Geplänkel

Perfide

Missbrauch der helfenden Hand zur Befriedigung der eigenen Gelüste
Annehmen des wärmenden Trostes und Zurückgeben von emotionaler Kälte
Schreien nach Vertrauen und Maskieren von eigenen Lügen
Beharren auf Wahrheit und Verdecken eigener Lügen
Betteln um Geduld und Hoffnung und Verabschieden hinter diesem Tuch
Verwerfen von Fehlern und Verfälschen der Tatsachen
Verdrehen der Tatsachen und Rechfertigung der eigenen Tat
Anrichten eines Scherbenhaufen und Suchen eines Anderen als Täter
Heucheln von Mitgefühl und egoistisches Wärmen daran
Vortäuschen von Verletztsein und Flüchten aus Bredouillen
Verleugnung eigener Aussagen und Darstellen eigener Perfektion
Erpressung von Emotionen und Durchsetzen eigener egoistischer kranker Ideen
Spielen von Liebe und Schlagen ins Gesicht
Benutzung zielgerichteter Tränen und Antun von Rücksichtslosigkeit

Bild von Bert Brecht

* 10.02.1898 + 14.08.1956
Und der Haifisch, der hat Zähne
und die trägt er im Gesicht
und Mackie, der hat ein Messer
doch das Messer sieht man nicht.
Die Moritat von Mackie Messer

Liebe Leute,

vielen Dank für Eure Kommentare hier in diesem Blog.
Sie sind mir immer sehr willkommen und ich freue mich immer darüber.

Mir hat jemand einen Kommentar geschrieben und dieses Blog gelobt.
Diese Person hat mir ordnungsgemäß seine E-Mail-Adresse hinterlassen und einen Link auf seine Homepage.
Das ist ja auch alles in Ordnung so.

Aber!

Wer meint, er müsse einen Link für Sex‑, Erotik‑ und anderen Dreckskram hinterlassen, hat sich geschnitten.
Die Veröffentlichung ist von einen der acht Antispam-Programme verhindert worden.
Ich prüfe nun, ob ich rechtliche Schritte gegen diesen Kram unternehmen kann, weil hier auch Minderjährige mitlesen können.

Wer Interesse hat, hier Kommentare hereinzusetzen und mit mir zu diskutieren, ist gerne willkommen.
Ich habe auch kein Problem damit, dass andere hier als Autoren tätig werden.
Aber auf Leute, die Links auf Dreckseiten hier hinterlassen, kann ich verzichten.

An die SPAMMER!
Es ergibt absolut keinen Sinn, hier Euren Dreck abzulassen, weil die Antispam-Programme sehr gut ihren Dienst versehen und dies verhindern.
Vergesst es einfach, hier solchen Dreck zu veröffentlichen!

kritische Stellungnahme

Dass Urheberrechtsverletzungen strafbar sind, ist eine klare Sache.
Dass das Kopieren und Tauschen von urheberrechtsgeschützten Inhalten wie Tonträger (CD, mp3-Dateien etc.), Videos, Büchern u.ä. verboten ist, implizierte dies.

Seit langem wehrte sich vor allem die Musikindustrie gegen Urheberrechtsverletzungen, was man durchaus verstehen kann.
Ihr Hauptaugenmerk liegt momentan auf sog. Tauschbörsen im Internet.

Sie beklagt einen riesigen Gewinneinbruch durch die Erfindung des Audioformats mp3.
Wenn man auf einer Zeitleiste die Erfindung von mp3 und den Gewinn der Musikindustrie anschaut, kann man daraus eine Statistik entwickeln, die genau diesen Sachverhalt untermauert.
Doch Statistiken müssen nicht immer der Wahrheit entsprechen.
Wenn man o.g. Entwicklungen alleine betrachtet, mag die Statistik stimmen, mehr aber auch nicht.
mp3 ist nicht der Destruktor der Musikindustrie.
Wenn man sich anschaut, wie die Musikindustrie seit zehn, fünfzehn Jahren arbeitet, glaubt man plötzlich nicht mehr an die Statistik „Einbruch wegen mp3“.
Die Musikindustrie hat es – aus Gründen der Kapitalakkumulationsmaximierung  – vermieden, Stars aufzubauen, weil sie sich scheut, Geld in die Stars (von morgen?) zu investieren.
Von Stars kann man heutzutage nicht mehr sprechen, eher von Eintragsfliegen.
Die Superstars, die Deutschland angeblich sucht, haben sich als Titanen geoutet.

Die Titanen waren „Helden“, die sich mit den Göttern angelegt haben.
Sie wurden in den Hades verbannt.

Pop-Titanen räumen ein paar Wochen Preise ab, die Musikindustrie missbraucht sie für ihre Geldmacherei und schießt sie kurz daraufhin wieder ab.
Stars wie „The Rolling Stones“ gibt es nicht mehr.
Eintagfliegen singen ein, zwei „Ohrwürmer“, dann stürzen sie ab und man hört nichts mehr von ihnen.
Nicht mp3 ist der Killer der Musikindustrie, sondern die Politik um die Pop-Titanen.
Idole gibt es nicht mehr. Der Ausdruck wird nur noch benutzt, um Gewinnmaximierung zu erzielen.
Gibt die Kuh keine Milch mehr, ist Schluss mit Liebe und sie wird alleine auf der Wiese gelassen.
Wen kümmert es schon?
Kurz darauf erscheinen neue vor der Kollabierung stehende Sterne am Pop-Firmament.
Sie werden gefeiert – vor allem von der Musikindustrie selbst – und erlöschen dann aus Mangel an Brennmaterial.
Hier ist die Wurzel des Übels zu suchen, nicht beim mp3.
Warum hat die Musikindustrie nicht auf mp3-CD gesetzt, als es aktuell war?
Weil sie eine verknöcherte Politik fährt, in der Innovationen tabuisiert werden, denn ihr könnten dadurch Gewinn verloren gehen.
In Zeiten der PISA-Generation, der zu allumfassendem bzw. kontextuellem Denken nur eingeschränkt fähig ist, kann man dieser vorlullen, dass sie durch ihr Verhalten schuld an der Misere.
Momentan schwappen die Wellen der Musikindustrie besonders hoch.
Sie meint, dass allein schon der Zuruf ausreiche, „Raubkopierer“ zu verurteilen.
So hat es die British Phonographic Industry (BPI) die beiden britischen Provider Tiscali und „Cable & Wireless“ auf, unverzüglich von ihr benannte Kunden auszuschließen bzw. ihnen den Zugang zum Internet zu verwehren.
Angeblich hätten sich diese siebenundachtzig Personen in Internet-Tauschbörsen aufgehalten und seien beim illegalen Tauschen ertappt worden.
Man hat reagiert.
Es wurde ein Kunde gesperrt. Die Daten wurden an die BPI nicht weitergegeben, da ein diesbezüglicher Gerichtsbeschluss fehlte.
Den anderen sechsundachtzig konnte nichts bewiesen werden.
In dubio pro reo.
In Amerika wurde kürzlich eine Krankenschwester freigesprochen, für die die amerikanische Musikindustrie den finalen Beweis geliefert hatte, sie habe illegal getauscht. Der Freispruch war begründet worden, dass der Krankenschwester zur fraglichen Zeit keinen Computer zur Verfügung gehabt habe, da dieser defekt war. Auch ist dem Internetprovider, den die Krankenschwester benutzt haben soll, nicht bekannt, dass sie zur fraglichen Zeit online gegangen sei.
Mit so einer Politik macht sich die Musikindustrie keine Freunde.
Verurteilung auf Verdacht, Denunziation, Druckausübung kann auf die Dauer nur eins schaffen.

Misstrauen.

Syntronica ist sauer

Mit seiner Meinung, dass Arbeitslosengeld kein Dauerversicherungsinstrument sei, hat Peter Clever, Arbeitgebervertreter bei der Bundesarbeitsagentur und Vorsitzender deren Verwaltungsrates, einen neuen Vorschlag unterbreitet.
Es geht mal wieder um die Senkung der Lohnnebenkosten in den Unternehmen, die ja die ach so armen Unternehmen mit den Riesegewinnen nicht mehr aufbringen können …
Clever schlug einen von ihm genannten Karenzmonat vor, d.h. im Klartext, dass Menschen, die arbeitslos werden, im ersten Monat kein Arbeitslosengeld bekommen sollen.
Der Hintergrund ist laut Clever – dessen Name in keinem Zusammenhang zu seiner „Idee“ steht – die Herabsenkung des Beitragssatzes der Arbeitslosenversicherung auf vier Prozent.
Dadurch komme es zu einer höheren Entlastung bei den Lohnnebenkosten.

Ich schlage vor, dass das Arbeitslosengeld pauschal auf ein Prozent des Nettoeinkommens gesetzt wird, damit die Arbeitslosen zu Grabe gekrochen kommen und auch mit einem Lohn von einen Cent pro Stunde zufrieden sind.
Da fallen dann die Lohnnebenkosten nicht mehr ins Spiel.

Clever – nur der Name!

In der Stadt, in der ich wohne, findet an diesem Wochenende (28. – 30.07.2006) das Schlemmer-Wochenende statt.
Restaurants präsentieren auf dem Marktplatz gastronomische Finessen.
Die „Küchen“ befinden sich in zirkuszeltähnlichen Pavillons. Alles wird dort zubereitet.
Auf dem Marktplatz sind Tische und Stühle aufgestellt.
Nun können die Kunden kommen.

Collage von Syntronica / Le Cerveau

Am Samstagmorgen findet normalerweise der Wochenmarkt dort statt, wo das Schlemmerwochenende nun stattfindet. Diese wurde „um die Ecke“ auf den Kirchplatz verlegt.
Da ich Samstag etwas zu erledigen hatte, kaufte ich auf dem Markt Lebensmittel und schaute gegen elf Uhr auch mal, was auf der „Gourmet-Meile“ stattfand.
Ich schaute mich um und konnte einen Gesprächsfetzen eines Gastronomen mitbekommen, als er freundlich angesprochen wurde, ob alles in Ordnung sei.
Der Gastronom klagte. Es lohne sich überhaupt nicht, beim Schlemmer-Wochenende mitzumachen, klagte er. Das Einzige, was er davon habe, seinen Mehrkosten für Personal, die Platzmiete u.s.w.
Die Menschen würden sowieso nicht mehr so viel konsumieren.
Auch wenn sich die Speisekarte sehr gut ließ, so verging mir bei dem Klagesermon der Appetit.
Warum machte der Restaurant-Chef denn mit, wenn es außer Mehrkosten nichts bringt?

Haben wir ein Schlemmer-Wochenende oder ein Jammer-Wochenende?

Der größte Lump im ganzen Land

ist und bleibt der Denunziant.

Hoffmann von Fallersleben

Uschi Glas - Creme - Collage

Nachdem die Uschi-Glas-Gesichtscrème mit Ach und Krach bei Stiftung Warentest durchgefallen ist, hat Uschi Glas herumgezickt und versucht, Stiftung Warentest zu verklagen. (Näheres dazu im Beitrag : „Uschi Glas und ihre Creme …„)
Die Gerichte haben Stiftung Warentest – wie vorauszusehen war – Recht gegeben.

Jeder darf nun sagen: „Uschi Glas macht Pickel.“

„Uschi Glas hat Pickel.“ allerdings nicht, das wäre einem Sakrileg gleichzusetzen.

In Pretzien, Sachsen-Anhalt, haben Neonazis – Heimatbund Ostelbien –  Anfang Juli öffentlich eine Bücherverbrennung durchgeführt. In die Flammen wurde „Das Tagebuch der Anne Frank“ geworfen.
Der ortsansässige Bürgermeister war bei der Bücherverbrennung anwesend und ist nicht dagegen eingeschritten.

Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

Jetzt kam heraus, dass die ermittelnden Beamten laut eigener Angaben nicht gewusst hätten, um was es sich bei dem Buch „Das Tagebuch der Anne Frank“ handel(t)e.
Sie wuchsen in der DDR auf, wo Anne Frank in der Schule, bei den Jungen Pionieren und in der Arbeit der FDJ eine sehr große Rolle spielt.

Wussten sie es nicht oder wollten sie es nicht wissen?

Dieter Graumann, Vize des Zentralrats der Juden in Deutschland, hat gefordert, dass Ministerin Wieczorek-Zeul wegen ihrer kritischen Haltung bezüglich des Kriegs Israel – Libanon von ihrem Posten zurücktreten solle.
Die Äußerungen von Frau Wieczorek-Zeul und anderer SPD-Vertreter, wonach die Handlungen Israels „völkerrechtswidrig“ seien, „entspringen den üblichen antiisraelischen Reflexen“, so Graumann.
Weiterhin entbehrte die Kritik zudem auch jeder moralischen und inhaltlichen Grundlage.
Auch hatte er andere hohe deutsche Politiker heftig beschimpft, weil sie den Krieg nicht gutheißen.
Graumann betonte : „Das einzige was hier völkerrechtswidrig war, ist die Tatenlosigkeit der Weltgemeinschaft.“

Schluss mit dieser kriegstreiberischen Hetzerei!

Jeder Krieg ist ein Verbrechen.

Es zeugt nicht von Intelligenz, von Kritik an israelischer Politik auf Antisemitismus zu schließen.

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