Ad Absurdum

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Vor kurzem haben wir über „Pauschalen bei Krankenfahrten“ berichtet.

Wir haben etwas weiter recherchiert und haben herausbekommen, dass momentan keine Pauschalen berechnet werden, sondern „auf Uhr“ gefahren wird.
Dass bedeutet, dass der Wegsteeckenzähler bei Fahrtantritt gestartet wird und beim Fahrtende aufgrund der zurückgelegten Wegstrecke, der Grundgebühr und eventuell anfallenden Anfahrten (für Fahrten, bei denen der „Heimatsektor“ nicht tangiert wird) der Fahrpreis  bestimmt bzw. berechnet wird.

Dies werde laut des Personenbeförderungsunternehmens zur Zeit wieder so berechnet, weil angeblich die adressgebundenen Pauschalen stellenweise wesentlich höher lägen, als wenn man „auf Uhr“ fahre.

Wir konnten herausbekommen, dass diese Krankenfahrt-Pauschalen ähnlich wie (Vorab‑) Pauschalen für Kurierfahrten berechnet würden, sllerdings mit einem anderen Tarif für die Wegstrecke. Laut Insider- geht es dabei um „Rundfahrt-Kilometer“.

Was es genau ist, konnten wir nicht wirklich schlüssig herausbekommen.
Es scheint aber so zu sein, dass die Strecke zwischen Start‑ und Endpunkt berechnet wird und dazu noch die Entfernung zur Standpunkt des Unternehmens hinzugefügt wird.

Das wäre in der Tat mehr als die direkte Strecke, auch wenn sog. „Anfahrten“ hinzukämen.

Über dem

„Jesus Christus sitzt auf seinem Thron und herrscht über den Himmel und der Teufel auf seinem über die Hölle“, sagte George.
Und George ließ auch keinen Zweifel daran, dass es Zweifel daran geben könnte: „So ist es seit Anbeginn, der Schöpfung, und so wird es immer bleiben.“

„Also seit dem Urknall?“, fragte ich und George meinte abfällig: „Das meint die Wissenschaft, aber die haben keine Beweise, nur Vermutungen.“
„Halt“, intervenierte ich, „die Wissenschaftler haben die Urknall-Theorie nicht einfach mal so aus dem Ärmel geworfen, weil sie dazu Lust hatten, sondern weil sie beobachteten, analysierten und dann diese Theorie aufstellten.“
„Die Wissenschaftler wissen das nicht“, antwortete George, „die einzige Wahrheit ist Jesus Christus.“

Es sind langatmige Diskussionen, wenn ein Religiöser (Sektenanhänger) auf einen Atheisten trifft.

Das Problem ist, dass es im Großen und Ganzen keine Schnittmenge gibt.

Als George sagte, dass die Wahrheit Jesus sei, konterte ich: „Aber nur, wenn man wie du davon ausgeht, dass Gott existiert.“

„Er existiert ja“, warf George ein, worauf ich dann frage: „Warum sollte das so sein?“

„Das steht in der Bibel“, antwortet dann ein Religiöser wie George und wiederholt dann, wie immer, dass Gott ewig sei.
„Wie ich schon bemerkte, George, ist die Bibel ein Märchenbuch, vielleicht kann man es im weitesten Sinne noch als Geschichtenbuch oder als ein abgespecktes Geschichtsbuch ansehen, wenn man die herausfiltert beim Lesen.“

George schaut dann jedes Mal enttäuscht und versucht Belege für die Existenz Gottes auf den verbalen Tisch zu legen.

„Aber Gott existiert ewig und wird auch ewig existieren“, sagt er dann.
Dann erzählt er mir, dass dies ja schließlich in der Bibel stehe, und ich hake nach, weswegen er glaube, dass dies stimme.
Er antwortet dann: „Weil die Bibel durch den Heiligen Geist inspiriert wurde und dann von den inspirierten Menschen aufgeschrieben wurde.“

„Und der Koran?“, wollte ich wissen.
„Die Moslems meinen, der Koran wurde von Gott geschrieben, aber das stimmt nicht, weil der Heilige Geist die Menschen inspiriert hat, die Bibel zu schreiben,“, war die Antwort.
„Das hieße aber, wenn man alles nach deinem Selbstverständnis schlussfolgert, dass nicht mal das Judentum oder der Hinduismus das Richtige glauben“, half ich dem Kontext auf die Sprünge, wobei George mir recht gab: „Das kann ja nicht, weil der Heilige Geist ja die Menschen inspiriert hat, die Bibel zu schreiben, und alles andere kann nicht wahr sein.“

„George“, widersprach ich, „Es gibt doch keinen Beweis, weswegen gerade die Bibel das ‚Einzig Wahre‘ sein soll. Es ist immer ein Point of View, wenn ich es mal so nennen kann.“

„Eben nicht“, versuchte er einen neuen Ansatz, „die Bibel ist einfach die Wahrheit, weil der Heilige Geist die Menschen inspiriert hast, sie zu schreiben. Gott ist der Einzig Wahre.“

Die Diskussion drehte sich wie immer bei welchen dieser Art im Kreis und die Schlange biss sich selbst in den Schwanz und fraß sich selbst auf.

Kennen Sie auch solche Diskussionen, liebe Leser?

buch-medizin-183966 web R K B by Siegfried Fries pixelio

Wir hatten ja über das Thema „Kostendruck bei Krankenfahrten“ berichtet und sind dabei darauf gestoßen, dass ein Personenbeförderungsunternehmen von der AOK einen Maulkorb bekommen haben sollte …

Nun bekamen wir Wind davon, dass die Krankenkassen sich beim Personenbeförderungsunternehmen darüber mokiert hätten, dass die Preise für Krankenfahrten sehr unterschiedlich seien.
Wir sprachen mit einem Angestellten bei dem Personenbeförderungsunternehmen.

Der Unternehmer bestätigte auf Anfrage, dass er nun bei Rechnungsfahrten für Krankenkassen adressbezogene Pauschalen eingeführt hätte, die vor Fahrtantritt bei der Zentrale des Unternehmens zu erfragen seien und dann abgerechnet würden.
Als Grund gab er an, dass dies notwendig geworden sei, weil es permanent Beschwerden gegeben habe, die vor allem Serienfahrten wie Fahrten zu Dialyse oder Strahlen‑ sowie Chemotherapien gegolten habe, weil dort die Kosten sehr variiert hätten.

Wir ließen uns vorführen, wie dies funktioniert.
Wir nahmen eine Adresse im Nachbarort von Böblingen, Holzgerlingen, an und nahmen ferner an, diese Fahrt ginge zum Klinikum Böblingen.
Es wurde eine Pauschale von 21.55 Euro errechnet, die von nun an von der Quelladresse zum Klinikum Böblingen und in die andere Richtung gelten solle, allerdings nur für diese Adresse(n).

Innerhalb Böblingens wurde aber „auf Uhr“ gefahren, also die gefahrene Entfernung mittels Kilometer-Pauschale plus Grundgebühr berechnet, wie man es kennt.
Diese „Sinnhaftigkeit“ muss man nicht verstehen.

Angeblich kann man innerorts keine Umwege fahren. Wenn aber irgendwo Straßensperren oder Umleitungen seien, sagte man uns, müsse man eben Umwege fahren.
Innerorts, wohl gemerkt!

Außerorts werden ja die o.g. Pauschalen berechnet – nach welchen Vorgaben weiß wohl nur die jeweilige diensthabende Person in der Zentrale – und dann ist es ja irrelevant, ob man Umwege fahren muss.  

Es geht noch kurioser.
Wenn Patienten bzw. Fahrgäste privat versichert sind oder die Krankenfahrten selbst bezahlen bzw. in Vorkasse gehen (müssen), gibt es diese Pauschale auch nicht, auch nicht für außerortliche Fahrten.
Wenn ein Patient zu einer Klinik gefahren werden will, aber die Krankenkasse diese Fahrt noch nicht bewilligt hat, es aber bekannt ist, dass dieser Patient diese bewilligt bekommt (bekäme ?), greift die Pauschale auch nicht.

Wir holten Erkundigungen ein, weil uns noch einiges aus der „Vorzeit“ vor ein paar Jahren bekannt war, als wir nach Baden-Württemberg gezogen sind.
Da wir im informationstechnischen, medizinischen Bereich tätig sind, erfuhren wir von Dialyse-Patienten, dass die AOK – als einziger Vertragspartner – für deren Versicherte eben für  o.g. Serienfahrten Pauschalen ausgehandelt hatte.
Diese Pauschalen waren aber schon vor knapp fünf Jahren am untersten Limit der Rentabilität des Personenbeförderungsunternehmens angelangt. Inzwischen gab es zwei Preiserhöhungen um knapp fünfzehn Prozent.

Bei Fahrten legt jeder Fahrer – nicht mal mit böser Absicht – andere Ansichten an den Tag, was eine kurze Strecke ist.
Auch Navigationssysteme variieren in der Berechnung von Strecken, was alleine schon daher rührt, dass die Algorithmen verschieden sind. Auch die Aktualität der Landkarten kann schon andere Ergebnisse liefern.

Wir nehmen an, dass das Unternehmen – wie schon bei den Recherchen zum „AOK-Maulkorb“ herausgekommen – einfach mal wieder beweist, dass es von Angst regiert wird.

 

Bild: Pixelio.de – Marcus Stark

Krankenwagen rasend Spur :::   ::: © pixelio.de  

Vorige Woche Freitag waren wir in und beobachteten mehrere Minuten einen Mann, der schlafend auf einer Bank, direkt der Sonne ausgesetzt, saß.
Dieser war auf mehrmaligem Versuch unsererseits nicht ansprechbar.

Wir entschieden uns, die Notrufnummer 112 anzurufen.

Das Gespräch lief quälend.

Syntronica alias Herzbeben, der mit dem Mann der Rettungs‑ und Notrufwache sprach, erklärte sehr präzise, wo der Mann sich befand.

„Auf einer Bank in der Hirschstraße, gegenüber der Einmündung zur Turmstraße, beim Schild ‚Ratskeller‘ neben dem Rathaus“

Dies war nicht so einfach, weil der Mann in der Wache eine Hausnummer wollte, Syntronica alias Herzbeben ihm aber keine nennen konnte, ihm aber noch mal sehr klar, langsam und deutlich wiederholte: „Auf einer Bank in der Hirschstraße, gegenüber der Einmündung zur Turmstraße, beim Schild ‚Ratskeller‘ neben dem Rathaus“ und hinzufügte, dass er keine Hausnummer habe, dort aber eine Metzgerei namens Schneider sei.

Der Mann in der Wache fragte nochmals noch der Hausnummer, wobei Syntronica alias Herzbeben nochmals seine sehr präzise Beschreibung wiederholte.

Nach nochmaliger Frage nach der Hausnummer wurde er etwas ungehalten und fragte, ob man helfen oder lamentieren wolle, worauf er sehr deutlich nochmals darauf hinwies dass sich auf Höhe des regungslosen Mannes die Metzgerei Schneider auf der einen Seite und das Schild „Ratskeller“ gegenüber sei. Er sagte, dass der Mann in Grün gekleidet sei. Er machte deutlich, dass er nur über diese verfüge und diese für eine Beschreibung reichen sollten.

Nach lapidaren Fragen, dass man ihn möglicherweise zurückriefe, war das Gespräch beendet und wir gingen weiter.

Circa zehn Minuten später beobachteten wir von Weitem, dass ein Auto des Deutschen Roten Kreuzes – DRK – in die Hirschstraße einbog und die Rettungssanitäter erst mal in die Turmstraße liefen. Den Mann in Grün fanden sie leider nicht und machten sich von dannen.

Den Mann ließen sie dort.

Die reale hatte aber auch etwas Gutes, durch das Martinshorn war der Mann wieder aus dem „Schlaf“ erwacht.
Er lief uns später vor der Königspassage über den Weg.

Sehr befremdlich wirkte auf uns die Situation vor Ort.
Der Mann in der Wache wollte auf Biegen und Brechen eine Hausnummer, reagiert aber erst auf die Frage: „Möchten Sie etwas tun oder herumlamentieren?“
Die Sanitäter liefen falsch und fanden den Mann in Grün direkt neben dem Wagen nicht.

Wenn man so etwas „live“ mitbekommen hat und wie wir mitinvolviert ist, fragt man sich, warum man seiner „Bürgerpflicht“ überhaupt nachkam.

Bild: Pixelio.de/Denise

Roll over Beethoven

„Als Norbert Blüm sagte, die Renten seien sicher, wusste er noch nicht, dass Alder, Schwör und Krass unsere Beiträge zahlen müssen.“

 

Ohne Gesicht

Wir hatten uns darüber mokiert, dass die Deutschen bei jeder Katastrophe zu Spenden aufrufen, aber keine Spendenaktionen vonseiten ausländischer Staaten kamen, als in Osten und Süden Deutschlands die Flutkatastrophe einsetzte.

Wir erhielten in sozialen (Internet‑) Netzwerken regen Zuspruch.

Bei Facebook tauchte auch eine Grafik mit Text auf, die sich diesem Thema annahm und ca. 30 000 mal von Benutzern geteilt wurde.
So nennt man es, wenn man etwas von anderen auf die eigene Pinnwand – mit automatisch hinzugefügten Quellenangaben – kopiert. 

Wie es so ist, tauchten auch kritische Beiträge auf, die darauf hinwiesen, dass z.B. Luxemburg zu Spenden aufgerufen habe.

Der „Hammer“ war aber eine „Gegengrafiken“ mit Text von „ganz Intelligenten“.
Der Text war durchgestrichen und darunter tauchte ein Statement suf, dass man die Original-Grafik löschen solle, weil …

  • Wir Deutsche schließlich im Zweiten Weltkrieg die halbe Welt in Schutt und Asche gelegt hätten,
  • Wir Deutsche „Aufbauhilfe durch den Marshall-Plan„ von Amerika erhalten hätten,
  • Wir Deutsche Care-Pakete erhalten hätten,
  • Wir Deutsche uns nicht beklagen dürften, weil in Bangladesch Menschen unter unmenschlichen Bedingungen unsere Handys bzw. Smartphones herstellten und dafür auch stürben, sich also für uns opferten.

 Dies waren die Hauptaussagen dieses „Gegen-Pamphlets“.

Wir gingen mit dem Urheber – dessen Namen und Adresse uns bekannt ist – dieses „Gegen-Pamphlets“ ins Gericht.

In der Diskussion ging es von der „Gegenseite“ leider nur um Antideutsches.

Sie bissen sich fest daran, dass man immer und immer wieder das „Deutsche Trauma“ – Stichwort 1933 bis 1945 – aufwärmen müsse, damit „sowas“ gar nicht wieder erstarken könne.
Wir konnten unseren Standpunkt – „Wir spenden sofort, wenn irgendwo in der Welt etwas passiert, aber wo ist die ausländische Hilfe, wo wir nun auf sie wegen der Flutkatastrophe in Ostdeutschland hoffen?“ – zig mal kundtun, aber es ging den „Antideutschen“ nur darum, bloß nicht Patriotismus zu zeigen, denn dies ist laut denen schlimm, weil der Nationalsozialismus eben daraus hervorgegangen sei.

Den Zusammenhang zwischen Flutkatastrophe in Ostdeutschland und Handy‑ bzw. Smartphone-Produktion in der Dritten Welt konnte uns niemand erklären.  Als wir ihnen vorwarfen, doch selbst solche Mobiltelefone zu benutzen, wurde es still.
Sie argumentierten, man müsse sich für einen Mindestlohn in Bangladesch einsetzem, aber passten dann, als wir sagten, wenn wir niemanden ausbeuten dürften, müssten sie nur Textilien tragen, die nur in produziert würden, keinen Kaffee mehr trinken – Ausbeutung der Kaffeebauern z.B. in Kolumbien –  etc. pp.

Ein „Zuckerstückchen“:
Wir legten uns mit dem uns bekannten Urheber des „Gegen-Pamphlets“ an und fragten ihn, ob er denn mit uns nach Dresden reisen wolle, um sich vor die Flutopfer hinzustellen und ihnen zu sagen, dass er als Deutscher nichts spendete und dass er sich ausspreche, dass das Ausland auch nichts spende.
Er meinte, wir könnten ja seinen Kommentar ausdrucken und dies den „Ossis“ zeigen, sein Drucker ginge nicht (keinen Toner mehr).

In dieser Sekunden war für  uns die Diskussion erledigt, da wir merken, wie feige die „Antideutschen“ doch waren und sind. 

Frau gefangen im eigenen Netz

Diese wahre entstammt einem real existierendem Paralelluniversum menschlicher (Fehl‑) Wahrnehmung.

Der Name des Jungen tut nichts zur Sache, kann aber Tim sein, Andreas, Michael, Tom, Nils oder Martin sowie jeder andere.
Die Mutter heißt vielleicht Heike, Emma, Martha, Gisela oder auch ganz anders. Wer weiß!

Der Junge hat es nicht so einfach auf der Realschule, denn die Lehrerin hat entschieden – und das ist konform mit den Vorgaben und Regeln des MSWWF (Ministerium für und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung) – eine „mündliche Klassenarbeit“ in Englisch durchzuführen.

Jetzt musste die Mutter irgendetwas tun, damit ihr Sohn nicht teilnehmen musste.
So nahm sie erstmal erzürnt das Telefon zur Hand und rief die Englischlehrerin an, um sich bei ihr zu beschweren, dass dies überhaupt nicht gehe.
Die Lehrerin hörte sich die aggressive Schimpfsalve an, klärte aber die Mutter auf, dass „mündliche Klassenarbeiten“ zulässig seien, und erklärte, dass sie dies auch durchziehen werde. Sie betont, dass dies mal etwas Anderes sei als die „normalen“ Prüfungen bzw. Klassenarbeiten und hob auch hervor, dass man dies von Achtklässlern durchaus verlangen könne.

Die Mutter ließ nicht locker, um das „Beste“ für ihren Sohn herauszuholen und rief den Direktor der Realschule an. Dieser machte aber klar, dass er die „mündliche“ Klassenarbeit unterstütze und machte nochmals klar, dass sowas konform mit „den Gesetzen“ sei und man sowas von Realschülern in dem Alter verlangen könne.

Die „böse“ Realschule verfluchend ging die Mutter in der „Line of Command“ eine Stufe höher. Diesmal musste sich jemand aus der Stadtverwaltung den Sermon der Mutter anhören und bestätigte allerdings ohne auf hören wollende Ohren zu stoßen die Rechtmäßigkeit der „mündlichen“ Klassenarbeit.

Und es ging eine Stufe höher.
Sie verlangte, jemanden vom „Regionalrat Bildung“ zu sprechen, worauf ihr aber gesagt wurde, dies ginge nicht.
Daraufhin zeterte sie wie schon vorher aggressiv gegen die Realschule und den Stadtrat, erreichte aber nur ein genervtes Abwinken im Landratsamt.

Aber da sie nun mal in Rage war, mussten auch das MSWWF drandenken, wobei die Mutter in keinster Weise verstand, dass sie nicht direkt mit dem Landesbildungsminister verbunden wurde, obwohl sie mehrmals sagte, dass das Volk gehört werden müsse und sie ihn auch gewählt habe.

Auch dort nichts erreicht, ging es dann zum Bildungsministerium für Bildung.
Da sie dort direkt mit der Tür ins Haus fiel und sofort den Bildungsminister sprechen wollte, kam sie auch nicht wirklich durch. Jemand vom Bildungsministerium hörte sich ihren „besorgten“ Sermon an, aber sagte, dass dies nicht Aufgabe des Bundes sei, sondern Ländersache.
Voller Unverständnis – „Die halten doch alle zusammen … Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus …“ – und wutentbrannt klatschte sie den Hörer auf.

Ob sie den Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte anrief, entzieht sich unserer Kenntnis.

Da ihr Denkmaschinchen gerade auf Hochtouren lief, kam sie darauf, dass ihr Junge im Vorschulalter beim Logopäden behandelt wurde.
Sie reif nacheinander sämtliche Ärzte an, bei denen ihr Junge jemals behandelt wurde und terrorisierte konsultierte sie mit ihrem Anliegen.
Man kann sich bildlich die Szene vorstellen, die sich am Telefon abspielte.

„Praxis Doktor XYZ“
„Mein Junge soll eine ‚mündliche‘ Klassenarbeit schreiben und Sie müssen das verhindern!“
„Gute Frau, ich verstehe nicht ihr Anliegen und zweitens sollten sie sich an den Lehrer ….“
„Die Lehrerin verlangt etwas, was nicht geht und was man nicht verlangen darf …“, beginnt die Mutter und listet dann ohne Atem‑ und Verschnaufpause auf, wen sie alles angerufen und „Zusammen gefaltet“ hat.
Die Sprechstundengehilfin – MTA/PTA – wird sich die ersten Sätze noch aktiv angehört haben, doch spätestens nach „ … Der Bildungsminister will nicht zugeben, dass die Lehrerin Mist baut, nur weil es ja alles das gleiche Pack ist …“ wird sie nur noch „-… hm … ja … jaja … hm … ja …“ gemacht haben und wird einer anderen Tätigkeit am Computer nachgegangen sein.
Irgendwann, nach der gefühlten 100-fachen Wiederholung schafft sie es, der Mutter zu sagen, sie verbände mit „Herrn Doktor“.
Der Doktor, noch in der Motivation stehend, etwas Gutes für die Mutter zu tun, ist irgendwann apathisch und weiß auch nicht, was er außer Abwimmeln nach der x-ten Beschwichtigung tun soll, und macht den Fehler, der Mutter zusagen,: „Das müssten Sie – und ich wiederhole mich ungern – mit der Lehrerin abmachen, weil Sie bei mir völlig falsch sind.“.
Die Mutter kommt nach einigen (vielen) Hasstiraden auf den Logopäden zu sprechen, und macht ihm klar, dass der Junge wegen Sprachproblemen an ⅾ er „Mündlichen“ Klassenarbeit nicht teilnehmen könne.
Irgendein Arzt stellt dann ein Attest aus, dass der Junge eben nicht – aus bekannten Gründen im Vorschulalter – nicht teilnehmen muss.

Es gibt auch in diesem Sinne eine „Schulsport-Untauglichkeitsattestierung“ des Jungen.
Da der Junge von der Mutter gehegt und gepflegt wird, bekommt dieser neben Spielzeug und dergleichen alles, was er will.
Er isst viel Süßigkeiten, Kuchen, Fast Food. Morgens süße Brötchen.
Dadurch bedingt ist der Junge dick. Beim hängt er hinterher.
Die Mutter meinte im Anfang noch, ihr Junge könne Husten und Schnupfen bedingt nicht am Sport teilnehmen, worauf hin aber irgendwann die Lehrer rebelliert haben und ein ärztliches Attest verlangten.
Wie bekannt, konsultierte die Mutter wieder zig Ärzte, blockierte deren Telefon und fand schließlich jemanden.
Ihr Junge hatte sich nämlich im „zarten Alter von drei Jahren“ im Sandkasten das Knie gestoßen und wurde dann von ihr verhätschelt und vertätschelt, nachdem sie mit ihm im Krankenhaus war und man ihn lapidar mit einem Salbenverband nach Hause geschickt hatte.
Nach zehn Jahren merkte der Junge laut Bekunden der Mutter immer noch bei der kleinsten Anstrengung das Knie, dies schwelle schnell an und der Junge könne angeblich vor Schmerzen nicht schlafen.
So fand sich ein Arzt, der ein Attest ausstellte.

Welche irrsinnigen Pläne die Mutter noch durchführte, um ihr Kind vor der „bösen“ Realität zu schützen, werden wir erfahren und werden darüber weiter berichten.

Der Junge war in der ersten Zeit der Grundschulzeit in einer Behindertenschule.
Die Mutter, die übrigens jeden telefonisch „konsultiert“, der auch nur einen weitläufig zu verstehenden „dummen Spruch“ macht und ihm einen ganzen Rattenschwanz juristischer Probleme androht, hatte auf das Pferd „Integration von Behinderten in den Schulen“ gesetzt und es geschafft, dass ihr Junge in die Realschule (!!!) kam.
Er schriebt dort Noten jenseits von Ausreichend, bekommt such seit Beginn der Realschulzeit Nachhilfeunterricht, der aber nichts bringt, vielleicht, dass der Junge nicht sitzen bleibt.
Er ist am untersten Bereich der Schulnoten angelangt und wird sein Leben lang „niedere Arbeiten“ verrichten müssen.

Wenn die Mutter sich allerdings mit dem Ausleben ihres und seines Fluchtsyndroms, jedes Mal mit „Der Junge braucht für sein Berufsleben eine gute Schulbildung“ ausredet und sich etwas einfallen lässt, damit er in ihren Augen nicht in Misskredit fällt, sollte sie endlich über sich selbstkritisch nachdenken und ihren Sohn dorthin gehen lassen, wo er besser aufgehoben ist – in eine Behindertenschule!

Kaufland Schwerrtstraße Sindelfingen ver.di Arbeitskampf

7:10 Uhr, nachdem ich meine Herzallerliebste zur Arbeit gebracht hatte und mit Carla schon Gassi war …

Ich dachte mir, ich könne kurz schon mal einkaufen gehen.
Vor dem Kaufland am Goldberg standen Ver.di-Leute und meinten, der Betrieb würde bestreikt, obwohl der Betrieb weiter geht.

So isses eben, wenn man mich in aller Frühe schon agitieren will …

Ich kann meine böse Seite nicht in Zaum halten.

Sie drückten mir einen Flyer in die Hand und brabbelten etwas von sechs (???) Prozent mehr Lohn.
Ich konterte, ob es dann wie immer darauf hinaus laufe, dass sie – der wirtschaftlichen Lage angepasst eine kleine Einmalzahlung bekämen und dann ein horrendes Ergebnis von einem Prozent bekämen, was Herr Bsirske wohl wieder als „Ergebnis des langen Arbeitskampfes“ verkaufe und sich und die seinen auf dem goldenen Gewerkschafts-Tribünchen feiern (lassen) würde.

Das mochten sie nicht, aber sie konnten nicht von mir lassen, weil ich eine Karte am Revers trug, auf dem „Presse“ zu lesen war.
Sie faselten von Gerechtigkeit und trillerten auch mit der Pfeife, worauf ich -21-erprobt „Tut mir leid ich beherrsche nicht die Sprache namens Trillerpfeife“ konterte.
Die Pfeife erstickte, trillerte aber ab und zu.
Ich sagte jedes Mal, dass ich es unverschämt fände, wenn jemand mit einer Pfeife randalierte, und fragte die Pfeiferin auch, ob sie mir denn einige Argumente nennen könnte, anstatt sich nichtssagend hinter einer Pfeife zu verstecken oder sonst zu schweigen.
Sie schwieg lieber selbstredend!

Meinen Fragen, ob sich Ver.di-Leute denn auch für die Subunternehmen wie Regalauffüller oder Reinigungskräfte einsetzen, blieben unbeantwortet oder wurden lapidar mit ähnlichem wie „Wir haben den Druck erhöht“ oder ähnlichem Sermon „beantwortet“.
Ebenso konnten sie mir nichts sagen, als ich sie mit den größtenteils im EInzelhandel – respektive Kaufland – beschäftigten  400‑ bzw. 450-Euro-Jobbern konfrontierte und nebenbei fallen ließ, dass diese Jobs eigentlich dazu gedacht wären, übergangsweise z.B. Mutterschutz oder Auftragshochs zu bewältigen  und dass jedes Einzelhandelsunternehmen schon in den Ausschreibungen „Mini-Jobs auf 400-Euro-Basis“ anbiete, was natürlich der „“ dieser Jobs in keinster Weise entspräche.

Gut, es kam nichts, aber die „Streikenden“ waren ja vorm Kaufland zusammengekommen, um mehr Lohn zu fordern und sich nicht (schon so früh) mit strukturellen Problemen auseinander zu setzen.

Die Gruppe unterhielt sich  untereinander größtenteils über privaten Kram oder das , anstatt sich auf Besucher vom Kaufland einzuschießen, aber so ist der „Arbeitskampf“ eben.
Privates ist eben wichtiger als die „gemeinsame Sache“.

  

Roll over Beethoven

„Versuche nicht jedem alles recht zu machen. Sonst wirst du dir selbst nicht mehr gerecht.“

   

Soziale Netzwerke Ebenen Sichtweisen Standpunkte ::: © by pixelio.de & Syntronica.net

In Indien findet zur Begrüßung des Frühlings das sog. „Holi Festival of Colours“ statt, bei dem sich viele Menschen auf Plätzen versammeln und auf ein Zeichen (des „Moderators“) hin, Beutel mit Farbpulver in die Luft werfen.

Vor und während des „Festivals“ leben die Teilnehmer in Askese, trinken z.B. keinen Alkohol, essen bestimmte Speisen nicht etc.

Der Majordomus von Böblingen hatte ein Video von dem „Festival“, das auf dem Flugfeld Böblingen stattfand, online veröffentlicht.

Wir kommentierten, dass wir es schade gefunden hätten, dass Alkohol geflossen sei, obwohl die Inder dies nicht täten. Wir meinten, dass man sich hätte auch amerikanische Städte zum Vorbild nehmen können, wo nämlich kein Alkohol ausgeschenkt wurde.

Der Majordomus sagte, dass dies in nicht durchsetzbar sei, worauf wir argumentierten, dass man dies hätte im Vorfeld schon kommunizieren können.
Er berief sich auf das Ordnungsamt, das dafür zuständig sei, wobei wir aber forderten, er könne doch als Majordomus sagen, man solle das „Festival“ wie in Indien zelebrieren.
Dann lenkte er ab mit dem „schönen“ Argument, ohne Alkohol wäre niemand gekommen und verwies darauf, dass er das „Festival“ nicht plane.
Wir ließen nicht locker und appellierten an ihn, dass Böblingen doch von sich dann sagen könne: „Wir brauchen keinen Alkohol dafür.“ Und verwiesen auch darauf, dass der Majordomus sich auch sonst öffentlich gegen Alkoholkonsum ausspreche, wie z.B. bei der Kampagne „Kenn Dein Limit“.

Von da an begann er zu schweigen und ignorierte alles, was noch kam, auch von anderen, die unserer Meinung waren.

Es ist peinlich, wenn man sich – weil es „politisch-korrekt“ ist und man sich sooo schön damit profilieren kann – gegen Alkoholkonsum und –missbrauch ausspricht – aber dann wegtaucht, weil man festgenagelt wird, seinen Worten auch Taten folgen zu lassen.

 

Bildquelle: Pixelio.de – Lupo

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