Böblingen

Auch wir haben gewählt.

In ganz, ganz geheimer Wahl.

gluehwuermchen-wahl

herzbeben-wahl

So können wir ganz, ganz sicher sein, dass uns niemand beobachtet hat.

Das Grundgesetz hat über uns gewacht und wacht es noch.

unser shop-logo

Glühwürmchen war vor einigen Monaten auf die Idee gekommen, handgefertigte Goldbärchen zu verkaufen.

Daraus hatte sich ein ganzer Shop entwickelt.

Wir möchten nun unseren Shop vorstellen.

http://shop.syntronica.com/ (ohne www)

In der Kategorie „Kurioses“ lohnt sich ein besonderer Spaziergang.

Peu á peu werden neue Artikel eingestellt.

Wie gefällt Euch der Shop?

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Carla sieht alles

Carla ist seit dem 16.3.2009 bei uns, also genau ein halbes Jahr!

cupcake

Die Piratenpartei Deutschland wird heute drei Jahre alt.

Herzlichen Glückwunsch!

Dachdecker ohne Auffangnetze

Wir hatten am 12. August darüber berichtet, dass bei uns am Haus Dachdecker arbeiteten, die sich um Arbeitssicherheit nicht scherten.

Die Dachdecker hatten sich mit dem Hausverwalter unterhalten und ihm berichtet, dass ich angedroht hatte, ihre Fotos zur Berufsgenossenschaft zu schicken.
Der Hausverwalter sprach mich deswegen an.
Ich sagte ihm, dass ich mit den Arbeitern schon mehrmals gesprochen hätte und sie darum gebeten hätte, Auffangnetze zu installieren, weil schon einige Male etwas heruntergefallen sei.

Einmal fiel sogar eine Matte Steinwolle herunter, als wir aus dem Haus gingen. Wir hatten Glück, dass sie uns verfehlt hatte.

Erstmal redete der Hausverwalter davon, dass die Renovierung genug Geld koste und das Aufbauen von Gerüsten – welche vorgeschrieben sind bei Dacharbeiten – schließlich auch Geld koste. Die Firma sei schon seit Jahren für die Wohnanlagen tätig und mache immer einen fairen Preis.

Ich wies ihn daraufhin, dass schon mal eine Matte Steinwolle heruntergefallen sei und auch schon mal Kartons oder ein Hammer vor unserem Balkon.
Ich sagte, dass es mir egal sei, ob ein Dachdecker aus eigener Dummheit vom Dach falle, ich proklamierte aber, dass andere Menschen zu Schaden kommen könnten, wenn jemand bzw. etwas herunterfiel.

Das sah der Hausverwalter ein und wollte darauf hinweisen, dass beim nächsten Auftrag Fangnetze installiert würden.

Abwarten!

roter-wuerfel-statistik

Als ich neulich beim Bürgerbüro in Böblingen war, stand vor mir eine alte Frau in der Warteschlange vor dem Tresen.

So wie sie redete, konnte man gar nicht weghören.

Sie wollte wissen, wo die SPD ihr Büro habe. Die Frau am Tresen wusste es auch nicht, weil die Frau nicht mit der SPD-Stadtratsfraktion sprechen sollte, sondern eben wissen wollte, wo sich deren Büro befände.

Als die Stadtbedienstete im Telefonbuch schaute, wo sich das SPD-Büro befand, plapperte die SPD-Suchende über ihre „Mission“.

An der Straße, an der sie wohnte, habe die SPD Wahlkampfplakate aufgehängt.
Sie wolle sich bei der SPD deswegen beschweren, weil diese so viele Plakate aufgehängt habe, dass nirgendwo mehr Platz für andere sei. Dies sei wegen der Chancengleichheit aller nicht demokratisch.

Als die Frau die Auskunft bekommen hatte, wo sich das SPD-Büro nun befindet, zog sie von dannen.

Ich wüsste liebend gerne, wie es der Frau bei der SPD ergangen ist.

Baguette Hawai ::: Rechte: pixelio.de

Glühwürmchen und Herzbeben – das glücklichste Paar des Universums – essen Baguettes.

Herzbeben legt sechs Stück – drei für Glühwürmchen und drei für sich – auf das Backblech und schiebt die sechs Baguettes in die Backröhre.

Nach knapp einer Viertelstunde sind die Baguettes fertig und Herzbeben serviert sie.

Da Glühwürmchen nach dem zweiten Baguette fast keinen Hunger mehr hat, gibt sie Herzbeben ein halbes ab.

Glühwürmchen isst zweieinhalb Baguettes und Herzbeben dreieinhalb.

Herzbeben isst also ein Baguette mehr als Glühwürmchen, obwohl Glühwürmchen ihm nur ein halbes abgegeben hat.

2 ½ + 3 ½ = 6

Wie kommt das?

Wer kann das erklären?

Benutzt dafür die Kommentarfunktion!

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Syntronica alias Herzbeben im Business-Look.

Zünglein an der Waage ::: Rechte pixelio.de

Es gibt sie überall.

Die Denunzianten!

Dieses Pack, das mit sich selbst nicht zufrieden ist und anderen das Leben zur Hölle machen will.

Gerade sprach mich der Hausverwalter an, es wäre ihm zu Ohren gekommen, dass wir unseren Restmüll einfach irgendwo an der Wohnanlage abgestellt hätten.
Das stimmt natürlich nicht, denn wir entsorgen unseren Müll immer über die hauseigene Entsorgungsanlage, bei der wir uns über einen Trasnponder-Chip identifizieren müssen, damit alles korrekt abgerechnet werden kann.
Eine feine, bequeme Sache: Chip vor dem Müllschlucker halten, Müllschlucker öffnet sich, Müll hinein, der Müllschlucker zählt, wie oft wir Müll entsorgt haben, am Ende des Jahres gibt es eine Endabrechnung.

Das erste Manko der „Zuflüsterung“ war, dass wir keine Einkaufstaschen von dem Diskounter nebenan haben und hatten, auch ansonsten keine gelben Tüten mit roter Schrift.
Die zweite Fehlinformation war, dass Glühwürmchen alias Superfliege Ende voriger Woche gegen zehn, elf Uhr beim Müll-Entsorgen beobachtet worden wäre.
Das ist alleine schon deshalb nicht möglich, weil sie  zu der Zeit arbeiten mussten, genau wie ich.
Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Tüten nicht draußen, sondern im Treppenhaus im Nachbarhaus abgestellt wurden. Ich wollte nämlich wissen, wo sie abgestellt worden waren, und der Hausverwalter zeigte mir den Ort.
Wir gingen zu dem Ort, Treppenhaus nebenan, und schon wieder standen dort diese Tüten mit dem Müll, diesmal nur Pappe und Papier, obwohl gestern nachmittag Tüten entsorgt worden waren. Heute morgen mussten wir beide wieder arbeiten.
Ich lud den Hausverwalter ein, mit in unsere Wohnung zu kommen und zeigte ihm unseren großen Karton, in dem wir Altpapier sammeln.

Das überzeugte ihn. Er wollte natülich nicht sagen, wer über uns hergezogen hatte.

Die Denunzianten!

Dann wollen sie etwas gesehen haben und schwärzen jemanden an, und im Nachhinein stellt sich heraus, dass es gar nicht stimmt(e).

Hier (in Schwaben) gibt es die sog. Kehrwoche.

Jeder sollte erstmal vor seiner eigenen Tür kehren!

Ach ja, vernünftige Brillen gibt es beim Augenoptiker.

Rote Fahne

Gestern, als ich mit Carla Gassi gegangen sind, sahen wir auf dem Sömmerda-Platz eine kleine Menschengruppe, die sich unterhielt. Einige fragten sich, ob sie denn richtig seien.
Etwas später stieß ein Auto mit Anhänger zu ihnen, und alle zusammen bauten einen Info-Stand auf – die MLPD.

Die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands.

Als wir dann vom Gassigang zurück kamen, schlenderten wir – wie zufälligerweise – über den Sömmerda-Platz und gingen extra auf die Gruppe, von der nur noch drei Personen übrig geblieben waren – der „Spitzenkandidat“ Peter Bäuerle, eine alte Frau und eine übergewichtige Frau um Mitte 40 – zu.

Die alte Frau drückte mir das Propaganda-Blättchen „Die sozialististische Alternative“ in die Hand.
Da ich so tat, als  interessierte mich der Schrieb, blieb ich stehen und las gespielt interessiert.
Wie ich beabsichtigt hatte, sprach mich die alte Frau an. Der „Spitzenkandidat“ blieb im Hintergrund.

Sie wies mich darauf hin, dass es am Info-Stand noch mehr Info-Material gebe, und ich folgte ihr.
Als ich das Zentralorgan „Die Rote Fahne“ sah, meinte ich gespielt enthusiastisch: „‚Die Rote Fahne‘ ! Ich dachte, die ist von der KPD.“
Die übergewichtige Frau verneinte, der „Spitzenkandidat“ bewegte sich überhaupt nicht und machte nur ein fragendes Gesicht, die alte Frau mit der abgewetzten Kleidung korrigierte ihre „Genossen“, dass die KPD diese  „ganz früher“ herausgebracht habe, vor dem Krieg.
Gut, das ist nur die halbe Wahrheit.

Die KPD wurde 1919 gegründet und hatte als Zentralorgan „Die Rote Fahne“ herausgebracht.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, worauf sich die alte „Genossin“ bezog, wurde die  KPD, die ja von den Nazis verboten wurde, 1949 wiedergegründet. Bis zum Jahr 1956, in dem die KPD wegen Verfassungsfeindlichkeit verboten wurde, brachte sie ebenfalls „Die Rote Fahne“ heraus.

Ich hätte „Die Rote Fahne“ bekommen können, allerdings war sie kostenpflichtig.
Ebenfalls war ein Heftchen der MLPD über die Einschätzung der politischen und wirtschaftlichen Lage in Deutschland kostenpflichtig.
Als mir die alte Frau sagte, es koste zwei Euro, sagte ich: „Ihr seid doch antikapitalistisch.“ und erntete von allen drei fragende bis beleidigte Blicke.
Die anderen Schriebe konnte man auch haben, allerdings gegen eine Spende.

Das verneinte ich ebenfalls und fragte, warum ich denn bezahlen solle, doch man blieb mir eine Antwort schuldig.

Die drei „Genossen“ stellten sich nicht nur hiermit ein Armutszeugnis aus.

Die Art und Weise, wie sie mich zu agitieren versuchten, war Nullniveau.

„Wir haben auch hier drüber eine Broschüre, die gegen eine Spende zu haben ist“, zeugt daher, dass die Motivation der Mitglieder des Info-Standes nicht vorhanden war.
Was sie eigentlich genau wollten, erzählten sie mir nicht. Sie erzählten sowieso kaum etwas, wenn dann hielten sie mir Broschüren unter die Nase.
Warum der Sozialismus besser sei, erfuhr ich nicht.
Das hielten sie wohl für Allgemeinwissen.
Der „Spitzenkandidat“ Peter Bäuerle hielt sich schön im Hintergrund und schaute weg. Er entfernte sich sogar stellenweise noch.
Vielleicht wollte er den Kontakt mit dem Kapitalismus meiden.

Als es mir dann zu blöd wurde, ging ich mit Carla weiter, mit der Bemerkung: „Ich schaue mal auf Eurer Webseite.“
Ob die „alte Genossin“ überhaupt wusste, was eine Webseite ist, bezweifle ich.

So kann man keine Wählerstimme bekommen.

Zuhause angekommen las ich dann „Die sozialistische Alternative“, die Broschüre, die mir die alte „Genossin“ gratis in die Hand gedrückt hatte.
Die Frage, auf welche Wahl sich der Wisch bezog, konnte ich nur ahnen.

Anscheinend auf die Bundestagswahl 2009!

Oder auch nicht!

Der Schrieb triefte nur so von sozialistischer Ideologie,was eigentlich klar ist, doch die Realitätsferne der Autoren war schon maßgeblich peinlich.

Der Sozialismus bzw. Kommunismus als einzige Alternative!
Klar, dafür sind die MLPD-ler ja da.

Sozialistische Ausdrücke ohne Ende, „weitreichende“ Thesen, wie schlecht der Kapitalismus (Arbeitslosigkeit, Armut) doch sei, gewürzt mit traditionellem Antifaschismus („Verbot aller faschistischen Organisationen“), Solidaritätsbekundungen („Hoch die internationale Solidarität!“, „Unsere Kollegen“ bei Daimler, Hewlett Packard …), Lobeshymnen auf den Sozialismus bzw. Kommunismus als einzige Alternative u.s.w.

Der normale Bürger wird diesen Schrieb stellenweise nicht verstehen, weil die Sozialismus-Thesen so hochgestochen sind, dass man schon in der Materie stecken muss, um überhaupt zu wissen, was die Theoretiker meinen.

Um die Mittagszeit tönte eine Lautsprecherstimme vom Sömmerda-Platz zu uns auf den Balkon herüber.

„Wir sind die einzige Alternative. Wir wollen den echten Sozialismus, aber keinen Sozialismus, wie Sie ihn von der DDR kennen. Sprechen Sie mit uns, der MLPD!“

Da Carla Gassigehen wollte, schlenderten wir einige Minuten später über den leeren Sömmerda-Platz.
Von der MLPD und einer etwaigen Lautsprecheranlage nichts zu sehen.

So gewinnt man nichts!

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