Klarsicht

Wir haben ja schon öfters hier über die sog. „rumänische Bettelmafia“ berichtet.
Kriminelle schaffen arme Menschen illegal nach und zwingen sie dazu, nach Geld zu betteln. Die Bettelnden müssen das Geld aber abgeben und bekommen so gut wie nichts davon, ab und zu etwas zu essen. Die „Bettel-Mafia“ verdient das Geld, die Bettelnden nicht.

Heute saß wieder ein Möchtegern-Bettler vor dem Eingang eines Lebensmitteldiskounters in . Wir meldeten dies bei der Security, mussten jedoch beim Verlassen bemerken, dass der angeblich arme Mann immer noch dort war.
Als eine Frau dem Mann etwas zustecken wollte, intervenierte ich.
Die Frau hielt kurz inne, als ich sagte, dass dies kein echter Bettler sei, sondern zur „Bettel-Mafia“ gehöre, drückte ihm das Geld in die Hand und meinte zu mir: „Er behält es aber für sich.“.
„Nein“, erwiderte ich, „er bettelt für die kriminelle Bettel-Mafia … mal hier, mal da, in verschiedenen Städten …  Er muss alles abgeben. Kriminelle verdienen, er nicht.“

Die Frau wiederholte, dass er es ja für sich behalte.
Er sagte ihn gebrochenem Deutsch, dass er drei Kinder habe.
Ich schüttelte den Kopf: „Voriges Mal hattest Du vier. Du bist ein Betrüger.“

Die Frau entschied sich, den „armen Mann“ in Schutz zu nehmen und wollte keinen Widerspruch wahrnehmen. Wir gingen weiter und sahen, wie die Frau über uns „schlimme und herzlosen Menschen“ schimpfte.

Als wir aus dem Parkhaus fuhren, war der „Bettler“ plötzlich verschwunden.

 

Nachtrag, 17.1.2019
Als wir heute wieder dort einkaufen waren, verschwand plötzlich jemand vom Eingang, als er uns sah. Es war der angebliche Bettler.

 

Bildquelle: Pixelio.de/Hofschläger

Roll over Beethoven

„So wie das Eisen außer Gebrauch rostet und das still stehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung..“

Leonardo Da Vinci

Roll over Beethoven

„Im Winter wird jedes Lächeln zum hellsten Licht.“

Monika Minder

Wir wünschen ein Frohes Neues Jahr!

Roll over Beethoven

„Wer jetzt noch den „Spiegel“ liest, ist entweder Angehöriger, dumm oder wird erpresst.“

Wir sind stolz, verkünden zu dürfen, dass wir kurz beim Jahresrückblick von „SWR Heimat“ zu sehen sind.
Wir erscheinen direkt hinter dem Tatort-Kommissar von .

Wir hatten dem Südwestrundfunk (SWR) auf Pfingsten  ein Interview über die Kulturbewegung gegeben.

 

„Advent und Weihnachten ist wie ein Schlüsselloch, durch das auf unsren dunklen Erdenweg ein Schein aus der Heimat fällt“

Friedrich von Bodelschwingh

Morgens gegen acht in am Sterncenter

Vier Personen, eine Frau und drei Männer, treffen sich und besprechen den Tag.
Sie tragen Taschen bei sich, in denen sie diverse Utensilien haben.
Einer der Männer greift in seine Tasche und verteilt dann leere Pappbecher – „Kaffee-To-Go-Becher“ – an die anderen drei.
Sie legen noch etwas Kleingeld hinein, dann verschwinden sie und gehen ihrer „Tätigkeit“ nach.

Etwas später sitzen sie verteilt an der Mercedesstraße vor dem Sterncenter, am Busbahnhof und vor den Geschäften gegenüber des Sterncenters herum und betteln.
In bestimmten Abständen kommen immer wieder die glichen Personen vorbei. Diesen stecken die „Bettler“ ihre eingesammelten Almosen zu.
Manchmal stehen die „Bettler“ auch auf und treffen sich mit „Einsammlern“. Wir haben diese Geldübergabe in Stuttgart in der Arnulf-Klett-Passage beobachtet.

Diese „Bettler“ werden gezwungen, Geld zu sammeln. Das gehört zum miesen Spiel der sog. „Bettel-Mafia“.
Diese schickt Arme oder auch Behinderte von Bulgarien oder Rumänien und anderen osteuropäischen Staaten nach , damit sie betteln gehen.
Die Intention ust keine andere, als Leute als Bettler auf die Strraße zu schicken und sich das Geld einzuheimsen.

Eine bekannte Rolle dieser „Bettler“ sind die angeblich trauernden Mütter, die manchmal rufen: „Meine Kind in Skopje“ und dann lautstark weinen.
Dies ist nur eine einstudierte Rolle, ebenso die Krüppel, die in gebückter Haltung mit Krücken durch die Einkaufsstraßen schleichen.

Wir geben schon seit langem nichts mehr.

Roll over Beethoven

„Die Adventszeit ist eine Zeit, in der man Zeit hat, darüber nachzudenken, wofür es sich lohnt, sich Zeit zu nehmen.“

Gudrun Kropp

Allen einen schönen Nikolaus-Tag!

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