Feiertage

Am vorigen Wochenende waren wir richtig ausgelastet.

Am Samstag, den 23.6.2018, waren wir beim „Weltenbummlerwochenende“ im Lost Place Hotel Waldlust in Freudenstadt.
Dieses wurde von Sissis Erben organisiert. Neben dem Handwerkermarkt fand eine Modenschau, Kurzbeiträge zum Beispiel über die des Korsetts etc. statt.
Nebenbei flanierten Sissis Erben durch die Räumlichkeiten des leider verlassenen riesigen Hotels.
Wir trafen dort auch einige „Zeitgenossen“, also Zeitreisende wie wir.

Am Sonntag, den 24.6.2018,  traf sich die „Gilde der Zeitreisenden“ im Park des Schlosses Karlsruhe zum „5. Norbadischen Steampunk-Picknick“.
Auch dort trafen sich viele Bekannte und erzählten von ihren Abenteuern auf den vielfäligsten Zeitreisen.
Zwischendurch kam es zu einer Zeit-Anomalie, einem Zeitriss, und Leute aus dem sog. Mittelalter standen plötzlich mitten unter uns.

Vielen Dank an die Organisatoren!

Die Bilder von den zwei Veranstaltungen (und vieles mehr) kann man auf unserer Foto-Webseite „Steampunk/Retro-Futurismus“ sehen.

Über Pfingsten fand dieses Jahr auch wieder das „SWR Sommerfestival“ statt.

Wir wurden von der Redaktion „Landesschau Baden-Württemberg“ bzw. „Heimat Baden-Württemberg“ zu „Steampunk“ interviewt.

Bei Instagram und bei Facebook kann man nun ein Kurz-Video davon sehen.

Vielen Dank an den SWR!

Das Kurz-Video anschauen bei

Unsere Fotowebseite zu „Steampunk ud Retro-Futurismus“

Am Samstag, den 2. Juni 2018, fand in der ehemaligen Lederfabrik Röhm in Schorndorf ein beeindruckendes Foto-Shooting statt.

meets Lost Pace“

Siebzehn Fotografen und fünfundzwanzig Models aus den Genres Steampunk, Endzeit, Cosplay, Fantasy und Working People waren gekommen, um das Röhm-Areal mit Leben zu füllen.

Von morgens um neuen bis nachmittags gegen 17:30 Uhr wurde posiert, geknipst und vielen mehr.

Es war ein schöner Tag, an dem hervorragende Bilder entstanden.

Die ersten Bilder von uns haben wir online gestellt.
Wir haben extra wegen (etwaiger) „Bildrechte Dritter“ nur Bilder genommen, die uns zeigen (mit einigen Ausnahmen, für die wir Genehmigungen eingeholt haben).

Wir danken den Planern und den Fotografen!

P.S.: Wer veröffentlicht werden möchte, melde sich unter „Schreibe einen Kommentar“!


(Foto: Jochen Enderlin/Südwestrundfunk)

Am Samstag hielten wir uns beim „SWR Sommerfestival“ auf.
Ein Fotograf, Jochen Enderlin, schickte uns Bilder und erinnerte sich an unsere (Real‑) Namen.
Für uns ist es „normal“ beim SWR mit dem Moderator Günter Schneidewind in Verbindung gebracht zu werden.


(Günter Schneidewind – „Der Große Schneidewind“)

In der Antwort-Mail witzelten wir, was ihm denn bei unseren (Real‑) Namen einfiele und waren sehr überrascht, was er uns mitteilte.


ich hatte mich über den Namen an die Aktion von 2016 erinnert, als ich mit Corvin Tondera-Klein in der Hitfahrzentrale unterwegs war 
https://www.swr.de/swr1/bw/swr1-hitfahrzentrale-die-kleine-schneidewind-und-cora/-/id=233362/did=18331670/nid=233362/annuw8/index.html

Viele Grüße und noch einen schönen Feiertag

Sabine hatte vor knapp zwei Jahren bei der „Hitfahrzentrale“ mit gemacht und hatte zwei Freikarten für die „Finalparty der SWR1-Hitparade“ gewonnen.  

Eine schöne Erinnerung!

Am 5.5.2018 trafen sich Zeitreisendene, Steampunks, Retrro-Futuristen und Neo-Victorians zum gemeinsamen Picknick im „Blühendem Barock“am Schloss Ludwigsburg.
In ausgelassener Atmosphäre wurde das Wiedersehen gefeiert, das diesmal nicht am Schloss Monrepos sondern eben hier stattfand.

Wir waren aktiv dabei und haben einige Lichtbilder davon in einem Album zusammengestellt.

SoH ghajbe’bogh jaj rur pegh ghajbe’bogh ram.“

„Discerne praeteritum,
praesens rege,
carpe futurum..“

Wir wünschen 
Frohe Ostern!

 

Zum Beitrag

Gestern fand die „Lange Nacht der Museen Stuttgart 2018„ statt.
Im Polizeimuseum wurden wir zig mal abgelichtet und auf Photoplatten gebannt.

Die Polizeifreunde waren sehr fasziniert von uns, was sie auch zum Ausdruck brachten (Scrrenshot oben).

Polizeimuseum Stuttgart Der Preis zu den beliebtesten Fotomodels des Abends ist Euch sicher. Schön, dass Ihr bei uns gewesen seid und Kompliment für Euer Outfit! 

Liebe Grüße vom Team des Polizeimuseum

Vielen Dank dem Polizeimuseum und den Polizeifreunden!

 

Diesmal möchten wir erzählen, wie wir zu unserer Hündin Cora kamen.

Es war eine Zeit, in der zwei Abenteuer hinein spielten.

Als wir das zweite Abenteuer bestanden hatten, schauten wir uns noch etwas um und sahen in einigen hundert Ellen Entfernung ein Haus stehen, das uns bekannt vorkam.
„Hier waren wir doch schon mal“, sagte meine Gemahlin, Sabine Edelfrau von Syntronica, zu mir und schaute mich erwartungsvoll an.
„Ja, vor 34 Jahren“, bestätigte ich nickend, „das sage ich jetzt salopp. Der Brillenmacher würde sagen, dies sei nicht korrekt und wiese uns darauf hin, dass wir sagen müssten: ‚Wir waren hier schon mal im Laufe einer ins Jahr 1513.“
Wir beide lachten ironisch.

„Weißt Du noch, wie wir mit dem Hund angebändelt haben“, sagte die Edelfrau mit trauriger Mine, „aber dann mussten wir ihn hier lassen wegen der Zeitdirektiven.“
„Wir haben aber die Tür angelehnt, damit er entkommen konnte.“
„Wenn ich mir überlege, dass er eingegangen wäre“, sagte sie, „aber wie Du schon sagst. Er konnte ja raus, als wir gingen.“
Wir gingen Richtung des halbverfallenen Hauses.
Die Brücke, die nur noch ein Weg über das Feld war, war etwas mehr angefault als „damals“. Klar, es waren ja faktisch 34 Jahre seit unserem letzten Besuch vergangen.
Wir Zeitreisenden hatten ja kaum Zeit einbüßt.
Wir schlenderten durch die Gänge des Hauses, nachdem wir die Brücke passiert hatten.
Überall war es staubig, die Treppe knarzte. Als wir im ersten Obergeschoss herumliefen, gab es auch knarzende Geräusche beim Laufen. Wir entschieden uns, wieder ins Erdgeschoss zu gehen.
Nicht dass noch etwas passierte!
Irgendwann kamen wir in dem Halbdunkel des Inneren zu der Tür, die wir angelehnt hatten, damit der Hund hinausgehen konnte. Ein Spalt hatten wir offene gelassen, nach dem der Hund eingeschlafen war.
Dann hatten wir uns weggeschlichen. Die Zeitdirektiven konnten schon nerven, aber sie waren richtig. Man durfte nichts verändern, wie zum Beispiel jemanden retten.
Die Tür war verschlossen. Also griffen wir die Klinke, die verstaubt war, und öffneten die Tür. Die Kemenate roch muffig. Staub verteilte sich durch unser Eintreten.
Dann sahen wir es und zuckten zusammen.

In einer Ecke lag ein halbverwester Hundekadaver.

Uns fuhr es eiskalt den Rücken herunter.
„Oh nein!“, machte meine Gemahlin, „der arme Hund!“
Uns war zum Weinen zumute.
Voriges Mal, also im Jahr 1513, als wir schon mal hier waren, lernten wir diesen Hund kennen.
Wir erkundeten dieses Haus, da wir noch welche von den Schurken hier vermuteten, als wir ein Bellen und Winseln hörten.
Hinter genau der Tür, die wir gerade geöffnet hatten, war der Hund eingesperrt gewesen.
Er freute sich, dass wir da waren und ihn erhört hatten, und zeigte es uns, indem er uns die Hände leckte. Er folgte uns von dem Zeitpunkt an.

In dem Abenteuer im Jahr 1513, von dem wir noch detailliert berichten werden, mussten wir nach der erfolglosen Suche in diesem Haus auch wieder aufbrechen.
Den Hund konnten wir leider nicht mitnehmen. Denn dies widerspräche der Ersten Zeitdirektive des „Amtes für Ätherangelegenheiten“. Dies ist eine der höchsten Behörden neben der „Behörde zur Untersuchung Temporärer Distorsionen“.

„Anscheinend hatten wir mit unserer Annahme, dass wir vor 34 Jahren zu diesem Haus kamen, um den Hund zu retten, unrecht“, sagte ich mit betrübtem Blick, „die Tür, die wir ein Spalt aufließen, nachdem wir gegangen waren, nachdem der Hund eingeschlafen war, muss wohl durch einen Windstoß zugeschlagen sein.“
„Das arme Tier, verhungert oder verdurstet!“, proklamierte Edelfrau von Syntronica.

Dann schmiedete ich einen Plan.
„Meine Gemahlin!“ begann ich und die Angesprochene horchte auf, Das Schicksal des Hundes war wohl, an diesem Ort zu sterben. Aber ich habe eine Idee.“
Meine Gemahlin schaute mich an.
„Wenn ich mich richtig erinnere, entsteht auf diesem Gelände hier ab der Mitte des 19. Jahrhunderts ein industrielles Produktionsgebiet. Das heißt, dass dieses Haus verschwinden wird oder irgendwann verfallen ist und etwas anderes hier entsteht.“
„Hier wird irgendwann ‚Bleile‘ hergestellt“, bejahte Sabine, „aber ich weiß noch nicht, worauf du hinaus willst.“
„Der Hund ist hier gestorben, und hat anscheinend keine Bewandtnis in der Zeit. Im Jahr 1513 war er hier eingeschlossen und wir glaubten, wir wären hier hergekommen, um ihn zu befreien. Er war aber kurz darauf wieder in diesem Raum, den wir einen Spalt aufstehen ließen. Er sollte also sterben.“
„Hm!“
„Wenn wir jetzt ins Jahr 1513 zurückfliegen, kurz nachdem der Hund durch Dein Streicheln einschlief, können wir ihn also aus dem Raum zu uns nehmen. Er hat ja keine Bewandtnis sonst, außer hier zu sterben. Und ich möchte nicht wissen, wie es ist, zu verhungern oder zu verdursten.“
„Es ist der gleiche Hund von damals“, meinte meine Gemahlin, „ein Weibchen.“

Sie dachte kurz nach und nickte: „Gut, dann machen wir es so. Wir müssen nur vorsichtig sein, dass wir nicht unsere – wie soll ich es sagen? – früheren Ichs treffen.“
„Das könnte riesige Probleme geben“, erwiderte ich, „wenn wir die Zeitfäden berühren, dann kommen wir in ein Paradoxon, dessen Ausmaße nicht auszudenken sind.“

Wir gingen zu unserem Zeitschiff und machten die Maschinen bereit. Dampf und Rauch machte sich kurz breit, als sie anfuhren, dann war alles ruhig.
Wir stellten den 29. Juni 1513 ein. Denn wir hatten den Hund an unserem Jubiläumstag, den 28. Juni, getroffen. Den Tag, an dem wir uns – Sabine und ich – das erste Mal getroffen hatten. Einen Tag später war zwar in Bezug auf den Hund schlimm, doch so trafen wir nicht uns selbst.

Es schüttelte uns durch, dann wurde die Umgebung um uns herum grünlich. Der Zeittransfer hatte begonnen. Nach einige Minuten ging die dampfbetriebene Pfeife und wir waren am Ziel.

Wir stürmten heraus und gingen ins Haus.
„Wir kommen, Hund!“, rief Edefrau von Syntronica vor Begeisterung.
Wir hörten den Hund bellen.
Er hätte uns fast umgeworfen, als wir die Tür öffneten.
„Komm mit uns!“, sagte ich.

So kamen wir – Dietmar und Sabine, Edelleute von Syntronica zu unserem Hund, genauer genommen zu unserer Hündin Cora.

© Dietmar Schneidewind, Syntronica.Net

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