Kirche

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Standpunkt

Diözesensprecher Voß hat seinen Nazi-Vorwurf gegen Claudia Roth zurückgenommen.
Nachdem die Ober-Grüne, Claudia Roth, den augsburger Bischof Mixa heftigst für dessen reaktionäre Einmischung in die Familienpolitik der Bundesregierung angegriffen hatte, hatte Voß gekontert, Claudia Roth Worte seien faschistoid gewesen und ihre Polemik sei genauso hetzerisch gewesen wie die, die die Nazis gegen die Kirche benutzt hätten.
Auch seine Aussage, die Grünen seien für Christen nicht mehr wählbar, hat er relativiert. Er sagte, er sei nur verärgert gewesen und seine diesbezügliche Aussagen sollten nicht verallgemeinert werden.

Gestern hat der CSU-Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag, Georg Schmidt, Voß aufgefordert, sich für den „Ausrutscher“ zu entschuldigen.

Es geschehen anscheinend noch Wunder!

Leicht verärgert

Vor kurzem ist herausgekommen, dass Bischof Müller, Regensburg, einen Priester in Riekofen auf Kinder losgelassen hat, von dem bekannt war, dass er wegen Kinderschändung – politisch korrekt: Kindersmissbrauch – verurteilt war.
Angeblich war der Priester als geheilt aus der Psychiatrie entlassen worden.

Man hätte ihn nicht als Priester einsetzen dürfen, alleine schon wegen der Messdiener.

Als die Sache herauskam, hat der zuständige Bischof erstmal geschwiegen und die Aussage verweigert.

Heute versuchte er, sich wieder reinzuwaschen.

Er ist sich keiner Schuld bewusst. Er sagte sogar, dass Jesus Jünger berufen habe, die ihn später verraten hätten.

Darauf angesprochen, man hätte den pädophilen Priester irgendwo anders einsetzen können, meinte er: „Es gibt keine kinder‑ und jugendfreien Räume. Auch im Altersheim besuchen die Enkel ihre Oma und im Gefängnis kann man den Kindern der Angestellten begegnen.“

Mir läuft die Galle fast über.

Standpunkt Neo-Tronica

Trotz herber bezüglich seiner Äüßerung zu „entarteter Kultur“ sieht Kardinal Meisner keine Veranlassung zurückzurudern.
Kritik interessiert ihn nicht. Er bleibt bei seiner Meinung, dass der Ausdruck „entartete Kultur“ angebracht gewesen wäre.
Momentan verweilt er in Rumänien. Von da aus hat er sich nicht hierzu geäußert.

Bischof Fürst, Vorsitzender der Publizistischen Kommission der Bischofskonferenz, sagte dazu nun: „Diese durch die Nationalsozialisten geprägte Begrifflichkeit beschwört den Horizont schlimmer Exzesse der Barbarei und fürchterlicher Schicksale von Künstlern und Schriftstellern herauf.“
Bischof Fürst betonte , dass dies seine eigene Meinung und nicht die der Bischofskonferenz sei.

Ein Sprecher des Erzbistums Köln meinte, dass Meisner die ganze Gesellschaft gemeint habe, die entgöttlicht sei. Der Sprecher meinte aber auch kleinlaut, dass Meisner, wenn dieser gewusst hätte, welche Empörung er damit ausgelöst hätte, wohl einen anderen Begriff benutzt hätte.

Die Deutsche Bischofskonferenz schwieg zu der Äußerung Meisners beharrlich.
Es ist zu hoffen, dass die sie sehr bald Stellung nimmt.
Auch eine Rüge Meisners durch sie sollte stattfinden.

Das Kreuz (mit) der Kirche

Papst Benedikt XVI. war vor Kurzem in Brasilien, um u.a. auch eine Bischofskonferenz zu eröffnen.
In Lateinamerika sind die Hälfte der Katholen, und so war es für den Papst etwas Besonderes, nach Brasilien zu fahren.
Er hielt natürlich – Wie sollte es auch anders gewesen sein? – mehrere Messen mit mahnenden Predikten.
Ein besonderes Auge hatte er auf die evangelischen Kirchen in Lateinamerika, insbesondere die evangelischen Freikirchen.
Da die Katholische gerade in Lateinamerika viele Gläubige verliert, ziehen die evangelischen (Frei‑) Kirchen viele „Abtrünnige“ zu sich herüber.
Christen sind Christen, aber gerade dies gilt nicht für den bzw. bei dem Papst.
Anstatt darüber nachzudenken, warum der Katholischen Kirche weltweit die „Schäflein“ weglaufen, übt er scharfe an der aggressiven Abwerbungtaktik der, wie er es nennt, Sekten.
Wenn die Katholische Kirche so unfehlbar und perfekt ist, wie der Papst immer behauptet, warum können dann die Evangelen so viele Katholen an sich ziehen?
Wenn die Katholen so stark im Glauben wären, träten sie bestimmt nicht über …

13. Mai 1981: Attentat auf Papst Johannes Paul Ⅱ.

Papstattentat

Am 13. Mai 1981 jubelten Zehntausende Johannes Paul Ⅱ. auf dem Petersplatz in Rom zu.
Wie immer suchte er den Kontakt zu den Menschen, lachte, winkte, schüttelte Hände.
Und dann geschah es.
Aus der Menge der fröhlichen Gläubigen schoss der Attentäter Ali Agca auf den Papst.
Sicherheitsbeamte warfen sich schützend über Johannes Paul II., der Täter wurde an Ort und Stelle überwältigt.

Ali Agca gestand die Tat – doch wer waren die Hintermänner, die Auftraggeber?
Angeblich wollte der bulgarische Geheimdienst im Auftrag Moskaus Johannes Paul II., den Antikommunisten und polnischen Patrioten, beseitigen.
Ali Agca schweigt bis heute.

Ein Jahr nach der Tat besuchte der Papst den Täter im Gefängnis und vergab ihm.
Eine große Geste – auch ein politisches Signal?
Nichts an dieser Tragödie war Zufall, aber vieles bleibt bis heute Spekulation.

Papst Benedikt XVI.

Vor einem Jahr wurde Josef Kardinal Ratzinger zum Papst gewählt.

Betend, flehend Weitere Informationen auf der Web-Seite des Vatikans

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