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Syntronica leicht wütend

Google Mail : „Ihre Mailbox ist spamfrei“

Es ist schon zynisch, wenn Google Mail behauptet, dass eine Mailbox spamfrei ist.
Vor einigen Monaten habe ich bei Google Mail eine E-Mail eingerichtet.
Diese habe ich nicht weitergegeben und auch nicht irgendwo gepostet.
Wenn ich mal eine Woche oder länger keine Mails bei Google Mail anschaue, sehe ich den Spamzähler auf einen sehr hohen Wert stehen (pro Woche 40 bis 50 neue Spam-Mails).
Ob Google („eigene“) E-Mail-Adressen verkauft sei mal dahingestellt…
Wenn man dann die ganzen nervenden Spam-Mails gelöscht hat, kommt eine zynische Meldung von Goggle „Ihre Mailbox ist spamfrei.“
Gag oder Zynik?

Syntronica

Kostenpflichtige Abmahnungen gegen private Homepages?

Seit Jahren bekommen unbedarfte kleine Webmaster und Homepagebesitzer aus heiterem Himmel Abmahnungen mit Gebühren von über 500 Euro bis zu (in Einzelfällen) 10 000 Euro.
Die Tendenz ist steigend!

Wie ist das überhaupt möglich?

  • Jeder der etwas im Internet veröffentlicht, also jede Webseite (den Ausdruck „privat“ gibt es im Internetrecht überhaupt nicht), unterliegt automatisch dem Wettbewerbsrecht – und dem neuen Urheberrecht sowieso.
  • An jedem schöpferischen Produkt – Foto, Grafik, Soundatei Text, Zitat etc. – besteht ein Urheberrecht. Es gibt im deutschen Recht kein „Public Domain“. Jeder der mehr als seinen persönlichen Lebenslauf und Privatfotos veröffentlicht, liefert sich automatisch der Willkür von Rechteinhabern und deren (selbsternannten) Vertretern aus.
  • Das deutsche Recht erlaubt es, dem Abgemahnten Anwaltsgebühren in Rechnung zu stellen. So kommen mit einem einzigen Verwarnbrief erhebliche Gebühren von 500 Euro aufwärts zustande!

Was kann man tun?

Seit Jahrzehnten schon wird die deutsche Politik und Gesetzgebung im wesentlichen durch Interessenverbände und Lobbies bestimmt.
Privatpersonen und kleine Unternehmen haben keine Lobbies.
So wundert es wenig, dass sich im Laufe der Jahre im Internet eine Gesetzgebung etablieren konnte, die Interessen und Schutzbedürfniss von Privatpersonen mit Füßen tritt.

Es gilt jetzt

  • ein Problembewußtsein zu schaffen, zu informieren und auf Missstände hinzuweisen. Und zwar nicht in einem Internet-Magazin auf Seite XYZ, sondern in der großen Öffentlichkeit.
  • Ein Gefühl der Solidarität unter den Webmastern herzustellen. Eine Lobby der kleinen nicht‑ und semiprofessionellen Webseiten, denn noch sind wir in der Mehrheit.

WIR sind das Internet!

Besucht Rettet-das-Internet.de und tragt Euch in die Liste ein!

Firefox

Vom Next-Generation-Browser Firefox ist eine neue Version erschienen.
Allen Anschein nach hat sich bei Firefox Version 2.0 nichts verändert, wenn man mal von den neue angenehmeren Symbolen absieht, doch unter der Haube hat sich vieles getan.

Die Oberfläche wurde aktualisiert und den Gewohnheiten weiter angepasst.

Das Handling der Tabs hat sich geändert. Nun hat jeder Tab auch eine eigene Schließen-Schaltfläche bekommen.
Falls man einen Tab geschlossen hat, kann man ihn im Menü-Punkt „Kürzlich geschlossene Tabs“ wiederherstellen.

Wer viel in Foren oder Blogs unterwegs ist, wird sich über die neue Rechtschreibprüfung freuen. So kann man vor dem Abschicken eines Beitrags vorher prüfen, ob Alles korrekt geschrieben wurde. Dies funktioniert ohne Probleme sogar mit mehreren Sprachen

Ein neuartiger Phishing-Schutz wurde eingeführt, der erkennt, ob man auf einer gefälschten Seite gelandet ist.

Dies ist natürlich nicht Alles.

Firefox – deutsch
Firefox – Anleitung
Thunderbird – deutsch
Erweiterungen für Firefox, Thunderbird & Co.

Liebe Leute,

vielen Dank für Eure Kommentare hier in diesem Blog.
Sie sind mir immer sehr willkommen und ich freue mich immer darüber.

Mir hat jemand einen Kommentar geschrieben und dieses Blog gelobt.
Diese Person hat mir ordnungsgemäß seine E-Mail-Adresse hinterlassen und einen Link auf seine Homepage.
Das ist ja auch alles in Ordnung so.

Aber!

Wer meint, er müsse einen Link für Sex‑, Erotik‑ und anderen Dreckskram hinterlassen, hat sich geschnitten.
Die Veröffentlichung ist von einen der acht Antispam-Programme verhindert worden.
Ich prüfe nun, ob ich rechtliche Schritte gegen diesen Kram unternehmen kann, weil hier auch Minderjährige mitlesen können.

Wer Interesse hat, hier Kommentare hereinzusetzen und mit mir zu diskutieren, ist gerne willkommen.
Ich habe auch kein Problem damit, dass andere hier als Autoren tätig werden.
Aber auf Leute, die Links auf Dreckseiten hier hinterlassen, kann ich verzichten.

An die SPAMMER!
Es ergibt absolut keinen Sinn, hier Euren Dreck abzulassen, weil die Antispam-Programme sehr gut ihren Dienst versehen und dies verhindern.
Vergesst es einfach, hier solchen Dreck zu veröffentlichen!

Tüte auf dem Kopf

Laut des Deutschen Philologenverbands gäbe es Nachhilfe-Institutionen, die von der Scientology betrieben würden.
Dreißig solcher Institution sein bekannt.
Die Dunkelziffer, bei Nachhilfe-Institutionen, die von der Scientology unterwandert würden, sei wohl noch höher, wird befürchtet.
Das Perfide an den scientology-geführten Nachhilfe-Institutionen sei, dass diese ausnützten, dass sich viele Nachhilfeschüler in einem psychischen Dilemma befänden.
Viele von ihnen befinden sich in einer Identitätskrise und nicht wenige haben Minderwertigkeitskomplexe.

Kinder, die an sich zweifeln, sind ein idealer Nähboden für Manipulationen, wie die Scientology sie durchführt.
Scientology zielt aber nicht nur darauf ab, die Nachhilfeschüler in dessen Einflussbereich zu bekommen, sondern über die Verbreitung von „weiterführenden Seminaren“ würden auch so die Angeln in Richtung der Eltern ausgelegt.
In den Seminaren wird den Kindern die „Philosophie von Scientology“ nahegebracht.
Schwerpunkt dieser Rekrutierungsmaßnahmen ist Hamburg und Umgebung.
Laut WDR gibt es aber auch solche „Maßnahmen“ in Nordrhein-Westfalen.

kritische Stellungnahme

Dass Urheberrechtsverletzungen strafbar sind, ist eine klare Sache.
Dass das Kopieren und Tauschen von urheberrechtsgeschützten Inhalten wie Tonträger (CD, mp3-Dateien etc.), Videos, Büchern u.ä. verboten ist, implizierte dies.

Seit langem wehrte sich vor allem die Musikindustrie gegen Urheberrechtsverletzungen, was man durchaus verstehen kann.
Ihr Hauptaugenmerk liegt momentan auf sog. Tauschbörsen im Internet.

Sie beklagt einen riesigen Gewinneinbruch durch die Erfindung des Audioformats mp3.
Wenn man auf einer Zeitleiste die Erfindung von mp3 und den Gewinn der Musikindustrie anschaut, kann man daraus eine Statistik entwickeln, die genau diesen Sachverhalt untermauert.
Doch Statistiken müssen nicht immer der Wahrheit entsprechen.
Wenn man o.g. Entwicklungen alleine betrachtet, mag die Statistik stimmen, mehr aber auch nicht.
mp3 ist nicht der Destruktor der Musikindustrie.
Wenn man sich anschaut, wie die Musikindustrie seit zehn, fünfzehn Jahren arbeitet, glaubt man plötzlich nicht mehr an die Statistik „Einbruch wegen mp3“.
Die Musikindustrie hat es – aus Gründen der Kapitalakkumulationsmaximierung  – vermieden, Stars aufzubauen, weil sie sich scheut, Geld in die Stars (von morgen?) zu investieren.
Von Stars kann man heutzutage nicht mehr sprechen, eher von Eintragsfliegen.
Die Superstars, die Deutschland angeblich sucht, haben sich als Titanen geoutet.

Die Titanen waren „Helden“, die sich mit den Göttern angelegt haben.
Sie wurden in den Hades verbannt.

Pop-Titanen räumen ein paar Wochen Preise ab, die Musikindustrie missbraucht sie für ihre Geldmacherei und schießt sie kurz daraufhin wieder ab.
Stars wie „The Rolling Stones“ gibt es nicht mehr.
Eintagfliegen singen ein, zwei „Ohrwürmer“, dann stürzen sie ab und man hört nichts mehr von ihnen.
Nicht mp3 ist der Killer der Musikindustrie, sondern die Politik um die Pop-Titanen.
Idole gibt es nicht mehr. Der Ausdruck wird nur noch benutzt, um Gewinnmaximierung zu erzielen.
Gibt die Kuh keine Milch mehr, ist Schluss mit Liebe und sie wird alleine auf der Wiese gelassen.
Wen kümmert es schon?
Kurz darauf erscheinen neue vor der Kollabierung stehende Sterne am Pop-Firmament.
Sie werden gefeiert – vor allem von der Musikindustrie selbst – und erlöschen dann aus Mangel an Brennmaterial.
Hier ist die Wurzel des Übels zu suchen, nicht beim mp3.
Warum hat die Musikindustrie nicht auf mp3-CD gesetzt, als es aktuell war?
Weil sie eine verknöcherte Politik fährt, in der Innovationen tabuisiert werden, denn ihr könnten dadurch Gewinn verloren gehen.
In Zeiten der PISA-Generation, der zu allumfassendem bzw. kontextuellem Denken nur eingeschränkt fähig ist, kann man dieser vorlullen, dass sie durch ihr Verhalten schuld an der Misere.
Momentan schwappen die Wellen der Musikindustrie besonders hoch.
Sie meint, dass allein schon der Zuruf ausreiche, „Raubkopierer“ zu verurteilen.
So hat es die British Phonographic Industry (BPI) die beiden britischen Provider Tiscali und „Cable & Wireless“ auf, unverzüglich von ihr benannte Kunden auszuschließen bzw. ihnen den Zugang zum Internet zu verwehren.
Angeblich hätten sich diese siebenundachtzig Personen in Internet-Tauschbörsen aufgehalten und seien beim illegalen Tauschen ertappt worden.
Man hat reagiert.
Es wurde ein Kunde gesperrt. Die Daten wurden an die BPI nicht weitergegeben, da ein diesbezüglicher Gerichtsbeschluss fehlte.
Den anderen sechsundachtzig konnte nichts bewiesen werden.
In dubio pro reo.
In Amerika wurde kürzlich eine Krankenschwester freigesprochen, für die die amerikanische Musikindustrie den finalen Beweis geliefert hatte, sie habe illegal getauscht. Der Freispruch war begründet worden, dass der Krankenschwester zur fraglichen Zeit keinen Computer zur Verfügung gehabt habe, da dieser defekt war. Auch ist dem Internetprovider, den die Krankenschwester benutzt haben soll, nicht bekannt, dass sie zur fraglichen Zeit online gegangen sei.
Mit so einer Politik macht sich die Musikindustrie keine Freunde.
Verurteilung auf Verdacht, Denunziation, Druckausübung kann auf die Dauer nur eins schaffen.

Misstrauen.

OOO

In der offenen und kostenfreien Bürosoftware OpenOffice wurden einige Fehler und Sicherheitslücken gekittet.
Die Import‑ und Exportfilter für den Austausch mit Microsoft Office wurden verbessert.
Dies betrifft vor allem die Version 2003.
In der deutschsprachigen Version ist standardmäßig die Rechtschreibkorrektur und mit Thesaurus integriert, sodass man diese Komponenten nicht mehr umständlich nachinstallieren muss, wie es noch vor kurzem der Fall war.
Im Gegensatz zu StarOffice 8 stehen keine kleinen Update-Pakete zur Verfügung, sondern das vollständige OpenOffice-Paket muss heruntergeladen werden.

StarOffice-Updates können nicht in OpenOffice eingespielt werden.

Man kann das Sicherheitsupdate nun unter http://de.openoffice.org herunterladen.

OpenOffice Logo

Nachdem das OpenDocumentFormat (ODF) von der ISO standardisiert wurde, hat der belgische Ministerrat entschieden, dass dieses Format als Standard für den einheitlichen Datenaustausch zwischen den Behörden genutzt werden soll.

Das ODF wird bei OpenOffice als Standardformat benutzt und hat den Vorteil, dass es plattformübergreifend ist.

Firefox

Seit kurzem wird berichtet, dass – momentan noch in Australien – E-Mail verschickt werden, die Leser auf bestimmte Seiten locken wollen.
Ziel ist es, eine Sicherheitslücke etwas älterer Firefox-Versionen auszunutzen und Spyware zu installieren.
Durch die rasante Verbreitung von Firefox ist nun auch diese Benutzergruppe im Visier der Hacker, die sich hauptsächlich mit Spyware-Intrusion im Internet Explorer beschäftigt haben, da dieser bekanntlich größere und mehr Sicherheitslücken besitzt.

Anwender älterer Firefox-Versionen sollten schnellstens auf eine aktuelle Version umsteigen.
Falls man bei der älteren Version bleiben will, sollte man Javascript ausschalten.
Dies ist zwar nicht die beste Lösung, hilft aber in manchen Fällen.

Sinnvoll ist es bestimmt, sich die Erweiterung „Control de Script“ oder „No Script„ für Firefox zu besorgen.

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