Humanismus

konflikt

Wir hatten bekanntermaßen am Samstag, den 25.7.2014, über die „Veranstaltung ‚Freies Palästina‘ zum Al-Kuds-Tag in Stuttgart“ berichtet.

Bei sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter werden die Beiträge bzw. Artikel, die wir veröffentlichen, direkt verknüpft, also auch angezeigt.
Nachdem der Artikel erschienen war, wurden wir bei verschiedenen sozialen Netzwerken hart angegangen. Wir wären Antisemiten, Unterstützer von Terroristen und so weiter…

Wir versuchten am Anfang noch klar zu machen, dass der Artikel – s. o. – keine Stellung bezöge und verwiesen darauf, dass wir über eine Veranstaltung berichtet hatten.
Man beschimpfte uns weiterhin als „Terroristen-Unterstützer“.

Kurioserweise waren es aber diejenigen, die von sich behaupteten, sie kennten den Unterschied zwischen Israel und Juden sowie Palästinensern und Moslems.
Sie denunzierten die Teilnehmer als „Kanacken“, „Terroristen“ etc.
Es wurde von einigen sogar behauptet, in wären antisemitische Parolen gefallen und es hätte Schlägereien gegeben. Auf Nachhaken erfuhren wir aber, dass die Leute dies vom Freund eines Freundes gehört hatten, der jemanden kennt, der davon gehört haben wollte.
Seltsamerweise wurde in den Medien über die Kundgebung berichtet und es wurde gelobt, dass diesmal keinerlei Provokationen stattgefunden hätten.
In den Nachrichten des SWR, ebenso beim „Heute Journal“ und den „Tagesthemen“ wurde dies bestätigt, was aber bei unseren „Spezialisten“ nicht zählte, da diese Medien sowieso „antisemitisch“ seien.

Wir wären eben Lügner, Verleugner und Antisemiten!

… weil wir dort waren!

Wir fanden es schade, dass „weltoffene“ Personen plötzlich eine nicht-nachvollziehbare Kehrtwende machten.
So veröffentlichten wir ein Bild von einem T-Shirt mit der Aufschrift „Du musst kein Moslem sein, um zu Gaza zu halten, sondern nur menschlich denken.“, was klarmachte, dass keine Rolle spielte, doch dies wären Aussagen von „Terroristen“ ließ man uns wissen.

Die Ambivalenz unserer „“ wurde aber am deutlichsten, als wir hervorhoben, dass sich Israelis und Palästinenser in Sachen Aggressivität und Feindseligkeiten nichts täten.
Wir kritisierten, dass Israel während der Feuerpause Anfang dieser Woche Tunnel von der Hamas zerstört hätte und ihre Truppen sich – mit „schweigenden Waffen“ – weiterhin bewegt hätten.
Wir wurden als Antisemiten beschimpft und als „Kanacken-Freunde“ !

Wir kamen zu dem Schluss bei diesen dummen Diskussionen, dass viele, die laut aufschrien, nicht wussten, was überhaupt im Nahostkonflikt wirklich gespielt wird.
Jegliche an Israel sei antisemitisch, sagten unsere selbst ernannten „Feinde“, die aber gleichsam Andersdenkende verteufelten.
So kamen wir zu dem Schluss, dass diejenigen, die uns Antisemitismus vorwarfen, in Wirklichkeit Rassisten sind.
Wo aber der Unterschied zwischen Rassismus bezogen auf Israelis und Rasismus bezogen auf Palästinensern ist, konnte niemand sagen, wenn man hinter die einseitigen Hass-Masken schaute.

 

Nachtrag
Gerade erreichte uns eine E-Mail, in der wir aufgefordert werden, bei einer Pro-Israel-Demonstration zu erscheinen und darüber zu berichten.
Der Absender gehört auch zu denen, die uns versuchten, in eine „Terroristen-Ecke“ zu drängen.
Jeder kann sich denken, wir tun bzw. nicht tun werden.

Roll over Beethoven

„Seit den Tagen des Jesus und des Paulus ist die Welt nicht vorangekommen; die Menschen haben durch die 2000jährige Wirkungsgeschichte der Christus-Legende, vor allem aber durch das segensreiche Wirken der , keine höhere Ethik oder Moral erlangt.“

Rudolf Augstein

Dietmar Syntronica Nachrichten Standpunkt WM 2018 Russland Fussball

Im Sommer 2018 soll in Russland die Fußball-Weltmeisterschaft abhalten werden, im Jahre 2017 dort auch der Konföderationen-Pokal.

Angesichts der Krise in der (Ost‑) Ukraine und insbesondere wegen des Abschusses eines Passagierflugzeugs, bei dem fast 200 Niederländer starben, wird von manchen gefordert, die FIFA – der Welt-Fußball-Verband – solle Russland die WM entziehen, da Russland DER Provokateur in der Ukraine sei. Auch soll dies „Druck“ ausüben, dass Russland sich in Sachen Menschenrechte nach vorne bewegt.

Uns Journalisten liegt eine schriftliche Stellungnahme der FIFA zu dieser Thematik vor.

Die FIFA spricht darin den Hinterbliebenen, Freunden und Verwandten des Abschusses ihr Mitleid und Mitgefühl aus. Gleichzeitig sagt sie aber auch, dass keine Diskussionen stattfänden bezüglich eines Entzugs der WM 2018 Russlands.

Die FIFA sieht keine Notwendigkeit, wegen Russlands Ausrichtung der WM zu agieren.

Die Frage ist sowieso, ob und Politik verquickt werden sollten, um politischen Druck auszuüben oder nicht.

Bis jetzt hat es nicht funktioniert und ob Russland oder ein anderer Staat sich dazu „überreden“ lässt, sich zu ändern, ist mehr als fraglich.

Als die Winterspiele in Sotschi stattfanden, gsb es ebenfalls diese Diskussionen, die zu nichts führten.

Russland zog sein „Ding“ durch.

ist immer an erster Front dabei, sich für (mehr) Menschenrechte einzusetzen, doch man muss sich fragen, ob ein „Sport-Event“ der richtige Weg ist, „Druck“ auf ein Land auszuüben.
Wenn man es in diesem Kontext sieht, dürften kommunistische Staaten und andere Staaten, in denen Diktaturen herrschen, keine internationalen „Sport-Events“ abhalten.
Die Realität sieht anders aus.

Roll over Beethoven

„Im Fundamentalismus gibt es das Unverständliche nicht mehr.“

Peter Bichsel

Roll over Beethoven

„Erst wenn du aufgegeben hast, bist du besiegt.“

Juliana

Roll over Beethoven

„Ist das Hirn zu kurz gekommen, wird sehr gern Moral genommen.“

Wiglaf Droste

Roll over Beethoven

„Wer Gott definiert, ist schon Atheist.“

Oswald Spengler

Roll over Beethoven „Wir kämpfen mit Argumenten und unsere ungewollten Gegner fordern nur Respekt, weil ihnen keine Argumente zur Verfügung stehen.“

Bert Fritz

Muttertag Mama Bank Mamma Mutter ::: © syntronica.net

Heute ist Muttertag!

Wir wünschen allen Muttis, Mammas, Mamas etc. einen wunderschönen Tag! 

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Wolfgang Vahle wagt den Versuch, umfassend zu erklären, warum die Homöopathie von der wissenschaftlichen Medizin nicht anerkannt und als „Irrlehre“ bezeichnet wird.

Die Homöopathie wurde vor etwa 200 Jahren von Samuel Hahnemann eingeführt in dem Bemühen, die Nebenwirkungen der damals verwendeten Medikamente („Drastika“) zu beseitigen. Er erfand eine neue Lehre, die er auf seine Beobachtungen stützte. Seine Lehre beinhaltet zwei wesentliche Lehrsätze. Erstens: Krankheiten werden durch Medikamente geheilt, die ähnliche Symptome hervorrufen wie die Krankheit selbst. Und zweitens: Die Wirkung der Medikamente wird durch Verdünnen (Hahnemann nannte das „Potenzieren“) verstärkt. In der Tat ist die Homöopathie nebenwirkungsfrei. Sie ist allerdings auch wirkungsfrei!

Das Prinzip der Ähnlichkeit ist bereits im Ansatz falsch. Zunächst muss man wissen, dass Ähnlichkeiten in unserem Kopf entstehen. Ähnlichkeit hat etwas mit Mustererkennung zu tun. Und Mustererkennung hat etwas mit unserem Kopf, mit unserer Fantasie, Erfahrung, Biographie etc. zu tun. Ein bekanntes Beispiel ist der „Rorschach-Test“: Ein völlig irregulärer Tintenklecks wird von jeder Versuchsperson anders interpretiert. Jede Versuchsperson sieht Ähnlichkeiten mit ihr vertrauten Bildern. Diese Ähnlichkeiten sind aber nicht objektiv vorhanden, sie werden „hineininterpretiert“.
Ähnlichkeiten sind außerdem davon abhängig, wie genau meine Beobachtung, meine Untersuchung ist. Und die Untersuchungsmethoden sind wiederum von meinen Kenntnissen abhängig. Auch hierfür ein Beispiel zur Verdeutlichung: schaue ich als Nicht-Pilot in eine Flugzeugkanzel, dann sehe ich eine Reihe von ähnlichen Instrumenten – alle rund, alle mit Zifferblatt, alle mit Zeiger. Ein Pilot sieht die Unterschiede: ein Instrument ist der Höhenmesser, das andere der Geschwindigkeitsmesser, wieder ein anderes der Kompass. Ähnlichkeiten zwischen verschiedenen Objekten bedeuten demnach erst einmal gar nichts. Und bei genauerer Beobachtung treten zunehmend Unterschiede auf. Sehe ich das Blut zweier Patienten nur mit meinem bloßen Auge, dann sehen beide Blutproben ähnlich aus: rot und dickflüssig. Schaue ich mit dem Mikroskop, dann stellt sich eventuell heraus, dass die erste Blutprobe von einem Gesunden, die zweite von einem Patienten mit Leukämie stammt. Die Ähnlichkeit ist plötzlich verschwunden.
Doch als Hahnemann lebte, gab es keine Elektronenmikroskope, keine Möglichkeit der chemischen Untersuchungen, kein EKG, kein EEG, keine Röntgenstrahlen, keine Computertomographie, Kernspintomographie, evozierte Potentiale usw. Alle Beobachtungen Hahnemanns wurden mit den bloßen Sinnesorganen gemacht. Die Homöopathie von heute macht das noch genauso. Hahnemanns Lehre wird von ihren Anhängern wie eine Bibel verehrt – nichts darf verändert werden. Die Homöopathie ist demnach unfähig zu lernen, sie steht auf demselben Stand wie vor 200 Jahren. Es werden zwar neue „Arzneimittelbilder“ erstellt – aber eben mit alten, völlig überholten und völlig untauglichen Mitteln.
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