Emotionen

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Träume und Erinnerungen

Ich gehe mit mit Dir überall hin
und ich lasse meine Liebe niemals los,
weil Du ihr einen Platz in Deinem Herzen schaffest.

Meine Liebe möchte nur in den Wogen Deines Lichtes leben.
Mit Dir werde ich bis ans Ende der Welt gehen.
Für immer, wenn Du mit mir sprächest.

Erinnere dich an Dein Versprechen!
Süßer Duft der Erinnerung steigt in mir hoch.
Ich habe all unsere Träume warmgehalten.

Die Sehnsucht nach Dir zerreißt mein Herz.
Die Geheimnisse der Lautlosigkeit verschlingen mich.
Ich gehe unter vor Fieber nach Dir.

Du schweigst nur noch vor Dich hin.
Du wolltest mich besuchen, doch tatest es nicht.
Ich habe Dein Versprechen nicht vergessen.

Das ist mein Fenster
Eben bin ich so sanft erwacht
Ich dachte ich würde schweben
Bis wohin reicht mein Leben
Und wo beginnt die Nacht?

Ich könnte meinen alles wäre noch
Ich ringsum durchsichtig wie eines Kristalles
Tiefe verdunkelt stumm

Ich könnte auch noch die Sterne fassen in mir
So groß scheint mir mein Herz
So gerne ließ es ihn wieder los

Den ich vielleicht zu lieben
Vielleicht zu halten begann
Fremd, wie niebeschrieben
Sieht mich mein Schicksal an

Was bin ich unter diese Unendlichkeit gelegt
Duftend wie eine Wiese hin und her bewegt

Rufend zugleich und bange dass einer den Ruf vernimmt
Und zum Untergange in einem Andern bestimmt

Rainer Maria Rilke

Nachts im Traum die Städt’ und Leute,
Ungeheuer, Luftgebäude,
Alle, weißt du, alle steigen
Aus der Seele dunklem Raum,
Sind dein Bild und Werk, dein eigen,
Sind dein Traum.

Geh am Tag durch Stadt und Gassen,
Schau in Wolken, in Gesichter,
Und du wirst verwundert fassen:
Sie sind dein, du bist ihr Dichter!
Alles, was vor deinen Sinnen
Hundertfältig lebt und gaukelt,
Ist ja dein, ist in dir innen,
Traum, den deine Seele schaukelt.
Durch dich selber ewig schreitend,
Bald beschränkend dich, bald weitend,
Bist du Redender und Hörer,
Bist du Schöpfer und Zerstörer.
Zauberkräfte, längst vergeßne,
Spinnen heiligen Betrug,
Und die Welt, die unermeßne,
Lebt von deinem Atemzug.

Hermann Hesse

Augen in der Großstadt

Wenn du zur Arbeit gehst
am frühen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
da zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
im Menschentrichter
Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider –
Was war das? vielleicht dein Lebensglück…
vorbei, verweht, nie wieder.

Du gehst dein Leben lang
auf tausend Straßen;
du siehst auf deinem Gang, die
dich vergaßen.
Ein Auge winkt,
die Seele klingt;
du hast’s gefunden,
nur für Sekunden…
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider –
Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurück…
Vorbei, verweht, nie wieder.

Du mußt auf deinem Gang
durch Städte wandern;
siehst einen Pulsschlag lang
den fremden Andern.
Es kann ein Feind sein,
es kann ein Freund sein,
es kann im Kampfe dein
Genosse sein.
Er sieht hinüber
und zieht vorüber …
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider –
Was war das?
Von der großen Menschheit ein Stück!
Vorbei, verweht, nie wieder.

(Kurt Tucholsky)

Zerrissen

Wolkenstürmer auf Wolken Sieben oder Ikarus, nachdem der Wachs schmolz?
Taucher im klaren Ozean oder gefangen im Moor?
Astronaut, der die Sterne beschaut, oder mit seiner Rakete abstürzt?
Adler, der die Lüfte erkundet, oder Adler mit gebrochenen Flügeln?
Höchste Hoffnung oder tiefste Melancholie?
Freudentränen oder Tränen voller Verzweifelung?

Dein Name in mein Herz tattoowiert
Deine sanfte Stimme niemals in meinem Ohr verhallt
Dein sinnlicher Blick in meine Erinnerungen eingebrannt
Die Hochgefühle die deine wunderschönen Augen mir gaben nie enden
Deine Sanftheit deiner Finger in meinen Händen auf ewig verankert
Die Berührung meiner Schulter durch deine Arme nie aufhören wird
Der Duft deiner reinen Haut für immer in meiner Nase bleibt
Die Frische deiner Haare in meinen Sinnen verfangen unendlich
Deine filligrannen Finger noch heute in meiner Hand existend
Das Lächeln Deiner geschwungenen Lippen in meinen Erinnerungen nieverblassend weilt
Der Widerhall der Rhythmen der Trommeln in meiner Seele hallen unendlich oft
Das Glück das die Trommel brachten in deine Augen ich nie vergess‘

Wo bist du?

Die Uhr des Lebens scheint stillzustehen
Ich sitze auf der Bank, die meine Tränen erbauten
Erbaut, damit ich mich setzen kann
Setzen einsam und allein
Ohne Dich, die Du mir mein Leben neu schenkte
Ohne Dich, die mich stürzen ließ in die Glückseligkeit
Und ich ließ dies Alles zu, weil Dein Blick mich fing
Fing mich wie das Netz den Fisch im Meer
Du warst Schwalbe und Fängerin zugleich
Auch ich war Schwalbe, aber ließ mich fangen
Bereitwillig und freiwillig
Von Dir der Fleischwerdung eines langen Traums
Ich erkannte das Glück in Deinen Augen, als die Trommeln gingen
Spürte Deine Freude, als der Rhythmus in Dich drang
Sah Deine Augen, als das Feuerwerk aufstieg
Spürte Deine Hände in meine Hände
Deine Stimme so klar und kraftvoll
Wir wanderten nebeneinanderher, in der Fremde um den Park
Zwei einsame Wölfe in der Nacht
In unserer Nacht, der ersten
Einen Tag bevor ich in die Glückseligkeit fiel
Ich nun vom Alleinsein krank auf der einsamen Bank
Wartend auf Dich, der Inkarnation meiner Sehnsucht
Jahrelang waren wir Asche
Wussten nicht, dass es uns gab
Wussten nicht, mehr wer wir waren
Dunkle Jahre überstanden
Lass uns nun sein gemeinsames Licht

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