Wissenschaft

Das große Thema Wissenschaft …

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Gestern wurde eine „Kinderstudie“ veröffentlicht.
In dieser wurden Kinder u.a. über deren „Zukunftsängste“ gesprochen bzw. diesbezügliche Fragen gestellt.
Die Schlussfolgerungen sind größtenteils schlüssig, eine ist mir allerdings sehr suspekt.

Grundschüler, zwischen acht und zwölf Jahren (!!!), wurden gefragt, welche Schulbildung sie anstrebten.
Kinder aus „Akademikerfamilien“ sagte, sie wollen auf Gymnasium, um Abitur zu machen.
Kinder aus „sozial schwachen Familien“ gaben an, sie strebten den Hauptschulabschluss an.

Die Schlussfolgerungen war laut der betreuenden Wissenschaftler, dass Grundschüler sich schon ihrer schichtendeterminierten Zukunft bewusst sind.
Kinder aus „sozial schwachen Familien“ seien sich schon bewusst, dass sie in ihrem Leben nichts erreichen könnten.
Da Kindern aus „Akademikerfamilien“ klar sei, dass sie bessere Voraussetzungen hätten, z.B. wegen besserer Bildung, sähe in ihren Vorstellungen die Zukunft rosig aus.

Dies sage aus, dass Kinder schon milieukontextuell denken könnten.

Man kann es auch anders sehen.

Kinder beziehen sich gerne auf Vorbilder.
In allen Familien gibt es Idole, denen die Kinder folgen.
„Akademikerkinder“ kennen größtenteils nur Familienmitglieder, die Akademiker sind.
Kinder aus „sozial schwachen Familien“ kennen größtenteils nur „ihresgleichen“.
„Ihresgleichen“ ist nicht abwertend gemeint.
Kinder eifern also ihren Vorbildern nach, die einmal auf dem Gymnasium waren, und andersmal auf der Hauptschule.

Mir ist noch etwas aufgefallen.

Die betreuenden Wissenschaftler gehen von der schichtenspezifischen Determinierung aus, d.h. für sie steht fest, dass Kinder aus „sozial schwachen Familien“ gesellschaftlich darauf festgelegt, also determiniert, sind, keine Akademiker zu werden.

Bekommt man für solche Schlussfolgerungen eigentlich Geld?


Die Macht der Zahlen

„Zahlen enthalten das Geheimnis aller Dinge.“

Dies hat Pythagoras einst gesagt.

Nun will ein „Wissenschaftler“ herausgefunden haben, dass nicht „Horoskope“ etwas über Eigenschaften von Personen preis geben, sondern einzig und allein Zahlen.

Das ist anscheinend nichts Neues, da Mantiker und ähnliche Wichtigtuer dies schon seit langer Zeit glaubten.

Der „Wissenschaftler“ hat so gar ein Prinzip entwickelt, wie diese Zahlenkunde funktionieren soll.
Ausschlaggebend ist das Geburtsdatum, wie bei Horoskopen auch, aber dann wird es „mathematisch“.
Man bildet nun die Gesamtquersumme der Ziffern des Geburtsdatums.
Gesamtquersumme bedeutet, dass man von einer Zahl alle Ziffern addiert, und zwar solange, bis nur noch eine Ziffer übrig bleibt.

Wäre jemand am 23.5.1972 geboren, ergäbe sich die Gesamtquersumme von 2.

2 + 3 + 5 + 1 + 9 + 7 + 2 = 29

2 + 9 = 11

1 + 1 = 2

Nun gibt es eine Tabelle, in der die Eigenschaften von Personen aufgeführt sind.

Schön nach Ziffern geordnet.

Jemand mit der Gesamtquersumme 8 (Bei meinem Geburtsdatum trifft dies zu.) ist ein Organisationstalent und kann gut Menschen führen, weil er einfühlsam ist und dadurch bedingt auch viele Freunde hat.
Das mag ja stimmen. Aber!

Ich kenne jemandem, dessen Gesamtquersumme auch 8 ist, doch diese Person ist genau das Gegenteil der „wissenschaftlichen Analyse“.
Er bekommt sein Leben nicht in normale Bahnen, ist chaotisch und steht sich sehr oft selbst im Weg. Er knüpft kaum Kontakte zu anderen und ist viel allein.

Zahlenmantik ist genauso ein Quatsch wie Horoskope bzw. andere Mantiken wie Kaffeesatzlesen, Lesen aus Bleigießen etc.


Steinbock

Über Horoskope und deren Wahrheitsgehalt habe ich schon berichtet.
Barnum-Aussagen werden generell in Horoskopen benutzt, um die „Treffsicherheit“ zu belegen.

Dass Horoskop-Gläubige dies natürlich abstreiten, ist klar. Sie beharren weiter auf die „uralte Tradition“ und darauf, dass das, was seit Jahrtausenden „angewandt“ wurde und wird, nicht falsch sein kann. Irgendwelche Zusammenhänge müsse es ja geben, behaupten sie, wobei sie ihre Behauptungen nicht beweisen können.
Kurios mutet es an, wenn eine kleine Gruppe plötzlich behauptet, dass Horoskope Quatsch seien, aber nicht ganz, denn bedingt durch das Zusammenspiel von Aszendenten, Sternbildern und „Toren“ sowie vielen anderen astrologischen Spielregeln gebe es eine Wirkung der Gestirne auf die Charaktereigenschaften.

Das ist nichts Neues, aber die Trennung von der Mantik ist neu.
Zukunftsvorhersage funktioniere nicht, sagt diese Gruppe, aber man könne ganz eindeutig nachweisen, dass die Stellung der Gestirne maßgeblich den Neugeborenen so manipuliere, dass er z.B. eine Mimose werde oder was auch immer.

Steinböcke gehen in ihren Glauben mit dem Kopf durch die Wand, weil es ja Steinböcke sind. Ein Steinbock, der sich aber zurückzieht, wenn Probleme entstehen, hat dann – Man vermutet richtig. – einen falschen Aszendenten.
Dieser Aszendent kann dann Krebs sein. Denn ein Krebs zieht sich bei Gefahr zurück. Wer hätte das gedacht!
Ganz gefährlich wird es beim Steinbock mit Aszendent Skorpion. Diese Steinböcke gehen durch jede Wand und wenn sich ihnen jemand entgegenstellt, holt der Skorpion mit dem tödlichen Stachel aus und schlägt gnadenlos zu. Diese Personen sind sog. One-Man-Gangs, Kampfmaschinen schlechthin.
Und man beobachtet sich natürlich selbst und erkennt immer wieder kausale Zusammenhänge, wenn das Schicksal zugeschlagen hat. „Siehst Du?“, argumentieren sie dann, „das ist durch mein Sternzeichen so passiert.“

Und auf den Verlauf der Schwangerschaft wirkt sich das ungemein aus.
Wenn der Mutterleib während der Schwangerschaft viel unterwegs ist, kann der pränatale Aszendent schwanken und den Embryo manipulieren. Wenn ein Embryo, der im Sternzeichen der Jungfrau geboren werden wird, bedingt durch Urlaub der schwangeren Mutter „Streifschüsse“ vom Steinbock und vom Krebs mitbekommt, sieht es dumm aus.
Der Steinbock will durch die Wand und der Krebs will sich zurückziehen. Dann haben wir einen Wankelmütigen oder einen Wendehals vor uns.
Hoffen wir, dass das nur Zwillingen passiert und jeder einen anderen „Streifschuss“ abbekommt.


Verwickelungen

Bei einer „Wissenschaftssendung“ im privaten wurde folgendes „Experiment“ durchgeführt.
Zwei Probanden – eine Frau und ein Mann – sollten unter der Beobachtung einer „Wissenschaftlerin“ ein mehrgängiges Menü verspeisen. Nach den diversen Gängen sollten die Probanden aufschreiben, was sie herausgeschmeckt hatten.
Der erste Gang war ein weißes sahniges Mus.
Die Probanden schmeckten Eier heraus.
Das Mus war aus „farblosem“ Tomatenmark angedickt mit Gelatine hergestellt.
Angeblich sollte das Mus einen „reinen“ Tomatengeschmack haben.
Weiter ging es mit einem Kuchen, der wie eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte aussah, aber aus Fleisch und Gemüse hergestellt war.
Die Probanden schmeckten einen Großteil der Zutaten heraus.
Als Dessert gab es weißes Mousse au Chocolat, diesmal aber „echtes“.
Das Gleiche gab es auch in Grün, mit geschmacksneutraler Lebensmittelfarbe.
Die beiden Probanden schmeckten allerdings verschiedene Richtungen bei der grünen Mousse au Chocolat heraus.
Der Hintergrund und das, was beim Experiment herauskommen sollte, war schon vorher (mehr als) klar.
Es sollte herausgefunden werden, ob es beim Schmecken auch darauf ankommt, was man sieht.
Die Probanden wussten angeblich nicht, was auf sie zukam, doch das glaubten die „Wissenschaftsredakteure“ selber nicht.
Die Probanden wussten, dass sie etwas probieren und bewerten mussten. Ihnen war auch klar, dass die beobachtende „Wissenschaftlerin“ hinter ihnen stand. Das Einzige, was sie nicht wussten, war, was genau sie zu essen bekommen sollten.
Aber nach dem ersten Menügang war klar, worauf es hinausging.
Sie konnten die Probanden auch herausschmecken, aus was die Schwarzwälder-Kirsch-Torte wirklich bestand.
Ein peinliches Experiment, bei dem schon von vorneherein feststand, was bewiesen werden sollte.
Dies ist keine wissenschaftliche Herangehensweise.
Zum Schluss erklärte die „Wissenschaftlerin“, wie die Geschmackszonen der Zunge aufgebaut sind, und erklärte, dass der Geruchssinn und das Sehen auch sehr wichtig seien.
Das wusste sowieso jeder schon!
Nun hirnrissiger wurde es, als die „Wissenschaftlerin“ die Geschmacksrezeptoren erklärte. Angeblich gebe es Geschmacksrichtungen: süß, salzig, sauer, bitter und umami(japanisch für : „fleischig“, „herzhaft“).
Dies stimmt aber nicht.
Es gibt sechs gustatorische Grundqualitäten: süß, salzig, sauer, bitter, umami und fett(ig).

Ein nichtssagendes „Experiment“ einer „Wissenschaftlerin“ mit Wissenslücken.


Treffpunkt Wissenschaft

Dass von den Esoterikern allein als Wissenschaft deklariert wird, geht aus der Lehre der aus sich selbst hervor.
Schließlich ist die Esoterik aus den Minderwertigkeitskomplexen derer geboren und wird auch von denen hochgehalten bzw. unterstützt, die für ihre eigenen Taten keine Verantwortung übernehmen wollen bzw. können. Gleichsam ist die Esoterik aber auch zuständig für Personen, die keinen eigenen Willen haben und daraus resultierend keine Entscheidungen fällen können.

Esoterik hat einen weiten Spielraum, was nach den „Gesetzen des Universums“ schließlich so hinzunehmen ist.
Die Esoterik-Gläubigen glauben aber aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht an alles, was diese Realitäts‑ und Intelligenzverleugnung beinhaltet.
Es gibt Leute, die zwar nicht an Kartenlegen glauben, gleichsam aber beschwören, dass Horoskope das Nonplusultra der Wahrsagung schlecht hin sind.
Als Argument wurde angeführt, dass Karten nicht mehr als bemalte Stücke Papier seien und dass es auf die Phantasie und Interpretation der Glaubenden ankomme, was man herauslese.

Wo ist hier der Unterschied zu suchen, was bei Horoskopen „wahrgesagt“ wird?

Nun gibt es wieder Einschränkungen, wie sie in der Esoterik Gang und Gebe sind.
Es wird behauptet, dass es „Horoskope in Zeitungen“ und „individuelle Horoskope“ gebe.
Zeitungshoroskope sind nach den Argumenten der Bewahrheitungshalluzinierer ganz allgemeiner . Sie sind so gestrickt, dass sie für das Gros Aller gelten.
Auf diese Argumentation wurde in den Artikeln „Kuriositätenkabinett“ und „Verallgemeinerungen werden Tatsachen“ eingegangen.
Diese Argumentation greifen die Individual-Horoskop-Gläubigen auf und diskutieren genau in diese Richtung. Zeitungshoroskope messen sie keiner Bedeutung zu und sprechen ihnen jeglichen Wahrsagegehalt ab. Dann aber kommen sie auf ihre „wahren Horoskope“ zu sprechen, die „individuellen Horoskope“.
Plötzlich wissen sie nichts mehr vom Barnum-Effekt, leugnen ihn sogar, da der Barnum-Effekt schließlich bei „Individualhoroskope“ ja nicht gelte, da diese personalisiert seien. Personalisiert heißt, dass bei der „Berechnung“ der Voraussage Geburtstag und Geburtsort bekannt sein müssten, am besten so genau wie möglich. Je genauer, desto „wahrer“ die Voraussage!
Auch die Relation „Charakterzug – Sternzeichen“ ist für Horoskop-Gläubige von immenser Bedeutung, denn schließlich ist laut ihnen der Mensch durch sein Sternzeichen, also der Geburtstunde und dem damit verbundenen Ort ein für allemal geprägt.

Ein Problem dieser (großen) Menschengruppe ist auch, dass sie, wenn eine Voraussage doch nicht eingetroffen ist, dies erstmal offen zugeben.
Dann passiert aber etwas Seltsames.
Sie durchforsten die Vergangenheit nach Ereignissen, die vorausgesagt wurden, und die vielleicht erst bei der Retrospektive aus dem Blickpunkt der eingetroffenen Voraussagen zu Tage gekommen sind bzw. zu Tage kommen.
Dies machen allerdings andere Mantik-Gläubige auch, z.B. Kartenleger.
Sie warten auf das Eintreffen bestimmter Ereignisse. Diese treten in dem Zeitpunkt der Vorhersage nicht auf. Sie geben zu, dass der Wahrsagegehalt gleich Null war. Dann aber beginnt die Retrospektive. Irgendwas ist dann doch eingetroffen, aber nicht, weil die Wahrsagung dies determiniert hätte, sondern, weil man will, dass es zugetroffen ist – im Nachhinein!
Man kann sich denken, dass Kartenlegen im Nachhinein immer irgendetwas „Wahres“ hat. Alleine schon, weiß man nicht mehr so wirklich, welche Karten man nacheinander aufgedeckt hat. Man hat sich in groben Zügen gemerkt, was die Karten „erzählt“ haben, mehr aber auch nicht.
Schon bezeichnend für sich, „Wahrheiten“ mit Spekulationen zu belegen.
Dies ist eine Herangehensweisen und Selbsterklärungen der Esoterik.


Wissenschaftliches - Think about!

Wie in den Beiträgen „Barnum-Aussagen“ und „Kuriositätenkabinett“ zu lesen, gibt es bei vielen Menschen eine Affinität, verallgemeinernde Aussagen als Tatsachen zu akzeptieren.

Professor Borer, Psychologe, untersuchte u.a. dieses Phänomen.

Er legte – ohne dass diese es wussten – Probanden einen sog. Persönlichkeitsbogen vor und sagte ihnen, sie sollten bewerten, ob die Aussagen über die eigene Person zutreffend seien oder nicht.

Über fünfundachtzig Prozent der Probanden gaben an, dass diese Einschätzungen stimmten.

Dieses Experiment wurde mehrmals mit anderen Probanden wiederholt und lieferte die gleichen Ergebnisse.

Schon erstaunlich, denn Professor Borer hatte die Phrasen, die in den Persönlichkeitsbögen standen, aus Horoskopen kopiert.

Hier ist der Text des „Persönlichkeitsbogen“ übersetzt aus dem Englischen (Quelle: Wikipedia) :

„Sie wünschen sich, dass andere Leute Sie mögen und bewundern, und dennoch tendieren Sie zu einer kritischen Meinung gegenüber sich selbst. Sie haben zwar ein paar persönliche Schwächen, können diese aber im Allgemeinen ausgleichen. Sie verfügen über einiges Potential, das Sie bisher noch nicht zu Ihrem Vorteil genutzt haben. Nach außen hin wirken Sie diszipliniert und selbstbewusst, jedoch sind Sie innerlich beunruhigt und unsicher. Manchmal machen Sie sich ernsthafte darüber, ob Sie die richtige Entscheidung getroffen oder das Richtige getan haben. Sie bevorzugen ein gewisses Maß an Abwechslung und Veränderung und Sie fühlen sich unbefriedigt, wenn Sie von Einschränkungen und Limitierungen gehemmt werden. Sie sind auch stolz darauf, ein unabhängiger Denker zu sein, und dass Sie nicht einfach so andere Aussagen akzeptieren, ohne diese mit stichhaltigen Beweisen zu sichern. Allerdings haben Sie herausgefunden, dass es nicht sehr klug ist, sich gegenüber anderen zu sehr zu öffnen. Manchmal verhalten Sie sich extrovertiert, leutselig und sozial, allerdings sind Sie wiederum manchmal auch introvertiert, skeptisch und zurückhaltend. Einige Ihrer Sehnsüchte tendieren dazu, eher einer unrealistischen anzugehören.“


Wenn man von Erdstrahlen hört, denkt man sofort an schädliche Wirkung, obwohl Erdstrahlung nichts anderes als natürliche Radioaktivität ist, die überall und immer auf der Erde auftritt und sehr sehr schwach ist.
Die Erde ist eine riesige Kugel aus Mineralien u.ä., also chemischen Elementen, zu denen bekanntlich auch radioaktive gehören. Diese strahlen sehr niedrig.
Nun könnte man Glauben machen, dass „Erdstrahlung die Summe der natürlichen aus der Erde aufsteigender Strahlung“ sei und manchen Menschen, die sensibel sind, Schaden zufügen könne.
Die Radiästhesie untersucht solche kausalen Zusammenhänge.
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Planeten

Wie bereits im Beitrag „Kuriositätenkabinett“ dargestellt, gibt es ein Phänomen, nach dem Horoskope sich (fast) immer bewahrheiten.

Es gibt aber noch etwas, was bei Horoskopen mit hineinspielt.

Ausgehend vom „Barnumschen Kuriositätenkabinett“ gibt es sog. Barnum-Aussagen.
Diese Aussagen bergen in sich verschiedenen Aspekte einer Sache.
Eine typische Barnum-Aussage ist z.B. „Sie sind aufbrausend forsch, aber auch bodenständig zurückhaltend.“

Diese Aussage passt auf (fast) jede Person und (fast) jede Person kann sich mit ihr identifizieren.
Solche Sätze legen sich nämlich nicht auf irgend etwas fest, sondern sind so verallgemeinernd und vage, dass Horoskop-Gläubige die „sich bewahrheitenden Vorhersagen“ (auch im Nachhinein) „erkennen“ können.

Oft bedienen sich die Barnum-Aussagen auch des Konjunktivs, also der Möglichkeitsform eines Ereignisses in der Zukunft.

Hier sind einige Beispielsätze, die ich in aktuellen Horoskopen gefunden habe.

  • Für einen netten Gefallen bekommen Sie ein Dankeschön zurück.
  • Ihre Hilfsbereitschaft in Ehren, aber Sie sollten aufpassen, dass man Sie nicht ausnutzt.
  • Geben Sie Ihrem Herzen einen Ruck und seien Sie zu einem Kompromiss bereit.
  • Ihr Körper verlangt nach Erholung.
  • Wer einen Partner finden möchte, sollte sich auf die Suche machen.
  • Wer Abwechselung sucht, darf nicht zu Hause sitzen und sich ausruhen.

Bei näherer Betrachtung dieser Aussagen wird man erkennen, dass der Gehalt an „Wahrheit“ gleich Null ist.


Mondfinsternis

Mondfinsternis vom 3.3.2007 auf den 4.3.2007

Mit dem langsamen Eintritt in den Erdschatten beginnt heute ab ca. 22:30 Uhr eine Mondfinsternis, die man besonders gut in Deutschland und Spanien sehen kann.
Morgen um 2:12 Uhr wird dann der Mond den Erdschatten verlassen haben.

Vielleicht sind bis halb elf die Wolken verschwunden und man kann etwas sehen.


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