Ad Absurdum

Roll over Beethoven

„Die Welt ist eine Kugel.
Und die Realität darin ist ein rechteckiger Quader.
Ohne anzuecken kommt man nicht durch die Realität.“

 

Taxi, Mietwagen mit Fahrer, Personenbeförderung etc.

Diese , die ich erlebt habe, hätte in der Chronologie dieses Blogs – Internet-Tagebuchs – besser noch vor dem 22. September 2013, dem Tag der Bundestagswahl, gepasst, doch ich erfuhr erst vor kurzem davon.

Ein Taxifahrer hatte einen bekannten SpezialSozialdemokraten an Bord, und die Beiden kamen auf der etwa vierzig Kilometer betragenden Wegstrecke ins Gespräch.
Der Sozi fragte den Taxifahrer, was er denn von der momentanen Bundesregierung halte.
Irgendwann kamen sie auf die Entlohnung des Taxifahrers und den Arbeitsbedingungen zu sprechen.

Der Taxifahrer erzählte, dass er zu der Gattung „sportlicher Taxifahrer“ gehöre und danach bezahlt werde, was er einnehme.
Er sei „sportlich“ und fahre zu Ereignis zu Ereignis, wenn er über Funk mitbekäme, dass irgendwo viele Leute stünden.
Dies könne der Bahnhof sein, wenn viele Reisende ankämen, oder der Flughafen, bestimmte Stellen, wo nach Geschäftsschluss viele Menschen aufliefen etc.
Er besorge sich größtenteils seine Fahrgästre selbst, wobei er je nach Motivation viel oder wenig verdiene, weil er nur einen bestimmten, festgelegten Prozentsatz der Einnahmen verdiene.
Für ihn sei es wichtig, seinen Arbeitstag selbst zu gestalten und sportlich von Brennpunkt hier nach Brennpunkt dort zu fshren und zu hoffen, gute Geschäfte zu machen.

Der Fahrgast verstand und kam auf den Mindestlohn zu sprechen.

Der Taxifahrer sagte, das Problem sei, dass die Fahrgäste dann mehr bezahlen müssten, weil die Lohnkosten ja irgendwie verteilt werden müssten.
Er betonte nochmal, dass die „Sportlichkeit“ der Taxifahrer ertragreich sei, denn der, der nicht freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit sei, bekäme eben weniger Trinkgeld, was die „Sportlichkeit“ ebenfalls mit sich brächte.
So fiele „notgedrungen“ auch das Trinkgeld weg, weil alles teurer würde.
Er beklagte aber, es sei manchmal nicht schön, wenn kaum etwas zu tun sei. Da könne er sich einen Mindestlohn schon vorstellen, aber nur bei dieser Implikation. Und an diesem Tag sei eben so ein Tag, an dem kaum etwas „liefe“.
Die „Sportlichkeit“ ginge aber flöten, meinte er, wenn man immer das gleiche Geld bekäme. Denn so födere man Faulheit. Warum sollte jemand „sportlich“ sein, wenn er immer das gleiche Geld hätte?

Der Fahrgast hört sich das Statement des Taxifshrers an und schien nachzudenken über „Sportlichkeit“, Trinkgeld und Lethargie.

Sie unterhielten sich noch weiter, doch irgendwann war die Fahrt zu Ende.

Der Fahrgast, der wie er sagte, in wenigen Minuten an einer großen, wichtigen Versammlung der SPD teilmähme, bedankte sich bei dem sehr freundlichen Fahrer, der auch seinen Koffer getragen und sicher verstaut hatte.

Nachdem der Fahrgast eine Quittung bekommen hatte, bezahlte er.

Auf den Cent genau, nicht mehr!

Der Taxifahrer öffnete von innen den Kofferraum und blieb sitzen, als der Fahrgast den Koffer entnahm.
„Schließen Sie die Klappe wieder“, sagte der Taxifahrer, was der (ehemalige) Fahrgast auch tat.

„Heuchler“, zischte der Taxifahrer.

Schwarz und Grün auf der Bühne Deutschlands mit Koalitionsverhandlungen

Ja, ja, ja…

Es gäbe zwischen den Grünen und der CDU mehr Differenzen als Gemeinsamkeiten, sagte der Elvis-Verschnitt aus Istanbuⅼ Cem Özdemir nach dem zweiten Sondierungsgespräch.
Man sei nicht übereingekommen über „Sozialpolitik“, „Mindestlöhne“, „Europapolitik“, hörte man auch von der Grönaz (Größte Nervensäge aller Zeiten) Claudia Roth, aber auch das „Hauptanliegen“ Energiewende sei kaum konkret gewesen.

Die Ablehnung weiterer Gespräche kam von den Grünen, obwohl CSU-Chef Horst Seehofer noch kurz vorher sehr zuversichtlich klang.

Es sei eine angenehme Atmosphäre gewesen, aber diesmal könne die Brücke keine Legislaturperiode lang halten, setzte Cem Özdemir noch einen drauf und ignorierte, dass die CDU den Grünen in Fragen der (ökologischen) Landwirtschaft, der Flüchtlingspolitik, Integration und sogar im  Tierschutz sehr weit entgegengekommen war.

CDU-Generalsekretär Gröhe sah eine Chance für Schwarz-Grün, wurde jedoch ebenso von den Grünen enttäuscht wie die anderen Verhandlungsführer der Christdemokraten.

Den Ausschlag für die Grünen hatte ergeben, dass die CDU keine (enormen) Steuererhöhungen akzeptieren wollte, die zudem für die schädlich wären.

Dass Cem Özdemir die CDU lobte und eine Koalition vielleicht beim nächsten Mal in Aussicht stellte, zeigt nur den ambivalenten Charakter Özdemirs, der sich immer gerne selbst als Gewinner feiert.

Böse Stimme sagen allerdings, er könne von Glück reden, dass er „Quoten-Türke“ bei den Grünen sei, denn so sagt man, würde man ihn wegen seines Versagens auch im Bundestagswahlkampf nicht einfach so absägen.

Die Grünen haben hoffentlich bemerkt, dass sie mit ihrer Doktrin der Besserwisserei und des moralischen Fingerzeigs nicht weiter kommen.

Aber anstatt der Realität in die Augen zu schauen, leben sie lieber das Fluchtsyndrom aus.

 

Stuttgarter Fernsehturm

Heute war ich am Stuttgarter Fernsehturm und machte Fotos.

Als ich mich innen umsah, kam ich ins Gespräch mit einem der Techniker.

Da mir eine Frage auf den Nägeln brandte, fragte ich den Techniker, ob es stimme, dass ein Gutachten vorliege, dies aber Fritz Kuhn, (noch amtierender) Oberbürgermeister von , nicht reiche, woraufhin dieser noch zwei „neutrale“ Gutachten zur Verifikation bzw. Falsifikation in Auftrag gegeben hätte.

Dies verneinte der Techniker, indem er sagte, die Stadt Stuttgart – respektive Kuhn – würde kein Geld ausgeben für Gutachten bezüglich des Fernsehturms, denn diese Kosten müsste der Betreiber des Fernsehturms tragen, also der SWR (Südwestrundfunk).

Er sagte, dass der Gutachter verschiedene Vorschläge vorgelegt hätte, wie man den Fernsehturm umgestalten könne, dass er bald wieder in Betrieb gehen könne.

Ich fragte nach der Sache mit dem Theater.
Das stimme, sagte der Techniker, allerdings sei die Genehmigung, die für Schaustellbetriebe wie dem Theater, gelte genauer und engangelegter als die für den „normale“ Betrieb des Fernsehturms.
Ein Problem sei aber auch gewesen, dass die so eben genannte Genehmigung erweitert wurde auf den ganzen Fernsehturm.
Der Fernsehturm ist, weil er der erste Fernsehturm der Welt ist, ein Sonderbauwerk und dafür gelten keine Vorgaben wie bei anderen Bauwerken.
Es schiene aber so, so konnte ich in Erfahrung bringen, dass man dies nicht in vollem Maße berücksichtigt habe, denn nur so ist die kuriose Entscheidung zur Schließung des Fernsehturms gewertet werden.

Ich erfuhr, dass es außerhalb dieser Genehmigung, deren Bewertung zur Schließung geführt hatte, immer diese „Sondergenehmigung der ersten seiner Art“ gegolten habe.
Darin sei eingeschlossen geweesen, dass die Besucher bei einem Brandt hätten auf der Plattform bleiben sollten bzw. über das Treppenhoch – 772 Stufen !!! – auf die Plattform kommen. Im Falle eines Brandes darf der Aufzug nicht benutzt werden.

In dem Fernsehturm sind sehr sensible Branddetektoren eingebaut. Diese sind so sensibel, dass diese einen Brand gemeldet hatten, als bei Wartungsarbeiten im Aufzugsschacht und im Wartungsschacht mit einer Farbdose Markierungen aufgesprüht worden sind.

Es sind Gaslöscher im Aufzugschacht und im Wartungsschacht vorhanden und Sprinkleranlagen in sonstigen Bereichen.
Im Brandfall würde die Gaslöschanlagen einen Brand in den Schächten in kürzester Zeit ersticken.

So kam man nämlich dazu, dass bei einem eventuellen Brand die Besucher auf der Plattform ausharren sollten.
Nach der Löschung könnte man die Besucher wieder zurück auf den Erdboden bringen.

Die Treppen, die als Notausgang gelten könnten, sind an der engsten Stelle dreiundfünfzig Zentimeter breit und im anderen Bereich ca. einen Meter. Nach neuen Vorgaben müsste ein Fluchtweg ein Meter fünfundzwanzig breit sein.

Ironisch meinte der Techniker, dürften eben keine Personen mehr hoch, die breiter als 53 Zentimeter wären.

Ebenso sprach er an, dass im Grunde genommen keine Behinderten mehr auf den Turm mehr dürften.
Man habe dies immer wohlwollend getan, er kritisierte aber auch sich selbst, dass er besonders schwer Geistigbehinderte mit hoch genommen hätte, was im Nachhinein betrachtet sehr schlimm sei, da diese Gruppe Menschen sich überhaupt nicht retten könnten bzw. selbstständig agieren könnte.
Er sagte, dass bei so einem Sonderbauwerk, wie der Stuttgarter Fernsehturm es sei, keine Behinderter mitgenommen werden dürften nach oben, denn z.B. welche, die im Rollstuhl säßen, hätten sehr arge Probleme.

Er sagte aber auch, der Fernsehturm sei zu seiner Bauzeit nicht nach Vorgasben der Jetztzeit, sondern seiner Zeit mit allen gültigen Normen und Vorgasben errichtet worden und gelte eben deswegen schon als Sonderbauwerk.

Nicht zu verstehen ist auch, welche feuerresistenten Materialien schon im Fernsehturm verbaut sind.
Das Interieur des Restaurants „Oben“ musste besonders feuer‑ und brandsicher sein.
Ein Probesessel wurde gebaut, dieser durch Gutachter versucht in Brand zu setzen, was aber nicht gelangt. Danach wurde ein Gutachten mit Modifikationen und Indikationen der Bauweise des Sessels fixiert. Nach dieser „Anleitung“ wurde noch ein „neuer“ Sessel gebaut und dieser nochmals malträtiert. Nachdem dieser Proforma-Massenprodukt-Sessel nicht brannte, wurde die Erlaubnis erteilt, dass in „Oben“ diese Sessel eingesetzt werden durften.

Es ist klar, dass Brandschutzverordnungen, die auf neuen Erkenntnissen basieren, verfeinert und erweitert wurden, doch man könnte den Stuttgarter Fernsehturm als – was er auch ist – Sonderbauwerk ansehen.
Die Rahmenbedingungen für eine Brandprävention sind schon lange gelegt und umgesetzt, nur muss jemand die Verantwortung übernehmen, dass der Fernsehturm wieder öffnen darf bzw. dürfte.

Dies scheint das Problem zu sein.

Wenn der Fernsehturm nach Vorschlägen aus dem Gutachten umgebaut würde, würde es ungefähr bis zur Wiedereröffnung bis Ende 2014 dauern, da man ja auch nicht ad hoc in ein paar Tagen umbauen könnte.

Anstatt aus der Erfahrung zu schöpfen, wartet man lieber auf TAUSENDPROZENTIGE Erfüllung als auf hundertprozentige.

Nur schade, dass der Fernsehturm – Wahrzeichen Stuttgarts – und Stuttgart unter der Entscheidungsunfähigkeit und Verantwortungsunfähigkeit seines grünes Oberbürgermeisters leiden muss. 

Auf bald, Stuttgarter Fernsehturm

Roll over Beethoven

„Und ich werde mich bis in den Tod hinein weigern, die Schöpfung zu lieben, in der Kinder gemartert werden.“

Albert Camus

Zigeunerschnitzel_wikipedia

Die Stadt Hannover hat „offiziell“ das „Zigeuner-Schnitzel“ aus dem Vokabular und aus den Kantinen verbannt.

Die Kommunalpolitiker beriefen sich auf den Antrag des „Forums der Sinti und Roma“ und haben diese Veränderung nun durchgeführt.

Das Zigeuner-Schnitzel soll umbenannt werden.

„Politisch korrekt“ singen viele erstmal mit.

Allerdings sollte man den Einleitungstext auf der Internetseite der SAD – „Sinti Allianz Deuschland„ – anschauen! 

Die Sinti Allianz (im weiteren Text SAD) ist ein Zusammenschluß deutscher Zigeuner (Sinti). Sie wurde 2000 von 20 Stammesvertretern gegründet, deren Sippen in allen alten Ländern der Bundesrepublik Deutschland leben, und ist Dachverband von bisher neun unabhängigen Sinti-Organisationen sowie einem Lowara-Stamm.

Weiter heiißt es dort:

Die SAD ist eine Interessenvertretung der Stämme, Sippen und Vereine deutscher Zigeuner, die sich der traditionellen Lebensweise der Sinti mit ihren historisch gewachsenen Geboten und Verboten für die Lebensführung verpflichtet fühlen und diese soziale und kulturelle Ordnung der Sinti erhalten wollen.

Ebenso steht dort:

Die Verwirklichung der Empfehlung des Europarates von 1969 für Zigeuner:

Die Hervorhebung des Wortes „Zigeuner“ wurde von SynPress – Syntronica.net vorgenommen.

 

Wir fordern übrigens, den Christstollen in ein neutrales Gericht umzubenennen, damit die Moslems sich nicht gekränkt fühlen!

 

 

 

Roll over Beethoven

„Die Schweine sind die gleichen, aber die Tröge ändern sich.“

 

Bundestagswahl 2013 Deutschland Parteien ::: © pixelio.de

Heute ist Bundestagswahl.

Viele sind frustriert und resignieren. Sie wollen (leider) nicht wählen gehen.

Sie fühlen sich von den Politikern nicht ernstgenommen oder sehen nicht, dass ihre Wahl etwas bewirkt.

Sie setzen sich also selbst ins Abseits, indem sie nichts tun, um ihre Rolle zu ändern.

Ein anderer Aspekt ist aber auch die Wahlbeteiligung.

Bei der vorigen Bundestagswahl betrug die Wahlbeteiligung 70.8 Prozent.
Das hört sich zwar an, als wäre es viel, doch beim genauen Betrachten nicht mehr.
Bei einer Wahlbeteiligung von 70.8 Prozent bestimmen 35.5 Prozent der Deutschen über eine Regierung.
Es sind etwas mehr als ein Drittel !
Hier kann man wohl kaum noch davon sprechen, dass so eine Demokratie legitimiert ist.

Nun hört man von den Nichtwählern bzw. Wahlverweigerern aber, dass die Politiker angeblich nicht aufs Volk hörten, nur Tantiemen einstrichen, es sich gutgehen etc.

Man hört nie, dass die Nichtwähler etwas dagegen tun.

Nur herum zulabern und zu lamentieren bringt nichts, aber das ist wahrscheinlich das Einzige, was diese faulen Möchtegern-Demokraten und „Politk-Schlaumeier“ können.

Laber und nichts tun!

Die Nichtwähler sollten beweisen, dass dem nicht so ist und wählen gehen, also die Zustände, die sie anprangern, ändern!

Alles Andere – Ausreden !!! – ist Heuchlerei!

.Ich gehe wählen

 

Mann ohne Gesicht © pixelio.de

„Unser Sohn macht keinen mehr““, polterte es aus dem Vater heraus, als er nach Hause kam, „auch in der nicht!“.
Seine Frau schaute ihn verwundert an und fragte nach dem Warum.

Er habe in einer gelesen, dass man sterben könne beim Sport, vor allem, wenn man vorher gegessen habe, meinte der Vater. Denn eben in dieser habe er von einem Hund gelesen, der erst gefressen habe und danach mit seinen Besitzern schwimmen gegangen sei.
Nach ein paar Minuten sei der Hund dann gestorben.

Von nun an braucht der Junge, dessen Name Tim, Andreas, Michael, Tom, Nils, Martin oder auch anders sein kann, nicht mehr Sport treiben, auch in der Schule nicht.
Die Schule ist dabei weitaus gefährlicher, denn man isst dort ein Pausenbrot und dann ist der Tod sehr, sehr nah.

Was sich wie ein (guter) Witz anhört, ist in einem real existierendem Paralelluniversum menschlicher (Fehl‑) Wahrnehmung passiert.

Der Junge, von dem hier die Rede ist, ist – um es mal „harmlos“ zu umschreiben – „geistig beschränkt“.
Er war zu Anfang auf einer Behindertenschule, hat es aber durch den reslitätsverweigernden Elan der Mutter mittels sog. „Integrationsmaßnahmen“ geschafft, auf die Realschule zu kommen.

Wo nix ist, kann nix wachsen!

Und so hat es der Junge trotz permanter Nachhilfe nicht geschafft, dass seine Schulnoten über „Ausreichend“ hinausgehen.

Die Mutter ist blind in der Hinsicht, dass ihr Junge nur auf der Realschule geduldet ist, weil er als Behinderter durch „Integrationsmaßnahmen“ auf die Realschule kam.

Dies merkt man bei allen „Schulaktivitäten“ wie Hausaufgaben, denn was der Sohn nicht kann – eigentlich nichts – bekommt die Mutter irgendwie hin, indem sie viele Leute anruft und Fragen stellt oder Bücher kauft, die nur für Lehrer bestimmt sind, z.B. Lösungsbücher etc..
Verstehen, worum es wirklich geht, können beide – die Mutter und der Junge – nicht, denn ihnen fehlt die Fähigkeit, Zusammenhänge zu begreifen.

Die Mutter, die weiterhin ihr Fluchtsyndrom in Bezug auf die Realität auslebt, wird so weiter machen und nicht begreifen (wollen), dass der Junge nicht zu „Hohem“ geboren ist.

Gleichsam verschließt der Vater weiterhin seine Augen vor der Wirklichkeit.

Göring-Eckart, Bender, Tekla, Kretschmann

Nach der Ankündung „Wir kommen zum Höhepunkt“, über die sich viele halb tot gelacht haben, gab es heute den Wahlkampf-Höhepunkt der Grünen in .

Der „Grüne Höhepunkt“, der keiner war!

Der Großteil der Zuschauer bestand aus verärgerten Gegnern von Stuttgart 21 (s21), die geglaubt hatten, die Grünen würden S21 stoppen, wenn sie in Baden-Württemberg an der Macht wären.
So wurden die Sprecher der Grünen auch begrüßt, mit Hasstiraden, Buhrufen, Trillerpfeifenlärm und bösartigen „Transparenten“, die sie als Verräter in Sachen S21 titulierten.

Die Sprecher zeigten mangelnde Professionalität, denn sie ließen sich durch die Keintologen – hämisch für S21-Gegner – provozieren und in die Rechtfertigungsecke treiben. 
So konnte man immer und immer wieder zu jedem Redenauftakt hören: „Ich bin schon lange Jahre gegen S21 und habe mich auch sehr engagiert dagegen und ich lasse mich jetzt nicht beschimpfen.“, nachdem die Buhrufe und der Lärm einigermaßen verebbt waren. 

Bender, Grüne

Biggi Bender musste sich als Erste gegen die enttäuschten Stuttgart-21-Gegner durchsetzen.
Verzweifelt forderte sie, wenn sie den Zuschauern zuhöre, müssten diese auch ihr zuhören.
Ihre stellenweise durch Buhrufe provozierten zickigen Worte hörte man kaum.

Göhring-Eckard

Bundesvorsitzende Göring-Eckardt durfte ebenso wie Bender erstmal die selbstgezüchteten „Randalierer“ zur Ordnung rufen, bevor sie versuchte, z.B. den „Veggie-Day“ zu rechtfertigen, indem sie meinte, sie ließe sich ihre „thüringer Bio-Bratwurst“ nicht verbieten.
Sie redete mit anderen Worten das Gleiche wie Biggi Bender.
Peinlich wurde es, als sie behauptete, die Grünen hätten die Energiewende eingeleitet.

Transparent

Besorgte Bürger erinnerten daran, dass der Grüne Daniel Cohn-Bendit die Theodor-Heuss-Medaille von Winfried Kretschmann überreicht bekam, obwohl alle – auch Baden-Württemberrgs Ministerpräsident Winfried Kretschmann – wussten, wie Cohn-Bendit zu Kinder-Sex stand bzw. steht.

Dieses Transparent kam bei sehr vielen Leuten sehr gut an.

Als das Transparent aufgestellt wurde, wollten ein paar von den grünen Oberhäuptern wissen, bei wem es sich um diese Bürger handele.
Die Bürger erklärten, dass sie es Kretschmann nicht verziehen hätten, einem Befürworter von Sex mit Kindern die Theodor-Heuss-Medaille verliehen zu haben.
Da auch niemand die Bürger kannte, bemerkte man irgendwann die Verzweiflung in den Augen der Grünen, die in dem Spruch: „Sie sind bestimmt von der CDU.“ mündete.
Die Antwort war kurz und prägnant: „Wir sind lediglich Bürger.“. 

Winfried Kretschmann

Winfried Kretschmann, noch amtierender Ministerpräsident von Baden-Württemberg, legte dar, warum der Volksentscheid zu S21 bindend sei, bekam aber nur Trillerpfeifenlärm und Buhrufe als „Belohnung“.
Er sagte, es habe den versprochenen Volksentscheid (bzw. die Volksabstimmung) gegeben, doch die Bürger von Baden-Württemberg hätten sich für die weitere Subventionierung des Landes von S21 entschieden, was man als Demokrat anerkennen müsse und mahnte auch, man solle nicht permanent davon sprechen, dies sei nicht ganz koscher gewesen

Sein Spruch „Ich werde den Teufel tun und die Verfassung brechen“ war gut auf den Punkt gebracht, doch einige sog. „Parkschützer“ riefen „S21 ist Verfassungsbruch, also hätte man es mit einem erneuten Verfassungbruch rechtmäßig beenden können.“  und zeigten, dass sie Demokratie in keinster Weise begriffen hatten.

Sie bezeichneten Kretschmann als „Judas“, wobei „Judas“ noch harmlos war.

Cem Özdemir

Cem Özdemir wurde von der aufgebrachten Menge der enttäuschten Grünen-Wähler ebenfalls mit Häme, Abneigung und Buhrufen empfangen und sprach ein „Machtwort des Respekts“.
Er rief dazu auf, dass man auch die S21-Befürworter ernst nehmen solle, prügelte aber im nächsten Atemzug auf sehr niedrigem Niveau auf die S21-Befürworter ein.
Seine Perfidität und Hinterhältigkeit wurde aber auch sonst noch deutlich.
Cem Özdemir sagte, dass die Mehrheit der Stuttgarter gegen S21 seien und man dies nicht einfach irgnorieren könne und faselte, man könne S21 immer noch stoppen.
Er jagte seinem „Parteifreund“ Kretschmann damit einen verbalen Dolch in den Rücken.
Ebenso lobte er erst die Sozialdemokraten, doch dann faselte er davon, dass diese keine Ahnung von Politik hätten.

Die gröhlende Masse überzog die Grünen allerdings weiter mit Ablehnung in Form von Trillerpfeifen, Buhrufen (stellenweise über Megafon) oder Poster.

Dies war beileibe kein „Höhepunkt“.

So ist es, wenn man als Grüne die Geister ruft und rief und nicht mehr loswird.

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