Arroganz

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Die Kirchen sind aktiv in der sog. „Militärseelsorge“ tätig.
Sie begleiten Soldaten seelsorgerisch durch Krisen.
In jüngster Zeit hat sich die „Militärseelsorge“ geändert, denn bedingt durch die Auslandseinsätze der Bundeswehr ist es wichtig, Soldaten beizustehen, wenn sie Heimweh durch die Trennung von den Familien haben. Gleichzeitig stehen die „Militärseelsorger“ den Soldaten aber auch bei Ängsten bei. Dies kann die Bedrohung durch den Feind sein, die Trauer über getötete Kameraden. Ebenso ist aber auch die psychische Belastung durch die eigene Schuld – wenn man jemanden töten musste – etwas, was man nicht so schnell oder gar nicht verarbeiten kann.
Die „Militärseelsorger“ sind bei der Ausbildung der Soldaten im Bereich des „Lebenskundlichen Unterricht“ tätig. Diesen Bestandteil füllen die Kirchen mit eigenen Inhalten.

Das hört sich alles positiv an, doch was mir fehlt, ist, dass die Kirchen im Zusammenhang der „Militärseelsorge“ nicht ein Wort darüber verlieren, dass Krieg ein Verbrechen an der Menschheit ist.

Oder haben sie „nur“ das fünfte Gebot vergessen, das da lautet:
Du sollst nicht töten!

Durchleuchtung - Spion mit Lupe am PC

„Das Internet ist die Trainingswiese der Terroristen“. Das ist der Spruch, mit dem er Stimmung machte, der Schäuble.
Schäuble ist schon lange bekannt als „Stahlhelmer“, also militärischen Charakter in Bezug auf Recht und Ordnung.
Weil Schäuble d’accord mit dem Islamisten-Paranoiker Bush ist, will er natürlich auf Biegen und Brechen den Terrorismus bekämpfen.
Da im Internet Videos mit Islamisten-Hetz-Statements verbreitet werden, hat sich Schäuble aufs Internet eingeschossen.
Er will, dass PCs vom Internet – ohne Wissen des Benutzers – durch die Polizei durchleuchtet werden dürfen.
Nun hat Schäuble vom Bundesgerichtshof einen Schuss vor den Bug bekommen. Die Durchsuchung von PCs über das Internet habe keine (straf)rechtliche Grundlage, meinten die Verfassungsrichter.
Nun ist Schäuble natürlich sauer, weil er seinen Willen und vor allem sein Spielzeug nicht bekommt und schmollt erstmal.
Aber anstatt über sich und seine „Philosophie“ nachzudenken, denkt er über etwas ganz anderes nach: Wie man am schnellsten das (Straf‑)Recht ändern kann, damit die von ihm angestrebte PC-Durchleuchtung doch möglich ist.

Zum aus der Haut fahren

Da sitzen sie wieder, die Politiker und Entscheider, und reden sich den Mund fusselig.
Sie diskutieren mal wieder über die Höhe des Arbeitslosengelds Ⅱ (ALG II).
Diskutieren kann man nicht sagen, denn für sie steht schon lange fest, wie entschieden wird.
In ihren arroganten Köpfen steckt die Meinung, dass die Grundversorgung laut Hartz-IV-Reform zu hoch sei, deutlich zu hoch!
Sie meinen ernsthaft – in ihrer Welt – dass höhere Beschäftigung schon alleine dadurch herrsche, wenn man die 345 Euro noch weiter kürze.
Was kann man von Politikern verlangen, die meinen, 345 Euro im Monat seinen zu viel für Arbeitslose, die aber nach der Diskussion mehr als 345 Euro für ein Abendessen in einem Nobelrestaurant ausgeben?

Tüte auf dem Kopf

Laut des Deutschen Philologenverbands gäbe es Nachhilfe-Institutionen, die von der Scientology betrieben würden.
Dreißig solcher Institution sein bekannt.
Die Dunkelziffer, bei Nachhilfe-Institutionen, die von der Scientology unterwandert würden, sei wohl noch höher, wird befürchtet.
Das Perfide an den scientology-geführten Nachhilfe-Institutionen sei, dass diese ausnützten, dass sich viele Nachhilfeschüler in einem psychischen Dilemma befänden.
Viele von ihnen befinden sich in einer Identitätskrise und nicht wenige haben Minderwertigkeitskomplexe.

Kinder, die an sich zweifeln, sind ein idealer Nähboden für Manipulationen, wie die Scientology sie durchführt.
Scientology zielt aber nicht nur darauf ab, die Nachhilfeschüler in dessen Einflussbereich zu bekommen, sondern über die Verbreitung von „weiterführenden Seminaren“ würden auch so die Angeln in Richtung der Eltern ausgelegt.
In den Seminaren wird den Kindern die „Philosophie von Scientology“ nahegebracht.
Schwerpunkt dieser Rekrutierungsmaßnahmen ist Hamburg und Umgebung.
Laut WDR gibt es aber auch solche „Maßnahmen“ in Nordrhein-Westfalen.

Auch wenn sich Eltern auf Religionsfreiheit berufen, haben sie nicht das Recht, ihre Kinder von der Schule fernzuhalten.
Das Bundesverfassungsgericht stellte dar, dass es keinen Anspruch gebe, Kinder „vollständig von fremden Glaubensbekundungen oder –ansichten zu verschonen“.
Das BVG meinte auch dazu, dass die allgemeine Schulpflicht zum staatlichen Erziehungsauftrag dazugehöre und „die Offenheit für ein breites Spektrum von Meinungen und Auffassungen konstitutive Voraussetzung einer öffentlichen Schule in einem freiheitlich-demokratischen Gemeinwesen“ sei.
Mit der Vermittlung von Kenntnissen über Sexualität, Verhütungsmethoden, Geschlechtskrankheiten u.ä. werde die staatliche Neutralität nicht verletzt.
Weiterhin wurde betont, dass es nicht zu beanstanden sei, dass in naturwissenschaftlichen Fächer die Evolutionstheorie gelehrt werde. Der Platz der Schöpfungsgeschichte – sog. Kreationismus – gehöre eindeutig in das Fach .

Baustelle

Ab 2007 soll ein neues Telemediengesetz gelten, das das weit gestreute Recht für Internet, Rundfunk und Digitaldienste zusammenfasst.
Besondern an Punkten wie der Haltung gegenüber SPAM muss noch gearbeitet werden.
Die Bekämpfung von SPAM wird z.T. durch das Gesetz verhindert.
SPAM mit gefälschten und/oder verschleierten Absender‑/Betreffangaben gelten als Ordnungswidrigkeit, doch müsse dem Absender ein absichtliches Vorgehen nachgewiesen werde.
Dies wird so gut wie unmöglich sein.
Ein weiteres Problem ist, dass Anbieter wie Internet-Provider oder Dienstbereitsteller nicht eingeschränkt werden, was das Erheben und Sammeln von Daten angeht.

Langsam reicht's!

Vorigen Mittwoch bekam ich eine E-Mail, in der eine russische Firma einen Finanzchef suchte.
Die Firma stellte sich als ebay-Partner vor und machte deutlich, dass ihr Umsatz permanent steige, was auch daher rühre, dass sie laut Bewertung eines Wirtschaftsinstituts zu den zwanzig Unternehmen gehöre, die an der Spitze, was Wachstum betreffe, lägen.
Die Arbeit als Finanzchef gestaltete sich ganz einfach, man könne dies in der Freizeit erledigen (geringer Zeitaufwand) und es erfordere nicht viel, nur einen PC, eine Internetverbindung und ein Konto in Deutschland.
Die Aufgabe der Firma ist es, bei, über bzw. mit ebay Geschäfte zu machen. Man suche eben deutsche Partner, die dies erledigten. Beim Verkauf von Dienstleistungen bzw. Waren über ebay bzw. an ebay werden die Beträge auf das Konto des Finanzchefs transferiert, weil dies einfacher ist als direkt nach Russland zu überweisen. Der Finanzchef verdiene laut E-Mail 500 bis 1000 Euro pro Woche, was aber nur vorsichtig geschätzt sei.
Bei mir läuteten sofort die Alarmglocken.
Eine Firma will also über einen (?) deutschen „Finanzchef“ Geld nach Russland transferieren.
Diese Taktik ist bekannt, denn so wird Geld, das Phisher erbeutet haben, über mehrere Knoten transferiert, um die Rückverfolgung zu erschweren.

Phisher sind Personen, die anderen gefälschte E-Mail von Banken zuschicken, in denen die vermeintlichen Bankkunden aufgefordert werden, auf einen Hyperlink (angeblich ein (neues) Sicherheitssystem der Bank) zu klicken, um eine oder mehrere Transaktionsnummern, die Kontonummer, Bankverbindung und das Passwort zu „Sicherheitszwecken“ bei der Bank zu hinterlegen. Phisher (Passwort-Fischer) loggen sich dann mit den gestohlenen Daten ein und überweisen an sich Geld, fischen also in (trüben)„Geld-Teichen“.

Damit das ergaunerte Geld schnell auf ihre Konten überwiesen werden können, muss man sich etwas einfallen lassen, z.B. Strohmänner einrichten, und das erbeutete Geld über mehrere Knoten verschieben.
Dies ist die Absicht der o.g. E-Mail, die ich bekam.

Mit schrillenden Alarmglocken ging ich zur Polizeiwache und nahm ein paar Ausdrucke der Anwerbe-E-Mail mit.
Ich erklärte der Polizistin, worum es ging und sie schaute erstmal einige Minuten in ein E-Mail-Programm im Computer vor ihr.
Sie wusste nicht, was sie von meinem Bericht halten sollte und meinte dann, sie müsse erstmal ihren Vorgesetzten um Rat fragen.
Nach einigen Minuten kam sie wieder und erklärte mir, dass die E-Mail eindeutig keine Phishing-Mail sei, da man mich darin ja nicht auffordere, Kontoinformationen preiszugeben.
Das hatte ich auch schon vorher gewusst, aber mein Anliegen war ein anderes, das ich nochmals wiederholten und mit anderen Worten beschrieb.
Die Polizistin sagte mir, dass die E-Mail eindeutig nicht kriminell sei, aus dem gleichen Grund, den sie kurz vorher beschrieben hatte.
Ich sagte ihr, dass ich IT-Spezialist sei und diese E-Mail eindeutig ein Anwerbeversuch darstelle, um gestohlenes Geld über mehrere Knoten von Strohmännern zu einem Phisher zu transferieren.
Sie wiederholte ihren Satz, dass es sich um keine Phishing-Mail handle.
Ich versuchte nochmals, sie von meinem Anliegen zu überzeugen, doch es brachte nichts.

Mir ist nicht klar, ob die Polizei überhaupt wusste, was ich von ihr wollte.

Eins liegt der Polizei nicht am Herzen – Aufklärung und Verfolgung von Phishing-Fällen.

Dietmar - Squizzle

Tschernobyl (ukrainisch: „Tschornobyl“) ist eine Stadt im Norden der Ukraine in der Kiewer Oblast, fünfzehn Kilometer entfernt von der Grenze zu Weißrussland.
Am 26. April des Jahres 1986 kam es um 1 Uhr 23 Minuten und 40 Sekunden aufgrund von Fehlmanipulationen zu einer Kernschmelze und Explosion des Reaktorkerns im Block Ⅳ des Kernkraftwerks nahe der ukrainischen Stadt Tschernobyl.

Zwanzig Jahre später scheinen manche Zeitgenossen noch nicht gemerkt zu haben, was es mit Tschernobyl auf sich hatte.
In , meiner Heimatstadt, wurden am Samstag, dem 22.04.2006, Flugblätter bezüglich des zwanzigsten Jahrestags der „Tschernobyl-Katastrophe“ verteilt.
Die Leute von der BUND-Jugend waren mit weißen Overalls bekleidet und trugen Hüte, die der eiförmig-zylindrischen Form eines Kernkraftwerks nachempfunden waren.

Zum Für und Wider von Kernkraftwerken wurde in den letzten Tagen viel gesagt, deswegen werde ich hier nichts darüber schreiben.

Mir ist etwas anderes aufgestoßen.
Als die Jugendlichen Flugblätter gegen Kernenergie verteilen, die sehr gut aufgenommen wurden, trafen sie auch auf einen Mann, der mir besonders auffiel.
„Guten Morgen“, sagte einer der jungen Leute zu dem alten Mann und zeigte ihm ein Flugblatt, „wir würden uns gerne mit Ihnen überr Tschernobyl und Kernenergie unterhalten.“
Die Antwort, die der Angesprochene von sich gab, konnte in mehrfacher Beziehung dummer nicht sein.

„Was haben wir mit Russland zu tun?“

Papst Benedikt XVI.

Vor einem Jahr wurde Josef Kardinal Ratzinger zum Papst gewählt.

Betend, flehend Weitere auf der Web-Seite des Vatikans

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