Humanismus

Roll over Beethoven

„Erst wenn du aufgegeben hast, bist du besiegt.“

Juliana

Roll over Beethoven

„Ist das Hirn zu kurz gekommen, wird sehr gern Moral genommen.“

Wiglaf Droste

Roll over Beethoven

„Wer Gott definiert, ist schon Atheist.“

Oswald Spengler

Roll over Beethoven „Wir kämpfen mit Argumenten und unsere ungewollten Gegner fordern nur Respekt, weil ihnen keine Argumente zur Verfügung stehen.“

Bert Fritz

Muttertag Mama Bank Mamma Mutter ::: © syntronica.net

Heute ist Muttertag!

Wir wünschen allen Muttis, Mammas, Mamas etc. einen wunderschönen Tag! 

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Wolfgang Vahle wagt den Versuch, umfassend zu erklären, warum die Homöopathie von der wissenschaftlichen Medizin nicht anerkannt und als „Irrlehre“ bezeichnet wird.

Die Homöopathie wurde vor etwa 200 Jahren von Samuel Hahnemann eingeführt in dem Bemühen, die Nebenwirkungen der damals verwendeten Medikamente („Drastika“) zu beseitigen. Er erfand eine neue Lehre, die er auf seine Beobachtungen stützte. Seine Lehre beinhaltet zwei wesentliche Lehrsätze. Erstens: Krankheiten werden durch Medikamente geheilt, die ähnliche Symptome hervorrufen wie die Krankheit selbst. Und zweitens: Die Wirkung der Medikamente wird durch Verdünnen (Hahnemann nannte das „Potenzieren“) verstärkt. In der Tat ist die Homöopathie nebenwirkungsfrei. Sie ist allerdings auch wirkungsfrei!

Das Prinzip der Ähnlichkeit ist bereits im Ansatz falsch. Zunächst muss man wissen, dass Ähnlichkeiten in unserem Kopf entstehen. Ähnlichkeit hat etwas mit Mustererkennung zu tun. Und Mustererkennung hat etwas mit unserem Kopf, mit unserer Fantasie, Erfahrung, Biographie etc. zu tun. Ein bekanntes Beispiel ist der „Rorschach-Test“: Ein völlig irregulärer Tintenklecks wird von jeder Versuchsperson anders interpretiert. Jede Versuchsperson sieht Ähnlichkeiten mit ihr vertrauten Bildern. Diese Ähnlichkeiten sind aber nicht objektiv vorhanden, sie werden „hineininterpretiert“.
Ähnlichkeiten sind außerdem davon abhängig, wie genau meine Beobachtung, meine Untersuchung ist. Und die Untersuchungsmethoden sind wiederum von meinen Kenntnissen abhängig. Auch hierfür ein Beispiel zur Verdeutlichung: schaue ich als Nicht-Pilot in eine Flugzeugkanzel, dann sehe ich eine Reihe von ähnlichen Instrumenten – alle rund, alle mit Zifferblatt, alle mit Zeiger. Ein Pilot sieht die Unterschiede: ein Instrument ist der Höhenmesser, das andere der Geschwindigkeitsmesser, wieder ein anderes der Kompass. Ähnlichkeiten zwischen verschiedenen Objekten bedeuten demnach erst einmal gar nichts. Und bei genauerer Beobachtung treten zunehmend Unterschiede auf. Sehe ich das Blut zweier Patienten nur mit meinem bloßen Auge, dann sehen beide Blutproben ähnlich aus: rot und dickflüssig. Schaue ich mit dem Mikroskop, dann stellt sich eventuell heraus, dass die erste Blutprobe von einem Gesunden, die zweite von einem Patienten mit Leukämie stammt. Die Ähnlichkeit ist plötzlich verschwunden.
Doch als Hahnemann lebte, gab es keine Elektronenmikroskope, keine Möglichkeit der chemischen Untersuchungen, kein EKG, kein EEG, keine Röntgenstrahlen, keine Computertomographie, Kernspintomographie, evozierte Potentiale usw. Alle Beobachtungen Hahnemanns wurden mit den bloßen Sinnesorganen gemacht. Die Homöopathie von heute macht das noch genauso. Hahnemanns Lehre wird von ihren Anhängern wie eine Bibel verehrt – nichts darf verändert werden. Die Homöopathie ist demnach unfähig zu lernen, sie steht auf demselben Stand wie vor 200 Jahren. Es werden zwar neue „Arzneimittelbilder“ erstellt – aber eben mit alten, völlig überholten und völlig untauglichen Mitteln.
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Roll over Beethoven „Oftmals sind Atheisten so sehr damit beschäftigt zu erklären, dass es Gott nicht gibt.
So dass sie öfter an Gott denken als ein Priester in der ..“ 

Frohe Ostern von Glühwürmchen und Herzbeben 2014

Wir wünschen allen

Frohe Ostern!

Nachrichten Standpunkt Tanzverbot Dietmar Syntronica Herzbeben

Am Karfreitag ist der höchste evangelische Feiertag.
Aus Respekt gegenüber den Evangelen darf es heute keine öffentlichen Tanzveranstaltungen und auch keine öffentlichen Feiern geben.
Seit Jahren gibt es eine Diskussion – die gerne ignoriert wird – das Tanzverbot zu revidieren.
Wie die Tradition der religiösen Ausübung tauchen auch zu Karfreitag vermehrt Beiträge auf, die das Tanzverbot zu rechtfertigen versuchen.
Kirchenvertreter fordern zusammen mit Politikern die „Einkehr“ und schlagen erst mal auf die „Ungläubigen“ ein, weil diese sooo „respektlos“ und „intolerant“ seien und auf dem höchsten der Feiertag auch noch in die Disco oder zum „Tanz-Tee“ gehen wollten.
„Ungläubige“, „Nicht-Religiöse“, „Religionslose“, Atheisten etc. werden dabei gleichgestellt und als „Respektlose“ dargestellt.
„Es ist ja nur ein Tag“, kommt das Argument und dann fordert man „Respekt“ gegenüber den „Gläubigen“.
Schließlich ist Karfreitag auch ein Trauertag und jeder soll trauern!

Wenn man dies will, aus religiöser Intention heraus.
Wer aber sagt, er möchte lieber Tanzen gehen oder feiern, sollte dies auch tun (dürfen).
Es ist dabei nicht angebracht, zu sagen: „Respekt, ich bin gläubig!“ und alles zu verteufeln.

Wenn Nicht-Religiöse die Aufhebung des Tanzverbots fordern, werfen manche Politiker oder „Würdenträger“ diese Leute in die Ecke „Linke Gruppe“ (linkradikal oder anarchistisch), wobei dies ein dumm-dämliches Hetzen ist, weil man unbeweglich auf seinem Stuhl sitzt und die Scheuklappen einen nicht alles sehen lassen.
Ein richtig dummes Argument ist, dass man den Nicht-Religiösen vorwirft, in ihnen herrsche eine große „dämonische“ Kraft, weswegen man gegen den Glauben opponiere.
Die Welt ist bei denen so einfach, denn man wird eben vom „Bösen“ gesteuert.

Aber zurück zur Überlegung, das Tanzverbot aufzuheben, auch wenn es gerichtlich nochmals bestätigt wurde!
Wenn den Evangelen Respekt gezollt werden soll, ihren höchsten Feiertag zu zelebrieren, sollte es auch jedem freigestellt sein, zu feiern oder zu tanzen (auch Evangelen).

Das wäre Respekt in beide Richtungen und hat nichts mit der Verletzung von „religiösen Gefühlen“ zu tun.

Roll over Beethoven

„Benehmen ist ein Geschenk der Kinderstube.“

 

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