Drehverwortung

Roll over Beethoven

„Es geht darum, gewollt zu werden, und nicht, gebraucht zu werden.“

Roll over Beethoven

„Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung.
Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.“

Voltaire

Roll over Beethoven

„Jede noch so weite Zeitreise endet in der Gegenwart.“

hat heute, Sonntag, den 24.9.2017, gewählt.

 CDU 33, 0 % 
 SPD 20,5 % 
 AfD 12,6 % 
 FDP 10,7 % 
 Grüne 8,9 % 
 Linke 9,2 % 
 andere 4,8 % 

DIe CDU unter Angela Merkel hat zwar die Bundestagswahl für sich entschieden, musste jedoch auch Verluste hinnehmen. Die CSU – die „bayerische CDU“ – hat ihr schlechtestes Ergebnis eingefahren.
Martin Schulz, der sich selbst schon als (Gott‑) Kanzler  mit der CDU als Juniorpartner sah, war doch nicht der Heiland der SPD. Die Sozialdemokraten sackten noch weiter ab, auf das schlechteste Ergebnis seit der Gründung der Bundesrepublick Deutschland.
FDP-Chef Lindner kann sich über den Wiedereinzug seiner Liberalen freuen. Wenn die FDP jedoch wiieder Mehrheitsbeschafferin wird, wird sie nächstes Mal nicht mehr einziehen.
Die Linken können immer noch weite Teile der Bevölkerung blenden, obwohl jedem klar sein müsste, dass diese nur die Weiterführung der SED ist und sich bis jetzt noch nicht von dem DDR-Regime distasnziert hat.
Die Grünen (Bündnis 90) haben auch Verluste hinnehmen müssen, weil sie kaum noch Konzepte vorlegen können. Schade, dass sie eingezogen sind.
Sieger ist eindeutg die AfD, die mit über dreizehn Prozent in den Bundestag einzieht.
Sie wird nun beweisen müssen, was sie versprochen hat.

  

Amtliches Endergebnis.

Torte Deutschland Wahl Diagramm Tortendiagramm

  • „Man kann ja keine Partei mehr wählen.“
  • „Politiker sind alle korrupt.“
  • „Sie reagieren nicht fürs Volk, sondern gegen uns.“
  • „Egal, was man wählt, es kommt aufs Gleiche heraus.“
  • „Ich gehe nicht wählen.“

Wer kennt diese „Argumentation“ nicht?

Zu den Wahlen häufen sich solche Kommentare, besonders in den sozialen Onlinenetzwerken wie Facebook, Twitter, Google Plus, Tumblr.
Und es sind immer und immer die gleichen Leute, die es von sich geben!

Sog. „Wahlverweigerer“, auch „Nicht-Wähler“ genannt, meinen sich damit profilieren zu können, dass sie ihren Unmut über Politiker herausposaunen. Wenn man fragt, warum sie denn nicht wählen gingen, kommt ob der „ewige“ Sermon, wie oben dargestellt. Diesen gibt es in mehreren Varianten, aber immer mit der gleichen „Schlussfolgerung“, nichts bzw. niemanden zu wählen.

Wenn man mit ihnen diskutiert, warum sie denn keine Partei wählten, die ihren Ideen und Forderungen am nächsten käme, kommt der „ewige“ Sermon ebenso zu Tage, als wenn in China ein Sack Reis umkippte.

„Nicht-Wähler“ sind faule Querulanten (Trolls), die zwar labern und labern, aber ihren Hintern nicht hochbekommen.
Sie haben keine Ahnung von Politik und Demokratie, denn was sie von sich geben hat kein bisschen politischen Gehalt, sondern es sind nur „Rechtfertigungen“ für ihr Desinterese an allem und jedem sowie ihrer eigenen Faulheit..
Gegen Argumentre sind sie resistent.

Diese Leute kann man nicht überzeugen, sondern nur ignorieren!

Roll over Beethoven

„Manche Menschen hat der ‚Liebe Gott‘ kurz vor Feierabend gemacht.“

Roll over Beethoven

„Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“

Albert Einstein


„Zeitungsente“ hieß sie früher oder offiziell „Falschmeldung“.
Wenn man einer Falschmeldung aufgesessen war und diese verbreitet hatte , nahm man diese zurück und entschuldigte sich dafür.
Heute nennt man es hochtrabend „Fake-News“, aber der Gehalt ist der Gleiche, nur dass man gerne auch direkt sagt, dass „Fake-News“ auch „Hate-Speech“ sind – „Hasssprasche“, also „Hassbotschaften“, Denunziation und dergleichen, was aber zum größten Teil nicht stimmt.
Von Regierungskreisen heißt es, diese „Fake-News“ manipulierten Wahlen, das Volk und wen auch immer.
„Fake-News“ wurden früher auch schon benutzt, um zu manipulieren. Wenn man bestimmte Leute nicht auf einem Foto haben wollte, schnitt man das Foto oder den zurecht. Heutzutage retuschiert man die digitalen Foto und Videos. Hetze und Gerüchte wurden auch schon verteilt.

Manche Politiker verbreiten (ungewollt) Falschnachrichten.
Wenn man darauf hingewiesen wird, sollte man es selbstverständlich herausgenehmen, besonders auf Internetseiten, in sozialen Onlinenetzwerken et cetera.
Als Beispiel gelte ein Bild, dass vom „Christopher-Street-Day“ aus München stammt. Auf diesem Foto sind Männer in Lack und Leder sowie mit Pferdemasken zu sehen, die auf allen Vieren kriechen. Sie sind an Leinen gehalten von einem ebenfalls Schwulen in Lack und Leder mit einer Polizeimütze.
Besonders (erz‑)konservative Politiker veröffentlichen dieses Bild als Stimmungsmache gegen Homosexuelle.

Das Kuriose an diesem Bild ist allerdings, dass es weder aus München stammt, noch von einem „Christopher-Street-Day“. Dies Bild ist ein gestelltes Foto von Nationalisten aus der Ukraine (Kiew). Der einzige Zweck dieses Fotos ist, Homosexuelle zu denunzieren, da die Nationalisten eben diese „Veranlagung“ ablehnen.

Einige Politiker, die wir ansprachen auf diese miese Stimmungsmache, nahmen diese „Fake-News“ heraus, einige ließen sie stehen mit der Bemerkung „Der Zweck heiligt die Mittel“.
Solche Politiker sind im höchsten Maße unwählbar.

„Mache immer das Beste aus Deinem Leben.
Für das Schlechte sorgen schon die Anderen.“

Am 14. Mai 2017 findet in Nordrhein-Westfalen wieder eine Landtagswahl statt.

Seit knapp zwei Jahren erzählt Thomas, dass wie die SPD, CDU, Grüne, Linke – also die etablierten „Altparteien“ nichts taugten. Sie seien nicht ernst zu nehmen, denn wenn sie etwas versprächen vor der Wahl, hielten sie es nicht ein. Ebenso wollten sich die „Altparteien“ nur gegenseitig die Klinke bzw. Pöstchen und Sitze in die Hand drücken. Da Thomas auch nicht die „Flüchtlingswelle“ und die „Plünderung der Sozialsysteme“ gutheißt, tendiert er zur AfD – Alternative für .
Er sagt, er fände es sehr gut, dass der ehemalige Sozialdemokrat Guido Reil (aus Essen)  nun bei der AfD sei, denn jetzt mache dieser endlich Realpolitik.

Thomas hat übrigens eine sehr konservative Sicht der . „Drei K’s“, sagt er immer, „, Kinder, Küche“, wenn er davon spricht, wie er sich seine Ehefrau und die in spe vorstellt.
Er lobt seit knapp zwei Jahren die AfD, geht mit ihr konform, hackt auf die „dumme Politik“ der „Altparteien“ ein und spricht sich gegen Angela Merkel aus, weil sie sich so viele Verfehlungen geleistet habe.
Er schlägt auch verbal auf die Politiker in Nordrhein-Westfalen ein, was das Zeug hält, denn in seinen Asugen aus ausnahmslos niemand von den „Altparteien“ wählbar.
Auf die (rhetorische) Frage: „Am 14. Mai wählst Du dann AfD?“ konterte er überraschend: „Nein, Hannelore Kraft“.
„Aber dann wählst Du doch die SPD“, kam die erschrockene Gegenfrage.
„Aber die SPD schafft das. Den Laschet kann man ja nicht wählen, weil er mal Pfusch an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen gemacht hat.“
„Was ist mit der AfD. Es ging doch auch darum, ein Zeichen zu setzen. Und die SPD ist doch für die ganze Misere in verantwortlich.“
„Man weiß nicht, was die AfD wirklich macht. Alle Parteien sind gleich. Versprechen und nix halten. Dann wähle ich lieber die SPD, die sind schon lange dran und schaffen das.“
Versuche, nachzuhaken, was der Auslöser für die Wende waren, verliefen im Sande. Argumente für seine neue Lieblingspartei gab es genug, aber er artikulierte sie nicht. Seltsamerweise fielen ihn keine Argumente gegen die AfD ein, die erklären konnten, weswegen er plötzlich SPD wählen wollte.
„Die SPD ist an der Regierung“, sagte er mehrmals, wusste aber nur selber, was er damit sagen wollte. Argumente, die SPD habe Schulden gemacht, argumentierte er nicht gegen. Auch Argumente gegen die „Altparteien“, die er seit zwei Jahren geliefert hatte, wurden nicht angezweifelt. Er hielt allerdings die AfD heraus, ging auch nicht auf Argumente pro AfD ein.

So wie Thomas sind viele Leute.
Sie tönen laut herum, dass sich etwas ändern muss, doch wenn es darum geht, Flagge zu zeigen, kommen sie hinter den Ofen nicht hervor.

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