Gedanken

Bild von Bert Brecht

* 10.02.1898 + 14.08.1956
Und der Haifisch, der hat Zähne
und die trägt er im Gesicht
und Mackie, der hat ein Messer
doch das Messer sieht man nicht.
Die Moritat von Mackie Messer

Liebe Leute,

vielen Dank für Eure Kommentare hier in diesem Blog.
Sie sind mir immer sehr willkommen und ich freue mich immer darüber.

Mir hat jemand einen Kommentar geschrieben und dieses Blog gelobt.
Diese Person hat mir ordnungsgemäß seine E-Mail-Adresse hinterlassen und einen Link auf seine Homepage.
Das ist ja auch alles in Ordnung so.

Aber!

Wer meint, er müsse einen Link für Sex‑, Erotik‑ und anderen Dreckskram hinterlassen, hat sich geschnitten.
Die Veröffentlichung ist von einen der acht Antispam-Programme verhindert worden.
Ich prüfe nun, ob ich rechtliche Schritte gegen diesen Kram unternehmen kann, weil hier auch Minderjährige mitlesen können.

Wer Interesse hat, hier Kommentare hereinzusetzen und mit mir zu diskutieren, ist gerne willkommen.
Ich habe auch kein Problem damit, dass andere hier als Autoren tätig werden.
Aber auf Leute, die Links auf Dreckseiten hier hinterlassen, kann ich verzichten.

An die SPAMMER!
Es ergibt absolut keinen Sinn, hier Euren Dreck abzulassen, weil die Antispam-Programme sehr gut ihren Dienst versehen und dies verhindern.
Vergesst es einfach, hier solchen Dreck zu veröffentlichen!

Tüte auf dem Kopf

Laut des Deutschen Philologenverbands gäbe es Nachhilfe-Institutionen, die von der Scientology betrieben würden.
Dreißig solcher Institution sein bekannt.
Die Dunkelziffer, bei Nachhilfe-Institutionen, die von der Scientology unterwandert würden, sei wohl noch höher, wird befürchtet.
Das Perfide an den scientology-geführten Nachhilfe-Institutionen sei, dass diese ausnützten, dass sich viele Nachhilfeschüler in einem psychischen Dilemma befänden.
Viele von ihnen befinden sich in einer Identitätskrise und nicht wenige haben Minderwertigkeitskomplexe.

Kinder, die an sich zweifeln, sind ein idealer Nähboden für Manipulationen, wie die Scientology sie durchführt.
Scientology zielt aber nicht nur darauf ab, die Nachhilfeschüler in dessen Einflussbereich zu bekommen, sondern über die Verbreitung von „weiterführenden Seminaren“ würden auch so die Angeln in Richtung der Eltern ausgelegt.
In den Seminaren wird den Kindern die „Philosophie von Scientology“ nahegebracht.
Schwerpunkt dieser Rekrutierungsmaßnahmen ist Hamburg und Umgebung.
Laut WDR gibt es aber auch solche „Maßnahmen“ in Nordrhein-Westfalen.

Doch Liebe, einfach Liebe, ist sie nicht
schön und des Nehmens wert? Es strahlt die Flamme
ob Tempel brennen oder Werg. Es bricht
Licht aus dem Abfall und dem Zedernstamme.

Liebe ist Feuer. Und: ich liebe dich –  – gib acht –: ich liebe dich – wenn ich das sage,
steh ich verwandelt nicht mit einem Schlage
verklärt vor dir? Ich fühle selbst, wie ich

anscheine dein Gesicht. Wo Liebe je
sich niedrig macht, kann sie nicht niedrig werden:
Gott nimmt Geringe an, die sich gebärden

so wie sie sind. Das, was ich fühle, blendet,
über dem Dunkeln, das ich bin: ich seh
wie Liebe wirkend die Natur vollendet.

Rainer Maria Rilke, 1908

Der größte Lump im ganzen Land

ist und bleibt der Denunziant.

Hoffmann von Fallersleben

In Pretzien, Sachsen-Anhalt, haben Neonazis – Heimatbund Ostelbien –  Anfang Juli öffentlich eine Bücherverbrennung durchgeführt. In die Flammen wurde „Das Tagebuch der Anne Frank“ geworfen.
Der ortsansässige Bürgermeister war bei der Bücherverbrennung anwesend und ist nicht dagegen eingeschritten.

Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

Jetzt kam heraus, dass die ermittelnden Beamten laut eigener Angaben nicht gewusst hätten, um was es sich bei dem Buch „Das Tagebuch der Anne Frank“ handel(t)e.
Sie wuchsen in der DDR auf, wo Anne Frank in der Schule, bei den Jungen Pionieren und in der Arbeit der FDJ eine sehr große Rolle spielt.

Wussten sie es nicht oder wollten sie es nicht wissen?

Sehr sauer

Ein Beispiel für kundenfeindliches Verhalten habe ich heute bei der Post erlebt.
An einem Schalter standen zwei schwarze Marokkaner. Einer von ihnen wollte Geld abheben.
Er zeigt seinen Ausweis und seine Kundenkarte von der Postbank.
Die Frau hinterm Schalter prüfte, ob er wirklich der Inhaber des Kontos war.
Sie schaute sich den Ausweis und Kundenkarte längere Zeit an und verglich die Daten mit denen, die sie auf dem Monitor vor sich las.
„Nein, da kann ich nichts machen“, sagte sie dann.
Der Marokkaner fragte nach und sie erklärte ihm, dass „ein Buchstabe zu viel“ sei.
In gebrochenem Deutsch erklärte ihr der Marokkaner, dass er der Inhaber des Kontos sei.
Sie lehnte aber weiterhin ab.
Ich stand am Schalter daneben und bekam mit, dass beiden Schwarzen sich auf Französisch mit marokkanischem Akzent unterhielten.
Der Marokkaner nahm noch einen Anlauf und scheiterte wieder an dem „Nein“ der Postbeamtin.
«Excusez-moi, messieurs», mischte ich mich ein, «Pourrais-je vous aider ?»
(„Entschuligen Sie meine Herren“ … „Dürfte ich Ihnen helfen?“)
Die Marokkaner waren froh und fragten genau nach, wo das Problem sei.
Ich fragte die Beamtin und bekam als Antwort, dass „im Computer ein Buchstabe zu viel“ sei.
Ich übersetzte und der Marokkaner erzählte mir, dass wohl ein Irrtum vorliege und dass er der Kontoinhaber sei.
Er zeigte mir daraufhin seinen Pass und die Kundenkarte.
Er wollte wissen, ob die Adresse den falsch sei.
Die sei richtig, bestätigte mir die Postbeamtin.
Ich fragte mich, wo das Problem lag, erkannte es aber nicht.
Der Marokkaner fragte mich, ob denn das Geburtsdatum übereinstimme.
Auch dies sei richtig, bestätigte die Frau von der Post.
„Womit haben Sie eigentlich ein Problem?“ fragte ich sie.
Sie sagte, auf dem Ausweis und auf der Kundenkarte stehe ein anderer Name.
Sie verwies darauf, dass „im Computer ein Buchstabe zu viel“ sei.
„Gute Frau“, begann ich, „da dieser Zeitgenosse einen für Deutsch wohl nicht einfach auszusprechenden Namen hat, kann es natürlich bei der Dateneingabe passiert sein, dass der durchaus lange Name irrtümlich falsch eingegeben wurde.
Es spricht aber auch etwas für einen Fehler, da die Kundenkarte die richtige Schreibweise enthält.“
„Aber der Name ist anders“, kam eine emotionslose Antwort.
Parallel übersetze ich immer von Deutsch ins Französische.
„Gute Frau, stimmen denn die Bankleitzahl und die Kontonummer überein?“
„Ja, aber ich kann nichts machen, weil der Name anders ist. Im Computer ist ein Buchstabe zu viel.“
Ich versuchte es noch ein paarmal, doch ohne Erfolg.
Die Marokkaner verließen sehr erregt die Postfiliale, nachdem sie sich bei mir bedankt hatten.
Sie wollen sich bei der Postdirektion beschweren, wie ich ihnen vorgeschlagen habe.

Auch wenn sich Eltern auf Religionsfreiheit berufen, haben sie nicht das Recht, ihre Kinder von der Schule fernzuhalten.
Das Bundesverfassungsgericht stellte dar, dass es keinen Anspruch gebe, Kinder „vollständig von fremden Glaubensbekundungen oder –ansichten zu verschonen“.
Das BVG meinte auch dazu, dass die allgemeine Schulpflicht zum staatlichen Erziehungsauftrag dazugehöre und „die Offenheit für ein breites Spektrum von Meinungen und Auffassungen konstitutive Voraussetzung einer öffentlichen Schule in einem freiheitlich-demokratischen Gemeinwesen“ sei.
Mit der Vermittlung von Kenntnissen über Sexualität, Verhütungsmethoden, Geschlechtskrankheiten u.ä. werde die staatliche Neutralität nicht verletzt.
Weiterhin wurde betont, dass es nicht zu beanstanden sei, dass in naturwissenschaftlichen Fächer die Evolutionstheorie gelehrt werde. Der Platz der Schöpfungsgeschichte – sog. Kreationismus – gehöre eindeutig in das Fach .

Ich hab mich nicht den Dichtern zugesellt
die dich verkünden oder nach dir klagen
und wähnen, deine Schönheit hinzusagen
wenn sie sie nennen: nicht von dieser Welt –

Von welcher denn? Hängt eine so wie die
so atemlos an dir mit allem Ihren?
Ist eine ängstlicher dich zu verlieren,
und wenn sie ängstlich ist, beruhigst du sie

wie diese hier, zu der doch manchmal hin
dein Antlitz lächelt wie aus Tiefen, leise
abweisend hre Zärtlichkeit: Geh, kreise,
sei nicht in Angst um mich; du siehst: ich bin…

Ist das nicht hier, wo Tausendes geschah,
wo fast Unsägliches noch nicht genügte,
damit aus allem sich ein Dasein fügte
drin Nahes fern erscheint und Fernes nah.

War das nicht diese Welt, wo aus dem Tier
der Gott erwuchs zum klaren Namenlosen:
damit du ihn empfängest wie die Rosen
und trügest wie ein Teich. War das nicht hier?

Wo dauerten, verloren im Gegröhl
des Pöbels, leise leidenvolle Leben,
um einst, gepreßt in deines Herzens Beben,
das Süße deiner Traurigkeit zu geben
wie tausend Rosen einen Tropfen Öl.

Und wo war das, wo Schönheit Ungezählter
wie unbenutzt verging und wie verschmäht,
um einstens rührender und auserwählter
in dir zu sein –.

Du güldenes Gerät:
das einmal nur wenn alle Glocken läuten
(die Hand im Handschuh naht sich wie geführt)
ein König einen Augenblick berührt
um seine hohe Seele anzudeuten.

Rainer-Maria Rilke – aus: Die Gedichte 1906 bis 1910

Baustelle

Ab 2007 soll ein neues Telemediengesetz gelten, das das weit gestreute Recht für Internet, Rundfunk und Digitaldienste zusammenfasst.
Besondern an Punkten wie der Haltung gegenüber SPAM muss noch gearbeitet werden.
Die Bekämpfung von SPAM wird z.T. durch das Gesetz verhindert.
SPAM mit gefälschten und/oder verschleierten Absender‑/Betreffangaben gelten als Ordnungswidrigkeit, doch müsse dem Absender ein absichtliches Vorgehen nachgewiesen werde.
Dies wird so gut wie unmöglich sein.
Ein weiteres Problem ist, dass Anbieter wie Internet-Provider oder Dienstbereitsteller nicht eingeschränkt werden, was das Erheben und Sammeln von Daten angeht.

Kalender
Februar 2019
M D M D F S S
« Jan    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728  
Aktuelle Kommentare
  • Sabine Schneidewind: "Dank dir für die wunderschönen Jahre mein Herzbeben Ich ❤️ Dich oo "
       vom
    14. Februar 2019
  • Martin: "Ich wurde für einen Monat einmal für einen neutralen Beitrag (keine Aggression oder beängstigende Bilder) über unsere Stadt blockiert. "
       vom
    10. August 2018
  • Sabine Schneidewind: "Dank die m Herzbeben <3 "
       vom
    3. Juli 2018
  • Sabine Schneidewind: "In unseren Herzen wirst du immer weiterleben, auch wenn du über den Regenbogen gegangen bist. "
       vom
    11. April 2018
  • Syntronica: "Danke mein Glühwürmchen1 "
       vom
    24. August 2017
  • Gerhard Singheiser: "Herzlichen Glückwunsch zu eurem 2. Hochzeizszag. Weiterhin viel Liebe , Glück und in den Sozalnetzen kluge und aufklärende Kommentare. Besonders beglückwünschen möchte ich auch CORA,... "
       vom
    8. August 2017
  • Gerhard Singheiser: "Im Normalfall stimmt das, dass jeder das erntet was er sät. Leider gibt es Fälle in denen ungesät aber geerntet wird. Hoffentlich kommt die Rechnung... "
       vom
    31. Juli 2017
  • Sabine Schneidewind: "Dank Dir m Herzbeben <3 hab dich unendlich lieb m Schatz <3 "
       vom
    1. Juli 2017
  • Älter »    
Kategorien
Editorial

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem Urheberrecht bzw. dem Copyright des explizit gezeichneten Autoren.

Beiträge und Materialien Dritter sind als solche gekennzeichnet.

Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung bedürfen der expliziten, schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Urhebers bzw. Erstellers und des Herausgebers.

Downloads und Kopien dieser Seite sowie Konvertieren in andere Darstellungen bzw. Darstellungsformen sind nicht gestattet.

Beachten : Haftung und Recht