Ironie

Tüte

Lustvoll devot steht der Masochist mit gebückter Haltung vor dem Sadisten und bettelt: „Quäl mich, bitte, bitte, quäl mich!“
Mit herrisch-brutalem Tonfall antwortet der Sadist: „N E Ⅰ N !“

Während eines Bewerbungstrainings fragte die Trainerin einen Kursteilnehmer, welche weiterführende Schule er besucht habe.
Die Antwort war: „Auf der Realschule habe ich einen Abgang gekriegt.“
Breit grinsend entgegnete die Trainerin: „Das wollte ich jetzt eigentlich nicht wissen.“

Kreatives

Als Kuhstall wird auch der Bereich bezeichnet, der sich bei angezogener Hose hinter dem Reißverschluss befindet.
Als „offenen Kuhstall“ bezeichnet man die Tatsache, wenn der Reißverschluss an der Hose – meist unbemerkt vom Träger der Hose – geöffnet ist.
Da es peinlich ist, mit offenem Kuhstall herumzulaufen, gibt es von den Mitmenschen mehr oder weniger Hinweise und Floskel, die darauf hinweisen.
Ein Kollege meinerseits wurde von einem anderen auf eine sehr kreative Weise darauf hingewiesen, dass der Kuhstall nicht geschlossen war.
„Offen gestanden gefällt mir deine Hose nicht.“

Andere Länder, andere Sitten …
Während einer lockeren Pause schaute sich ein neuer „Kollege“ die Telefonliste an.
Weil sich manche dort nur mit Vornamen verewigt hatten, fragte der Neue einen anderen: „Wie ist Dein Nachname?“
„Ich habe keinen“, antwortete der Angesprochene.
„Das glaube ich nicht“, entgegnete der Neue.
„Doch, doch“, nickte der andere, „ich komme aus Molwanien und wir haben nur einen Namen, den Vornamen eben.“
Irritiert wurde er angeschaut und der Neue fragte: „Moldawien? Das ist doch in Russland.“
„Nein! Molwanien, nicht Moldawien. Molwanien, das Land des krampfhaften Lächelns, wie es in der Landessprache heißt, war aber auch eine Sowjetrepublik. Molwanien liegt zwischen dem Ural und Europa. Landesüblich haben wir eben nur den Vornamen, der bei uns eben Rufnamen heißt, weil sich bei einem Namen jawohl Vor‑ und Nachname erledigt hat.“
„Ah ja“, bestätigte der Neue und glaube auch den Unsinn, weil der „Molwanier“ so glaubwürdig und treuherzig geschaut hatte. Dann wandte er sich an die Tischnachbarin des „Molwaniers“ und fragte: „Und wie heißt du mit Nachnamen?“
„Wieso?“ fragte diese genervt.
„Weil Dein Nachname auch nicht hier auf der Liste steht.“
Bezüglich dessen, dass der Neue sich innerhalb kürzester Zeit in der Gruppe unbeliebt gemacht hatte, meinte die Angesprochene: „Ich komme auch aus Molwanien.“

Sprung ins Tintenfass

Bei einer „Job-Plus-Maßnahme“ wurden – wie bereits berichtet – Tests und ein Diktat geschrieben.
Man sollte natürlich annehmen, dass die Trainer bzw. Dozenten zumindest der deutschen Sprache mächtig sind.
Mitnichten!
Und mit Neffen auch nicht!
Vor einem Diktat fragte ein Kursteilnehmer, ob für das Diktat die aktuelle Rechtschreibung gelte. Die Dozentin bestätigte dies.
Als nun die Lösung besprochen und Wörter auf die Tafel geschrieben wurden, fragte eben jener Kursteilnehmer, warum „Pommes frites mit Mayonnaise“ denn nun falsch sei und „Pommes frites mit Majonäse“ richtig.
Die Dozentin meinte, dass es laut der neuen Rechtschreibung „Majonäse“ zwingend notwendig sei, die eingedeutschte Art zu schreiben.
Der Kursteilnehmer legte Veto ein, indem er sagte, dass die neue Rechtschreibreform – gültig ab 2006 – rechtschreibungstoleranter sei.
Dem Kursteilnehmer stieß auch auf, dass die Schreibweise „kennenlernen“ angeblich falsch und laut Dozentin „kennen lernen“ (zwei Worte) richtig sei.
Ebenso intervenierte er bei der angeblich einzig richtigen Schreibweise „Bestellliste“, da er sich sicher sei, dass „Bestell-Liste“ genauso richtig sei.
Die Dozentin stellte sich stur und spielte mal wieder ihre Arroganz aus, und der Kursteilnehmer konnte sich nicht wehren, weil er nur einen nicht aktuellen elektronischen Duden bei sich hatte.
Zu Hause schaute er in seinen neuen Duden vom August 2006 – den aktuellen – und stellte fest, dass die Dozentin unrecht hatte.
Laut aktuellem Duden gab es tatsächlich eine höhere Toleranz bei der Schreibweise.
So ist z.B. sowohl „kennenlernen“ als auch „kennen lernen“ korrekt. Das Gleiche gilt für „Mayonnaise“ und „Majonäse“ sowie für „Bestellliste“ und „Bestell-Liste“.
Der Kursteilnehmer drückte der Dozentin am nächsten Morgen den aktuellen Duden in die Hand, was ihr nicht wirklich beliebte.
In der Pause saß die Dozentin im sog. Lehrerzimmer und die Tür stand einen Spalt offen.
Was konnte man sehen?
Die Dozentin korrigierte die am Vortag geschriebenen Diktate und schaute sehr oft in den Duden – Ausgabe August 2006.

The Joker

Vor einigen Tagen saß ich wegen eine sehr starken Erkältung im Wartezimmer beim Arzt.
Irgendwann betrat ein alter Mann die Praxis und meldete sich an.
„Sie können sofort mitkommen“, meinte die medizinisch-technische Assistentin, „In Ihrer Akte steht, dass Sie heute mit EKG dran sind.“
„Nein, nein“, winkte der Mann ab, „heute ist es mir zu kalt.“

Joker

Vater Staat und Mutter Natur

Während einer Diskussionsrunde ging es darum, wer von Arbeit profitiere, z.B. man selbst, der Partner, die Familienmitglieder, der Arbeitgeber etc.
Die Diskussionsleiterin fragte irgendwann: „Wer profitiert noch?“
„Vater Staat“, sagte jemand.
„Und gibt es noch jemand, der profitiert?“ hakte die Diskussionsleiterin nach.
Als spontane Antwort kam: „Mutter Erde.“

Ein wütender Syntronica

Der „Bauhof der Sinne e.V.“ ist ein gemeinnütziger Verein, der die Ausstellung „Physik zum Anfassen“ organisiert hat.
Auch die Ausstellung wird im Allgemeinen „Bauhof der Sinne“ genannt.

Bei der Arbeitsgemeinschaft Sozialgesetzbuch Teil Ⅱ (ARGE SGB Ⅱ) ist dies jedoch nicht so einfach.
Der „Bauhof der Sinne“ hat zusammen mit seinem Kooperationspartner Anforderungsprofile für sog. „Brückenjobber“ – das ist das politisch korrekte Wort für Ein-Euro-Jobber – erstellt, die der „Bauhof der Sinne“ beschäftigen möchte. Darunter fallen z.B. Personen, die Führungen beiwohnen, den Besuchern physikalische Zusammenhänge erklären, aber auch Personen, die im Laden und in der Cafeteria arbeiten.
Nun begab es sich vor kurzem, dass die ARGE SGB Ⅱ diese Stellen besetzen wollte.
Sie schickte jemanden beim „Bauhof der Sinne“ vorbei.
Dieser kam auch gerade zu der Zeit, als beim „Bauhof der Sinne“ zwei Schulklassen zu Besuch waren.
Die beiden Verantwortlichen für die Ausstellung sprachen kurz mit ihm und wunderten sich danach doch sehr, nicht über den Bewerber.
Die Essenz des Bewerbungsgesprächs soll nun kurz nachgestellt werden.
Der Bewerber war etwas verstört, was man verstehen kann.
„Schön, dass wir nun jemanden für «Physik zum Anfassen« gefunden haben“, sagte der Ausstellungsleiter.
Der Bewerber schaute überrascht und meinte: „Ich habe aber keine Ahnung von Physik.“
„Naja, das müssen Sie auch nicht unbedingt. Wir wachsen alle hinein. Wir wissen auch nicht alles. Die Kinder sollen ja auch selbst überlegen, wie etwas funktioniert. Sie müssen nur offen für Neues sein und mit Kindern umgehen können.“
„Ich habe keine Kinder“, antwortete nun der Bewerber.
„Kein Problem“, sagte der andere Museumsverantwortliche, „ich habe auch keine Kinder. Man gewöhnt sich daran und es macht sogar Spaß. Welchen Beruf haben Sie eigentlich?“
„Maurer“, kam eine schnelle Antwort, „die ARGE hat mir gesagt, dass ich hier beim Bauhof als Maurer arbeiten soll.“
Die beiden Verantwortlichen wechselten einen verwirrten Blick und begriffen dann.

„Bauhof der Sinne“ – „Städtischer Bauhof“ – Maurer!

Den Bewerber traf keine Schuld. Er kam im guten Glauben, im „Bauhof der Sinne“ als Maurer eine Anstellung zu finden und musste nun miterleben, dass die Fallmanagerin von der ARGE wohl etwas durcheinander geworfen hatte.
Es ist ja so, dass die Fallmanager der ARGE und der Arbeitsagenturen von ihren „Schützlingen“ verlangen, dass sie z.B. Bewerbungen ganz genau schreiben.
Wie sieht es dann bei den Fallmanagern selbst aus?
„Bauhof“ = Maurer !!! (Pawlowsche Hunde?)
Hätten Sie nicht mal ihre Arbeit vernünftig machen können und etwas weiterdenken bzw. in der Stellenanforderung weiterlesen können (mehr als die Überschrift) ?

Watt hebb wi lacht

Die beiden M&Ms begaben sich zu später Stunde während der Weihnachtsfeier in Richtung der Toilette und weil das Bier so gut schmeckte, nahm ein Ⅿ ihr Bier mit.
Dort angekommen stießen sie auf das ATA-Girl.
„Hey, hey“, rief das ATA-Girl und wollte das Bier konfiszieren, „das Bier hat hier nix zu suchen.“
Das eine Ⅿ hielt ihr Bier noch fester und meinte lapidar: „Du bist nicht mehr im Dienst.“

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