Arroganz

Standpunkt Neo-Tronica

Trotz herber bezüglich seiner Äüßerung zu „entarteter Kultur“ sieht Kardinal Meisner keine Veranlassung zurückzurudern.
Kritik interessiert ihn nicht. Er bleibt bei seiner Meinung, dass der Ausdruck „entartete Kultur“ angebracht gewesen wäre.
Momentan verweilt er in Rumänien. Von da aus hat er sich nicht hierzu geäußert.

Bischof Fürst, Vorsitzender der Publizistischen Kommission der Bischofskonferenz, sagte dazu nun: „Diese durch die Nationalsozialisten geprägte Begrifflichkeit beschwört den Horizont schlimmer Exzesse der Barbarei und fürchterlicher Schicksale von Künstlern und Schriftstellern herauf.“
Bischof Fürst betonte , dass dies seine eigene Meinung und nicht die der Bischofskonferenz sei.

Ein Sprecher des Erzbistums Köln meinte, dass Meisner die ganze Gesellschaft gemeint habe, die entgöttlicht sei. Der Sprecher meinte aber auch kleinlaut, dass Meisner, wenn dieser gewusst hätte, welche Empörung er damit ausgelöst hätte, wohl einen anderen Begriff benutzt hätte.

Die Deutsche Bischofskonferenz schwieg zu der Äußerung Meisners beharrlich.
Es ist zu hoffen, dass die sie sehr bald Stellung nimmt.
Auch eine Rüge Meisners durch sie sollte stattfinden.

Joker

Der sog. Bundes-Trojaner wird sehr heftig diskutiert.
Paranoiker Schäuble hält ihn für notwendig, die meisten sind allerdings gegen ihn.
Ich verfolge die Diskussion mit Argusaugen.

Neulich fand ich jedoch ein Statement, was mich sehr nachdenklich gemacht hat, nachdenklich über den Geisteszustand des Verfassers.

„Der Bundes-Trojaner ist für uns Linux-Benutzer nicht schlimm, weil es diesen nur für Windows gibt“, musste ich lesen.

Klar!

Linux mag zwar eine Alternative zu Windows sein, doch dass der „Bundes-Trojaner“ nur für Windows programmiert worden ist bzw. wird, glaubt der Schreiber des o.g. Statements wohl selber nicht.

Oder doch?

Dass Linux-Benutzer sich immer mit Linux rühmen, liegt in der des Linux-Benutzers. (Seltsam, ich habe auch einen Computer mit Linux und mache dies nicht.) Schließlich sehen sie Linux als DAS Betriebssystem der Zukunft an, doch Linux hat auch Probleme mit Sicherheitslücken, Schwachstellen, Programmierfehlern, was Linux-Benutzer gerne und oft verschweigen.

Kann man so engstirnig sein, zu glauben, das Linux auch vor den „Bundes-Trojaner“ schützt, nur weil es ein freies Betriebssystem ist?

Collage Schäuble - Spionage

Schäuble hat es satt, sich weiterhin über den „Bundes-Trojaner“ zu streiten.
Man habe sich lange genug gestritten, jetzt solle endlich die Novellierung des BKA-Gesetzes verabschiedet werden, tönt er.

Außer ihm und der BKA will kaum jemand den sog. Online-Durchsuchungen zustimmen.
Dies sollte er endlich einsehen, anstatt auf seine „Gegner“ einzuschlagen.

Wo ist der Konsenz über die „Online-Durchsuchungen“?

Es gibt keinen.

Collage Spion - Schäuble

Momentan zerren sie wieder … hin und her … und sie winden sich …

Schäuble, Terror-Paranoiker, ist immer noch nicht von seinem Wahn befreit, dass überall Terroristen darauf lauern, Deutschland zu zerstören.

Bei der Innenministerkonferenz konnte er sich mit seiner Vorstellung eines Spionageprogramms nicht durchsetzen, doch er lässt nicht locker.
Sein Wahn schützt ihn nämlich nicht vor der Irrealität.

Nehmen wir mal spekulativ an, die Online-Durchsuchung mittels des sog. Bundes-Trojaners würde stattgegeben, so würde gegen Folgendes verstoßen:

  • Art. 1 GG – Menschenwürde
  • Art. 2 GG – persönliche Freiheit
  • Art. 12 GG – räumliche Privatsphäre
  • Art. 20 GG – Nachvollziehbarkeit des staatlichen Handelns

Außerdem widerspräche dies der „informellen Selbstbestimmung“.

Wenn Schäuble sich mit seiner Sicht der Dinge durchsetzte, bedeutete dies, dass diese Rechte massiv eingeschränkt würden.

Weiterhin gäbe es eine Vermischung von Friedensrecht und Kriegsrecht.

Ungehalten

Schon seltsam! Es gibt keinen Konsens darüber, ob er überhaupt benutzt werden soll, doch er wurde schon vorgestellt und auch schon seine Arbeitsweise erklärt, d.h., er existiert schon und funktioniert.

Schäubles Schnüffel-Programm, der sog. Bundes-Trojaner.

Die Regierung ist zwiegespalten, ob er eingesetzt werden soll, doch das Schnüffel-Programm ist schon fertig gestellt.
Anstatt dass der Gegner des Schäuble-Virus, die SPD, auf den Tisch haut und sagt: „Wenn Schäuble das Programm weiterhin anpreist und die Entwicklung nicht sofort eingestampft wird, gibt es massiven Repressalien bis hin zur Auflösung der Koalition.“ tun sie so, als wäre nichts geschehen.
Die SPD natürlich, um nicht Zwietracht in die Koalition zu bringen. Schließlich will sie an der Macht bleiben.

Ich erinnere mich noch dran, als die ersten Diskussionen um die Autobahn-Maut entfachten.
Die Technologie, um die Maut erheben zu können, war schon Jahre vorher vom Verkehrsministerium in Auftrag gegeben worden, was sich irgendwann „zufälligerweise“ herausstellte.
Die Bürger wurden nur verschaukelt, in denen ihnen eine Meinungsbildung vorgetäuscht wurde, die schließlich dazuführte, dass die Regierung die Autobahn-Maut einführte.

So ist es auch mit dem Schäuble-Schnüffel-Programm.
Schäuble preist seit langem seine geniale Erfindung, tut so, als ob er eine Diskussion darüber wolle und lässt es schon entwickeln, ohne ein Wort darüber zu verlieren.
Heute hörte man, dass dieses Programm nur bei Anfangsverdachten „verteilt“ werden solle. Und natürlich nur bei der Terrorabwehr!

Wir glauben Euch alles, was Ihr uns vorlügt.

Angeblich schnüffelt das Programm nur gegen Terrorpläne, aber lässt zum Beispiel Kinderpornos außer acht.

Auch diese Lüge glauben wir.

Das Programm wird per „behördlicher Mail“ auf den zu untersuchenden Computer installiert.
Ein Terrorist ist natürlich so blöd und öffnet eine „verseuchte Mail mit dem BKA-Schnüffelprogramm“ und lässt es sich installieren. Er hat ja auch keine Mechanismus wie Virenscanner, Firewall etc. um sich gegen Spionage zu schützen.
Auch diese Lüge glauben wir, ohne überhaupt auf die Idee zu kommen, Terroristen könnten Abwehrmaßnahmen ergreifen, wie z.B. ihre Computer gar nicht mir dem zu verbinden.
Wir glauben auch, dass der Bundes-Trojaner nie zum Einsatz kommt, weil ja so viele Personen, allen voran die SPD dagegen ist.

Hat die SPD nicht gesagt, man könne nochmal über den Einsatz des Schnüffel-Programms reden?

Das haben wir uns bestimmt nur eingebildet.

Bauhof der ... Tja, was denn nun?

Sich beliebt zu machen ist wesentlich schwerer als sich unbeliebt zu machen.
Misstrauen gegen sich säen, sich unbeliebt machen und sich selbst demontieren, ist ganz einfach, wenn man sich an einige Regeln hält.

  • Stelle dich als einziger Hüter der Wahrheit dar!
  • Kehre immer heraus, dass du derjenige bist, ohne den nichts liefe!
  • Erkläre alle anderen (des Teams oder des Vereins) zu „Minderbemittelten“ !
  • Halte dich nicht an Absprachen!
  • Fordere die anderen auf, sich an Absprachen zu halten!
  • Führe anstehende Aufgaben nicht aus!
  • Delegiere deine Aufgaben an andere!
  • Sabotiere die Arbeiten anderer!
  • Frag immer wieder nach, warum die anderen so langsam arbeiten!
  • Ermahne die anderen, ihre Arbeit zu tun!
  • Rede schlecht über die Arbeiten anderer!
  • Stelle dich immer positiv dar!
  • Kritisiere permanent das, was die anderen machen!
  • Sei arrogant!
  • Dulde keine an dir!
  • Spiele bei Kritik die „beleidigte Leberwurst“ !
  • Lege deinen Rücktritt nah!
  • Dulde keinen Widerspruch!

Wenn man von Erdstrahlen hört, denkt man sofort an schädliche Wirkung, obwohl Erdstrahlung nichts anderes als natürliche Radioaktivität ist, die überall und immer auf der Erde auftritt und sehr sehr schwach ist.
Die Erde ist eine riesige Kugel aus Mineralien u.ä., also chemischen Elementen, zu denen bekanntlich auch radioaktive gehören. Diese strahlen sehr niedrig.
Nun könnte man Glauben machen, dass „Erdstrahlung die Summe der natürlichen aus der Erde aufsteigender Strahlung“ sei und manchen Menschen, die sensibel sind, Schaden zufügen könne.
Die Radiästhesie untersucht solche kausalen Zusammenhänge.
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Das Kreuz (mit) der Kirche

Papst Benedikt XVI. war vor Kurzem in Brasilien, um u.a. auch eine Bischofskonferenz zu eröffnen.
In Lateinamerika sind die Hälfte der Katholen, und so war es für den Papst etwas Besonderes, nach Brasilien zu fahren.
Er hielt natürlich – Wie sollte es auch anders gewesen sein? – mehrere Messen mit mahnenden Predikten.
Ein besonderes Auge hatte er auf die evangelischen Kirchen in Lateinamerika, insbesondere die evangelischen Freikirchen.
Da die Katholische gerade in Lateinamerika viele Gläubige verliert, ziehen die evangelischen (Frei‑) Kirchen viele „Abtrünnige“ zu sich herüber.
Christen sind Christen, aber gerade dies gilt nicht für den bzw. bei dem Papst.
Anstatt darüber nachzudenken, warum der Katholischen Kirche weltweit die „Schäflein“ weglaufen, übt er scharfe an der aggressiven Abwerbungtaktik der, wie er es nennt, Sekten.
Wenn die Katholische Kirche so unfehlbar und perfekt ist, wie der Papst immer behauptet, warum können dann die Evangelen so viele Katholen an sich ziehen?
Wenn die Katholen so stark im Glauben wären, träten sie bestimmt nicht über …

Die Kirchen sind aktiv in der sog. „Militärseelsorge“ tätig.
Sie begleiten Soldaten seelsorgerisch durch Krisen.
In jüngster Zeit hat sich die „Militärseelsorge“ geändert, denn bedingt durch die Auslandseinsätze der Bundeswehr ist es wichtig, Soldaten beizustehen, wenn sie Heimweh durch die Trennung von den Familien haben. Gleichzeitig stehen die „Militärseelsorger“ den Soldaten aber auch bei Ängsten bei. Dies kann die Bedrohung durch den Feind sein, die Trauer über getötete Kameraden. Ebenso ist aber auch die psychische Belastung durch die eigene Schuld – wenn man jemanden töten musste – etwas, was man nicht so schnell oder gar nicht verarbeiten kann.
Die „Militärseelsorger“ sind bei der Ausbildung der Soldaten im Bereich des „Lebenskundlichen Unterricht“ tätig. Diesen Bestandteil füllen die Kirchen mit eigenen Inhalten.

Das hört sich alles positiv an, doch was mir fehlt, ist, dass die Kirchen im Zusammenhang der „Militärseelsorge“ nicht ein Wort darüber verlieren, dass Krieg ein Verbrechen an der Menschheit ist.

Oder haben sie „nur“ das fünfte Gebot vergessen, das da lautet:
Du sollst nicht töten!

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