Humanismus

Roll over Beethoven

„Wir Menschen sind Egoisten und glauben, es drehe sich alles um uns. Wir sind aber gar nicht so wichtig. Die Erde wird eine Überbevölkerung oder den Untergang dieser Tierart Mensch sicher überleben.“

Agnes Kolb

Roll over Beethoven

„“Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken riechen“

Novalis

Über dem

„Jesus Christus sitzt auf seinem Thron und herrscht über den Himmel und der Teufel auf seinem über die Hölle“, sagte George.
Und George ließ auch keinen Zweifel daran, dass es Zweifel daran geben könnte: „So ist es seit Anbeginn, der Schöpfung, und so wird es immer bleiben.“

„Also seit dem Urknall?“, fragte ich und George meinte abfällig: „Das meint die Wissenschaft, aber die haben keine Beweise, nur Vermutungen.“
„Halt“, intervenierte ich, „die Wissenschaftler haben die Urknall-Theorie nicht einfach mal so aus dem Ärmel geworfen, weil sie dazu Lust hatten, sondern weil sie beobachteten, analysierten und dann diese Theorie aufstellten.“
„Die Wissenschaftler wissen das nicht“, antwortete George, „die einzige Wahrheit ist Jesus Christus.“

Es sind langatmige Diskussionen, wenn ein Religiöser (Sektenanhänger) auf einen Atheisten trifft.

Das Problem ist, dass es im Großen und Ganzen keine Schnittmenge gibt.

Als George sagte, dass die Wahrheit Jesus sei, konterte ich: „Aber nur, wenn man wie du davon ausgeht, dass Gott existiert.“

„Er existiert ja“, warf George ein, worauf ich dann frage: „Warum sollte das so sein?“

„Das steht in der Bibel“, antwortet dann ein Religiöser wie George und wiederholt dann, wie immer, dass Gott ewig sei.
„Wie ich schon bemerkte, George, ist die Bibel ein Märchenbuch, vielleicht kann man es im weitesten Sinne noch als Geschichtenbuch oder als ein abgespecktes Geschichtsbuch ansehen, wenn man die herausfiltert beim Lesen.“

George schaut dann jedes Mal enttäuscht und versucht Belege für die Existenz Gottes auf den verbalen Tisch zu legen.

„Aber Gott existiert ewig und wird auch ewig existieren“, sagt er dann.
Dann erzählt er mir, dass dies ja schließlich in der Bibel stehe, und ich hake nach, weswegen er glaube, dass dies stimme.
Er antwortet dann: „Weil die Bibel durch den Heiligen Geist inspiriert wurde und dann von den inspirierten Menschen aufgeschrieben wurde.“

„Und der Koran?“, wollte ich wissen.
„Die Moslems meinen, der Koran wurde von Gott geschrieben, aber das stimmt nicht, weil der Heilige Geist die Menschen inspiriert hat, die Bibel zu schreiben,“, war die Antwort.
„Das hieße aber, wenn man alles nach deinem Selbstverständnis schlussfolgert, dass nicht mal das Judentum oder der Hinduismus das Richtige glauben“, half ich dem Kontext auf die Sprünge, wobei George mir recht gab: „Das kann ja nicht, weil der Heilige Geist ja die Menschen inspiriert hat, die Bibel zu schreiben, und alles andere kann nicht wahr sein.“

„George“, widersprach ich, „Es gibt doch keinen Beweis, weswegen gerade die Bibel das ‚Einzig Wahre‘ sein soll. Es ist immer ein Point of View, wenn ich es mal so nennen kann.“

„Eben nicht“, versuchte er einen neuen Ansatz, „die Bibel ist einfach die Wahrheit, weil der Heilige Geist die Menschen inspiriert hast, sie zu schreiben. Gott ist der Einzig Wahre.“

Die Diskussion drehte sich wie immer bei welchen dieser Art im Kreis und die Schlange biss sich selbst in den Schwanz und fraß sich selbst auf.

Kennen Sie auch solche Diskussionen, liebe Leser?

Roll over Beethoven

„Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen:
Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen. „

Immanuel Kant

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„Mit der Gründung der katholischen hat nicht Gottes Königreich zu regieren begonnen, wie Augustinus behauptete, es war die römisch-katholische , die das Waffenhandwerk übte und sich mit deren Hilfe als HERR über die Völker der Erde erhoben hatte.“

Aus „Die Lüge“ von Willibald Rokyta

Krankenwagen rasend Spur :::   ::: © pixelio.de  

Vorige Woche Freitag waren wir in und beobachteten mehrere Minuten einen Mann, der schlafend auf einer Bank, direkt der Sonne ausgesetzt, saß.
Dieser war auf mehrmaligem Versuch unsererseits nicht ansprechbar.

Wir entschieden uns, die Notrufnummer 112 anzurufen.

Das Gespräch lief quälend.

Syntronica alias Herzbeben, der mit dem Mann der Rettungs‑ und Notrufwache sprach, erklärte sehr präzise, wo der Mann sich befand.

„Auf einer Bank in der Hirschstraße, gegenüber der Einmündung zur Turmstraße, beim Schild ‚Ratskeller‘ neben dem Rathaus“

Dies war nicht so einfach, weil der Mann in der Wache eine Hausnummer wollte, Syntronica alias Herzbeben ihm aber keine nennen konnte, ihm aber noch mal sehr klar, langsam und deutlich wiederholte: „Auf einer Bank in der Hirschstraße, gegenüber der Einmündung zur Turmstraße, beim Schild ‚Ratskeller‘ neben dem Rathaus“ und hinzufügte, dass er keine Hausnummer habe, dort aber eine Metzgerei namens Schneider sei.

Der Mann in der Wache fragte nochmals noch der Hausnummer, wobei Syntronica alias Herzbeben nochmals seine sehr präzise Beschreibung wiederholte.

Nach nochmaliger Frage nach der Hausnummer wurde er etwas ungehalten und fragte, ob man helfen oder lamentieren wolle, worauf er sehr deutlich nochmals darauf hinwies dass sich auf Höhe des regungslosen Mannes die Metzgerei Schneider auf der einen Seite und das Schild „Ratskeller“ gegenüber sei. Er sagte, dass der Mann in Grün gekleidet sei. Er machte deutlich, dass er nur über diese verfüge und diese für eine Beschreibung reichen sollten.

Nach lapidaren Fragen, dass man ihn möglicherweise zurückriefe, war das Gespräch beendet und wir gingen weiter.

Circa zehn Minuten später beobachteten wir von Weitem, dass ein Auto des Deutschen Roten Kreuzes – DRK – in die Hirschstraße einbog und die Rettungssanitäter erst mal in die Turmstraße liefen. Den Mann in Grün fanden sie leider nicht und machten sich von dannen.

Den Mann ließen sie dort.

Die reale hatte aber auch etwas Gutes, durch das Martinshorn war der Mann wieder aus dem „Schlaf“ erwacht.
Er lief uns später vor der Königspassage über den Weg.

Sehr befremdlich wirkte auf uns die Situation vor Ort.
Der Mann in der Wache wollte auf Biegen und Brechen eine Hausnummer, reagiert aber erst auf die Frage: „Möchten Sie etwas tun oder herumlamentieren?“
Die Sanitäter liefen falsch und fanden den Mann in Grün direkt neben dem Wagen nicht.

Wenn man so etwas „live“ mitbekommen hat und wie wir mitinvolviert ist, fragt man sich, warum man seiner „Bürgerpflicht“ überhaupt nachkam.

Bild: Pixelio.de/Denise

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„Die einzige Entscheidung die Homosexuelle im Bezug auf ihre Sexualität treffen ist, ob sie dazu stehen oder nicht.
Und diese Entscheidung müssen sie auch nur treffen, weil es immer noch so viel geistig verkorkste Leute gibt, die sich in persönliche Angelegenheiten einmischen, die sie nichts angehen.
und Glaube hingegen ist ein freie Entscheidung und ja sie ist heilbar. „

Thomas Rüegg

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„Die Geistlichkeit war von jeher eine Stütze der königlichen Macht und mußte es sein. Ihre goldene Zeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes, und wie jene sehen wir sie vom Blödsinn und von der Sinnlosigkeit ernten.“

Friedrich Schiller

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„Nicht die Ansichten zeigen die , sondern das Verhalten.“

Gerd Widmann

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Blasphemie:

Ich lästere über die „Heiligen Bücher“.
Ich lästere über den aufgeblasenen Klerus.
Ich lästere über die primitiven religiösen Rituale.
Ich lästere über die anmassende der Religionen.
Über die Intelligenz des Universums würde ich nie lästern.“

Klemenz Michel

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