Freunde

Zwei Freunde - Devil und Dietmar

Der Kleine hatte seit Dienstag keinen aua Bauch mehr.
Er hüpfte und tollte hier herum, vor allem der neue Ball hat es ihm angetan. Als ich ihn ihm schenkte, waren zwei Stunden Spielen damit angesagt.
Er durfte auch bei mir schlafen, was ihm sehr gefallen hat.
Lange Autofahren will Devil nicht mehr, eher Spazierengehen, vornehmlich im Wald. Dementsprechend viele Zecken hatte er auch. Wir schauten alle paar Stunden in seinem Fell nach und achteten auch darauf, ob er sich öfters an der gleichen Stelle kratzte. In den meisten Fällen, wurden wir dort fündig.

Von Montag bis Mittwoch musste ich arbeiten, von Donnerstag bis Sonntag habe ich Devil und meinen Eltern die Gegend gezeigt – den Naturpark Schönbuch.

Wir waren im Schloss Hohenentringen und haben traditionelle schwäbische Gerichte gegessen – sauren Fleischsalat, Ochsenmaul, Käse in Essig und Öl etc.
Devil nicht, meine Eltern und ich!
Dazu Most!

Im Neckarmüller – Brauerei und Gasthaus – gab wie immer sehr leckeres Essen – Braumeisterpfännle und Weßbierhaxe.
Man kann dort auch Zwei-Liter-Flaschen selbstgebrautes Bier kaufen.
Ab und zu ist dort „Schauen beim Brauen“, also ein Tag, an dem man zuschauen kann, wenn gebraut wird.

In der Weiler Hütte, einem Waldgasthof, ist es immer sehr schön, weswegen wir auch mehrmals dort waren und dort zu Mittag gegessen haben.

Das Schloss Hohentübingen, das Kloster Bebenhausen haben wir uns angeschaut. Devil durfte nicht mit ins Kloster, und wenn, hätten wir wohl nicht sagen dürfen, wie er heißt …

Natürlich sind wir viel spazierengegangen, auch den Hohernzollernweg.

Heute morgen um halb zwölf sind Devil und meine Eltern wieder in Richtung gefahren.

Devil ist sehr glücklich in gewesen.
Er wollte am liebsten bei mir bleiben …

Dietmar und Devil - zwei Freunde

Der Kleine ist trotz aua Bauch glücklich, denn er ist ja zu Besuch bei mir in .
Meinen Eltern besuchen mich auch, alleine schon deswegen, weil ich ihnen so viel von der schönen Gegend vorgeschwärmt habe.
Sonntag habe ich dann Devil und meine Eltern mitgenommen.
Es passt ja auch gut, denn in dieser Woche brauche ich nur drei Tage arbeiten – schwäbisch: schaffe.
Donnerstag ist Feiertag – „Happy Kadaver“ – Fronleichnam.
Am Freitag bleibt die Firma – schwäbisch: das G’schäft – geschlossen.
An den Tagen, an denen ich in dieser Woche „schaffe“ muss, gehen wir gemeinsam essen, abends wandern.
Wir sind ab und zu bei mir …

Devil ist etwas krank, weil er Angst hatte, dass er nicht mitgedurft hätte.
Des weiteren ist die Hündin des Hoteliers heiß, die lange Fahrt, die ungewohnte Umgebung.
Devil ist ja nicht mehr der jüngste.

Er versteht allerdings nicht, warum ich abends weggehe.
Aber ich bin ja am nächsten Tag wieder da.
Dann strahlt er mich wieder voller Freude an.

Der Kleine …

Momentan riecht es hier nach Bärlauch, denn hier im Schönbuch wächst Wildbärlauch.

Jeder genießt es hier.
Mal schauen, was der nächste Tag bringt …

Devil und Dietmar am Strand

In ein paar Stunden kann ich Devil wieder in den Arm nehmen.

Meinen treuesten, liebsten, bravsten Freund!

Ich fahre zweiwöchentlich nach , komme freitags spät gegen 22 Uhr in an, verbringe dann den ganzen Samstag und den Sonntagmorgen mit Devil und fahre dann am Sonntag gegen 13 Uhr, 13:30 Uhr wieder Richtung .

Freitag ist hier in Dettenhausen wie jeden Tag um 17:30 Uhr Feierabend.

Ich bin immer froh, wenn ein „langes Wochenende“ bevorsteht, wie es z.B. an Ostern war.
Am Gründonnerstag fuhr ich zu Devil und brauchte erst wieder am Osternmontag zurück nach Dettenhausen.
Um den 1.Mai ist auch ein „langes Wochenende“.

In der Woche, in der Frohleichnam ist, besuchen mich meine Eltern und bringen Devil mit nach Dettenhausen.
Dann kann der „Kleine“ sehen, wo ich „immer“ bin …

Kleiner Freund - Devil

Seit ungefähr anderthalb Stunden sitze ich wieder in meiner Bude in  … ganz allein … traurig.

In habe ich zu Mittag gegessen, dann noch einen Kaffee getrunken und mich von meinem liebsten, treueste, bravsten Freund verabschiedet – Devil.

„Ich verreise wieder, Kleiner“, sagte ich zu ihm, während er vor mir saß und mich anstrahlte, und noch nichts verstand, was ich aber änderte, als ich sagte: „Dann tschüss, Kleiner, ich komme bald wieder.“
Da ließ er sein kleines Köpfchen noch unten sinken und war traurig.

Wir schmusten noch etwas, dass ging ich … wieder für zwei Wochen.

Unerreichbar für den Kleinen!

Er schaute mir nach von seinem Stuhl vom Balkon, meine Eltern winkten.

Ich setze mich in Bewegung, den Koffer und andere Sachen im Kofferraum des Autos.

Von unterwegs meldete ich mich, als ich ungefähr die Hälfte geschafft hatte, bei meinen Eltern.
Sie waren gerade mit Devil vom Spazierengehen wieder gekommen und Devil raste wie jedesmal nach dem Spazierengehen im Wohnzimmer hin und her. Keine Ahnung, warum er das macht!
Als ich ankam, sagte ich ebenfalls bescheid, und gab auch Freunden per SMS bescheid, dass ich angekommen war.

„… und wieder zwei Wochen ohne Devil“, beendete ich die SMS.

Dann wurde ich traurig. Ich fühlte mich leer. Und vor allem einsam.
500 Kilometer von meinem besten Freund, von der Familie und von Freunden und Bekannten entfernt!

Mit vielen Leuten halte ich ja E-Mail‑ und Telefonkontakt, aber der Abschied von Devil stach mir nach knapp viereinhalb Stunden tief im Herzen.

Dieses Wochenende – im Prinzip den ganzen Samstag und ein paar Stunden am Sonntag – war intensiv. Devil zeigte mir, wo er mit meinen Eltern war, was er neu entdeckt hatte.

Das geht so: Devil bleibt stehen und schaut mich an. Ich bleibe stehen, dann schaut dorthin, wo er etwas entdeckt hat bzw. was er mir zeigen will. Dann schaut er mich an und wieder seine „Entdeckung“, z.B. Vögel im Baum. Ich sage dann anerkennend z.B.: „Da sind Vögel im Baum“. Dann macht Devil die Schnauze leicht auf und signalisiert mir, dass er sich freut, dass er „es“ mir gezeigt hat und ich es gesehen habe.

Mein Freund Devil!

Ich bin traurig, auch nach dem Duschen noch.

Gut, wenn ich ihn besuche, bekommt er ein neues Spielzeug von mir und wir unternehmen viel, was wir beide genießen, doch es sind im Prinzip nur ein Tag, der Samstag.

Man sagt sich immer, dass man darüber wegkommt, über den Abschied.
Das stimmt, doch diesmal war es anders.

Als ich am 31.1.2008 nach Dettenhausen gezogen bin, ganz allein, einer ungewissen, aber hoffnungsvollen Zukunft entgegen, musste ich mich sehr beherrschen, um nicht einen breiten Fluss auszulösen, doch die vorigen Male war es nicht schlimm, aber diesmal.

Dieses Strahlen in Devils Augen, als ich den Rucksack heute mittag aufsetze – „Wir gehen spazieren“, hat Devil gehofft, doch dann ließ er sein Köpfchen hängen, weil er wusste, dass mal wieder die Abschiedsstunde geschlagen hatte.

Sowas tut weh!

„Man kommt darüber hinweg“, sagt man, doch Devil versteht nicht, warum ich ihn immer wieder verlasse, er weiß, dass das wieder passiert.

Kurzer Besuch, Kuscheln, Freude, dann Abschied, Traurigkeit!

„Das ist doch nur ein Tier“, sagen manche Leute, allerdings haben diese kein „Tier“.
Dann wüssten sie, was ein „Tier“ empfindet und was man für ein „Tier“ empfinden kann …

Zwei Freunde - Devil und Dietmar

Freitag hatte ich um 17:30 Uhr Feierabend.
Nachdem ich noch mit dem Chef und einigen Kollegen kurz gesprochen hatte, machte ich mich gegen zehn vor sechs auf den (weiten) Weg nach .
Wegen eines Staus war ich dann viertel vor zwölf in Beckum, und wurde stürmisch von Devil begrüßt.
Devil wich mir nicht von der Seite. Ich nahm ihn auch fast überall mit hin. Zum Einkaufen in Lebensmittelläden konnte er nicht hinein, also blieb er im Auto.

Gleich, kurz nach Mittag, zwischen dreizehn und vierzehn Uhr, mache ich mich wieder auf den ca. 500 km langen Weg nach .

Devil wird mir wieder fehlen und ich ihm.

Gründonnerstag fahre ich wieder nach Beckum und werde bis Ostermontag bleiben.

Devil, freu dich schon darauf!

Devil als Pirat

Gestern Abend um 23 Uhr war ich in .

Ich habe geklingelt und dann hörte ich das Gebelle.

Als Devil mich sah, war er überrascht. Er hat sich seeehr gefreut, mich zu sehen. Danach war spielen angesagt. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätten wir die ganze Nacht durchspielen können.

Syntronica

Nach der ersten Woche in fahre ich heute nach Feierabend in die Heimat (), um Devil, , Familie und Bekannte zu besuchen.

Es gibt viel zu erzählen, obwohl es Firmengeheimnisse gibt, die ich nicht ausplaudern werde (und nicht ausplaudern darf).

Am Sonntagnachmittag fahre ich zurück nach Dettenhausen.

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Gleich geht es los …

Zwischen fünf und sechs Uhr steige ich mich in mein Auto und werde mich Richtung Stuttgart in Bewegung setzen.
Ich wohne in Dettenhausen, zu anfangs in einem möbelierten Zimmer.

Die IT-Firma, für die ich arbeiten werde, ist in ansässig.

Mir ist schon etwas mulmig bei dem Gedanken, dass ich alles hinter mich lasse.

Devil bleibt bei meinen Eltern.
Da war er ja auch, wenn ich arbeiten musste.
Leider kann ich ihn nicht mitnehmen, denn ganz alleine den langen Tag in einer Bude in fremder Umgebung ist er nicht gewöhnt.
Er hatte immer Leute um sich, meine Eltern, Nachbarn, mich … (mich ja nicht mehr)

Vor allem die Trennung von Devil liegt mir schwer im Magen.

Es ist ja kein Abschied für immer. Ich werde ja alle zwei Wochen zurück nach kommen und Devil sowie meine Eltern besuchen.

Der Kleine hat es gut bei meinen Eltern.

Von innen drücken die Tränen, um sich einen Weg nach außen zu bahnen.

Ich hätte nie gedacht, dass es so schwer wird, ohne Devil um mich herum.
Alleine schon der Gedanke, auf meinen besten und treuesten Freund verzichten zu müssen und ihn nur noch ab und zu – beim Vorübergehen – zu sehen.

Er ist bei meinen Eltern gut aufgehoben. Er kennt sie ja, solange er auch mich kennt.
Die Freundschaft ist ja nicht aufgehoben.

Ich werde das Foto, auf dem er und ich am Strand von Norden-Norddeich sitzen, mitnehmen.

Devil und Dietmar am Strand

Ich muss dadurch. Ich habe keine andere Wahl. Auch wenn es unendlich weh tut, einen Freund zu verlassen, den liebsten, besten, treuesten Freund.

Wir sehen uns ja bald wieder, zwar nur für knapp einen bzw. zwei Tage, aber wir sehen uns immer wieder.

Am 15. Februar komme ich ja für ein Wochenende wieder!

Armes Kleinchen!

Wenn du doch verstehen könntest, warum das alles so ist!

Ich habe dich unendlich lieb.

Devil und Dietmar am Strand

Lieber Devil!

Du wirst immer und ewig mein bester und treuester Freund bleiben.

Du wirst nicht verstehen, warum ich gehe.
Es gibt kein zurück mehr für mich, leider.

„Warum nimmst du mich nicht mit nach ?“, wirst du mich fragen, doch ich kann dir nur sagen, dass es besser so ist für dich, wenn du bei „Mutti“ und „Vati“ in bleibst.

Ich habe leider keine andere Wahl, als nach Stuttgart zu gehen, dort, wo ich dich nicht mitnehmen kann. Dort wärest du den ganzen Tag allein, denn ins Büro könnte ich dich nicht mitnehmen.

Und den ganzen Tag allein in der Bude!

Du würdest nur traurig sein und weinen, weil du ganz alleine bist, alleine in einer unbekannten Umgebung, wo du niemand kennst, wo dich niemand kennt.

So bist du bei „Mutti“ und „Vati“ in Beckum und kennst auch Mechtild, Uwe, Kerstin, Michael und deine Hundefreude Basti, Jenna und wie sie alle heißen.

In Beckum bist du nicht allein.

Und ich bin doch nicht für immer weg, sondern komme schon am 15. Februar wieder für knapp zwei Tage, in denen wir spielen, knuddeln und kuscheln werden.

Und unser Freundschaft wird bestehen bleiben.

Verzeih mir, dass ich gehen muss!

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