Ad Absurdum

Mann ohne Gesicht © pixelio.de

„Unser Sohn macht keinen Sport mehr““, polterte es aus dem Vater heraus, als er nach Hause kam, „auch in der nicht!“.
Seine Frau schaute ihn verwundert an und fragte nach dem Warum.

Er habe in einer Zeitung gelesen, dass man sterben könne beim Sport, vor allem, wenn man vorher gegessen habe, meinte der Vater. Denn eben in dieser Zeitung habe er von einem Hund gelesen, der erst gefressen habe und danach mit seinen Besitzern schwimmen gegangen sei.
Nach ein paar Minuten sei der Hund dann gestorben.

Von nun an braucht der Junge, dessen Name Tim, Andreas, Michael, Tom, Nils, Martin oder auch anders sein kann, nicht mehr Sport treiben, auch in der Schule nicht.
Die Schule ist dabei weitaus gefährlicher, denn man isst dort ein Pausenbrot und dann ist der Tod sehr, sehr nah.

Was sich wie ein (guter) Witz anhört, ist in einem real existierendem Paralelluniversum menschlicher (Fehl‑) Wahrnehmung passiert.

Der Junge, von dem hier die Rede ist, ist – um es mal „harmlos“ zu umschreiben – „geistig beschränkt“.
Er war zu Anfang auf einer Behindertenschule, hat es aber durch den reslitätsverweigernden Elan der Mutter mittels sog. „Integrationsmaßnahmen“ geschafft, auf die Realschule zu kommen.

Wo nix ist, kann nix wachsen!

Und so hat es der Junge trotz permanter Nachhilfe nicht geschafft, dass seine Schulnoten über „Ausreichend“ hinausgehen.

Die Mutter ist blind in der Hinsicht, dass ihr Junge nur auf der Realschule geduldet ist, weil er als Behinderter durch „Integrationsmaßnahmen“ auf die Realschule kam.

Dies merkt man bei allen „Schulaktivitäten“ wie Hausaufgaben, denn was der Sohn nicht kann – eigentlich nichts – bekommt die Mutter irgendwie hin, indem sie viele Leute anruft und Fragen stellt oder Bücher kauft, die nur für Lehrer bestimmt sind, z.B. Lösungsbücher etc..
Verstehen, worum es wirklich geht, können beide – die Mutter und der Junge – nicht, denn ihnen fehlt die Fähigkeit, Zusammenhänge zu begreifen.

Die Mutter, die weiterhin ihr Fluchtsyndrom in Bezug auf die Realität auslebt, wird so weiter machen und nicht begreifen (wollen), dass der Junge nicht zu „Hohem“ geboren ist.

Gleichsam verschließt der Vater weiterhin seine Augen vor der Wirklichkeit.

Göring-Eckart, Bender, Tekla, Kretschmann

Nach der Ankündung „Wir kommen zum Höhepunkt“, über die sich viele halb tot gelacht haben, gab es heute den Wahlkampf-Höhepunkt der Grünen in .

Der „Grüne Höhepunkt“, der keiner war!

Der Großteil der Zuschauer bestand aus verärgerten Gegnern von Stuttgart 21 (s21), die geglaubt hatten, die Grünen würden S21 stoppen, wenn sie in Baden-Württemberg an der Macht wären.
So wurden die Sprecher der Grünen auch begrüßt, mit Hasstiraden, Buhrufen, Trillerpfeifenlärm und bösartigen „Transparenten“, die sie als Verräter in Sachen S21 titulierten.

Die Sprecher zeigten mangelnde Professionalität, denn sie ließen sich durch die Keintologen – hämisch für S21-Gegner – provozieren und in die Rechtfertigungsecke treiben. 
So konnte man immer und immer wieder zu jedem Redenauftakt hören: „Ich bin schon lange Jahre gegen S21 und habe mich auch sehr engagiert dagegen und ich lasse mich jetzt nicht beschimpfen.“, nachdem die Buhrufe und der Lärm einigermaßen verebbt waren. 

Bender, Grüne

Biggi Bender musste sich als Erste gegen die enttäuschten Stuttgart-21-Gegner durchsetzen.
Verzweifelt forderte sie, wenn sie den Zuschauern zuhöre, müssten diese auch ihr zuhören.
Ihre stellenweise durch Buhrufe provozierten zickigen Worte hörte man kaum.

Göhring-Eckard

Bundesvorsitzende Göring-Eckardt durfte ebenso wie Bender erstmal die selbstgezüchteten „Randalierer“ zur Ordnung rufen, bevor sie versuchte, z.B. den „Veggie-Day“ zu rechtfertigen, indem sie meinte, sie ließe sich ihre „thüringer Bio-Bratwurst“ nicht verbieten.
Sie redete mit anderen Worten das Gleiche wie Biggi Bender.
Peinlich wurde es, als sie behauptete, die Grünen hätten die Energiewende eingeleitet.

Transparent

Besorgte Bürger erinnerten daran, dass der Grüne Daniel Cohn-Bendit die Theodor-Heuss-Medaille von Winfried Kretschmann überreicht bekam, obwohl alle – auch Baden-Württemberrgs Ministerpräsident Winfried Kretschmann – wussten, wie Cohn-Bendit zu Kinder-Sex stand bzw. steht.

Dieses Transparent kam bei sehr vielen Leuten sehr gut an.

Als das Transparent aufgestellt wurde, wollten ein paar von den grünen Oberhäuptern wissen, bei wem es sich um diese Bürger handele.
Die Bürger erklärten, dass sie es Kretschmann nicht verziehen hätten, einem Befürworter von Sex mit Kindern die Theodor-Heuss-Medaille verliehen zu haben.
Da auch niemand die Bürger kannte, bemerkte man irgendwann die Verzweiflung in den Augen der Grünen, die in dem Spruch: „Sie sind bestimmt von der CDU.“ mündete.
Die Antwort war kurz und prägnant: „Wir sind lediglich Bürger.“. 

Winfried Kretschmann

Winfried Kretschmann, noch amtierender Ministerpräsident von Baden-Württemberg, legte dar, warum der Volksentscheid zu S21 bindend sei, bekam aber nur Trillerpfeifenlärm und Buhrufe als „Belohnung“.
Er sagte, es habe den versprochenen Volksentscheid (bzw. die Volksabstimmung) gegeben, doch die Bürger von Baden-Württemberg hätten sich für die weitere Subventionierung des Landes von S21 entschieden, was man als Demokrat anerkennen müsse und mahnte auch, man solle nicht permanent davon sprechen, dies sei nicht ganz koscher gewesen

Sein Spruch „Ich werde den Teufel tun und die Verfassung brechen“ war gut auf den Punkt gebracht, doch einige sog. „Parkschützer“ riefen „S21 ist Verfassungsbruch, also hätte man es mit einem erneuten Verfassungbruch rechtmäßig beenden können.“  und zeigten, dass sie Demokratie in keinster Weise begriffen hatten.

Sie bezeichneten Kretschmann als „Judas“, wobei „Judas“ noch harmlos war.

Cem Özdemir

Cem Özdemir wurde von der aufgebrachten Menge der enttäuschten Grünen-Wähler ebenfalls mit Häme, Abneigung und Buhrufen empfangen und sprach ein „Machtwort des Respekts“.
Er rief dazu auf, dass man auch die S21-Befürworter ernst nehmen solle, prügelte aber im nächsten Atemzug auf sehr niedrigem Niveau auf die S21-Befürworter ein.
Seine Perfidität und Hinterhältigkeit wurde aber auch sonst noch deutlich.
Cem Özdemir sagte, dass die Mehrheit der Stuttgarter gegen S21 seien und man dies nicht einfach irgnorieren könne und faselte, man könne S21 immer noch stoppen.
Er jagte seinem „Parteifreund“ Kretschmann damit einen verbalen Dolch in den Rücken.
Ebenso lobte er erst die Sozialdemokraten, doch dann faselte er davon, dass diese keine Ahnung von Politik hätten.

Die gröhlende Masse überzog die Grünen allerdings weiter mit Ablehnung in Form von Trillerpfeifen, Buhrufen (stellenweise über Megafon) oder Poster.

Dies war beileibe kein „Höhepunkt“.

So ist es, wenn man als Grüne die Geister ruft und rief und nicht mehr loswird.

Roll over Beethoven

„Fällt eigentlich niemanden auf,dass die Katholische ihren wichtigsten Sakralbau nicht Christuskirche, sondern Peterskirche nennt?
Und das sie nicht auf einem Christusplatz, sondern auf dem Petersplatz in Rom steht?
Selbst wenn es zuträfe, dass sich die Kuppel Michelangelos über dem Grab des Apostels Petrus wölbt – was längst als Legende entlarvt ist – müssten sich die Männer auf dem Stuhl Petri fragen lassen, wie es um den Stuhl des Jesus, des Christus,in Rom steht. 
2000 Jahre Kirchengeschichte ließen uns offenbar so abstumpfen, dass uns gar nicht mehr auffällt,dass man Christus durch Petrus ersetzt hat.“

Aus: „Das weiße Pferd“

Cem Özdemir ::: © Foto von Syntronica.net

Ab 17 Uhr hat Cem Özdemir, Vorsitzender der Grünen, heute im kleinen Kreis von 30 Personen im „Naturfreundehaus Steinbergle“ auf dem Killesberg gesprochen.

Wir kamen durch Zufall dorthin und entschlossen uns, ihn in unserer Funktion als Pressevertreter zuzuhören.

Der Erzieher ratterte den Text aus seinem Flyer herunter, den er allerdings noch in mehr Worte kleidete.

Er wolle sich einsetzen für eine verbesserte Bildungspolitik. Das hieße für ihn, sagte er, dass die Bildungskompetenz nicht mehr auf Landesebene , sondern auf Bundesebene liegen müsste und er sich dafür einsetzen würde, wenn er in Berlin einziehe.

Wenn !

Cem Özdemir, der laut eigenem Bekunden das erste Mal Kopftücher bei schwäbischen Bäuerinnen gesehen haben will, sollte als Erzieher und Sozialpädagoge wissen, dass für die Vermittlung von Bildung und anverwandten Themen die Kultusministerkonferenz (KMK) zuständig ist.

Cem Özdemir sagte, dass die CDU auch Mindestlöhne wolle, was ebenfalls nicht der Wahrheit entspricht.
Die CDU wirkt daraufein, dass es in allen Branchen Tarifverträge geben soll. Nur dort, wo es (noch) keine gibt, solle es (vorerst) Mindestlöhne geben.

Er schwafelte über die Energiewende, „mehr Demokratie“, aktuelle grüne Themen, bei denen er aber nicht wirklich etwas zu sagen hastte.

Sein Spruch: „Die Regierung ist häßlich und traut sich nicht, sich anzuschauen. Umd sie wollen gar nicht wissen, wie sie asussehen.“ sollte einem „Bundespolitiker“, wie Cem Özdemir sich selbst darstellt, nicht würdig sein.

Dreißig Leute, von denen die Hälfte Kinder waren – Eltern mit Kindern – unter einem Baldachin auf der Terasse sagt schon einiges über die Relevanz einer solchen „Veranstaltung“ aus.

Cem Özdemir, der vor vier Jahren auch für einen Sitz im Bundestag kandidierte und versprach, Stuttgart 21 (S21) stoppen zu wollen, sprach über dieses Thema nur in einem Nebensatz. Er wollte ja seine Ablehnung von S21 in diesem Wahlkampf ganz groß propagieren, was er wohl ebenso vergessen haben musste wie die Verfasser seines Wahlkampf-Flyers.

Das viel beschworene „Hören und Gehörtwerden“ ist bei ihm nur rheotorisches Beiwerk ohne jeglichen Inhalt. 

Ebenso ist die Aufschrift „Ein Stuttgarter für Berlin“ auf seinem Wahlkampfposter eine Frechheit.
Jemand, der seinen ersten – einwohnermeldetechnisch – Wohnsitz seit vielen Jahren in Berlin hat, kann sich nicht als Stuttgarter deklarieren.

Als wir gingen, kamen wir an einem Tisch mit einem bekennenden sog. „Parkschützer“ vorbei und warfen lapidar „Aber sie wissen schon, dass ES gebaut wird!“  in seine Richtung, worauf dieser sehr aggressiv wurde und sich nur durch sehr lautes Schnaufen einigermaßen unter Kontrolle halten konnte.
So ist es also …  Wenn man selbst – wie die sog. „Parkschützer“ – Veranstaltungen anderer mit Trillerpfeifen stört, sagt man , dass sei Demokratie und schreit nach Pluralismus
, aber  selbst akzeptiert keine andere Meinung. 

 

Roll over Beethoven

„Leiden ist kein Verdienst. Das Lamm, das sich fressen lässt, stärkt die Ordnung der Wölfe.“

Stefan Heym

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Der sog. „Verein Deutsche Sprache“ vergibt jährlich seit 1997 einen „Preis“, der keinen wirklich interressiert.

„Sprachpanscher des Jahres“

Die selbst ernannten „Sprachwächter“ richten sich gegen Anglizismen – Lehnwörter aus dem Englischen – in der deutschen Sprachen und prangern deren Gebrauch sowie diejenigen, die diese benutzen, an.

Dieses Jahr wurde der DUDEN als „Sprachpanscher des Jahres 2013“ bezeichnet mit der Begründung:

„Wie kaum eine andere Organisation trägt der Duden seit Jahren dazu bei, dass sich sprachliches Imponiergehabe im Glanze einer quasi amtlichen Zustimmung sonnen darf.“

Auch gefällt ihnen nicht, dass das Wort „Klapprechner“ – für Laptop bzw. Notebook – nicht im DUDEN vorkomme.

Bei der Möchtegern-Vergabe des „Sprachpanschers“ haben die Mitglieder des „Vereins“ auch immer Anglizismen parat, die allerdings schon seit Jahren von den meisten Leuten benutzt werden und eingebürgert sind.

Dieser „Verein“ stellt zum Pseudo-Event auch ein Wort vor, das in Vergessenheit geraten sei und kaum noch einer kenne.
Wenn man „Backfisch“ als „leider in Vergesseheit geratenes Wort“ deklariert, sollte man verlangen können, zu hören, was denn an dem Wort so Tolles dran ist, dass es auch Biegen und Brechen erhalten werden solle!
Auf jedem Wochenmarkt gibt es einen Fischstand, bei dem Backfisch angeboten wird, im Supermarkt oder im Einkaufszentrum gibt es Backfisch-Brötchen, was für den „Verein“ aber irrelevant ist.

Es gibt noch andere „erhaltenswerte und erinnerungswürdige Worte“ laut dem „Verein“, bei denen man sich fragt, ob dieser weiß, dass Sprache etwas Dynamisches und Lebendiges ist, bei dem etwas Neues hinzukommt und etwas Altes, nicht mehr Gebräuchliches, herausfällt.

Auch das Wort „Gespielin“ ist kaum noch gebräuchlich und die meisten kennen es nicht (mehr), doch es wird als „verehrenswürdig“ gelistet, ohne eine andere Erklärung zu nennen.

Auf Nachfrage, warum denn Anglizismen so schlimm seien, wurde nur gesagt, dass diese die deutsche Sprache panschten, was im Klartext bedeutet: „Sie gehören hier nicht hin.“

Warum der „Verein“ Lehnwörter wie „Rhytmus“, „Musik“ und ähnliches benutzt, kann er selbst nicht erklären, und sagt nur, dass er Aglizismen ablehne. 

Kürzlich nannte der „Verein“ auch „Pampelmuse“ als „vergessenen Wort“, das laut seinem Bekunden dem Wort „Grapefruit“ – einem Anglizismuns ! – anheimgefallen sei.

Eine Pampelmuse ist größer als eine Grapefruit und hat eine Farbe, die mehr ins Orange geht. Die Grapefruit schmeckt aufgrund des höherren Ztronensäuregehalts auch wesentlich saurer.

Wenn dieser „Verein“ solche Zusammenhänge nicht kennt, ist sehr fragwürdig, ob die Mitglieder wissen, was sie tun!

Das Gehabe dieser (stellenweise reaktionären) Dogmatiker kann man getrost in die Schublade mit der Aufschrift „Irrelevant“ legen und diese dann abschließen.

Roll over Beethoven

„Wir Menschen sind Egoisten und glauben, es drehe sich alles um uns. Wir sind aber gar nicht so wichtig. Die Erde wird eine Überbevölkerung oder den Untergang dieser Tierart Mensch sicher überleben.“

Agnes Kolb

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Vor kurzem haben wir über „Pauschalen bei Krankenfahrten“ berichtet.

Wir haben etwas weiter recherchiert und haben herausbekommen, dass momentan keine Pauschalen berechnet werden, sondern „auf Uhr“ gefahren wird.
Dass bedeutet, dass der Wegsteeckenzähler bei Fahrtantritt gestartet wird und beim Fahrtende aufgrund der zurückgelegten Wegstrecke, der Grundgebühr und eventuell anfallenden Anfahrten (für Fahrten, bei denen der „Heimatsektor“ nicht tangiert wird) der Fahrpreis  bestimmt bzw. berechnet wird.

Dies werde laut des Personenbeförderungsunternehmens zur Zeit wieder so berechnet, weil angeblich die adressgebundenen Pauschalen stellenweise wesentlich höher lägen, als wenn man „auf Uhr“ fahre.

Wir konnten herausbekommen, dass diese Krankenfahrt-Pauschalen ähnlich wie (Vorab‑) Pauschalen für Kurierfahrten berechnet würden, sllerdings mit einem anderen Tarif für die Wegstrecke. Laut Insider- geht es dabei um „Rundfahrt-Kilometer“.

Was es genau ist, konnten wir nicht wirklich schlüssig herausbekommen.
Es scheint aber so zu sein, dass die Strecke zwischen Start‑ und Endpunkt berechnet wird und dazu noch die Entfernung zur Standpunkt des Unternehmens hinzugefügt wird.

Das wäre in der Tat mehr als die direkte Strecke, auch wenn sog. „Anfahrten“ hinzukämen.

Über dem

„Jesus Christus sitzt auf seinem Thron und herrscht über den Himmel und der Teufel auf seinem über die Hölle“, sagte George.
Und George ließ auch keinen Zweifel daran, dass es Zweifel daran geben könnte: „So ist es seit Anbeginn, der Schöpfung, und so wird es immer bleiben.“

„Also seit dem Urknall?“, fragte ich und George meinte abfällig: „Das meint die Wissenschaft, aber die haben keine Beweise, nur Vermutungen.“
„Halt“, intervenierte ich, „die Wissenschaftler haben die Urknall-Theorie nicht einfach mal so aus dem Ärmel geworfen, weil sie dazu Lust hatten, sondern weil sie beobachteten, analysierten und dann diese Theorie aufstellten.“
„Die Wissenschaftler wissen das nicht“, antwortete George, „die einzige Wahrheit ist Jesus Christus.“

Es sind langatmige Diskussionen, wenn ein Religiöser (Sektenanhänger) auf einen Atheisten trifft.

Das Problem ist, dass es im Großen und Ganzen keine Schnittmenge gibt.

Als George sagte, dass die Wahrheit Jesus sei, konterte ich: „Aber nur, wenn man wie du davon ausgeht, dass Gott existiert.“

„Er existiert ja“, warf George ein, worauf ich dann frage: „Warum sollte das so sein?“

„Das steht in der Bibel“, antwortet dann ein Religiöser wie George und wiederholt dann, wie immer, dass Gott ewig sei.
„Wie ich schon bemerkte, George, ist die Bibel ein Märchenbuch, vielleicht kann man es im weitesten Sinne noch als Geschichtenbuch oder als ein abgespecktes Geschichtsbuch ansehen, wenn man die herausfiltert beim Lesen.“

George schaut dann jedes Mal enttäuscht und versucht Belege für die Existenz Gottes auf den verbalen Tisch zu legen.

„Aber Gott existiert ewig und wird auch ewig existieren“, sagt er dann.
Dann erzählt er mir, dass dies ja schließlich in der Bibel stehe, und ich hake nach, weswegen er glaube, dass dies stimme.
Er antwortet dann: „Weil die Bibel durch den Heiligen Geist inspiriert wurde und dann von den inspirierten Menschen aufgeschrieben wurde.“

„Und der Koran?“, wollte ich wissen.
„Die Moslems meinen, der Koran wurde von Gott geschrieben, aber das stimmt nicht, weil der Heilige Geist die Menschen inspiriert hat, die Bibel zu schreiben,“, war die Antwort.
„Das hieße aber, wenn man alles nach deinem Selbstverständnis schlussfolgert, dass nicht mal das Judentum oder der Hinduismus das Richtige glauben“, half ich dem Kontext auf die Sprünge, wobei George mir recht gab: „Das kann ja nicht, weil der Heilige Geist ja die Menschen inspiriert hat, die Bibel zu schreiben, und alles andere kann nicht wahr sein.“

„George“, widersprach ich, „Es gibt doch keinen Beweis, weswegen gerade die Bibel das ‚Einzig Wahre‘ sein soll. Es ist immer ein Point of View, wenn ich es mal so nennen kann.“

„Eben nicht“, versuchte er einen neuen Ansatz, „die Bibel ist einfach die Wahrheit, weil der Heilige Geist die Menschen inspiriert hast, sie zu schreiben. Gott ist der Einzig Wahre.“

Die Diskussion drehte sich wie immer bei welchen dieser Art im Kreis und die Schlange biss sich selbst in den Schwanz und fraß sich selbst auf.

Kennen Sie auch solche Diskussionen, liebe Leser?

buch-medizin-183966 web R K B by Siegfried Fries pixelio

Wir hatten ja über das Thema „Kostendruck bei Krankenfahrten“ berichtet und sind dabei darauf gestoßen, dass ein Personenbeförderungsunternehmen von der AOK einen Maulkorb bekommen haben sollte …

Nun bekamen wir Wind davon, dass die Krankenkassen sich beim Personenbeförderungsunternehmen darüber mokiert hätten, dass die Preise für Krankenfahrten sehr unterschiedlich seien.
Wir sprachen mit einem Angestellten bei dem Personenbeförderungsunternehmen.

Der Unternehmer bestätigte auf Anfrage, dass er nun bei Rechnungsfahrten für Krankenkassen adressbezogene Pauschalen eingeführt hätte, die vor Fahrtantritt bei der Zentrale des Unternehmens zu erfragen seien und dann abgerechnet würden.
Als Grund gab er an, dass dies notwendig geworden sei, weil es permanent Beschwerden gegeben habe, die vor allem Serienfahrten wie Fahrten zu Dialyse oder Strahlen‑ sowie Chemotherapien gegolten habe, weil dort die Kosten sehr variiert hätten.

Wir ließen uns vorführen, wie dies funktioniert.
Wir nahmen eine Adresse im Nachbarort von Böblingen, Holzgerlingen, an und nahmen ferner an, diese Fahrt ginge zum Klinikum Böblingen.
Es wurde eine Pauschale von 21.55 Euro errechnet, die von nun an von der Quelladresse zum Klinikum Böblingen und in die andere Richtung gelten solle, allerdings nur für diese Adresse(n).

Innerhalb Böblingens wurde aber „auf Uhr“ gefahren, also die gefahrene Entfernung mittels Kilometer-Pauschale plus Grundgebühr berechnet, wie man es kennt.
Diese „Sinnhaftigkeit“ muss man nicht verstehen.

Angeblich kann man innerorts keine Umwege fahren. Wenn aber irgendwo Straßensperren oder Umleitungen seien, sagte man uns, müsse man eben Umwege fahren.
Innerorts, wohl gemerkt!

Außerorts werden ja die o.g. Pauschalen berechnet – nach welchen Vorgaben weiß wohl nur die jeweilige diensthabende Person in der Zentrale – und dann ist es ja irrelevant, ob man Umwege fahren muss.  

Es geht noch kurioser.
Wenn Patienten bzw. Fahrgäste privat versichert sind oder die Krankenfahrten selbst bezahlen bzw. in Vorkasse gehen (müssen), gibt es diese Pauschale auch nicht, auch nicht für außerortliche Fahrten.
Wenn ein Patient zu einer Klinik gefahren werden will, aber die Krankenkasse diese Fahrt noch nicht bewilligt hat, es aber bekannt ist, dass dieser Patient diese bewilligt bekommt (bekäme ?), greift die Pauschale auch nicht.

Wir holten Erkundigungen ein, weil uns noch einiges aus der „Vorzeit“ vor ein paar Jahren bekannt war, als wir nach Baden-Württemberg gezogen sind.
Da wir im informationstechnischen, medizinischen Bereich tätig sind, erfuhren wir von Dialyse-Patienten, dass die AOK – als einziger Vertragspartner – für deren Versicherte eben für  o.g. Serienfahrten Pauschalen ausgehandelt hatte.
Diese Pauschalen waren aber schon vor knapp fünf Jahren am untersten Limit der Rentabilität des Personenbeförderungsunternehmens angelangt. Inzwischen gab es zwei Preiserhöhungen um knapp fünfzehn Prozent.

Bei Fahrten legt jeder Fahrer – nicht mal mit böser Absicht – andere Ansichten an den Tag, was eine kurze Strecke ist.
Auch Navigationssysteme variieren in der Berechnung von Strecken, was alleine schon daher rührt, dass die Algorithmen verschieden sind. Auch die Aktualität der Landkarten kann schon andere Ergebnisse liefern.

Wir nehmen an, dass das Unternehmen – wie schon bei den Recherchen zum „AOK-Maulkorb“ herausgekommen – einfach mal wieder beweist, dass es von Angst regiert wird.

 

Bild: Pixelio.de – Marcus Stark

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