrern, die man bewerten kann, ob sie beliebt oder unbeliebt sind.
Ein Lehrer hat diese Schülerforen – und vor allem dieser Abstimmungen – für sich entdeckt.
Er hat die vielen Beiträge gelesen und sah auch die Umfrage.
Ob der Lehrer in der Bewertung der Schüler nicht wie erwartet abgeschnitten hatte, ist nicht bekannt. Er hat sich jedoch entschieden, die Abstimmung zu führen.
Er meldete zwanzig bis dreißig neue Benutzerkonten in dem Forum an und loggte sich nacheinander mit diesen ein und bewertete genau immer einen Lehrer mit „sehr beliebt“.
Was dabei herauskam, liegt auf der Hand. Die Abstimmung wurde durch eine Realperson, die sich (unbekannt für andere) als zwanzig, dreißig virtuelle Personen ausgab, manipuliert.
In einem anderen Forum schlug er bei einer ähnlichen Abstimmung noch einen Lehrer vor, der in die Liste aufgenommen werden sollte, und bewertete diesen von ihm vorgeschlagenen Lehrer wieder mit zwanzig, dreißig virtuellen Personen, hinter die wieder nur eine Realperson, der Lehrer, steckte, was aber wieder niemand wusste.
Dies war für den Lehrer nun der ultimate Beweis, dass Abstimmung in Foren generell Humbug seinen und die Ergebnisse keine Aussage besäßen.
In Foren ist es so, dass pro Benutzer (virtueller Person) eine E-Mail-Adresse erlaubt ist, man bekommt also nach der Registrierung eine Bestätigungsmail mit einem Aktivierungscode. Personen, die nun mehrere E-Mail-Adressen haben, können sich mehrere Benutzer anlegen. Das ist nichts Neues.
Wegen dieser Fakten steht für den Lehrer nun fest, dass die Abstimmung in keinster Weise aussagekräftig sind.
Welche Schüler macht sich denn die Mühe, zig Benutzerkonten anzulegen, um Ergebnisse zu verfälschen?
Niemand, denn der Aufwand ist einfach zu groß.
Wenn man nur darüber nachdenkt, welche „Schlussfolgerungen“ der Lehrer gezogen hat, wird man dem zustimmen können.
Der Lehrer hat aber vor vorne herein vorgehabt, Abstimmungen zu manipulieren.
Warum eigentlich?
Die ganze „Sache“ hat nur eine Intention, nämlich die, den Schülern das Recht abzusprechen, ihre Lehrer zu bewerten.
Dies zeugt von hoher und Kritikunfähigkeit, die damit einhergeht.

Der Hofnarr, immer nah an der Realität

„Das ist Wahnsinn … und bei uns zu kleinen Preisen!“, trällern piepsige Stimmen aus dem .
Lange schon habe ich überlegt, was es damit auf sich hat.

Nun weiß ich es!

Es gibt einen Discounter, bei dem man Wahnsinn kaufen kann.

wahnsinn1

Gut, der ist nicht gerade billig, aber man bekommt schon einen Tobsuchtsanfall dabei, inklusive eben.

Für den, der nicht so anspruchsvoll ist, geht es auch billiger.

wahnsinn2erpack

Einmal richtig laut schreien und das war es dann fürs Erste.
Der zweite Anfall von Wahnsinn ist inklusive beim Zweierpack.

Das Problem ist, dass das Wahnsinnsangebot nicht immer zu haben ist.

wahnsinn-kurzezeit

Der Superbilligwahnsinn ist nur für kurze Zeit zu haben.

Die Frage, die ich mir stelle, ist, wie lange der Wahnsinn haltbar ist.
Schließlich müssen sich die Klapsmühlen mehr Personal zur Verfügung stellen und mehr freie Betten in die Zimmer stellen bzw. die Gummizellen schon im Vorfeld säubern.
Und was passiert, wenn das Haltbarkeitsdatum Wahnsinnsdatum abgelaufen ist?

Im Katalog gibt es mehrere Preisklassen:

  • Der einfachen, billiger Wahnsinn für 1,11 Euro, sozusagen das Einsteigerpaket. Einmal abdrehen, nach zehn Minuten ist wieder alles in Ordnung. Polizeieinsatz und Abholen mittels Krankenwagen ist nicht dabei und auch nicht nötig.
  • Das schon etwas teurere Zweierpaket für 3,99 Euro, denn einmal Wahnsinn kostet hier immerhin schon 1,995 Euro. Dafür gehört schon lautes Schreien dazu. Auch hier ist noch kein Polizeieinsatz dabei.
  • Bei dem etwas besseren Paket für 7,99 Euro darf es dann schon etwas heftiger sein. Die Nachbarn rufen von sich aus schon die Polizei, die sich dann aussuchen kann, ob sie kommt.

Es geht dann weiter mit den Angeboten bis zum Luxus-Paket:

  • Das Wahnsinn spaket für 15,99 Euro. Automatisch wird beim Öffnen des Pakets mittels eines Sensors die Polizei gerufen, die dann schlichtet.
  • Weiter geht es mit dem großen Wahnsinn für 24,99 Euro. Die automatisch eintrudelnde Polizei wird von einem Psychologen begleitet, der alles wieder hinbiegt.
  • Das Luxus-Paket kostet sage und schreibe 99,99 Euro, enthält neben dem obligatorischen Polizeieinsatz, die Abholung mit dem Krankenwagen, eine maßgeschneiderte Jacke mit Ärmelfesseln auf der Rückseite und auch schon dreimal täglich Wasser, Brot und Psychopharmaca. Aber auch ein Amoklauf ist dabei, wahlweise mit asiatischem Metzgermesser oder Kettensäge.

Also für jeden etwas dabei!

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Der Dax ist gefallen, um knapp 400 Punkte.

Panik ist sichtbar in den Augen der Aktionäre, Angstschweiß steht ihnen auf der Stirn. Vor Angst verkaufen sie ihre Aktien.

Bonzen kaufen Aktien, um sich unstillbar bereichern zu können.
Bedingt durch die „Hypothekenkrise“ knallt es jetzt.
Doch die „Hypothekenkrise“ ist nicht einfach mal so gekommen, sondern ist von eben denen nimmersatten Aktionären gemacht, die jetzt laut losheulen und mit Panikattacken im Bett liegen und bibbern.
Sie bekamen den Hals nicht voll und kauften und kauften – Beteiligungen an Risikogeschäften noch und nöcher, ohne auch nur Rücklage oder Abfederungen zu schaffen.
Das war ihnen ja egal, Hauptsache mehr, mehr, mehr.
Dann ging als Knall auf Fall.
Die Risikogeschäfte gingen in die Hose, Verluste ohne Unterlass.
Bankenpleiten!
Das kommt davon, wenn man den nur orgiastisch nach dem Geld schaut und nicht mal mitbekommt, dass das Verlustrisiko immer steigt.

Sollen wir Mitleid mit den Börsenspekulanten haben?

Nein!

Um sich zu bereichern, kaufen Leute Aktien. Lange Zeit haben sie Gewinne. Dann gibt es Stagnation und wohlmöglich Verluste. Sofort verkaufen sie ihre Anteile.

Wo ist die Loyalität?

Sowas kennen die Aktionäre nicht. Bringt eine Aktie nichts mehr oder nicht mehr soviel wie gewohnt, werden sie sauer auf ihr finanzielles Aphrodisiakum namens Aktie, und heulen laut, während sie verkaufen und andere in den Ruin treiben bzw. andere mitreißen in den Ruin.

Wer den Hals nicht voll genug kriegen kann, hat es nicht anders verdient, als zu verlieren.

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